AT119626B - Kohlenschrämmaschine. - Google Patents

Kohlenschrämmaschine.

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AT119626B
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   liohlenschrämmaschine.   



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Kohlenschrämmaschine, die Hauwerkzeuge od. dgl. aufweist, die in waagrechter Richtung von der Maschine hervorragen ; die Maschine kann auf dem Stollen-oder Erdboden   aufruhen   und auf ihm in jeder Richtung mittels biegsamer Zugglieder verschoben werden, die an von der Maschine getragenen Trommeln angebracht und auf letztere aufwickelbar sind und mit   Verankerungsvorrichtungen   zusammenarbeiten, die ausserhalb der Maschine vorgesehen sind, um letztere mit Bezug auf das herauszuschneidende Material zu bewegen oder zu führen. Die Erfindung bezweckt in der Hauptsache die Schaffung einer verbesserten Maschine von kleinen lotrechten Abmessungen, wobei die Maschine in ihrer Bauart einfach und in ihrer Arbeitsweise wirksam ist. 



   Gemäss der Erfindung ist jede der beiden Aufwindetrommeln der Maschine mittels Reibungskupplungen, die von Hand steuerbar sind, zu einer unabhängigen Drehung befähigt. Für den Antrieb der einen Trommel ist dabei eine kontinuierlich wirkende Kraftübertragungsvorriehtung und für den Antrieb der anderen Trommel ist eine absatzweise wirkende   Kraftübertragungsvorrichtung   vorgesehen.

   Bei einer abgeänderten Ausführungsform werden beide Trommeln durch ein Planetenräderwerk an-   getrieben,   das beispielsweise mittels einer gemeinsamen Schnecke betätigt wird, die von dem Hauptmotor angetrieben wird, wobei ein jeder Planetenrädersatz durch Reibungsbremsen gesteuert werden kann, die auf Teile dieses Rädersatzes derart einwirken, dass eine oder beide Trommeln in der Aufwickelrichtung mit einer von zwei Geschwindigkeiten gedreht werden können oder in der Abwickelrichtung frei drehbar bzw. steuerbar sind. 



   In den Zeichnungen sind Ausführungsformen der Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar ist Fig. 1 eine Draufsicht auf eine vorzugsweise zur Anwendung gelangende Ausführungsform der Erfindung und Fig. 2 ist eine Seitenansicht hiezu. Fig. 3 ist ein Schnitt nach der Linie   111-111   der Fig. 1. 



  Fig. 4 ist ein Teil einer Draufsicht des hinteren Teiles der in den Fig. 1 und 2 dargestellten Maschine, wobei einige Teile fortgelassen sind, während Fig. 5 ein Schnitt nach der Linie V-V der Fig. 4 ist. Fig. 6 ist eine Einzelansicht der Antriebsvorrichtung für die Seiltrommel. Fig. 7 ist ein Teil einer Draufsicht der   Vorschub- und Führungsvorrichtung   einer abgeänderten Ausführungsform der Maschine, wobei einige Teile fortgelassen sind, um die darunterliegenden sichtbar zu machen. Fig. 8 ist ein Schnitt nach der Linie   VIII-VIII   der Fig. 7. Fig. 9 ist eine Hinteransicht einer Abänderung der in Fig. 7 und 8 dargestellten Ausführungsform, wobei die Deckelplatte entfernt ist, um die Steuervorrichtung für den Vorschub sichtbar zu machen. Fig. 10 ist ein Schnitt nach der Linie   X-X   der Fig. 3.

   Fig. 11 ist ein Schnitt nach der Linie XI-XI der Fig. 3. Fig. 12 ist eine schematische Einzelansicht der Bremsvorrichtung, die mit der Windetrommel der in den Fig. 7 und 8 dargestellten Maschine vereinigt ist. Fig. 13 ist ein Teil einer Draufsicht der   Vorschub-und Führungsvorrichtung   einer weiteren abgeänderten   Ausführungsform   einer Maschine gemäss der Erfindung, wobei wiederum einige Teile fortgelassen sind. 



  Fig. 14 ist ein lotrechter Schnitt nach der Linie XIV-XIV der Fig. 13. Fig. 15 ist ein lotrechter Schnitt nach der Linie XV-XV der Fig. 13. Fig. 16 ist ein Schnitt nach der Linie   XVI-XVI   der Fig. 13. 



