AT118990B - Schlagwerkzeug mit Kolbenhammer. - Google Patents

Schlagwerkzeug mit Kolbenhammer.

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Description


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  Schlagwerkzeug mit Kolbenhammer. 



   Die Erfindung betrifft ein Schlagwerkzeug mit Kolbenhammer, das unmittelbar durch ein Explosionsgemisch nach Art einer Zweitakt-Verbrennungskraftmaschine angetrieben wird und einen Rotor für die. Rückführung des Kolbenhammers hat. 



   Gemäss der Erfindung besteht der Zylinder des Kolbenhammers aus drei miteinander verbundenen Teilen, nämlich dem Explosionszylinder, in welchem der Kraftkolben des Kolbenhammers hin-und hergeht, dem   Sohlagzylinder,   in dem der Schlagkolben des Kolbenhammers hin-und hergeht, und dem mittleren, den Rotor unterstützenden Zylinderteil, welche drei Zylinderteile entsprechend den verschiedenen Beanspruchungen, denen sie ausgesetzt sind, verschiedene Festigkeitseigenschaften aufweisen. Der untere Schlagzylinder des Kolbenhammers hat zweckmässig zwei Kolben, die fest miteinander verbunden und in einem Abstande voneinander angeordnet sind, der dem Hub des Kolbenhammers entspricht. 



  Der Raum zwischen den beiden Kolben dient zum Einsaugen und Mischen des Brennstoffes und der Luft. Der unterste Kolben ist von kleinerem Durchmesser und dient zur Kompression von Luft, die zum Ausspülen der zu bohrenden Öffnung dient. Zwischen den beiden Kolben ist eine auswechselbare zweiteilige Hülse vorgesehen, durch die der Raum auf einen bestimmten Inhalt beschränkt wird. Ein Vergaser ist mit der   Brennstoffmiseh-und Einsaugekammer   verbunden und weiterhin durch eine Leitung mit der Verbrennungskammer, und der Vergaser, die   Zündvorrichtung,   der Unterbrecher und die Leitung sowie die Brennstoffzufuhrleitung zum Vergaser liegen zwischen dem Zylinder und einem steifen Rahmen, der unten am Zylinder und oben an einem Schutzdeckel befestigt ist, welcher den Rotor, wie bekannt, abdeckt.

   Der Rahmen trägt weiterhin den Brennstoffbehälter und zwischen dem Rahmen und dem Zylinder sitzt weiterhin ein Luftdruckregulierventil für die Luftkompressionskammer. Die in bekannter Weise- den Zylinder umgebende Ölpfanne hat kurz über dem Boden einen nach aussen und oben gerichteten Flansch, wodurch eine bestimmte Ölmenge stets im Bodenteil gehalten wird, um die Ölverteilungsleitungen zu versorgen. Der Vergaser weist ein Ventil auf, das bei Aufwärtsheben des Kolbenhammers durch Saugwirkung geöffnet wird, wobei Luft und Brennstoff eingesaugt und miteinander gemischt wird, während beim Arbeitshub des Kolbenhammers das Ventil geschlossen ist und das Brennstoffgemisch durch eine Kammer über dem Ventil und eine Leitung der Verbrennungskammer des Zylinders zugeführt wird. 



   In der Zeichnung ist : Fig. 1 ein senkrechter Längsschnitt durch das Schlagwerkzeug mit dem Vergaser, dem Rahmen und der Knieplatte in Ansicht, Fig. 2 eine Seitenansicht des   Schlagwerkzeuges   mit entfernter Knieplatte, Fig. 3 eine Draufsicht der oberen Abdeckplatte mit den daran befestigten Handgriffen, Fig. 4 ein senkrechter Schnitt durch den Vergaser, Fig. 5 eine Seitenansicht und ein teilweiser senkrechter Schnitt durch das Brennstoffventil, Fig. 6 ein waagrechter Schnitt durch den Zylinder und das Druckluftregelventil der Luftkompressionskammer nach der Linie 7-7 der Fig. 2, Fig. 7 ein senkrechter Schnitt nach der   Linie 8-8   der Fig. 6, Fig. 8 eine Endansicht des Druekluftregelventils, wobei der untere Teil mit der Ablenkplatte zwecks Ausscheidung von Staub im Schnitt gezeigt ist, Fig.

