AT119009B - Elektromotorischer Antrieb für Umlaufkörper. - Google Patents
Elektromotorischer Antrieb für Umlaufkörper.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Elektromotorischer Antrieb für Umlaufkörper. Die Erfindung betrifft einen elektromotorischen Antrieb für Umlautkölper, insbesondere für Kunstseidespinnzentrifugen. Für solche Antriebe sind schon verschiedene Vorschläge gemacht worden, doch ist es bisher nicht gelungen, alle Schwierigkeiten zu überwinden, die die einseitige Lagerung schnell umlaufender Körper, wie Zentrifugen u. dgl., bietet. Die Erfindung schafft hier Abhilfe, indem sie den Antrieb des Umlaufkörpers und dessen Lagerung nicht wie bei bekannten Anordnungen an ein und derselben Antriebswelle angreifen lässt, sondern zwei gesonderten Teilen zuweist. Erfindungsgemäss treibt der Motorläufer zwei konzentrische Wellen, eine Innenwelle und eine diese umgebende hohle Aussenwelle ; die beiden Wellen sind gegeneinander seitlich nachgiebig abgestützt ; die eine dient zum Antrieb des Umlaufkörpers, die andere zur Lagerung. Die Zeichnung veranschaulicht Ausführungsbeispiele der Erfindung. Die Anordnung nach Fig. 1 enthält einen Kunstseidespinntopf 13, einen elektrischen Antriebsmotor 9, 10und die beiden konzentrischen Wellen 1 und 2 als wesentliche Bestandteile. Der Motoranker 9 ist mit der Grundplatte 4 fest verbunden, der äussere Teil 10 des Motors bildet den Läufer und treibt die beiden Wellen 1 und 2. Die Vollwelle 1 ist mit dem Motorläufer 10 unmittelbar verbunden, die sie umgebende Hohlwelle 2 wird dagegen mittels einer Gelenkkupplung 24'angetrieben, die der Welle 2 ein Pendeln um ihr unteres Ende erlaubt. Eine elastische Einlage 5 dient zur nachgiebigen Abstützung der pendelnden Aussenwelle 2 gegen die in Kugellagern 3 laufende Innenwelle 1. Diese ist nach unten verlängert, u. zw. um mehr als die Läuferlänge, um eine sichere und möglichst unnachgiebige Lagerung zu erhalten. Die Zentrifuge 13 kann sieh bei dieser Anordnung frei einstellen, soweit es die nachgiebige Lagerung 5 erlaubt, und die festen Lager 3 sowohl des Motorläufers als auch des verlängerten unteren Wellenendes werden durch Erschütterungen weniger beansprucht. Um die Aufstellung weicher zu machen, erhält der feststehende Teil 4 zweckmässig eine elastische Unterlage 25, etwa in Form eines mit der Welle konzentrischen Kautsehukringes. Die Anordnung besitzt somit zwei gegen die Wellenschwingungen nachgiebige Lagerungen, von denen die eine (25) durch die Masse des feststehenden Teiles 4 belastet ist und daher nur stärkeren, die Massenträgheit überwindenden EMI1.1 Material, etwa einen Gummiklotz oder einen Mitnehmer mit elastischen Einlagen, ersetzt werden. In der Anordnung nach Fig. 2 ist der Motoranker 9 der umlaufende Teil. Der Ständer 10 ist mit der Grundplatte 4 verbunden. Die Gelenkkupplung 24 ist am Läufer 9 befestigt, der auch unmittelbar die Welle 1 treibt. Die übrigen Teile entsprechen der Anordnung nach Fig. 1. Es besteht kein Hindernis, die Konstruktion so durchzubilden, dass die Wellen 1 und 2 in ihrer Wirkungsweise vertauscht werden, also den Umlaufkörper 13 mit der nunmehr nachgiebig zu lagernden Innenwelle zu verbinden und die Aussenwelle unmittelbar vom Motorläufer aus anzutreiben, während die Gelenkkupplung oder andere Einrichtungen die Verbindung zur Innenwelle herstellen. Es kann ferner der Motor tief gelagert werden, indem die Grundplatte 4 am oberen Ende des Motorgehäuses angeordnet wird und der Motor also nach unten hängt. Bei allen Ausführungsformen ist zweckmässig der nach unten verlängerte Teil der fest- EMI1.2 **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Elektromotorischer Antrieb für Umlaufkörper, insbesondere Kunstseidespinnzentrifugen, dadurch gekennzeichnet, dass der Motorläufer mit zwei konzentrischen Wellen (einer Innenwelle und <Desc/Clms Page number 2> einer sie umgebenden hohlen Aussenwelle) verbunden ist, die gegeneinander seitlich nachgiebig abgestützt sind und wovon die eine zum Antrieb des Um1aufkörpers, die andere zur Lagerung dient.2. Ausführungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die eine der beiden Wellen (1 oder 2) mit dem Läufer des Motors (9, 10) starr verbunden, die andere nachgiebig verbunden ist.3. Ausführungsform nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenwelle oder die Aussenwelle mit dem Motorläufer durch eine Gelenklmpplung (24) oder einen elastischen Verbindungskörper verbunden ist.4. Ausführungsform nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussenwelle und die sie antreibende Gelenkkupplung (24) den oberen Teil der senkrecht stehenden verlängerten Motorwelle (1) umgeben.5. Ausführungsform nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussenwelle um ihr unteres Ende pendelt und durch elastische Einlagen (5) od. dgl. gegen den oberen Teil der Innenwelle abgestützt ist.6. Ausführungsform nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der die beiden Wellen antreibende Motorläufer der äussere Teil des Motors ist und den mit senkrechter Achse feststehenden Motoranker umgibt (Fig. 1).7. Ausführungsform nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der feststehende Teil (4) des Antriebes auf einer elastischen Unterlage (25) ruht.8. Ausführungsform nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die senkrechte Motorwelle (1) um mehr als die Länge des Läufers nach unten verlängert und an diesem verlängerten Ende gelagert ist. EMI2.1
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| AT119009B true AT119009B (de) | 1930-09-25 |
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| AT119009D AT119009B (de) | 1926-06-12 | 1926-06-12 | Elektromotorischer Antrieb für Umlaufkörper. |
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