AT117407B - Bimetallische Scheibe für thermostatische Vorrichtungen. - Google Patents

Bimetallische Scheibe für thermostatische Vorrichtungen.

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AT117407B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Bimetallische Scheibe fiir thermostatisehe Vorrichtungen.   



   In   thermostatischen   Vorrichtungen wird vielfach eine   bimetalllsche   Scheibe mit gekrümmter   Oberfläche   verwendet. Bei bestimmten   Temperaturveränderungen   kehrt sich unter Schnapps bewegung die   Krümmung   einer solchen Scheibe   um.   Hiebei treten bei den bisher bekannten Anordnungen Beanspruchungen in der Scheibe auf, die sich der Umkehrung der Krümmung entgegenstellen. Um diese Beanspruchungen zu verringern, ist die Scheibe erfindungsgemäss derart durchbrochen, dass speichenartige Teile entstehen, die sich radial von dem Scheibenkranz nach der Mitte erstrecken. Die Enden der speichenartigen Teile sind vorteilhaft unabhängig voneinander frei beweglich. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Die Fig. 1 und 2 zeigen einen thermostatischen Schalter, der mit einer derartigen bimetallischen Scheibe ausgerüstet ist. Fig. 3 stellt die Scheibe allein dar. 



   Der thermostatisch Schalter 11 besteht aus einem Sockel 12, einer Scheibe. aus isolierendem Material 13, die zwischen dem Sockel und freistehenden Kontaktstücken 14, 15,   16, 17   angeordnet ist, und aus der bimetallischen Scheibe 18, die an dem Sockel 12 mittels eines mit Schraubengewinde versehenen   Zapfens 19   befestigt ist. Die Kontaktstücke 14, 15 sind an dem Sockel 12 mittels Klemmbolzen 21, 22, die Kontaktstücke   16, 17   mittels der Nieten 23 befestigt. Die Klemmbolzen 21, 22 und die Nieten 23 sind von dem Sockel 12 isoliert. Die bimetallisch Scheibe 18 weist eine kugelförmig gekrümmte Oberfläche auf, die bei einer Temperaturveränderung unter Schnappbewegung ihre Krümmung umkehrt.

   Die Umkehrung der Krümmung wird durch die ungleichmässige Ausdehnung der beiden Metalle bewirkt, aus denen die Scheibe zusammengesetzt ist. Aus der Scheibe 18 sind mehrere Stücke so ausgeschnitten, dass speichenartige Teile 24 entstehen, die sich von dem Scheibenkranz nach der Mitte der Scheibe erstrecken. Die Teile 24 sind an ihren Enden in der Mitte der Scheibe voneinander getrennt, so dass sie sich unabhängig voneinander frei bewegen können. Die freien Enden der Teile 24 sind so ausgebildet, dass die Scheibe 18 auf den Zapfen 19 aufgesetzt und durch eine Mutter 26 an ihm befestigt werden kann. Zwischen der Mutter 26 und einer nicht dargestellten Schulter an dem Zapfen 19 ist ein Zwischenraum vorgesehen, um den freien Enden der Teile 24 eine Bewegung längs des Zapfens 19 zu ermöglichen.

   Auf dem Kranz der Scheibe 18 sind mittels Unterlagsscheiben 27 und Stiften 28 abnehmbare    Kontaktstücke   25 angebracht. Zwischen die Scheibe 18 und die Unterlagscheiben 27 sind Scheiben 29 aus Isoliermaterial gelegt, um die Stifte 28 und die Kontaktstücke 25 von der Scheibe 18 zu isolieren. Die Kontaktstücke 25 sind auf dem Scheibenkranz der Scheibe 18 so angeordnet, dass sie mit den sich aneinander anschliessenden Enden der Kontaktstücke 14,   15 16, 17 in   Eingriff stehen und auf diese Weise eine elektrische Verbindung zwischen den Klemmbolzen 21, 22 herstellen. Damit sich die Scheibe 18 um den Bolzen 19 nicht drehen kann, ist ein Stift 31 am Sockel   12 befestigt,   der in ein Loch in der Scheibe 18 eingreift. 



   Wenn die Scheibe 18 bis zu einer bestimmten Temperatur erwärmt wird, so kehrt sich ihre Krümmung plötzlich um und die Kontaktstücke 25 kommen unter Schnappbewegung ausser Berührung mit den Kontaktstücken 14, 15,   16, 17, wodurch   die Verbindung zwischen den Klemmen 21,   3. 8 unterbrochen   wird. 

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    Da die Teile 24 während der Umkehrung der Krümmung des Scheibenkranzes nachgeben oder sich durchbiegen können, werden die Beanspruchungen, die sich bei der Um-   kehrung ergeben, wesentlich vermindert. Ebenso werden auch die Spannungen in der Scheibe geringer, da die Oberfläche der Scheibe durch die herausgeschnittenen Stücke verkleinert worden ist. 



   PATENT-ANSPRÜCHE   :  
1. Bimetallisch Scheibe mit kugelförmig   gekrümmter Oberfläche   für thermostatische Vorrichtungen, die bei. Temperaturveränderungen unter Schnappbeweguug anspricht, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibe derart durchbrochen ist, dass speichenartige Teile entstehen, die sich radial von dem Scheibenkranz nach der Mitte erstrecken.

Claims (1)

  1. 2. Scheibe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden der speichen- EMI2.1 EMI2.2
AT117407D 1927-02-01 1928-01-31 Bimetallische Scheibe für thermostatische Vorrichtungen. AT117407B (de)

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