   9 ein Schnitt durch den Kreuzkopfbolzen, der im Kreuzkopfteil des Kolbenhammers festgehalten wird, Fig. 10 eine Ansicht des   Kreuzkopftsiles   mit dem Kreuzkopfzapfen im Querschnitt, Fig. 11 ein Querschnitt der Kolbenstange   nrt   einer darauf geklemmten, geschlitzten Hülse für die Änderung des Rauminhaltes der Luftkompressionskammer und Fig. 12 ein Längsschnitt durch eine andere Ausführungsform. 



   Der   Hauptzylinder j ! besteht   aus drei hintereinander liegenden Teilen, der Verbrennungskammer 2, der Kreuzkopfführung 3 und der Brennstoffeinsauge-oder Kompressionskammer 4, die wieder in eine Brennstoffmischkammer 5 und eine Luftkompressionskammer 6 zerfällt. Der in diesen Teilen geführte Stahlkolben besteht aus dem Kraftkolben   8,   dem   Kreuzkopfunterstützungsteil   9 und dem   Sehlag-   kolben 10 mit einem Führungskolben 11. 
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 und in Deckung damit befinden sich an der gegenüberliegenden Zylinderwand Einlassöffnungen 33. 



   Der mittlere, den Rotor tragende Zylinderteil 3 hat gegenüberliegende Führungsschlitze   41,   von denen senkrechte Kanten 48 nach innen gehen. Sein unteres Ende ist erweitert, um den Teil 4 des Zylinders zu umfassen. Der obere Teil des Zylinders 4 bildet die   Führung   für den Kolben 11. In diesem Teil des Zylinders befinden sich Flanschen   53,   die zur Befestigung an dem Zylinderteil 3 dienen. Er 

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 besitzt ferner eine   Öffnung   als Einlass für das Brennstoff-Luft-Gemisch. Unterhalb derselben verengt er sich zum Zylinder 60, der mit dem Schlagkolben 10 und dem Abschlussstück 61 die Luftkompressions- kammer 6 bildet.

   Den Abschluss am unteren Ende bildet der Amboss   61,   in dem der Sehlagbolzen 62 verschiebbar sitzt, der eine kleine axiale Bohrung 63 hat und mit einem Bunde 64 in der erweiterten
Bohrung 66 aufsitzt. Der Teil 64 ist durch Spiralfedern mit dem Zylinderteil 4 verbunden. Der Kreuz- kopfteil 9 des Kolbenhammers 7 ist von hauptsächlich rechteckiger Form im Querschnitt, wobei die Ecken 74 zwischen den geraden Seiten abgerundet sind. Er hat eine mit einer Nut 76 versehene zylindrische
Bohrung 75 (Fig. 9,10), die rechtwinklig zur Achse des Kolbens verläuft, und eine quer verlaufende leicht konische Bohrung 77, deren Achse zweckmässig tangential zur Bohrung 75 liegt.

   Die konische   I Bohrung 77   wird erst gebohrt, nachdem der Kreuzkopfzapfen   78   in Stellung gebracht worden ist, der einen mittleren Teil 79 von gleichmässigem Durchmesser und einer Länge gleich der Länge der Bohrung 75 hat. Bei der Montierung wird der Teil 79 fest in die Bohrung 75 eingetrieben, wobei ein Keil   Dlehung   verhindert. Wenn der Kreuzkopfzapfen in Stellung gebracht ist, wird die konische Bohrung 77 erzeugt und ein konischer Stift 88 fest in diese Bohrung eingetrieben. Auf diese Weise werden die Teile sicher miteinander verbunden und lösen sich während der starken Erschütterungen, welche das Schlagwerkzeug aushalten muss, nicht. Am Endzapfen des Kreuzkopfbolzens sitzen dann Stahlrollen 83, die gegen Längs- verschiebung gesichert sind.