  Fig. 17 ist ein Schnitt nach der Linie   XVII-XVII   der Fig. 4. Fig. 18 ist ein Schnitt nach der Linie XVIII-XVIII der Fig. 4. Die Fig. 19,20 und 21 veranschaulichen schematische Darstellungen der Arbeitsweise einer Maschine gemäss der Erfindung. 



   In den Fig. 1-6 sind mit   1,   2 und 3 drei   Stahlgussstücke bezeichnet,   die durch Bolzen miteinander verbunden sind, um einen Hauptrahmen herzustellen, der unmittelbar auf dem Fussboden eines Stollens aufruht oder auf diesem Fussboden in irgendeiner Richtung gleiten kann. Der mittlere Teil 2 ist so ge- 

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 staltet, dass der magnetische Feldrahmen eines Elektromotors gebildet wird, mittels dem die arbeitenden
Teile der Maschine betätigt werden. Die erwähnten Teile sind so bemessen und angeordnet, dass die
Höhe des Motorrahmens im wesentlichen die lotrechten Abmessungen der Maschine begrenzt. Inner- halb des Rahmens 2 ist ein Anker 4 vorgesehen, der in der   Längsrichtung der Maschine   angeordnet ist   undin geeigneten nicht dargestellten Lagern   ruht.

   Der Motor ist mit Steuervorrichtungen versehen und wird mit der Stromzuleitungsquelle verbunden ; da diese Teile aber an sich bekannt sind und keinen Teil der
Erfindung bilden, brauchen sie nicht näher erläutert zu werden. 



   Der vordere   Rahmenteil j !   ist so gestaltet, dass ein Lager 5 gebildet wird, in dem die lotrechte
Welle 6 drehbar getragen wird, Konzentrisch zu der Welle 6 und frei drehbar zu ihr ist ein Kegelrad 7 angeordnet, das eine Nabe 8 aufweist, deren äussere   Umfangsfläche   in dem Lager 9 des Ansatzrahmen 1 ruht. Innerhalb der Nabe 8 des Kegelrades 7 ist ein Lager 10 vorhanden, in dem das obere Ende der
Welle 6 drehbar ruht. Das Kegelrad 7 steht mit einem Kegelrad 11 (s. d. gestrichelten Linien in Fig. 1) in Eingriff, das auf der Ankerwelle   4'des   Motors befestigt ist, wodurch das Zahnrad 7 um seine Achse herumgedreht wird.

   Auf der Welle 6 ist mittels Feder und Nut ein Kupplungsglied 12 verschiebbar gelagert, das mit der Welle 6 auch gedreht werden kann ; das Kupplungsglied 12 besitzt Kupplungzähne   13,   die mit Zähnen 14 des Kegelrades 7 in Eingriff gebracht werden können. Das Kupplungglied 12 wird von einem Kupplungsbunde 15 erfasst, der mit einem Hebel 16 verbunden ist, der von einem Zapfen 17 des Ansatzrahmen getragen wird. Der Hebel 16 kann um diesen Lagerzapfen durch ein Exzenter 18 ausgeschwungen werden, das auf der Welle 19 befestigt ist, die in Lagern des   Ansatzrah-   mens ruht. An ihrem äusseren Ende ist die Welle 19 mit einer Ausnehmung versehen, durch die hindurch sich der Handgriff 20 erstreckt, der quer zu der Welle 19 in der Längsrichtung verschoben werden kann. 



  Die erwähnten Teile sind so ausgebildet und angeordnet,   dass durch   eine Betätigung des Handgriffes 20 die Welle 19 gedreht werden kann, wodurch das Exzenter 18 den Hebel   16   ausschwingt und demzufolge das Kupplungsglied   ?   in oder ausser Eingriff mit dem Kegelrad 7 gebracht wird. Der Handgriff 20 kann in dieser Eingriffslage mit einem Flansch 21 des Ansatzrahmens gehalten werden, der die erwähnten Teile in der gewünschten Lage hält. Auf der Welle 6 ist ein Kettenrad 22 aufgekeilt, das mit der Messerkette 23 in Eingriff steht. Die Kette 23 arbeitet in Führungen, die an seitlichen Kanten des Messerarmes 24 vorgesehen sind, der waagrecht von dem Rahmen 1 hervorragt. 



