AT118457B - Ein- oder Mehrphasen-Kommutatormotor mit Drehzahlregelung ohne Bürstenverdrehung. - Google Patents

Ein- oder Mehrphasen-Kommutatormotor mit Drehzahlregelung ohne Bürstenverdrehung.

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AT118457B
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Josef Sousedik
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Josef Sousedik
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    Ein-oder Kehrphasen-Kommutatormotor   mit Drehzahlregelung ohne Bürstenver- drehung. 



   Die Erfindung betrifft einen   Ein-und Mehrphasenkommutatormotor für wirtschaftliche   Drehzahlregelung ohne Bürstenverdrehung durch Änderung der Läuferspannung, bei dem das Hauptfeld durch radiale Ausschnitte im Ständerblech in den neutralen Zonen so weit geschwächt wird, dass dem Kommutator des Läufers ohne Anwendung von Wendepol-und Kompensationswieklungen zur Beseitigung der Funkenbildung trotzdem eine höhere Spannung, als es bisher bei derartigen Motoren üblich war, geboten werden kann. 



   Man hat zwar schon bei den Wechselstrommotoren an den Kommutierungsstellen die Zähne, allerdings nur bei einem Teile der   Ständerbleche,   verkürzt. Diese Massnahme erstreckt sich aber nur auf Motoren mit ausgeprägtem Querfeld, beispielsweise solchen, bei denen besondere Arbeitsbürsten an einem Teil der Ständerwicklung angeschlossen sind. 



   Der Erfindungsgegenstand vorliegender Anmeldung besitzt demgegenüber durch die ganze Länge der Ständerbleche vollständig hindurchgehende, sogenannte Wendefeld-Nuten, so dass äusserlich schon ein Unterschied gegenüber dem Bekannten erkennbar ist. Anderseits bezieht sich die Erfindung auf Motoren, deren Läufer mit der Ständerwicklung durch besondere bekannte Vorrichtungen, wie Arbeitsbürsten od. dgl., nicht in Verbindung stehen, sondern Bürsten normaler Arbeitsweise tragen. Die Anordnung der Wendefeld-Nuten   ermöglicht   es aber erst, den Läufer mit wesentlich höheren
Spannungen, als bisher üblich, arbeiten zu lassen. 



   Da nun mit derartigen feststehenden Bürsten eine Einstellung der Phasenlage zwischen Stromund Spannung zur Verbesserung des Leistungsfaktors nicht möglich ist, wurden erfindungsgemäss an der Ständerwicklung zur Erreichung dieses Zwecks Anzapfungen angebracht. 



   Der Motor ist so ausgeführt, dass der Ständer   ähnlich   dem einer Gleichstrommaschine und mit Anzapfungen versehen gewickelt ist (z. B. Wellen-oder Parallelwieklung im gezahnten Ständer) und besitzt die erwähnten besonderen Radialaussehnitte, deren Breite durch die Ausdehnung des Wendefeldes gegeben ist, damit die auf dem Läufer unter der Bürste befindlichen, kurz geschlossenen Leiter nicht induziert werden. 



   Eine beispielsweise Ausführung zeigt die Zeichnung. Darin ist A der Ständer mit den WendefeldNuten 0 und der Wicklung M, die mit den Abzweigungen oder Schaltkontakten H versehen ist. Mit Hilfe des Reihensehalters R, S. T wird die Phasenlage eingestellt. 



   Der Läufer B hat eine normale Wicklung   N   mit Kommutator C, auf dem die feststehenden Bürsten E, F, G aufliegen. Diese sind an einen Autotransformator oder Induktionsregler D zur allmählichen stufenlosen Regelung der Läuferspannung angeschlossen. 



   Zum Anlassen des Motors wird vor dem Einschalten des Ständers die Spannung des Induktionsreglers auf die Höhe der bei Stillstand induzierten Läuferspannung eingestellt und dann erst der Ständer über den Schalter R, S, T angeschlossen. Dabei läuft der Motor noch nicht an, sondern erst bei Verringerung der zugeführten Läuferspannung. Erreicht diese den Wert Null, so bewegt sich der Läufer entsprechend dem Spannungsverlust etwas unterhalb des Synchronismus.

   Wird dann die Spannung des vom Induktionsregler D oder Autotransformator zu den Bürsten E, F, G zugeführten Stromes erhöht (im in der Zeichnung dargestellten Beispiele durch das Verschieben der Schaltkontakte des Induktionreglers D nach rechts), nimmt die Drehzahl weiter auf und über Synchronismus zu. so dass auf diese Weise eine wirtschaftliche Regelung des Motors ohne Anwendung umständlicher Hilfsmittel möglich ist.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Ein- oder Mehrphasenkommutatormotor für wirtschaftliche Drehzahlregelung durch Änderung der Läuferspannung ohne Bürstenverdrehung, dadurch gekennzeichnet, dass ss sein Hauptfeld durch radiale Ausschnitte (o) im Ständerblech in der Richtung der neutralen Zonen (sogenannte Wendefeld-Nuten) soweit geschwächt wird, dass dem Kommutator des Läufers ohne Anwendung von Wendepol-oder 5 Kompensationswicklungen eine höhere Spannung als bisher bei derartigen Motoren üblich zugeführt werden kann, wobei die notwendige Phasenlage zur Verbesserung des Leistungsfaktors mittels An- zapfungen (ex an der Ständerwicklung eingestellt wird, EMI2.1
AT118457D 1927-06-27 1928-06-04 Ein- oder Mehrphasen-Kommutatormotor mit Drehzahlregelung ohne Bürstenverdrehung. AT118457B (de)

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