   Die Rollen 83 laufen in der Hubseheibenbahn, die in Fig. 1 strichliert angedeutet ist. 



   Die Nabe 93, auf welcher die Hubscheibe gelagert ist, besteht zweckmässig aus zwei Teilen, die durch Bolzen 95 miteinander befestigt sind. An der inneren zylindrischen Fläche des unteren Teiles der Nabe 93 ist der untere Teil der Hubscheibe 92 durch Nieten 101 befestigt. Über dem Flansch 104 im oberen Teil der Nabe 93 ist ein Kugellager untergebracht. Das Schwungrad 111 ist zweckmässig an dem oberen Teil der Nabe 93 befestigt oder einheitlich damit ausgebildet. Am unteren Ende des unteren
Nabenteils ist auf ähnliche Weise ein Kugellager vorgesehen. Der Hubseheibenzylinder 92, die Nabe 93 mit dem Schwungrad 111 stellen die Teile des Rotors 116 dar, welcher durch die Hin-und Herbewegung des Kolbenhammers 7 in Drehung versetzt wird. Die im Rotor angesammelte Energie dient für die
Rückbewegung des Kolbenhammers während des Kompressionshubes.

   Weiterhin überwacht und betätigt der Rotor den Verteiler 117 der Zündvorrichtung. 



   Über dem Rotor 116 ist fest an der oberen Seite des Flansches 14 des Zylinderteiles 2 ein ringförmiger Deckel 42 befestigt, dessen untere Kante nahe der Fläche des Schwungrades liegt. Dieser Deckel hat ein Paar diametral gegenüberliegende Vertiefungen 120, welche mit Angüssen 121 versehen sind, an welchen die inneren Enden der Handgriffe 122 durch passende Bolzen 123 befestigt sind. Die Deckplatte 42 ist weiterhin mit einer Vertiefung 124 versehen, die zur Aufnahme der Zündvorrichtung 125 dient. 



   Der Deckel 42 ist ferner mit einem Ausschnitt 129 ausgestaltet. In diesem Ausschnitt liegt der Unterbrecher   117,   welcher an der senkrechten Wand 131 des Ausschnittes 129 unmittelbar über dem Schwungrad 111 befestigt ist. Auf der oberen Fläche des Schwungrades sind zwei verhältnismässig kleine Stahlplatten 132 diametral gegenüber angeordnet, die zur Betätigung des Unterbrechers dienen. Die Ölpfanne 52 ist zweckmässig kreisförmig im waagerechten Querschnitt. Im senkrechten Querschnitt verläuft die Wand von dem Boden in leichter Kurve nach aussen und oben und der obere Rand nach innen und unten und umgibt in kurzem Abstand die Nabe 93. Der Flansch 98 des Nabenteils hat zweckmässig eine ringförmige Vertiefung   140,   in welche ein ringförmiger   Teil 242   der Ölpfanne 52 greift (Fig. 1). 



  In der Ölpfanne 52, kurz über dem Boden, ist ein nach innen sich erstreckender Flansch   142,   durch den ein flacher Ölbehälter 143 gebildet wird, in welchen die unteren Enden zweier schräg verlaufender   Ölröhren   144 eindringen. Die Röhren sind diametral gegenüber angeordnet und verlaufen durch die Ansätze der 
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 eine Kappe 146 abgeschlossen, die durch einen   Drahtbügel 148   in Stellung gehalten wird, der am Einlass angelenkt ist und in eine Vertiefung 149 der Kappe greift. Eine Abdichtungsscheibe 147 sitzt zwischen Kappe und Einlassende. Das Klemmfutter für das Schlagwerkzeug besitzt eine Feder   155,   die durch die Teller 154 und 156 gespannt wird.