   An dem Kegelrade 7 und konzentrisch zu ihm ist ein Kegelrad 25 befestigt, das mit einem ähnlichen Rad 26 in Eingriff steht, welches auf der waagrechten Welle 27 aufgekeilt ist, die ihrerseits in geeigneten Lagern des Ansatzrahmen 1 ruht. Aus einem Stück mit der Welle 27 besteht ein segmentförmiger Flansch 28, dessen Fläche 29 mit einem geeigneten Kupplungsgliede 30 in Eingriff treten kann, das aus einem Stück mit einem Nabenteile 31 besteht. Der Nabenteil 31 ist auf der Welle 27 längs verschiebbar, so dass das Kupplungsglied 30 in bzw. ausser wirksame Beziehung zu dem Flansche 28 gebracht werden kann. Die in einem gewissen Abstand voneinander liegenden Ringnuten 32, 33, die in dem Nabenteile   31   vorgesehen sind, können mit einem Riegelzapfen 34 in Eingriff gebracht werden, um die Teile in der gewünschten Beziehung zueinanderzuhalten.

   Auf dem äusseren Ende der Nabe 31 sitzt ein Kettenrad   35,   das mit einer endlosen Kette in Eingriff kommen kann, wodurch die zur Drehung notwendige Kraft von dem Motor der Maschine zu den Achsen des Tragkarrens übertragen wird, wenn die Maschine auf diesem Karren angebracht ist, zum Zweck, den Karren längs der Schienen vorzubewegen. 



   Von dem hinteren Teile 3 des Maschinenrahmens wird die   Vorschub- und Führungsvorrichtung   getragen, die zwei Aufwindetrommeln 36, 37 aufweist, die zu beiden Seiten der Längsachse der Maschine symmetrisch angeordnet sind. Auf diese Trommeln werden die biegsamen Zugglieder   38,   39, die vorzugsweise Drahtseile sind, aufgewickelt, welche an ausserhalb der Maschine vorgesehenen Verankerungvorrichtungen befestigt werden. Die Trommeln 36,37 sind im wesentlichen gleichartig ausgebildet und eine jede von ihnen ist auf einer Nabe 40 gelagert, die exzentrisch um eine ortsfeste lotrechte Welle 41 herum drehbar ist. Aus einem Stück mit einer jeden Nabe 40 besteht ein Hebel 42 (Fig. 17), so dass die Naben gedreht werden können, um die Mittelachse der betreffenden Trommel mit Bezug auf die Wellen 43 und 44 zu bewegen.

   Ein Zapfen 45, der mit in Übereinstimmung liegenden Löchern in dem Rahmen und in jedem der Hebel 42 in Eingriff treten kann, dient dazu, die Naben in der vorzugsweise gewählten Lage einer winkeligen Einstellung zu verriegeln. Eine jede der Trommeln 36,   37   ist mit Innenzähnen versehen, die mit den Zähnen der Triebräder 46 bzw. 47 in Eingriff gebracht werden können, die aus einem Stück mit den Wellen 43 bzw. 44 bestehen. Die Abmessung und Anordnung dieser Teile ist so, dass durch eine Bewegung des Hebels 42 die   Innenzähne   der Trommel in Eingriff mit den genannten Trieben gebracht werden können, um die Trommel in einer Richtung zu drehen, in der die Seile aufgewickelt werden oder in der die fraglichen Teile ausser Eingriff miteinander gebiacht werden, so dass eine freie Umdrehung in der Aufwickelrichtung möglich wird. 



   Konzentrisch zu der Welle 43 ist ein Schneckenrad 48 gelagert   (Fig.   5), das mit einer Schnecke 49 in Eingriff steht, die aus einem   Stück   mit dem Ansatz 50 der Ankerwelle 4'des Motors besteht. Das
Sehneckenrad 48 ist auf dem antreibenden Teil 51 einer eine Mehrzahl von Scheiben aufweisenden   Reibungskupplung befestigt, von der das angetriebene Glied 52 auf der Welle 43 befestigt ist. Diese Kupplungsteile können durch die Kupplungsseheiben 53 wirksam verbunden werden, wenn ein Druck   

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 auf die Zapfen 54 ausgeübt wird. Die Zapfen 54 sind an einem Bunde 55 angebracht, der von einem
Druckbunde 56 erfasst werden kann, der mittels Schraubengewinde auf die Aussenfläche des Lagers 57 aufgeschraubt ist, in der das obere Ende der Welle   43   ruht.

