AT115320B - Steilrohrkessel mit Überhitzer. - Google Patents

Steilrohrkessel mit Überhitzer.

Info

Publication number
AT115320B
AT115320B AT115320DA AT115320B AT 115320 B AT115320 B AT 115320B AT 115320D A AT115320D A AT 115320DA AT 115320 B AT115320 B AT 115320B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
superheater
boiler
vertical tube
gases
wall
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Steinmueller Gmbh L & C
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Steinmueller Gmbh L & C filed Critical Steinmueller Gmbh L & C
Application granted granted Critical
Publication of AT115320B publication Critical patent/AT115320B/de

Links

Landscapes

  • Combustion Of Fluid Fuel (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Steilrohrl : essel   mit   Überhitzer.   



   Die Erfindung betrifft die besondere Anordnung des Überhitzers bei einem Steilrohrkessel. Man hat den Überhitzer schon unmittelbar an der Feuerraumwand gelagert und durch Kühlrohre geschützt, durch welche die in den ersten Zug des Steilrohrkessels eintretenden Gase von dem Überhitzer abgedrängt werden. 



   Nach der Erfindung wird ein solcher Überhitzer derart angeordnet, dass er in einem gewissen Abstand von der Mauer des Feuerraumes liegt, wobei dann die Schutzrohr noch weiter in den Feuerraum hinein verlegt sind. Die aufsteigenden Heizgase treten in den Raum zwischen Mauerwerk und Über-   hitzer   ein und durchstreichen bei ihrem Durchtritt in den Steilrohrkessel den Überhitzer. Auf diese Art wird der Überhitzer gleichzeitig als   Strahlungs-und Berührungsüberhitzer ausgebildet, und er   ist dabei durch die vorgelagerten Schutzrohr gegen allzu starke Strahlung geschützt. 



   Im weiteren Ausbau der Erfindung wird die Menge des durch den Überhitzer gehenden Nebenstromes der Heizgase geregelt, u. zw. dadurch, dass die obere   Durchtrittsöffnung   im Schutzrohrbündel durch ein verstellbares   Abschlussorgan   in ihrer Grösse geregelt wird. Dadurch wird der Widerstand für den Heizgasdurchtritt an dieser Stelle veiändert, es tritt also eine mehr oder weniger grosse Steuerung der Gase im Überhitzerraum ein, durch die der Eintritt der Gase in diesem Raum mehr oder weniger erschwert wird. 



   Je nach der Einstellung des Regelorgans wird ein verschieden grosser Teil der Heizgase vom Überhitzer abgelenkt und direkt in das Steilrohrbündel geführt. Durch die Anordnung einer solchen Regelvorrichtung wird es möglich, auch diejenigen unvermeidlichen Temperaturschwankungen auszugleichen, die sich bei verschieden hoher Kesselbelastung und je nach Art des Brennstoffes hier einstellen. Diese Regelung kann auch so durchgebildet werden, dass sie in an sich bekannter Weise durch Thermometer beeinflusst wird, die im Strom des überhitzten Dampfes liegen. 



   In der Zeichnung ist ein Kessel mit einem solchen Überhitzer im senkrechten Schnitt dargestellt. Über der Feuerung a befindet sich der   Verbrennungsraum b,   der nach vorn durch die Mauer c 
 EMI1.1 
 verlaufen. Der obere Sammler i der Schutzrohre ist durch einige Niederfallrohre k mit dem unteren Sammler m verbunden, so dass hier ein geschlossener Kreislauf stattfindet. 



   Zwischen der Mauer c und dem Überhitzer e ist ein Raum   n   vorgesehen, in welchen die Heizgase gemäss dem eingezeichneten Pfeil von unten eintreten und den sie oben in der Richtung auf das Steilrohrbündel o verlassen. Der Überhitzer wird also durch die Heizgase gut bestrichen, so dass er als   Berührungsüberhitzer   arbeitet. Gleichzeitig wird er aber auch nicht nur vom Feuerraum aus durch die Lücken zwischen den Schutzrohren d, sondern auch von den heissen Gasen, die ihn bestreichen, und von der heissen Mauer c aus bestrahlt. Dadurch wird erreicht, dass der Überhitzer die Charakteristik eines kombinierten   Strahlungs-und Berührungsüberhitzers   hat, die darin besteht, dass die Überhitzungstemperatur in weiten Belastungsgrenzen konstant ist. 