   Im Teller 156 befindet sich ein   winkelähnlicher,   zweiteiliger Ring, der in die Nut 158 der Führungshülse 150 passt. An gegenüberliegenden Seiten des Ringes 153 sind Stifte oder Ansätze 161 vorgesehen, welche in diametral gegenüberliegender Richtung nach aussen stehen und die Augen 162 eines Werkzeughalters 163 aufnehmen. Der Bund 156 ist an seiner Rückseite breiter und hat ein paar halbkreisförmige Vertiefungen   160,   in welche die parallelen Seiten des Werkzeughalters 163 einschnappen, wodurch dieser in Stellung gehalten wird (Fig.   1).   

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Zum Festhalten des Schlagwerkzeuges ist ein Rahmen vorgesehen, welcher aus zwei Röhren 164 besteht (Fig. 2), die miteinander verbunden sind.

   Die Röhren haben senkrechte Teile 165 und ihre oberen 
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 hindurchgehen, welche die Handgriffe 122 an der Deckplatte 42 befestigen. Die senkrechten Teile 165 haben nach innen gerichtete Ansätze 168 und sind weiterhin durch ein Querrohr 169 miteinander verbunden, dessen Enden an den senkrechten Teilen 165 angeschweisst sind. Die senkrechten Teile 165 verlaufen unten in   schräge   Teile 170, welche in Augen   171     münden,   die mit einem vom unteren Zylinderteil 4 nach hinten sieh erstreckenden Ansatz 118 (Fig. 1) zusammenpassen und durch einen Bolzen und Muttern 172 in Stellung gehalten werden. 



   Zwischen dem   senkrechten     Rohrteil. 265   sitzt drehbar auf der Querstange 169 eine Knieplatte 173 aus Blech, die so angeordnet und gebogen ist, dass sie sowohl dem Arbeiter eine gute Stütze bietet als auch die empfindlichen Teile der Maschine   schützt.   Am oberen, waagrechten Teil 166 des Rahmens sind ein Paar Konsolen   176   befestigt. Auf diesen Konsolen ist ein   Brennstoffbehälter     177   mit seinen An-   sä tzen1'78 gelagel t,   die durch Bolzen119 an den Konsolen befestigt sind. Der Behälter   177hat einen Einlass 180.   



   Im Vergaser   192   (Fig. 4,5) ist ein   Nadelventil19'7   mit einer Bohrung   196   eingeschraubt, so dass der eingelassene Brennstoff von hier durch den Kanal 211 zum konischen Sitz 212 eines Ventils 213 gelangen kann. Der Ventilteller 213 wird durch eine Feder 239 niedergehalten, während der Ventilhub durch eine einstellbare Schraube begrenzt wird. Der Ventilteller, der den Raum 218 von der Atmosphäre abschliesst, wird mittels eines Schaftes 214 in einer   Hülse 215   geführt.

   Die Vergaserkappe   195,   die auf 218 aufgesetzt ist, wird durch Bolzen 219 und Muttern   219'befestigt.   Der Vergaserkörper ist an einem Ansatz 222 der Zylinderwand mittels Schrauben 225, die mit einem Bund 226 zum Anziehen versehen sind, befestigt, womit die Verbindung mit der Brennstoffkammer 5 hergestellt ist. Die äusseren Enden der Bolzen 225 gehen durch einen Flansch des Kniestückes 235, können mit Muttern angezogen werden und verbinden damit die Leitung 35 unmittelbar mit der Brennstoffmischkammer 5. 



   Der Kubikinhalt der Brennstoffmischkammer wird durch das Volumen der zweiteiligen Hülse 244 (Fig. 1) bestimmt, welche sich vom Kolben 11 bis zum Kolben 12 erstreckt und auf dem Kolbenstangen- 
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 und den eisernen Wänden der Kammer 5 stellt den   Grösseninhalt   der Kammer dar. Ist er zu klein oder zu gross, so kann eine kleinere oder eine grössere Hülse 244 festgeklemmt werden. Auf diese Weise kann der Betrag an Luft, welcher in die Kammer 5 eingesaugt wird, genau festgelegt werden. 