   Die Anordnung dieser Teile ist hiebei so, dass eine Umdrehung des Druckbundes 56 in der einen Richtung dazu dient, den Bund nach unten zu schrauben und hiedurch einen Druck auf die Zapfen 54 auszuüben, während seine Umdrehung in der anderen Richtung dazu dient, den Bund nach oben zu schrauben und den erwähnten Druck aufzuheben. 



   Aus einem   Stück   mit dem Druckbunde 56 besteht ein Kettenrad 58, über das eine endlose Kette 59 hinweggeht, wodurch der Bund wirksam mit dem Kettenrade 60 verbunden wird, das auf der lotrechten
Welle 61 befestigt ist, die ihrerseits in geeigneten Lagern des Maschinenrahmens ruht. Die Welle 61 ist mit einer waagrechten Welle 62 durch ein Paar Kegelräder   63,   64 (Fig. 18) verbunden, und auf der Welle   63 ist   ein Handrad 65 befestigt, das in bequemer Reichweite des Arbeiters liegt. Durch Drehung des Handrades 65 kann der Druckbund 56 gedreht werden, um die Reibungskupplung zu sterern und demzufolge die Umdrehung der Aufwindetrommel   36   zu beherrschen. 



   Auf der Welle 44 ist das angetriebene Glied 66 einer eine Mehrzahl von Scheiben aufweisenden
Reibungskupplung aufgekeilt, deren antreibendes Glied 67 drehbar auf der Nabe 68 des angetriebenen
Teiles gelagert ist. Diese Kupplungsglieder können durch eine Mehrzahl von Reibungsseheiben 69 wirksam miteinander verbunden werden, wenn diese Scheiben durch die Druckzapfen 70 aufeinanderge- presst werden. Die Zapfen 70 sind an einem Ring 71 angebracht, der von dem Druckbunde 72 erfasst werden kann, welcher auf die Aussenfläche des Lagers   73   aufgeschraubt ist ; in dem Lager 73 ruht das obere Ende der Welle 44.

   Aus einem Stück mit dem Bunde 72 besteht ein Kettenrad 74, um das eine endlose Kette   75   herumgeht, mittels deren der   Druckbund wirksam   mit einem Kettenrade 76 verbunden wird, das auf der lotrechten Welle 77 befestigt ist, die ihrerseits in geeigneten Lagern des Maschinenrahmens ruht. Die Welle 77 ist mit der waagrechten Welle 78 durch Kegelräder verbunden und auf dieser waagrechten Welle 78 ist ein Handrad 79 befestigt, das in bequemer Reichweite des Arbeiters liegt.

   Durch Drehung des Handrades 79 kann der   Druckbund   72 in der einen Richtung gedreht werden, wodurch er hinuntergesehraubt wird und ein Druck auf die Scheibe 69 ausgeübt wird, wodurch das antreibende Glied 67 mit der Welle 44 verbunden wird ; anderseits kann der Bund auch in der entgegengesetzten Richtung gedreht werden, wodurch er aufwärts geschraubt wird, um den erwähnten Druck aufzuheben. 



   Ein Exzenter 80, das aus einem   Stück   mit dem antreibenden Kupplungsglied 51 besteht und hiedureh mit dem Schneckenrad 48 verbunden wird, wird von einem Exzenterbügel 81 umfasst. Eine Exzenterstange 82, die aus einem Stück mit dem Bügel 81 besteht, ist durch einen geeigneten Warzenzapfen 83 mit dem hervorragenden Flansch 84 eines Ringes 85 verbunden, der auf dem Umfang des Kupplungsgliedes 66 gelagert ist und sich auf letzterem frei drehen kann. Eine Sperrklinke   86,   die drehbar auf dem Zapfen 83 sitzt, tritt mit dem Sperrade 87 in Eingriff, das aus einem Stück mit dem antreibenden Kupplungsgliede 67 besteht. Durch den Eingriff der Klinke 86 mit dem Sperrad 87 wird eine Drehbewegung dem Kupplungsgliede 67 zum Antrieb der Welle 44 übertragen.

   An dem Exzenterbügel 81 ist durch einen Warzenzapfen 88 eine Verbindungsstange 89 angelenkt (Fig. 6), deren anderes Ende durch einen ähnlichen Zapfen 90 an dem hervorragenden Flansch 91 eines zweiten Ringes 92 angebracht ist, der auf dem Kupplungsgliede 66 sitzt. Auf dem Flansch 91 ist eine zweite Klinke 93 gelagert, die mit einem Sperrade 87 in Eingriff treten kann, derart, dass die beiden Sperrklinken 86 und 93 abwechselnd arbeiten, um eine im wesentlichen ständige Umdrehung der Welle 44 herbeizuführen. Eine dritte Klinke 94, die im Rahmen der Maschine gelagert ist, wirkt dahin, eine Zurückbewegung des Sperrrades 87 zu verhindern. 



