AT119232B - Verfahren und Anordnung zum Wabbeln von Hochfrequenzströmen. - Google Patents

Verfahren und Anordnung zum Wabbeln von Hochfrequenzströmen.

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AT119232B
AT119232B AT119232DA AT119232B AT 119232 B AT119232 B AT 119232B AT 119232D A AT119232D A AT 119232DA AT 119232 B AT119232 B AT 119232B
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Mendel Osnos
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  Verfahren und Anordnung zum Wabbeln von Hochfrequenzströmen. 
 EMI1.1 
 

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 widerstand, wie dies in der Fig. 3 dargestellt ist, aus zwei gegeneinandergeschalteten Röhren b und b bilden. Die eine Halbwelle der Spannung e beeinflusst den Widerstand der Röhre b und die nächstfolgende den Widerstand der Röhre bl.

   Während die Hilfsweehselspannung e noch klein ist, wirken die beiden Röhren b und bl als Sperren, und die Schwingungsfrequenz der Röhre a bzw. ihres Gitter- kreises wird im wesentlichen durch den Kristall    & i   bestimmt. Überschreitet die Spannung e während der einen oder der andern Halbperiode einen bestimmten Betrag, so wird entweder die Röhre b oder   bl   je nach der Richtung der Spannung e für den Strom durchlässig und der Kristall k kommt zur Wirkung, so dass während dieser Zeitabschnitte die Hochfrequenz der Röhre a durch die beiden Kristalle k und   Tcl   bestimmt wird. 



   Eine ähnliche Schaltung zur Ausnutzung der beiden Halbwellen der Steuerspannung e zeigt die
Fig. 4. Auch hier sind die beiden Röhren b, bl gegeneinandergeschaltet. Die Steuerspannung e wird hier   der Primärwicklung   eines Transformators t zugeführt, dessen Sekundärwicklung zwischen der Glühkathode der Röhre b und der Anode der Röhre blliegt und im Mittelpunkt an den Gitterkreis der Röhre a, gegebenenfalls an den Erdungspunkt angeschlossen ist. 



   Will man auch den Zweig des zweiten Kristalles kl direkt durch einen Röhrenwiderstand steuern, so kann man die Anordnung beispielsweise'so treffen, wie dies in der Fig. 5 dargestellt ist. Hier sind die beiden von der Hilfswechselspannung e gesteuerten Röhrenwiderstände wiederum in Gegentakt- anordnung geschaltet, doch so, dass jetzt der Kristall kl in Reihe mit der Röhre bl liegt. Die beiden für   die"Wabbelfrequenz"durchlässigen   und für die Hochfrequenz der Röhre a bzw. ihres Gitterkreises undurchlässigen Induktanzen L trennen die an die zugehörigen Ventilröhren angeschlossenen Pole der beiden Kristalle voneinander. Bei dieser Schaltung wird die Hochfrequenz der Röhre a abwechselnd je nach der Richtung der Spannung e im wesentlichen durch den einen oder durch den andern Kristall bestimmt. 



   Schaltet man die Kristalle in Reihe, so müssen die sie steuernden Röhrenwiderstände, statt wie vorher in Reihe, parallel mit ihnen liegen, wie dies z. B. in Fig. 6 angedeutet ist. Je nachdem, ob die betreffende Röhre für den Strom durchlässig oder   undurchlässig wird,   wird der durch sie überbrückte Kristall im wesentlichen aus-oder eingeschaltet. 



   Wenn in allen oben beschriebenen Schaltungen die Röhren b bzw. bl mit Gittern versehen sind, so könnte man auch die ihren Widerstand beeinflussende Hilfsspannung e statt an die Anode an das Gitter dieser Röhren anlegen. In diesem Falle müsste man z. B. die Anordnung nach Fig. 3, etwa wie dies in der Fig. 7 dargestellt ist, abändern, oder die beiden Röhren   b und bl   in gleicher Richtung schalten, aber den Kopplungssinn des Gittertransformators bei einer von diesen Röhren umkehren. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren und Anordnung zum Wabbeln von   Hochfrequenzströmen,   dadurch gekennzeichnet, dass im Stromkreise, der die Frequenz der zu steuernden Röhre beeinflusst, z. B. in ihrem Gitterstromkreise, ein oder mehrere Kristalle mit einer oder mehreren Röhren zusammengeschaltet sind, deren Widerstand im Takte der   gewünschten   Wabbelfrequenz durch eine passende Hilfswechselspannung geändert wird.

Claims (1)

  1. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der variable Röhrenwiderstand in Reihe mit einem Gitterkristall (oder mehreren Kristallen) geschaltet ist.
    3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass parallel zum variablen Röhrenwiderstand ein weiterer kapazitiver, induktiver oder Ohmscher Widerstand (X, Fig. 1) liegt.
    4. Anordnung nach Anspruch 1 oder folgenden, gekennzeichnet durch einen weiteren, zwischen der Glühkathode und dem Gitter der zu steuernden Röhre liegenden Kristall / 5. Anordnung nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass der veränderliche Röhrenwiderstand aus zwei gegeneinandergeschalteten Röhren besteht.
    6. Anordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass in Reihe mit Je einer von den beiden in Gegentaktschaltung angeordneten Röhren je ein Kristall liegt, wobei die Anschlusspunkte der Kristalle an die zugehörigen Röhren voneinander durch die für die Hochfrequenz undurchlässige InduktanzL, L, Fig. 5) getrennt sind.
    7. Anordnung nach Anspruch l, gekennzeichnet durch Reihenschaltung der Kristalle (Fig. 6).
AT119232D 1928-06-25 1929-06-15 Verfahren und Anordnung zum Wabbeln von Hochfrequenzströmen. AT119232B (de)

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