   Der   Sehlagkopf 10   des Schlagkolben passt in den Zylinder 60, welcher die Luftkompressionskammer 6 bildet (Fig. 1 und 6). Um Luft in diese Kammer einzulassen, hat diese eine Öffnung 246 mit einem Anguss 247, an welchem ein Druckregelventil250 (Fig. 6,7, 8) befestigt ist. Das Ventil hat eine verhältnismässig grosse zylindrische Kammer 255 (Fig. 7), deren oberer Teil mit der Bohrung 246 durch einen Kanal 256 verbunden ist. In der Kammer 255 sitzt eine zylindrische Hülse 257 mit einem konischen Ventilsitz 258. Die obere Fläche des Ventils 267 hat einen zylindrischen Ansatz 265, den eine Spiralfeder umgibt, deren oberes Ende sich gegen die Wand der Kammer 255 abstützt.

   An der Hülse 257 sind Ablenkplatten 267 befestigt, die schräg nach unten und innen nach der Zylinderachse zu verlaufen und in eine waagrechte, etwas   schräg   nach oben geneigte Öffnung 268 münden, so dass der Staub, welcher von der zu bohrenden Öffnung nach oben geblasen wird, nicht unmittelbar durch das Ventil in die Luftkompressionskammer eingesaugt wird. 



   Die Kammer 255 steht durch einen Kanal 269 mit einem Ende einer zylindrischen Kammer 270 in Verbindung, in welcher ein Kolben 271 auf einer Kolbenstange 272 sitzt, welche Stange durch eine Kappe 273 hindurchgeht, die die Kammer abschliesst. Das äussere Ende der Stange 272 trägt ein Flügelglied 274, das einer Flügelmutter ähnelt, doch fest am äusseren Ende der Kolbenstange 272 durch einen Stift 275 befestigt ist. Eine Spiralfeder 277 drückt den Kolben 271 gegen eine Öffnung 278, die dadurch durch das Ventil 279 abgeschlossen ist. Dieses Ventil schliesst, wenn es gegen den Sitz   gedrückt   wird, 
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 Kanten   284   der Flügel 285 des Gliedes 274 passen.

   Wenn dieses Glied 274 langsam über die schrägen   Hubfläehen   gedreht wird, werden die Kanten   284   der Flügel aus einem Paar solcher gegenüberliegender Ausschnitte 283 herausgedrückt und in Eingriff mit dem nächsten Paar gebracht. Wenn das Glied in Uhrzeigerbewegung gedreht wird mit Bezug auf Fig. 6, so sind die aufeinanderfolgenden Einschnitte immer weiter vom Flansch des Zylinderkopfes oder der Kappe 273 entfernt, wodurch das Ventil 279 immer etwas mehr von seinem Sitz 280 gehoben wird. Auf diese Weise wird die Lage des Ventils 279 mit Bezug auf den Sitz 280 eingestellt. 



   Irgendein Unterbrecher kann für die Zündung benutzt werden. Die elektrische   Zündvorrichtung 125   besteht aus einer Induktionsspule einschliesslich einer primären Spule und einer sekundären Spule und schliesst weiterhin einen Kondensator ein. 



