<Desc/Clms Page number 1>
Backofenregler.
Die Erfindung betrifft einen Backofenregler, der sich durch seine genaue Einstellbarkeit kennzeichnet. Es sind Temperaturregler bekannt, bei denen mittels Temperaturfühlstäben, die auf die Stellung eines Ventils einwirken, eine bestimmte Temperatur aufrechterhalten werden kann. Die aufrechtzuerhaltende Temperatur ist durch eine Stellschraube einstellbar. Diese Stellschraube ist mit einem Zeiger versehen, der eine Skala übergreift, von der die eingestellte Temperatur abgelassen werden kann.
Erfindungsgemäss ist dieser Zeigerarm in mehreren Stellungen an der Einstellschraube festlegbar.
Dieses bietet den Vorteil, dass man den Temperaturbereich, innerhalb dem eine Temperaturverstellung vorgenommen werden kann, genauestens einstellen kann, wobei dann stets die gewünschte niedrigste Temperatur die Zeigerstellung Null"aufweist.
Die Verstellung des Zeigers an der Einstellschraube ermöglicht eine Grobeinstellung des Reglers auf den gewünschten Temperaturbereich. Die Einstellschraube ist durch eine weitere verstellbare Schraube mit den Fühlstäben verbunden, wodurch neben der Grobeinstellung noch die Feineinstellung vorgenommen werden kann.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Anmeldungsgegenstandes dargestellt : Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht, Fig. 2 einen Längsschnitt des Reglers, Fig. 3 ist ein Querschnitt nach Linie A-B der Fig. 2, Fig. 4 zeigt den Zeiger in Draufsicht.
Ein Fühler 13 tritt mit seinem Fühls1abe 12 in ein Ventilgehäuse ein und trägt den Ventilteller 2.
Auf diesen drückt eine durch eine Kappe 6 als Widerlager gestütze Feder 3, die den Schliessdruck für den Ventilteller 2 ergibt. Der Ventilsitz befindet sich im Ventilgehäuse, das mit zwei Nuten n und d aus-
EMI1.1
für das durch das Ventil zu steuernde Gas. Je nach der Stellung des Fühlerstabes 12 zum Fühlerrohre 13 ist der Ventilteller 2 mehr oder weniger von seinem Sitz abgehoben, lässt also einen grösseren oder kleineren Durchgang frei. Am Ventilgehäuse befindet sich eine Teilung 18, vor der ein durch Knopf 15 bedienbarer Zeiger spielt. Mittels dieses Zeigers ist in Verbindung mit der Fühleinrichtung eine Einstellung des Ventils möglich.
Für die Einstellung des Reglers ist der eigentliche Fühlrohrenkörper mit der Zeigereinrichtung durch ein Gewinde einschraubbar eingerichtet. Das Fühlerrohr M, welches an seinem unteren Ende mit
EMI1.2
trägt eine Spindel 4, mittels der sie in das Gehäuse 1 einschraubbar ist. Die Buchse ist tellerartig ausgebildet und weist zwei Löcher s (siehe Fig. 4) auf. Der Zeiger 14 greift um die Spindel mit einem Auge herum und ruht mit diesem auf dem Tellerteil 51 der Buchse 50. In dem Auge des Zeigers 14 befinden
EMI1.3
In dem Gehäuse 1 befindet sich für den Durchtritt des Zeigers 14 in das Gehäuse 1 hinein ein Schlitz w, der sich etwa über 1800 erstreckt.
Die Zeigerspitze soll bei der Stellung auf den Nullstrich einer bestimmten Temperatur entsprechen.
Diese hängt von der Öffnung des Ventiles ab, die so gross sein muss, dass zur Aufrechterhaltung der Temperatur genau die dazu ausreichende Gasmenge hindurchströmt. Es kommt also darauf an, die Zeigerstellung auf Null und die entsprechende Ventilstellung sehr genau aufeinander abzupassen, wobei noch zu berücksichtigen ist, dass die Stellung des Nul1striehes am Temperaturregler eine ganz bestimmt festgelegte Lage besitzt.
<Desc/Clms Page number 2>
Um diese Einstellung einfach vornehmen zu können, ist doppelte Einstellmöglichkeit vorgesehen.
Wie schon erwähnt, ist einmal der Zeiger 14 mit der Stellspindel über den Teller 51 durch zwei Schrauben
EMI2.1
stellung ist jedoch nur eine Grobeinstellung, die noch durch die Zweiteinstellung, die Feineinstellung, zu berichtigen ist. Diese geschieht durch Drehen der Einstellschraube 5. An sich ist das Angreifen eines Zeigers an der Stellspindel bekannt, jedoch nicht der Zusammenhang zwischen der Grob-und der Feineinstellung.