AT120221B - Teilnehmerapparat für vollautomatischen Fernsprechbetrieb. - Google Patents

Teilnehmerapparat für vollautomatischen Fernsprechbetrieb.

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AT120221B
AT120221B AT120221DA AT120221B AT 120221 B AT120221 B AT 120221B AT 120221D A AT120221D A AT 120221DA AT 120221 B AT120221 B AT 120221B
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Kapsch Telephon Telegraph
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Teilnehmerapparat für nrollautomatischen Fernsprechbetlieb.   



    Bei der Konstruktion von Tisehapparaten für vollautomatische Ämter ergeben sich Schwierigkeiten, wenn man die Forderung aufstellt, dass der automatische Gabelumschalter mit dem Federpaket   
 EMI1.1 
 garnitur eine einwandfreie Hubbegrenzung geschaffen wird. Die Anordnung gestattet es, dass der Apparat nach Öffnen der Grundplatte funktionsbereit bleibt und dass alle Einzelteile und Kontakte eingesehen und während des Betriebes in ihrer Funktion kontrolliert werden können. 



   In Fig. 1-3 ist in verschiedenen Ausführungsbeispielen das mit dem Aufsatz 2 für die Wahlscheibe 5   und für die Lagerung   der Auflegegabeln 3, 4 aus einem   Stück hergestellte Gehäusel mit denansehlagbolzen   6 und der   Anruf-oder Rüekfragetaste   7 dargestellt. In den Fig. 1, 2 und 3 ist die Automatenachse 8 waag- recht im Aufsatz zwischen der Wahlscheibe 5 und den   Ansc. hlagbolzen 6 gelagert. Dadurch wird   ein wertvoller   Konstruktionsraum   für den Einbau der Bestandteile im   rückwärtigen   Teil des Gehäuses gewonnen und die Richtung der Drehbewegung der Gabeln mit der   natürlichen   Armbewegung beim Abheben und Auf- legen des Mikrotelephons in Übereinstimmung gebracht.

   Beim Abheben des Mikrophons werden die
Gabeln durch Federkraft in der Richtung der Armbewegung von den Anschlagbolzen weg nach vorne bewegt, beim Auflegen desselben durch das Gewicht der Garnitur nach rückwärts   gedrückt,   bis sie auf die Anschlagbolzen 6 aufschlagen, wodurch der Hub begrenzt und die Achse gegen eine zu starke Ver- drehung und dadurch gegen eine Verstellung der Automatenkontakte gesichert wird. Diese Anordnung 
 EMI1.2 
 (Fig.   1),   schwach geneigten (Fig. 2) oder stufenförmigen (Fig. 3) Oberfläche des Hauptgehäuses möglich, das in seinen Ecken Raum für die Anordnung von ein oder zwei Tasten und für die Anschlagbolzen bietet. 



   Der Abschluss des Gehäuses nach unten erfolgt nur durch eine Grundplatte. 



   In Fig. 4 ist beispielsweise der Teilnehmerapparat nach Fig. 3 in der Ansicht von unten bei abgenommener Grundplatte, in Fig. 6 bei entfernter linker Seitenwand gezeichnet. Nach Abnahme der Grundplatte sind alle Bestandteile, das ist die Wahlscheibe 5, die Automatenaehse 8 mit den Auto- matenfedern 9, die Induktionsspule   10,   die Taste 7 mit ihren Federn, der Kondensator   11,   der Brummer 12 und das Klemmenbrett   13 leicht zugänglich   und gut einzusehen. Wesentlich ist, dass beim Abnehmen der Grundplatte kein lebenswichtiger Teil entfernt werden muss und der Apparat im geöffneten Zustande funktionsfähig bleibt. Die Einzelteile können unmittelbar an der Gehäusewand befestigt werden, ins- besondere dann, wenn das Gehäuse aus Metallguss oder aus Isoliermasse hergestellt ist.