   Dadurch, dass der Überhitzer durch das geschlossene Kühlrohrelement d, k, i, m geschützt ist, ist es möglich, ohne den Kessel irgendwie zu beeinflussen, die Schutzwirknng dieses Elementes durch Hinzufügen oder Fortnehmen von einzelnen Rohren d zu verändern. Es ist ferner möglich, die Rohre d an beliebiger Stelle mehr oder weniger in der Art einer Rohrwand zusammenzubiegen, etwa um den Durchgang für die Heizgase auf eine gewisse Länge nach dem Steilrohrbündel o hin zu schliessen und 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 dadurch die Heizgase zu zwingen, erst im oberen Teil des Überhitzers zwischen den Schutzrohren ri hindurch nach dem Rohrbündel o überzutreten, oder um die Strahlwirkung des Feuers von unten her auf den Überhitzer abzuschwächen.

   
 EMI2.1 
 wandartig verlaufenden Rohre p eine   Absperrvorrichtung   in der Form eines   Schiebers l'angeordnrt,   der von oben her einstellbar ist. An dieser Stelle kann eine gewisse durch die   Betriebserfahrung   gegebene Öffnung für den Durchtritt der Heizgase dauernd frei bleiben, so dass die Schieberverstellungen verhältnismässig klein   ausfallen können.   Die Grösse des Schiebers wird ausserdem noch   dadurch günstig beeinflusst,   dass nur eine verhältnismässig geringe Gasmenge durch den Überhitzer, d. h. hinter der Rohrwand p, hindurchgeht, so dass auch nur ein verhältnismässig kleiner Querschnitt für den Gasdurchtritt zu regeln ist. 



   Wie die Zeichnung zeigt, sind die Rohre   d   in ihrem oberen Teil bei   q etwas schräg   geführt, so dass der Schieber   r auf   ihnen aufliegen und dabei durch sie gekühlt werden kann. 



   Um die Strahlwirkung vom Feuer her verhältnismässig gross zu halten, legt man zweckmässig die Rohre   d   in ihrem unteren Teile zu zweien, dreien usw. hintereinander, wodurch entsprechend mehr oder weniger breite   Durchtrittsöffnungen   zwischen ihnen entstehen. Dadurch wird auch gleichzeitig der Widerstand für die durchtretenden Heizgase verringert. 



   Dadurch, dass, wie in der Zeichnung dargestellt, der Schieber r sieh in dem   Sehlitz   einer besonderen Zwischendecke t bewegt, wird durch die obere Abschlusswand 1t die Abdichtung gegen den Austritt von Feuergasen eine sehr   zuverlässige,  
Um zu vermeiden, dass bei Stillsetzung des Kessels die heisse Wand c noch viel Wärme auf den Überhitzer einstrahlt, kann man unmittelbar an dieser Wand noch ein weiteres mehr oder weniger ausgedehntes Kühlelement anordnen, so dass die von der Mauer   ausgestrahlte Wärme zunächst   von diesem Kühlelement aufgenommen wird. Die Wirkungsweise des Überhitzers als Strahlungsüberhitzer wird dadurch nicht beeinträchtigt, da die Einstrahlung vom Feuerraum aus den Überhitzer trifft, ehe sie auf das an der Wand c angebrachte Kühlelement trifft. 



   Je breiter der Raum n im Verhältnis zur Gesamtbreite des ersten Feuerzuges gemacht wird, um so mehr Gase werden durch ihn hindurchtreten und den Überhitzer beheizen. Dadurch hat man es bei dem Entwurf des Kessels in der Hand, den Überhitzer je nach Bedarf mehr als Berührungsüberhitzer oder bei Verringerung des Raumes mehr als Strahlungsüberhitzer auszubilden, ohne den   Gesamtquer-   schnitt für die Gase zu verändern.

