AT115559B - Verfahren zum Schutze von elektrischen Apparaten und Maschinen. - Google Patents

Verfahren zum Schutze von elektrischen Apparaten und Maschinen.

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AT115559B
AT115559B AT115559DA AT115559B AT 115559 B AT115559 B AT 115559B AT 115559D A AT115559D A AT 115559DA AT 115559 B AT115559 B AT 115559B
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AT
Austria
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cell
generator
gases
cells
electrical apparatus
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Max Buchholz
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Max Buchholz
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 gase   hisst sieh, wie   die   Einrichtungen nach dem Patent Nr.   94. 896 und dem Zusatzpatent Nr. 106.389 zeigen, auf verschiedenem Wege erreichen. 



   Ferner sind Diffusionszellen an sich bekanntgeworden, die   dazu     verwendet werden, um Safe-     sicherungen   oder andere Schutzeinrichtungen zu betätigen. Dagegen ist es aber   nicht bekannt,   die 
 EMI1.3 
 gemäss eine   solche Diffusionszelle,   die ein derartig feines Instrument ist, dass es den zu schützenden Apparat schon   bei geringer Gasbildung zum Ansprechen bringt,   in den   Sicherungskreis der zu schützenden   elektrischen   Starkstromapparate eingeschaltet.   
 EMI1.4 
 rüstet ist, in Verbindung. 



   So lange die Zusammen-setzung und Temperatur des in der Touzelle vorhandenen Gasgemisches mit dem in dem Raum oberhalb des   Isoliermittels   befindlichen Gasgemisch übereinstimmt, ist Druckausgleich vorhanden.   Das Quecksilber steht   dann in beiden Schenkeln gleich hoch, und der Kontakt ist unterbrochen. Bilden sich aber   Zersetzungsgase,   z. B. Wasserstoff, methan, Üthylen, Azethylen usw., 
 EMI1.5 
 

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 EMI2.1 
 trischen Kontakteinrichtung eine mechanische Vorrichtung, z. B. eine Klinke, wie sie beispielsweise in dem Zusatzpatent Nr. 106.389 (Fig. 1) bei d dargestellt ist, gewählt werden. 



   Bei der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsform ist eine poröse Platte e aus Gips, Ton od. dgl. 
 EMI2.2 
 einem Gehäuse i befindet und durch einen Gasstrom gekühlt wird. Die Zelle bl ist hier selbst als Kontakteinrichtung ausgebaut und so angeordnet, dass sie beim Entstehen von Zersetzungsgasen in dem elektrischen Apparat   h   von diesen sofort berührt wird. 



   Fig. 4 zeigt den Einbau einer Diffusionszelle bei einem Generator mit Kreislaufkühlung.   k   stellt den Generator,   l   das Kühlaggregat und   1n   die Verbindungsrohre zwischen diesen beiden dar. Parallel zu den beiden Rohren m ist ein weiteres Rohr n geschaltet, in das die Diffusionszelle b eingebaut ist. 



  Durch das Rohr   n   fliesst dauernd ein Teil des   lühlstromes,   dessen Geschwindigkeit mit Hilfe einer Drosselklappe o eingestellt werden kann. Beim Auftreten von Gasen und Dämpfen wird die Zelle b in der oben beschriebenen Weise ansprechen. Der Stromschluss kann dann dazu benutzt werden, zu alarmieren. den Generator abzuschalten, die Erregung fortzunehmen oder eine andere geeignete Funktion auszuüben. 



   An Stelle die Zelle b in das Rohr n einzubauen, kann man sie auch, gemäss dem Ausführungsbeispiel, in das Rohr einsetzen. 



   Bei einem Elektromotor oder Generator ordnet man die Zelle zweckmässigerweise so an, dass die im Stator oder Rotor durch Erhitzung der Wicklungen, z. B. infolge Überlastung, entstehenden und durch den Rotor zentrifugal fortgeschleuderten Gase auf die Zelle treffen. So kann man gemäss Fig. 5 die Zelle so einbauen, dass die von dem Rotor fortgeschleuderte Luft zum Teil gegen die Haube q   geschleu-   dert wird und hier auf die Zelle b auftrifft. Diese spricht an, sobald die Luft mit Zersetzungsgasen verunreinigt ist. 



   Gegebenenfalls kann man auch die Gase mit Hilfe einer an geeigneter Stelle angebrachten Zugvorrichtung, z. B. einem Ventilator, Ejektor od. dgl., der Zelle   zuführen.   



   Um ein Verschliessen der Poren der Zelle durch Staub zu verhüten, wird sie zweckmässig mit einer den Staub abfangenden Umhüllung aus Seidengaze, Asbest, Glaswolle od. dgl. versehen. 



   Zum Zwecke, die Zelle nach dem Diffusionsvorgang wieder so schnell wie möglich betriebsfertig zu machen, kann man durch eine geeignete Einrichtung die Zelle intermittierend belüften, u. zw. beispielsweise dadurch, dass man an der Ober-und Unterseite der Zelle je eine durch ein Ventil abgeschlossene Öffnung anbringt und dass die Ventile zwangsweise, beispielsweise von der Welle des Elektromotors oder Generators aus, geöffnet werden. Nach dem Öffnen der Ventile wird sofort ein Druckausgleich erfolgen, und man kann, um diesen Druckausgleich noch zu beschleunigen, einen in beliebiger Weise erzeugten, beispielsweise aus der Atmosphäre genommenen Luftstrom durch die Zelle   hindurchsehicken.   