   Das Sperrad 87 wird von einem kreisrunden Schilde 95 umfasst, das konzentrisch zu dem Sperrade verläuft und geeignete Öffnungen aufweist, durch die hindurch die Sperrklinken 86, 93 und 94 ragen, um mit dem Sperrade 87 in Eingriff zu kommen. Das Schild 95 ist um die Achse des Sperrades einstellbar und regelt den Eingriff der Klinken 86 und 93 mit dem Sperrade, wodurch auch der Umdrehungsbetrag der Welle 44 geregelt wird. Ein Arm 96, der von dem Schilde 95 hervorragt, trägt einen unter Federwirkung stehenden Riegel   97,   der mit einem einer Mehrzahl von Löchern in dem segmentartigen Flansch 98 des Maschinenrahmens in Eingriff treten kann, um das Schild 95 in der Einstellungslage zu halten. 



   Bei der abgeänderten Ausführung der Vorschub- und Führungsvorrichtung der Fig. 7,8 und 9 ist eine jede der Wellen   43, 44   wirksam mit der Welle   4'des   Elektromotors durch ein Räderwerk verbunden, das ein Planetenrädersystem aufweist, welches eine Einrichtung enthält, mittels deren die Betätigung der Trommel   36   oder 37 gesteuert werden kann. Auf das obere Ende der Welle 44 ist ein 
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 des Maschinenrahmens bildet. Das Rad 126 ist mit einem nach unten ragenden Ringflansch 129 versehen. der auf seiner Innenfläche Zähne besitzt, die mit den Zähnen einer Mehrzahl von Trieben 130 in Eingriff treten. Die Triebe 130 sind auf Wellenstumpfen 131 frei drehbar, die in einem Speichenkranz   182   befestigt sind.

   Der Speichenkranz   182   weist einwärts ragende Lagerglieder 133 auf, die mit einer Lagerfläche in Eingriff treten, welche an der Nabe 127 des Rades 126 gebildet ist, um den Speichen- 

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 rades 136 befestigt ist, welches auf der Welle 44 frei drehbar ist. Das Schneckenrad 136 steht mit einer Schnecke 49 in Eingriff, die aus einem Stück mit   der Welle 138   besteht, welche in der lotrechten Längssymmetrieebene der Maschine angeordnet ist und mit der Welle 4'des Motors 4 (Fig. 1) durch eine 
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 einem Bremsband   143 umfasst, wodurch   die Umdrehung des Speichenkranzes   182   aufgehalten wird. 



  Ein zweites ringförmiges Rad 144 wird von dem Speichenkranz 132 unterstützt und ist mit Bezug auf diesen frei beweglich ; dieses Rad 144 steht mit den Trieben 134 in Eingriff und wird von einem zweiten Bremsband 145 umfasst, wodurch seine Umdrehung aufgehalten wird. 



   Die Bremsbänder 143 und 145 werden vorzugsweise aus Federstahl oder einem anderen geeigneten Material gefertigt, das einen hohen Elastizitäts-Koeffizienten hat ; die Bänder werden vorzugsweise mit einem faserigen Material 146 (Fig. 8 und 12) ausgekleidet, um einen geeigneten Reibungskoeffizienten herzustellen. Die Bremsbänder weisen eine Krümmung auf, die einen etwas grösseren Durchmesser als den der zylindrischen Flächen hat, die die Bremsbänder umfassen, und haben das Bestreben, von diesen Flächen hinwegzufedern.

   Ein Lappen   147,   der an dem einen Ende des Bremsbandes 145 befestigt ist, tritt mit einem Anschlag 148 in Eingriff, der an dem Maschinenrahmen vorgesehen ist (Fig. 7,9 und 12) ; ein ähnlicher Lappen 149, der an dem anderen Ende des Bremsbandes befestigt ist, tritt mit einem Finger 150 in Eingriff, der von der Vorschubmutter 151 nach oben hervorragt. Entsprechende Lappen 152, 153 sind an dem Bremsbande 143 angebracht und treten mit einem Anschlag 154 des Maschinenrahmens bzw. mit dem nach unten ragenden Finger 155 der Vorschubmutter 151 in Eingriff.