   Der Arbeitsgang des Werkzeuges nach der Ausführungsform der Fig. 1-8 ist wie folgt : Wenn bei der in Fig. 1 gezeigten Lage des Kolbenhammers 7, das Schwungrad   111,   von oben gesehen, in Uhr- 

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   zeigerrichtunggedreht wird,   so wird die   Hubfläehe   314 der oberen Hubleiste'90 gegen die Rolle 83 gedrückt und es werden die Rolle, der Kreuzkopf 78 und der Kolbenhammer 7 nach unten bewegt, bis die Rolle 83 das untere Ende der oberen Hubleiste 90 erreicht hat. Diese   Abwärtsbewegung   des Kolbens drückt mit Brennstoff gefüllte Luft in der Kammer 5 nach aussen durch den Vergaser 192 und dann durch die Leitung 35 
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 unteren Hubleiste. Dabei wird Luft am Ventil 213 des Vergasers vorbei und durch die Bohrung 233 in die Kammer 5 gesaugt.

   Dabei wird Brennstoff durch die Bohrung   211,   213 eingesaugt und mit der Luft vermischt. 



   Die Bewegung des Kolbens 10 nach oben verursacht Verdünnung der Luft in der Kammer 6 und ein Anheben des Ventils 262 von seinem Sitz, um Luft durch die Öffnung 268 der Ablenkplatte einzusaugen. Diese Luft passiert das Ventil 262, die Kammer 255 und gelangt dann durch die Öffnung 246 in die Kammer 6. Dieses findet während der Bewegung des Kolbenhammers nach oben bei Drehung des Schwungrades von Hand aus statt. Zu gleicher Zeit wird das Brennstoffgemisch durch den Kolben 8 verdichtet. Ungefähr wenn der Kolbenhammer seine oberste Stellung erreicht hat, wird der elektrische
Stromkreis im Unterbrecher geschlossen. Ist das Brennstoffgemisch in der Verbrennungskammer rein genug, wird es durch den entstehenden Funken entzündet.

   Dabei wird eine frische Ladung bei jedem Aufwärtshub des Kolbenhammers durch die Zündkerze 29 entzündet und der Kolben wird nach unten   gedrückt,   wodurch der Rotor in Drehung gesetzt wird, der Kolben ausser Eingriff mit der Hubleiste tritt und durch die Explosionskraft des verbrannten Gemisches mit fortwährend zunehmender Geschwindigkeit nach unten bewegt wird, bis der Hammer 10 den Bolzen 63 trifft. Nachdem der Schlag ausgeführt worden ist, ist die lebendige Kraft des Rotors genügend gross, um den Kolbenhammer in die obere Stellung zu heben und das Brennstoffgemisch zu verdichten. 



   Wird der Kolbenhammer nach unten geschleudert, so verdichtet er das Brennstoffgemisch in der Kammer 5, und wenn das obere Ende des Kolbens 8 die   Einlassöffnung 32 blossgelegt   hat, wird dieses
Gemisch in die Verbrennungskammer übergeführt, und zwar durch den Vergaser 192, die Leitung 35 und die Öffnung 32. Bei jedem Aufwärtshub findet Zündung statt und werden die Verbrennungsgase aus der Verbrennungskammer durch das frische Gemisch herausgedrängt. 



   Der Kolbenhammer verdichtet bei seiner Aufwärtsbewegung die Luft im unteren Ende 6 des Zylinderteiles 4. Die zusammengedrückte Luft entweicht nach unten durch die Bohrung 63 des Schlagbolzens 62, welche in Linie mit der Bohrung des Bohrers 342 liegt, so dass ein verhältnismässig starker
Strom verdichteter Luft bei jedem Hub durch den Bolzen und durch den Bohrer in den Boden der gebohrten Öffnung geschickt wird, wodurch Bohrspäne u. dgl. entfernt werden. Der Druck in der Kammer 5 kann durch das in Fig. 6 und 7 gezeigte Ventil eingestellt werden. Beim Abwärtshub ist der Druck gross, und der Druck, welcher gegen den Kolben 271 ausgeübt wird, ist grösser als der Druck gegen das Ventil 279, das fest auf der Kolbenstange 272 sitzt.

