AT119803B - Flachfeder mit Tintenkammer. - Google Patents

Flachfeder mit Tintenkammer.

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Heintze & Blanckertz
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Flachfeder mit Tintenkammer. 



   Die heutige ornamentale   Flächenzeichnung   verlangt Werkzeuge, welche elastisch wie ein Pirsel wirken und grosse Flüssigkeitsmengen aufnehmen, festhalten und in jedem Augenblick abgeben können. 



  Diese Werkzeuge müssen jedoch zum Unterschied vom Pinsel bei jedem Druck der Hand gleichbleibende Striehbreiten ergeben. Solche Werkzeuge sind bisher nicht vorhanden. Die Erfindung erfüllt diese Forderung, nämlich : Elastizität bei gleichbleibender   Striehbreite,   vereinigt mit der   Fähigkeit,   die Tinte bei starker Abgabe in jedem Augenblick festzuhalten. 



   Dieser Zweck wird dadurch erreicht, dass eine elastische Flachfeder beiderseitig keilförmige Tintenkammern trägt, deren Keilspitzen aufwärts gerichtet sind. Diese Tintenkammern werden durch die Flachfeder zwischen sich aufnehmende   Ober-und Unterwandungen   gebildet, deren Umrisse, um eine gleichgerichtete   Adhäsionswirkung   auf die Tinte zu erhalten, ebenso gestaltet sind wie die Flachfeder selbst. 



   Die Keilform für die Tintenkammern mit aufwärts gerichteten Keilspitzen hat den Vorteil, dass im engeren Teil der Tintenkammern infolge der Adhäsion und Kapillarität eine verstärkte Spannung besteht, die auf den Abfluss des Tinteninhaltes verzögernd wirkt. Hiedurch wird eine allmähliche und ruhige Flüssigkeitsabgabe erzielt und eine volle Füllung der Tintenkammern ist möglich, ohne dass die Flüssigkeit abtropft. 



   Durch entsprechende Abmessung des Neigungswinkels der   Ober-und Unterwandungen zu   der   Flaehfeder   und ihrer Breite lassen sich die Wirkungen der Kapillarität und der Adhäsion regeln. Von besonderer Bedeutung ist diese Regelung bei Verwendung von Tinten verschiedener Viskosität. Man wird eine Tintenkammer für leichtflüssige Tinten anders bemessen als eine solche für schwerflüssige. 



   In der Zeichnung stellen dar : Fig. 1 die Flachfeder mit beiden Tintenkammern in Seitenansicht. 



  Fig. 2 in Vorderansicht, Fig. 3 in Hinteransicht, Fig. 4 und 5 das gestanzte, aber noch nicht fertig gestaltete   Rohstück   für die Oberwandung im Aufriss und Seitenansicht, Fig. 6 und 7 das gestanzte, aber noch nicht   fertig gestaltete Rohstück   für die Flachfeder im Aufriss und Seitenansicht, Fig. 8 und 9 das gestanzte, aber noch nicht fertig grs altete Rohstück für die Unterwandung im Aufriss und Seitenansicht. 



   Gemäss Fig. 6 und 7 hat die Flachfeder einen gebogenen   schreibfec1erartigen   Schaft a, der über 
 EMI1.1 
 angenäherte Trapezform mit bogenförmigen Seitenkanten und ist an seinem unteren Ende an der Biegekante cl aufgekantet zu einem Plättchen e, das rhombisch, quadratisch, kreisförmig oder oval sein kann. 



  Der Schlitz f ist über die Biegekante d hinausgeführt, durchbricht aber nicht die äussere Kante des   Plättchens   e, wodurch eine unveränderliche Strichbreite erzielt wird. 
 EMI1.2 
 Tintenkammer n entsteht. Die   Unterwandung h   hat einen Schlitz o, der in den   Schlitz t der Flachfrder   c mündet. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Flaehfeder mit Tintenkammer, dadurch gekennzeichnet, dass eine elastische Flachfeder (e) 
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Claims (1)

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