   Die Anordnung dieser Teile ist hiebei so, dass durch eine Bewegung der Mutter 151 nach rechts das obere Bremsband   146   festgezogen und das untere Bremsband 143 gelockert wird, während durch eine Bewegung der Mutter 151 nach links das untere Bremsband 143 festgezogen und das obere Bremsband 145 gelockert wird. Das Bremsband 145 wird von den Lappen 147, 149 getragen, die auf der Oberfläche der   Vorsehubmutter   151 aufruhen, während ein Lappen 157 an dem mittleren Teil des Bremsbandes 145 mit einem Flansch 158 des Maschinenrahmens in Eingriff tritt. Das Bremsband 143 wird in ähnlicher Weise unterstützt, wobei die Lappen 152, 153 auf der Fläche 159 des Maschinenrahmens aufruhen. 



   Das Planetenrädersystem, das mit der Trommel 36 vereinigt ist, ist   ähnlich   dem oben beschriebenen ausgebildet, und da das Schneckenrad 160 mit der Schnecke 49 gegenüber dem Schneckenrad 136 in Eingriff tritt, so wird die Trommel 36 in der Uhrzeigerrichtung angetrieben, wenn die Trommel 37 in einer der Uhrzeigerbewegung entgegengesetzten Richtung angetrieben wird. Die Bremsbänder 161 und 162 sind ähnlich den oben beschriebenen ausgebildet und weisen Lappen 163, 164 auf, die mit Anschlägen 165, 166 des Rahmens in Eingriff treten, während die Lappen 167 und 168 mit den Fingern 169 und 170 der Vorschubmutter   171   in Eingriff kommen. 



   Die Vorschubmutter   171   wird verschiebbar von einer Führung 172 des Maschinenrahmens getragen und ist mittels Schraubengewinde auf eine Welle 173 aufgeschraubt, die quer durch die Maschine verläuft. Ein Flansch   174,   der aus einem Stück mit der Welle 173 besteht, sowie ein Bund   175,   der auf die Welle aufgeschraubt ist, tritt mit gegenüberliegenden Seiten eines Druckbundes 176 in Eingriff, der in einer geeigneten Ausnehmung des Maschinenrahmens sitzt, wodurch eine Längsbewegung der Welle 173 in beiden Richtungen verhindert wird.

   Auf dem anderen Ende der Welle 173 ist ein Stirnrad 177 (Fig. 11) befestigt, das mit einem   ähnlichen   Rade 178 in Eingriff tritt, welches auf einer zylindrischen Muffe 179 gebildet ist, die durch den Maschinenrahmen hindurchragt und in einem Lager 180 des Rahmens ruht. An dem anderen Ende der Muffe 179 sitzt ein Handrad   181,   das in bequemer Reichweite des Arbeiters liegt, und durch dessen Betätigung die Welle   173   in jeder Richtung gedreht werden kann, wodurch eine Längsbewegung   der Mutter 171   in der Führung 172 verursacht wird. Die Vorschubmutter 151 ist in einer Führung 182 des Maschinenrahmens verschiebbar und auf eine Muffe   183   aufgeschraubt, die konzentrisch zu der Welle 173 gelagert ist und eine Drehung mit Bezug auf diese Welle ausführen kann.

   Ein Flansch   184,   der aus einem Stück mit der Muffe 183 besteht, sowie ein Bund 185, der auf die Muffe aufgeschraubt ist, treten mit gegenüberliegenden Seiten eines   Druekbundes   186 in Eingriff, der in einer geeigneten Ausnehmung des Maschinenrahmens sitzt und dahin wirkt, eine Längsbewegung der Muffe in jeder Richtung zu verhindern. Ein Stirnrad 187, das aus einem Stück mit dem Bunde 185 besteht, steht mit einem ähnlichen Rade 188 in Eingriff, das auf der Welle 189 befestigt ist. 



  Die Welle 189 ist in der Muffe 179 drehbar gelagert und an ihrem hervorragenden Ende ist ein zweites Handrad 190 angebracht, durch dessen Bewegung die Muffe 183 gedreht werden kann, um die Mutter 151 längs ihrer Führungen zu bewegen. Die Führungen   172   und 182 sowie die Ausnehmungen für die Druck- 
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 zu erleichtern ; diese Teile werden in ihrer Arbeitslage durch die Deckelplatte 191 gehalten, die an den Rahmengussstücken angebracht sind. 