   Wenn das Gehäuse aus Blech besteht, werden die Einzelteile zweckmässig nach der Zeichnung noch vor dem Einbau in den
Apparat auf ein Gestell 14 montiert, auf diesem fertig geschaltet und gelötet. Dieses gebrauchsfertige
Gestell wird dann mit einigen maskierten Schrauben im Gehäuse befestigt. Hiefür verwendet man zweck- 

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   mässig   die mit einem Gewinde   versehene Tasterbuchse 15, weiche   nach Fig. 8 die Gehäusewand 1 mit dem Gestell 14 durch Verschraubung zusammenhält und die beiden Anschlagbolzen 6 tragt, welche beispielsweise nach Fig. 9 so ausgebildet sind, dass der Kopf der Schraube   16,   mit welcher Gehäuse und Gestell verschraubt sind, ein Gewinde erhält, auf das der Anschlagbolzen 6 aufgeschraubt ist.

   Die Montagedrähte werden zu dem gleichfalls am Gestell 14 befestigten   Klemmenbrett   13 geführt, an das auch die   Anschlussschnüre   und die Mikrotelephonschnur angeschlossen sind, welche durch die Gehäuse- öffnungen 17 austreten. Die Grundplatte 18 wird mit Flügeln 19 durch Öffnungen in der Gehäusewand geschoben und auf dem Winkel 20 mit einer Schraube befestigt. Sie schliesst dann den Boden staubdicht ab. 



   Bei dieser Ausführung nach Fig. 4 und   b wird   als   Anruforgan   ein Brummer ohne Schellen benutzt. 



  Es kann aber auch nach Fig. 6 und 7 ein Wecker 21 mit Schellen 22 verwendet werden. Die Grundplatte 23 wird dann   zweckmässig   in Scharnieren 24 drehbar stufenförmig derart ausgebildet, dass das   Wecker-   gestell 21 im geschlossenen Zustand im Innern des Apparates, die Schellen aber ausserhalb zu liegen kommen und der Schall sich ungehemmt von der Unterseite des auf Füsschen stehenden Apparates ohne irgendwelche   Schallöffnungen   im Gehäuse verbreiten kann. Der Anschluss des Weckers erfolgt in diesem Falle durch biegsame   Schaltdrähte   oder eine biegsame Schnur.

   Um den Wecker auch bei geschlossenem Gehäuse von aussen zugänglich zu machen, kann die Grundplatte 23 eine Ausnehmung 25   brhalten, welche   durch ein abnehmbares Deckblech 26, das auch den   Klöppel   umgeben kann, abgeschlossen ist. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Teilnehmerapparat für vollautomatischen Fernsprechbetrieb, dadurch gekennzeichnet, dass 
 EMI2.1 
 Hubbegrenzung für das Auflegen des Mikrotelephons geschaffen wird.

Claims (1)

  1. 2. Teilnehmerapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Baubestandteile neben- EMI2.2 dann das gebrauchsfertige Montierungsgestell mit wenigen Schrauben in der Gehäusekappe befestigt wird.
    3. Teilnehmerapparat nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Montierungsgestell mit maskierten Schrauben in der Gehäusekappe befestigt ist.
    4. Teilnehmerapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Mikrotelephon. gabeln beim Abheben der Garnitur von ihrer Auflage nach vorwärts gegen die Wahlscheibe und beim Auflegen derselben von der Wahlscheibe weg nach rückwärts bewegen.
    5. Teilnehmerapparat nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der mit biegsamen Drähten angeschlossene Wecker auf der in Scharnieren beweglichen Grundplatte befestigt ist, um beim Öffnen der Grundplatte das Verdecken der Einzelteile durch ein zu grosses Konstruktionsstück zu verhüten.
AT120221D 1929-04-24 1929-04-24 Teilnehmerapparat für vollautomatischen Fernsprechbetrieb. AT120221B (de)

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AT120221B true AT120221B (de) 1930-12-10

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AT120221D AT120221B (de) 1929-04-24 1929-04-24 Teilnehmerapparat für vollautomatischen Fernsprechbetrieb.

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