  Die Ventile schliessen sich nachher automatisch, und die Zelle ist wieder arbeitsfähig. 



   Durch das Öffnen der Zelle in gewissen Umständen wird gleichzeitig erreicht, dass bei Temperaturund Barometerschwankungen die Kontakteinrichtung nicht unnötig und störend in Tätigkeit gesetzt wird. 



   Die Durchspülung der Zelle hat neben der Beschleunigung des Druckausgleiches noch den Vorteil, dass bei ganz langsamer Anreicherung der Luft mit Gasen, bei der sich nach und nach der prozentuale Gehalt an Gas in-und ausserhalb der Zelle gleichmässig einstellt und daher immer ein Druckausgleich ohne den zur Betätigung des Kontaktes erforderlichen Überdruck erfolgt, die Zelle trotzdem in Wirksamkeit tritt, sobald der prozentuale Gasgehalt gross genug ist. 



   Anstatt der Entlüftung der Zelle in Abständen kann man auch eine   Dauerbelüftung   vorsehen. 



  Diese Dauerbelüftung lässt sich entweder dadurch hervorrufen, dass beispielsweise bei einem Motor oder Generator die Zelle mit feinen Öffnungen versehen ist und zusammen mit dem Rotor kreist, so dass sie unter der Einwirkung der Zentrifugalkraft dauernd mit frischer Luft durchspült wird, oder man   kann   die Zelle auch so anordnen, dass sie stillsteht und die Entlüftung durch die von den an ihr vorbeistreichenden Gasen ausgeübte Ejektorwirkung erfolgt. 



   Das Festsetzen von Feuchtigkeit in den Poren kann man dadurch verhindern, dass man die Zelle erwärmt, u. zw. beispielsweise durch einen elektrischen Widerstand, Glühlampe od. dgl., die in der Zelle oder ausserhalb derselben angeordnet sind, oder auch so, dass die Zellenmaterie Stoffe in sich birgt, die leitend sind und bei Stromdurchfluss eine Erhitzung der   Zellenmaterie,   bewirken. 



   Der   Über- bzw. Unterdruck   in der Zelle kann in seiner Wirkung noch erhöht werden, wenn   man   mit der Zelle einen Stoff in Verbindung bringt, der auf die in die Zelle eindringenden Dämpfe und Gase eine katalytische Wirkung, u. zw. entweder eine physikalisch-oder chemisch-katalytische Wirkung, ausübt. Eine physikalisch-katalytische Wirkung wird z. B. bei Verwendung von Palladium als Katalysator erreicht ; eine   chemisch-katalytische   Wirkung tritt ein bei Verwendung von Platin. Bei   Anwesen-   heit   dieser Stoffe wird Wärme erzeugt, die dann dazu benu zt werden kann, um die in der ZeHe befindliche   Luft (Gas od. dgl.) zu erwärmen und den auftretenden   Druckuntcrschied noch zu erholten.   

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 EMI3.1 


Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 4>
    9. Verfahren nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass zum Zw cke einer selektiven Diffu- sion entweder mehrere Zellen mit porösen Wänden aus verschiedenem Material oder eine Zelle, die durch poröse Trennwände aus verschiedenem Material in mehrere Einzelkammern unterteilt ist, angeordnet werden.
    10. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zum Zwecke, die Zelle von Tem- EMI4.1 miteinander kommunizieren, in der Weise angeordnet werden, dass beide Zellen gleichmässig, jeder Temperatur-oder Druckänderung ausgesetzt sind, während die Gase immer nur eine der beiden Zellen beeinflussen (Fig. 6,7).
    11. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die bei einem Elektromotor, Generator oder andern elektrischen Apparat durch Erhitzung der Wicklungen entstehenden Gase durch den Rotor des Motors, Generators od. dgl. zentrifugal auf die Diffusionszelle geschleudert werden (Fig. 5).
    12. Verfahren nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Zersetzungsgase mit Hilfe einer geeigneten Zugvorrichtung (Ventilator, Ejektor od. dgl.) nach der Zelle hingezogen werden.
    13. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei einem Generator mit Kreis- EMI4.2 gebaut ist (Fig. 4).
    14. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zelle dauernd oder intermix- tierend belüftet wird. EMI4.3
AT115559D 1926-11-02 1927-10-13 Verfahren zum Schutze von elektrischen Apparaten und Maschinen. AT115559B (de)

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AT115559D AT115559B (de) 1926-11-02 1927-10-13 Verfahren zum Schutze von elektrischen Apparaten und Maschinen.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE766050C (de) * 1941-11-06 1954-03-01 Siemens Schuckertwerke A G Schutzeinrichtung fuer vollkommen geschlossene elektrische Maschinen und Geraete, insbesondere isolieroelgefuellte Transformatoren

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE766050C (de) * 1941-11-06 1954-03-01 Siemens Schuckertwerke A G Schutzeinrichtung fuer vollkommen geschlossene elektrische Maschinen und Geraete, insbesondere isolieroelgefuellte Transformatoren

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