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Düse.
Die Erfindung betrifft eine regelbare Düse, die für verschiedene Ausführungsformen (Strahl- oder Saugvorrichtungen, Turbinen usw. ) Anwendung finden kann und die Regelung des Ausströmens einer Flüssigkeit, eines Gases oder Dampfes in einem grossen Bereich gestattet, ohne dass sich das Konizitätsverhältnis wesentlich ändert.
Unter dem Konizitätsverhältnis K versteht man die Änderung der Weite der Düse pro Längen-
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Gegenstand der Erfindung ist eine regelbare Düsenbauart, bei der diese eben erwähnten Forderungen über einen weiten Regelbereich in guter Annäherung erfüllt werden.
In der Zeichnung stellt Fig. 1 zum Vergleich einen Strahlapparat mit der bisher gebräuchlichen Nadelregeldüse dar, wogegen die Fig. 2 und 3 zwei etwas verschiedene Ausführungsformen der den Gegenstand der Erfindung bildenden Düse zeigen.
Mit Bezug auf Fig. 1 ist zu bemerken, dass bei Anwendung von Düsen u, die von ihrem kleinsten Durchflussschnitt Fm an eine allmähliche Erweiterung aufweisen, zwei grosse Übelstände auftreten, und zwar :
1. Bekanntlich entspricht einem gegebenen Verhältnis zwischen dem Druck P des Treibmittels (Dampf, Druckluft, Gas u. dgl. ) vor der Ausflussöffnung und dem Druck Po der hinter der Düse ange- ordneten Kammer a ein von den Flächen F2 und Fm und der Länge l bestimmter günstigster Grad der Konizität, und da der Winkel ades sich erweiternden Teils so viel als möglich in Einklang mit dem ermittelten günstigsten Wert sein sollte, kann es in einigen Fällen, wie z.
B. nach Fig. 1, eintreten, dass die Länge I des sich erweiternden Teils der Düse, weil entsprechend einem bestimmten Wert von L der Teil nicht von unzulässigen Abmessungen sein kann, so gross wird, dass die Vorrichtung wegen ihrer sehr schlechten Nutzleistung unbrauchbar ist.
2. Gewöhnlich sind die Flüssigkeits-bzw. Dampf-oder Gasmengen durch die Nadel t geregelt.
Nach dem Vorhergehenden liegt es auf der Hand, dass nach Festlegung der Werte F2, 'und , wenn die Schnittfläche Fm der Ausflussöffnung wegen der Einführung der Regelnadel vermindert wird, das
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auf unzulässige Werte herabsinkt.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Düse, deren Querschnitt sich in bekannter Weise in der Strömungsrichtung erweitert und die, wie dies gleichfalls bekannt ist, von einem Hohlkegel und einem in diesem gelagerten Vollkegel gebildet wird, welche Teile zwecks Regelung gegeneinander verschiebbar
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Die Vorrichtung (Fig. 2) besteht aus einem zylindrischen Körper 1, innerhalb dessen ein Kegel 2 bei 7 in beliebiger Weise befestigt ist. Innerhalb des Zylinders 1 ist ein Ring 3 verschiebbar und durch die Stange 4 einstellbar angeordnet. Die äussere Fläche dieses Ringes ist zylindrisch, die innere konisch, so dass der Ring mit dem Kegel einen ringförmigen Zwischenraum bildet und entsprechend einem bestimmten Wert von l die kleinste Schnittfläche Fez in den Wert von F2 übergeht, welcher gemäss der Rechnung der Düse festgelegt worden ist. Der erwähnte Zwischenraum ist mehr oder weniger gross, je nachdem der Ring 3 wegen des in der Nabe 6 drehbaren Domes 4 nach oben oder unten geschoben worden ist, wobei die Nabe 6 durch Flügel 5 mit dem Ringe 3 verbunden ist.
Es ist klar, dass die beschriebene Anordnung die Herstellung von Düsen gestattet, deren Länge l einer guten Nutzleistung der Vorrichtung am meisten entspricht. Weiter hat man den Vorteil, dass der Konizitätsgrad bei jeder beliebigen Triebmittelzufuhr praktisch derselbe ist, was mit den gewöhnliehen, durch eine Nadel wie nach Fig. 1 geregelten Düsen nicht erzielt-werden kann.
D : e in Fig. 2 veranschaulichte Ausführungsform kann natürlich unter Beibehaltung des Erfindunggedankens abgeändert werden, wie z. B. in Fig. 3 gezeigt ist, der zufolge der Ring 3 an dem Körper 1 befestigt, der Kegel 2 beweglich ist und durch die Stange 4 betätigt wird.