Claims (1)

  1. Die gezeigte Überhitzeranordnung lässt sich also mit Leichtigkeit den besonderen Betriebsverhältnissen der Kesselanlage anpassen, ohne den eigentlichen Kessel irgendwie in Anspruch zu nehmen oder zu beeinflussen.
    PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Steilrohrkessel mit im ersten Zuge zwischen Schirmrohren und der vorderen Feuerraumwand angeordnetem Überhitzer, dadurch gekennzeichnet, dass der Überhitzer soweit von derFei. erraumwand (e) EMI2.2
    2. Steilrohrkessel nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Menge der den Überhitzer im Nebenschluss zum Hauptgasstrom durchströmenden Gase an der oberen Austrittsstelle des Über hitzers durch eine Absperrvorrichtung (1') geregelt wird.
AT115320D 1928-10-26 1928-10-26 Steilrohrkessel mit Überhitzer. AT115320B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT115320T 1928-10-26

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT115320B true AT115320B (de) 1929-12-10

Family

ID=3629252

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT115320D AT115320B (de) 1928-10-26 1928-10-26 Steilrohrkessel mit Überhitzer.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT115320B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE910168C (de) * 1951-04-13 1954-04-29 Kohlenscheidungs Ges Mit Besch Mit Kohlenstaub befeuerter Roehrenlufterhitzer

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE910168C (de) * 1951-04-13 1954-04-29 Kohlenscheidungs Ges Mit Besch Mit Kohlenstaub befeuerter Roehrenlufterhitzer

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0663561B1 (de) Dampferzeuger
AT115320B (de) Steilrohrkessel mit Überhitzer.
CH615746A5 (en) Arrangement for improving the efficiency of water central-heating installations
AT211519B (de) Kombinierter Zentralheizungs- und Warmwasserspeicherkessel mit selbstregelbarer Wassertemperatur
DE684018C (de) Verfahren und Einrichtung zum Regeln der UEberhitzungstemperatur bei einem Wasserrohrkessel mit zwei mit eigener Feuerung ausgeruesteten Brennkammern und zwischen den Brennkammern liegendem UEberhitzer
DE1952211A1 (de) Heisswassererzeuger
AT5587U1 (de) Wärmetauscher für einen heizkessel
DE1000840B (de) Waermeaustauschelement
AT221764B (de) Lamellenheizkörper für gasbeheizte Flüssigkeitsdurchlauferhitzer
DE811865C (de) Gasgefeuerter Kessel
DE1779207A1 (de) Durchlauferhitzer
AT231656B (de) Kessel
DE1454736C (de) Heißwasserboiler
DE1301428B (de) Zwangdurchlaufdampferzeuger mit Hauptfeuerung und Kleinlastfeuerung
DE1114997B (de) Lufterhitzer in Vereinigung mit einem Warmwasserheizkessel
DE1679691B1 (de) Waermefuehler fuer die thermische Vorrangschaltung eines Warmwasserbereiters von einem Heizungskessel
AT255078B (de) Einrohr-Heizungsanlage
DE724342C (de) Dampferzeuger mit einer aus spiralfoermig um den Feuerraum gewundenen Hohlkoerpern bestehenden Heizflaeche
DE1952211C (de) Heisswassererzeuger
DE694060C (de) Sicherheitsvorrichtung fuer gasbeheizte Erhitzer, insbesondere Fluessigkeitserhitzer
AT128966B (de) Gasbeheizter Warmwassererzeuger.
DE2826048B2 (de) Anordnung zur Rauchgasführung und Rauchgasentnahme bei einem Wärmekessel
AT45523B (de) Wasserrohrkessel mit angegliedertem Überhitzer.
AT132508B (de) Einrichtung zur Überhitzung von Dampf.
DE326808C (de) Schnelldampferzeuger