   Wenn durch eine Drehung des Handrades 181 die Verschubmutter nach links bewegt und das Bremsband 143 angezogen wird, um eine Drehung des   Speichenkranzes   132 zu verhindern, so wird das Seil 39 mit einer verhältnismässig hohen Geschwindigkeit aufgewunden, die zur Bewegung der 

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 Rade 232 herbeizuführen. Ein ähnlicher   Druckbund   252 und eine Schraubenmutter 253 sind auf der Welle 246 vorgesehen, um das Bremsband 236 zu steuern ; die Wellen 245 und 246 sind durch Räder 254, 255 in der Weise miteinander verbunden, dass bei einer Drehung dieser Wellen eine gleiche, aber entgegengesetzte Bewegung der Muttern 251 und 253 auftritt, wodurch das eine Bremsband erfasst und das andere freigegeben wird.

   Auf der Welle 246 ist ein Stirnrad 256 befestigt, das mit einem ähnlichen Rade 257' in Eingriff steht, welches aus einem Stück mit der Muffe 257 besteht, die in einem Lager ruht, das in einem Lagerbock 258 des Hauptrahmens gebildet ist. Auf dieser Muffe ist ein Handrad 259 angebracht, das in bequemer Reichweite des Arbeiters liegt. Wenn das Handrad 259 in der einen Richtung gedreht wird, so wird die Trommel 36'in der das Seil aufwindenden Richtung mit einer verhältnismässig hohen Geschwindigkeit in Umdrehung versetzt, und wenn das Rad in der entgegengesetzten Richtung gedreht wird, so wird sich die Trommel 36'in der das Seil aufwindenden Richtung mit verhältnismässig langsamer Geschwindigkeit drehen.

   Wenn das Handrad sich in seiner zentralen oder neutralen Lage befindet, so verbleibt die Trommel 36'wirkungslos, und eine Teildrehung des Handrades hat eine gewisse Gleit- 
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 Trommel 36'in der Abwickelrichtung ein Widerstand entgegengesetzt wird. 



   Durch die Muffe 257 erstreckt sich eine Welle 260, die an dem einen Ende ein Handrad 261 und an dem anderen ein Zahnrad 262 aufweist, welches mit einem Zahnrad 263 in Eingriff steht, das auf einer Steuerwelle 247 (Fig. 16) befestigt ist. Die Welle 247 erstreckt sich durch die Lappen 264, 265 des Bremsbandes 239 und ist mit einem Druckbunde 266 und einer Schraubenmutter 267 versehen, um das Bremsband zu steuern. Eine auf der Welle 246 drehbare Muffe 268 erstreckt sich durch die Lappen 269,270 des Bremsbandes   238,   und diese Muffe ist mit einem Druckbunde 271 und einer Schraubenmutter 272 versehen. Die Muffe 268 ist mit der Welle 247 durch ein Stirnrad 273 verbunden, das mit einem Rade 263 in Eingriff steht.

   Eine Betätigung des Handrades 261 hat eine Drehung der Steuerwelle 247 und der Muffe 268 zur Folge, wodurch die Umdrehung der Trommel 37'in der oben beschriebenen Weise gesteuert wird. 



   Wie bei der oben beschriebenen Anordnung der   Vorschub- und Führungsvorrichtungen   können die Trommeln 36'und 37'gesteuert werden, damit sie ihre zugehörigen Seile entweder gleichzeitig oder getrennt mit einer verhältnismässig hohen oder langsamen Geschwindigkeit aufwinden, oder es kann der Umdrehung der Trommeln bei deren Abwickeln mittels Reibung ein Widerstand entgegengesetzt werden. 



   Beim Arbeiten der Maschine gemäss der Erfindung kann jedes der Seile 38 oder 39 dazu benutzt werden, die Maschine mit einer verhältnismässig hohen Geschwindigkeit in die Arbeitsstellung zu führen. 



  Wenn die Maschine in geeigneter Weise neben dem Kohlenflöss 101 (Fig. 20) angebracht ist, können die Hebel 42 bewegt werden, um die Trommeln 36 und 37 ausser Eingriff mit ihren antreibenden Rädern zu bringen, wodurch eine freie Drehung der Trommeln ermöglicht wird. Die Vorsehubseile 38 und 39 können alsdann ausgezogen und an den Verankerungsstellen 99 und 100 angebracht werden, die in ge- 
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 digkeit aufgewunden werden, zum Zweck, den Messerarm 24 in seiner Längsrichtung in die Kohle hinein vorzuführen. 