   Wenn dieser Druckunterschied   grösser   ist als die Kraft der Feder 277, dann werden der Kolben 271 mit dem Ventil 279 nach links verschoben gegen die Spannung der Feder 277, um das Ventil etwas mehr zu öffnen, so dass mehr Luft durch die Öffnung 278 einströmen kann (Fig. 7). Auf diese Weise kann der Druck, der in der Kammer 6 erzeugt wird, geregelt und   überwacht   werden und damit der Schlag des Kolbenhammers 10 gegen den Schlagbolzen 62. Beim Einsaugen von Luft wird das Ventil 213 von seinem Sitz gehoben und die Luft mit Brennstoff gemischt und in die Kammer 5 eingesaugt. Beim Arbeitshub ist das Ventil 213 geschlossen, so dass das Brennstoffgemisch, welches über das Ventil 213 der Leitung 35 zugeführt wird, nicht mehr reicher an Brennstoff werden kann.

   Der Inhalt der Mischkammer 5 wird bei jedem Hub vollkommen ausgestossen, so dass die Stärke des Brennstoffgemisches sich nicht ändert. 



   In Fig. 12 ist eine etwas andere Ausführungsform gezeigt, in welcher die Luftkompressionskammer weggelassen ist. Die Teile sind jedoch so angeordnet, dass lediglich der untere Zylinderteil 4 etwas anders ausgebildet ist und mit den anderen Zylinderteilen 2 und 3 zusammen gebraucht werden kann. In Fig. 12 befindet sich die Brennstoffmischkammer 6'unter dem Schlagkolben 10. Die Öffnung 223'stellt die Verbindung mit dem Vergaser 192 am unteren Ende der Kammer 6'gerade über dem Amboss 61 her. Die Kammer zwischen dem Kolbenhammer 10 und dem Amboss 61 ist bei jenen   Schlagwerkzeugen   weggelassen, welche zum Bohren von Löchern oder zum Aufbrechen von Pflaster oder zum Nieten dienen.

   In dieser Konstruktion ist der Zylinderteil 6'an seinem oberen Ende mit einem nach auswärts verlaufenden Flansch 57'versehen, welcher in das untere Ende des Zwischenteils 3 passt, und zwischen seinen Enden ist ein anderer, nach innen gerichteter Flansch vorgesehen, der in den zylindrischen Teil 85'mündet, welcher in die erweiterte Endbohrung des Zylinderteiles 3 passt. Ein waagrechter Flansch 53'liegt dabei flach gegen den Flansch 50 am Ende des mittleren Zylinderteiles 3 an und ist durch Bolzen 55 befestigt. 



  Wie beim ersten Ausführungsbeispiel ist das untere Ende des Zylinderteiles 4'mit einem Ansatz 118 und Bolzen 172 für die Befestigung der unteren Enden der Rahmenteile 170 versehen, welche kürzer sind als in Fig. 1. Der Arbeitsgang des Werkzeuges der Fig. 12 ist derselbe wie der des Werkzeuges der Fig. 1, nur wird die Verdichtung des Brennstoffgemisches und seine Überführung durch den Hammer-   teilloherbeigefiihrt,   und da die Luftkompressionskammer   wegfällt,   hat der   Sehlagbolzen   62 keine Bohrung. 

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 Der Kolben wird jedoch wie vorher nach Art einer Zweitakt-Verbrennungskraftmaschine hin-und herbewegt. 



