AT116712B - In einem Glasgefäß unter Luftabschluß arbeitender elektrischer Apparat. - Google Patents

In einem Glasgefäß unter Luftabschluß arbeitender elektrischer Apparat.

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AT116712B
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Bosch Robert
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    • Y02P80/152

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  • Driving Mechanisms And Operating Circuits Of Arc-Extinguishing High-Tension Switches (AREA)

Description


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  In einem   Glasgefäss   unter Luftabschluss arbeitender elektrischer Apparat. 



   Die Erfindung bezieht sich auf in einem evakuierten oder mit einem indifferenten Gas gefüllten
Glasgefäss untergebrachte Apparate, Instrumente usw., z. B. elektrische Kontaktapparate oder Unter- brecher. Um sogenannte Vakuumunterbrecher von aussen betätigen zu können, ist bereits vorgeschlagen worden, von der Elastizität der Glashülle Gebrauch zu machen, indem die nach aussen verlängerten Elek- troden von   Vakuumunterbrechern   in die Enden von Glashülsen   eingesehmolzen   und durch an den Elek- trodenenden angreifende Einrichtungen bewegt werden. Diese Art der Betätigung hat jedoch den Nach- teil, dass die Einschmelzstellen dauernd auf Biegung beansprucht sind und bei grosser Schwingungszahl leicht brechen. 



   Erfindungsgemäss wird bei einem derartigen Apparat die Gefässwand so ausgebildet, dass unter
Ausnützung ihrer Elastizität Bewegungen von aussen auf den Apparat ohne mechanische Beanspruchung von Einschmelzstellen übertragen werden können. 



   Die Zeichnung veranschaulicht in mehreren Ausführungsbeispielen die Anwendung der Erfindung bei elektrischen Vakuumunterbrechern. Diese sind im Längsschnitt dargestellt. 



   Bei der Ausführungsform gemäss Fig. 1 besitzt die Glashülle   aeinen   dünnwandigen, röhrenförmigen
Fortsatz b. In diesem ist die zu bewegende Elektrode c eingeschmolzen. Die feststehende Elektrode d ist im gegenüberliegenden Ende der Glashülle eingeschmolzen. Die Elektroden bestehen zweckmässig aus Molybdändrähten, die mit ihren übereinanderliegenden Enden die elektrische Verbindung herstellen. 



   Sie sind mit Kontakten e und f versehen, die sehr einfach dadurch gebildet werden, dass man die Drahtenden in der aus Fig. 2 ersichtlichen Weise spiralförmig biegt. Die Glashülle a ist zwischen Backen   i   eingespannt.
Der die bewegliche Elektrode tragende Ansatz b wird durch ein Nockenrad g abgelenkt, dessen Nocken auf das äusserste Ende des Ansatzes b drücken. Bei jedem Druck wird der Kontakt e von t abgehoben und der elektrische Stromkreis unterbrochen. 



   Die Fig. 3 zeigt einen Unterbrecher, bei dem der Kontakt   c   mittelbar beeinflusst wird, nämlich durch ein mit dem röhrenförmigen Fortsatz b verbundenes   Glasstäbchen   k. Dieses überträgt die Drücke, welche auf dem Fortsatz b vermittels des Noekenrades   s'ausgeübt   werden, unter Durchbiegung der elastischen Glaswand b auf die Elektrode c und trennt so die beiden Kontakte e und   y.   Die Einrichtung kann auch so getroffen sein, dass das Stäbchen k wechselseitig auf die beiden Elektroden c und   d   drückt, so dass jeder Druck auf den Fortsatz b zwei Unterbrechungen zur Folge hat, die Zahl der Unterbrechungen also verdoppelt wird. 



  Der in Fig. 4 gezeichnete Unterbrecher besitzt eine Glashülle mit zwei V-förmig angeordneten 
 EMI1.1 
 durch dasselbe Bewegungsmittel g gleichzeitig beeinflusst werden. Diese Ausführung hat den Vorteil, dass der Unterbrecher kürzer wird. 



   Statt des Nockenrades können auch andere Mittel für die Bewegung der Kontakte benützt werden, z. B. ein Elektromagnet, dessen Anker mit der Glashülle bzw. dem elastischen Teil derselben verbunden ist. 



   Wie ersichtlich, ist bei diesen Ausführungen die Einschmelzstelle der Elektroden von denjenigen
Kräften, welche die Glaswände elastisch durchbiegen, entlastet.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. In einem Glasgefäss unter Luftabschluss arbeitender elektrischer Apparat, dadurch gekennzeichnet, dass die Gefässwand so ausgebildet ist, dass unter Ausnützung ihrer Elastizität Bewegungen von aussen auf den Apparat ohne mechanische Beanspruchung von Einschmelzstellen übertragen werden können.
    2. Ausführungsform nach Anspruch 1 für Unterbrecher von elektrischen Zündapparaten, dadurch gekennzeichnet, dass zur Betätigung des Unterbrechers ein Nocken vorgesehen ist, dessen Bewegung unmittelbar auf die Glashülle wirkt.
    3. Vakuumunterbrecher nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontakte in die Enden eines Glasrohres eingeschmolzen sind, das am einen Ende festgehalten und am anderen Ende durch einen umlaufenden Nocken beeinflusst wird.
    4. Vakuumunterbrecher nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Glashülle zwei elastische Fortsätze (b) für die beiden Elektroden aufweist, die V-förmig angeordnet sind. EMI2.1
AT116712D 1926-09-13 1927-07-21 In einem Glasgefäß unter Luftabschluß arbeitender elektrischer Apparat. AT116712B (de)

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