   Wenn der Messerarm vollständig vorgeführt worden ist, kann der Hebel 42 von neuem bewegt werden, um die Trommel 37 freizugeben ;   die Vorschubseile 39, die um die Führungsrolle 103 an dem   vorderen Ende des Maschinenrahmens herumgeführt sind, werden von der Trommel abgezogen und an der Verankerungsstrebe 104 auf der linken Seite des Kohlenflösses (Fig. 19) befestigt. Zu derselben Zeit wird das hintere Seil 38 zu der Verankerungsstrebe 105 geführt, die auf der rechten Seite und in einem gewissen Abstand von dem Kohlenflöss vorgesehen ist.

   Das Handrad 181 wird alsdann betätigt, wodurch die Trommel 37 in der das Seil aufwindenden Richtung mit der Vorschubgeschwindigkeit ge- dreht wird ; dann wird das Handrad 190 betätigt, um das Abwickeln des Seiles 38 unter reibendem
Widerstand zu ermöglichen, wodurch der Messerarm seitlich auf die links befindliche Rippe des Kohlen- flösses zu vorgeführt wird und hiebei seine winkelige Lage mit Bezug auf das Kohlenflöss beibehält. 



   Wenn es erwünscht ist, die Maschine von links nach rechts vorzuführen, nachdem die Messer- schneiden in den Sockeln der Messerkette 23 umgekehrt worden sind, kann die Umdrehungsrichtung des Motors 4 umgekehrt werden, wodurch die Arbeitsrichtung der Messerkette und die Umdrehungs- richtung der Trommeln 36 und 37 umgekehrt werden. Die Vorschubseile 38, 39 werden alsdann von ihren Trommeln vollständig abgezogen, dann in entgegengesetzter Richtung wieder aufgewunden und an den Streben 106 und 107 (Fig. 21) angebracht, worauf der Arbeitsvorgang in der oben beschriebenen
Weise eintritt. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Kohlenschiämmaschine mit zwei um lotrechte Achsen gelagerte Aufwindetrommeln, dadurch gekennzeichnet, dass jede Trommel mittels von Hand steuerbarer Reibungskupplungen od. dgl. unabhängig gedreht werden kann. <Desc/Clms Page number 7>
    2. Maschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine kontinuierlich wirkende Kraftübertragungsvorrichtung (48, 49) für den Antrieb einer der Trommeln (36, 37) und durch eine absatzweise wirkende Kraftübertragungsvorrichtung (86. 9. 3, 97) für den Antrieb der anderen Aufwindetromme].
    3. Maschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein Handrad, mittels welchem eine endlc ; e Kette od. dgl. in Eingriff mit einem Kettenrade gebracht werden kann, das von einem Druckgliede getragen wird, das die Arbeitsweise der einen der Reibungskupplungen stereit. EMI7.1 die mit einer jeden der genannten Trommeln verbunden sind und unmittelbar von dem Hauptantriebmotor (4) der Maschine zweckmässig durch eine gemeinsame Schnecke (49) angetrieben werden.
    5. Maschine nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Reibungskupplungen EMI7.2 einwirken, dass eine oder beide Trommeln in der Aufwickelrichtung mit einer vcn zwei Geschwindig- keiten gedreht oder in der Abwickelrichtung frei gedreht bzw. gesteuert werden können.
    6. Maschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass jede der Reibungsbiemsen zwei Biems- bänder (143, 145 oder 161, 162), von denen jedes mit einem zylindrischen Teil (142, 144) des Getriebes zusammenwirkt, und eine Steuervorrichtung (151, 171) für eine jede Trommel aufweisen, die in Früh- rungen (182, 172) des Maschinenrahmens bewegbar ist und bei ihrer Bewegung in der einen Richtung mit einem der Bremsbänder zusammenwirkt, um eine Drehung dieser Trommel mit verhältnismässig hoher Geschwindigkeit zu verursachen, während sie bei einer Bewegung in der anderen Richtung mit dem anderen Bremsbande zusammenwirkt und hiedurch eine Drehung der Trommel mit verhältnismässig langsamer Geschwindigkeit verursacht.
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