AT114178B - Einrichtung für elektrische Bildübertragung. - Google Patents

Einrichtung für elektrische Bildübertragung.

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AT114178B
AT114178B AT114178DA AT114178B AT 114178 B AT114178 B AT 114178B AT 114178D A AT114178D A AT 114178DA AT 114178 B AT114178 B AT 114178B
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  Einrichtung für elektrische   Bildübertragung.   



   Die Erfindung betrifft eine Einrichtung für Bildtelegraphie, die viele Vorteile bietet, namentlich auch für die Übertragung von Schriften u. dgl. Man kann z. B. mit derselben ein
Bild oder eine Vorlage sofort ohne besonderes Vorbereitungsstadium übertragen. Auch kann eine Vorlage übertragen werden, die auf gewöhnliches Papier geschrieben oder gezeichnet ist. 



   Das Bild wird übertragen, während es sich nur langsam bewegt. Die Anbringung des   Origi-   nales auf einem sich schnell bewegenden Teil der Einrichtung, schliesst   beträchtliche   Schwierig- keiten in sich. Die Lichtquelle und die Photozelle sind feststehend angeordnet. Die Erfindung ist in der Zeichnung in vier Figuren dargestellt. Fig. 1 und 2 zeigen verschiedene Ausführung- formen der Einrichtungen, Fig. 3 und 4 eine dritte Ausführungsform in zwei Projektionen. 



   Fig. 1. Die Linien 1 stellen die Begrenzungen des Lichtstrahles dar, der axial durch ein   Rohr ;. 3   geworfen wird und nach Passieren eines (nicht gezeichneten) Kondensators durch ein Prisma. 3 im rechten Winkel, also-radial abgelenkt wird. Die Strahlen gehen dann durch die Linse 4 und vereinigen sich in 5 auf dem Original   6,   das durch eine zum Rohr 2 konzentrische
Trommel 7 gehalten wird. 



   Das von dem Bildpunkt 5 reflektierte Licht wird durch eine Linse 8 auf einen Spiegel 9 gelenkt, der schräg im Rohr 2 sitzt und die Strahlen seinerseits so reflektiert, dass sie axial im Rohr weiter verlaufen, um dann auf einer (nicht gezeichneten) Photozelle vereinigt zu werden. 



   Die Linse 8 hat einen grösseren Durchmesser als die Linse   4   und liegt konzentrisch mit ihr, derart, dass zwischen dem austretenden und dem reflektierten Licht keine Interferenz entsteht. 



   Die sonstige Übertragungseinrichtung wird als bekannt vorausgesetzt. 



   Das Rohr 2 mit dem optischen System kann geschwenkt oder gedreht werden, so dass der Lichtpunkt auf dem Bild 6 eine Kreislinie abtastet, während das Original 6 mit oder auf dem Rohr 7 axial vorrückt. Zweckmässig wird in den relativen axialen Vorschub zwischen
Rohr und Bildträger eine Kupplung eingeschaltet. 



   Der Zylinder 6 kann aus Glas bestehen, zweckmässiger wird er jedoch aus einem anderen
Material, z. B. aus Metall hergestellt und enthält dann einen Schlitz, durch den das Licht auf das Bild fällt. Die Relativbewegung zwischen Bild und rotierendem Rohr 2 wird dann dadurch erzielt, dass das Bild über die Oberfläche des Metallzylinders 7 geschoben wird, wo- durch jeder Punkt des Bildes den Schlitz passiert. 



   Fig. 2 zeigt eine andere Ausführung, bei welcher die beiden Linsen 4 und 8 neben- einander statt koaxial liegen. 



   Die oben beschriebenen Sendeeinrichtungen können in bekannter Weise unter Einschal- tung einer Kerr-Zelle u. dgl. für Empfangszwecke benutzt werden. 



   Die   Synchronisiereinrichtungen   sollen hier nicht näher beschrieben werden. 



     Zweckmässig   nimmt das   Sende-oder Empfangsformular   nicht den ganzen Umfang des
Rohres 7 ein, sondern nur einen Teil davon. Erforderlichenfalls kann man mehrere solcher
Formulare anwenden, so dass sie den ganzen Zylinderumfang einnehmen und eine ent- sprechende Anzahl von Maschinen vorsehen, die mechanisch oder elektrisch miteinander ge- 

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 EMI2.1 
   - durch ihre'entsprechenden   Bogen hindurchgehen, wodurch man die vollständige Umdrehung ausnutzen kann. Auf diese Weise kann man eine Mehrfachübertragung erzielen. 



   In Fig. 3 und 4 ist 12 ein Antriebsmotor im   Lagergehäuse-M,   dessen Rumpf durch eine
Kurbel 14 gedreht werden kann,   die-  . ein Schneckengetriebe 15   antreibt. Dieser Antrieb wird 
 EMI2.2 
 zylindrische Bildfläche abtastende Lichtstrahl in axialer Richtung zugeführt und radial durch ein   bewegtes-Organ* äufen-Bildpunkt   abgelenkt wird.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Sende-oder Empfangsformular. auf'einem Rohr oder einem Teil eines Rohres angeordnet und auf diesem oder mit diesem axial verschiebbar ist, während das den Lichtstrahl zuführende optische System innerhalb des Rohres drehbar ist.
    3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch. gekennzeichnet, dass das optische System in einem innerhalb des Bildträgerrohres konaxial angeordneten zweiten Rohr sitzt, durch dessen Drehung der Lichtpunkt im Kreise herumgeführt wird.
    4. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 3, für Arbeiten mit von der Bildfläche reflektiertem Licht, dadurch gekennzeichnet, dass das optische System ausser dem Organ für radiale Ablenkung des Lichtstrahles eine das Licht aus dem Rohr auf den Bildpunkt konzentrierende Linse und eine das reflektierte Licht wieder in das Rohr einführende Linse enthält, wobei diese ein zentrales Loch für den Hindurchtritt des Lichtes der ersteren Linse enthält.
    5. Einrichtung nach Anspruch l bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Linsen in dem Rohr 2 so nebeneinander angeordnet sind, dass das durch die erste aus dem Rohr austretende Licht durch die zweite wieder eintreten kann.
    6. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das optische System eine Vorrichtung enthält, durch-welche das vom Bildpunkt reflektierte Licht wieder in axialer Richtung weiter auf die Photozelle geleitet wird.
    7. Einrichtung nach Anspruch 1 bis'6, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Bildträgerrohr mehrere Sende-bzw. Empfangsformulare angebracht werden können, die durch mehrere Abtastlichtpunkte übertragen werden. EMI2.3
AT114178D 1926-04-21 1927-03-23 Einrichtung für elektrische Bildübertragung. AT114178B (de)

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