   In   beidenAusführungsformen   sind die empfindlichen Teile, wie der Vergaser, die Brennstoffzuführ-   und Ubertragungsleitung, der Unterbrecher   und die elektrische Zündvorrichtung, zwischen dem Rahmen und dem Zylinder angeordnet, so dass dieselben nicht leicht beschädigt werden oder hängen bleiben können. Beim zweiten   Ausführungsbeispiel   wird der Arbeitshub des Kolbenhammers vor dem Aufschlagen nicht verzögert, er kann jedoch im ersten Beispiel durch die Erzeugung von Druckluft abgedämpft werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Schlagwerkzeug mit Kolbenhammer, der unmittelbar durch ein Explosionsgemisch nach Art einer Zweitakt-Verbrennungskraftmaschine angetrieben wird und einen Rotor für die   Rückführung   des Kolbenhammers hat, dadurch gekennzeichnet, dass der Zylinder des Kolbenhammers aus drei miteinander verbundenen Teilen besteht, nämlich dem Explosionszylinder (2), in dem der Kraftkolben   (8)   des Kolbenhammers   (7)   hin-und hergeht, dem Schlagzylinder (4), in dem der Schlagkolben   (10)   des Kolbenhammers hin-und hergeht, und dem mittleren, den Rotor unterstützenden Zylinderteil (3), welche drei Zylinderteile entsprechend den verschiedenen Beanspruchungen, denen sie ausgesetzt sind, verschiedene Festigkeitseigenschaften aufweisen.

Claims (1)

  1. 2. Schlagwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die drei unabhängigen, in Linie miteinander liegenden Zylinderteile (2, 3 ; 4) teleskopisch ineinandergesteckt sind.
    3. Schlagwerkzeug nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Anordnung zweier Kolben (11, 12) im Schlagzylinder des Kolbenhammers (7), welche Kolben fest miteinander verbunden und in einem Abstande voneinander angeordnet sind, der gleich der Länge des Kolbenhammerhubes ist, wobei der eine Kolben (12) am Ende von kleinerem Durchmesser ist als der andere Kolben (11) und der Raum zwischen den Kolben eine Brennstoffgemisch-Einsaugekammer bildet, während der Raum unter dem Kolben (12) eine Luftkompressionskammer bildet.
    4. Schlagwerkzeug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine zweiteilige Hülse (244) auf der die Kolben (12, 11) verbindenden Kolbenstange (13') festgeklemmt ist, durch welche das Volumen der Brennstoffgemisch-Einsaugekammer begrenzt und bestimmt wird.
    5. Schlagwerkzeug nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der mit der Brennstoffgemischkammer (5) verbundene Vergaser (192), die Leitung (186) vom Brennstoffbehälter zum Vergaser, die Leitung (35) für die Überführung des Brennstoffgemisches sowie die Zündvorrichtung (125) und der Unterbrecher (117) zwischen dem Zylinder und einem steifen, an sich bekannten Rahmen (164) zur Führung und Unterstützung des Schlagwerkzeuges angeordnet sind und durch den Rahmen geschützt werden.
    6. Schlagwerk nach Anspruch 1 mit einer den Zylinder umgebenden Ölpfanne, von der Ölverteilungsröhren schräg nach oben verlaufen, dadurch gekennzeichnet, dass die Ölpfanne kurz über dem Boden einen nach oben und innen gerichteten Flansch (142) hat, durch den eine bestimmte Ölmenge stets im Boden der Ölpfanne gehalten wird.
    7. Schlagwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der vom Kolbenhammer getragene KreuzkopfzapJEen < durch einen leicht kegeligen Bolzen (88) gegen Verschiebung im Kolbenhammer gehalten wird, wobei der Bolzen durch halbkreisförmige Nuten des Kolbenhammers und des KreuzkopfzapfeIls (78) und senkrecht zum letzteren verläuft.
    8. Schlagwerkzeug nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der am Schlagzylinder befestigte Vergaser (192) über dem die Luft und Brennstoffzufuhr regelnden Einlassventil (213) einer Kammer (232) hat, welche mit der Brennstoffgemischkammer (5) und mit der Brennstoffübertragungsleitung (35) in Verbindung steht, wobei beim Aufwärtshub des Kolbenhammers das Ventil (213) in bekannter Weise gehoben und atmosphärische Luft mit Brennstoff eingesaugt und gemischt wird, während beim Arbeitshub des Kolbenhammers das Brennstoffgemisch in der Kammer (5) komprimiert wird und durch die Kammer (233) über das geschlossene Ventil (213)
    hinweg der Verbrennungskammer zugeführt wird.
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