AT113991B - Vorrichtung zur Unterstützung des Trocknens von Papier-, Pappe- u. dgl. -bahnen. - Google Patents

Vorrichtung zur Unterstützung des Trocknens von Papier-, Pappe- u. dgl. -bahnen.

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AT113991B
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Fredrik Grewin
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Fredrik Grewin
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  Vorrichtung zur Unterstützung des Trocknens von Papier-, Pappe-u. dgl.-bahnen. 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Trocknen von   Papier-u. dgl.-bahnen,   vornehmlich solcher, die über eine Reihe von Trockenzylindern geführt werden. Ihr Zweck ist, die von dem zu trocknenden Werkstoff abgegebenen Schwaden von diesem wegzuführen, um die Leistungsfähigkeit der   Trockenzylinder   nach Möglichkeit zu unterstützen. Dies wird mittels einer bekannten Vorrichtung dadurch erreicht, dass ein dünner Luftstrahl in die   Zwischenräume   zwischen der Papierbahn und dem Trockenzylinder parallel zur Bahnfläche hindurchgeblasen wird, u. zw. derartig, dass eine unmittelbare Berührung des Luftstrahles mit der Papierbahn nicht stattfindet. 



   Bei den hiezu bisher benutzten Vorrichtungen wurden Strahldüsen zum Blasen vorzugsweise angewärmter Luft neben den Trockenpartie von Papiermaschinen angebracht, wobei der Austrittsquerschnitt der Düse in die Trockenpartie etwas hineinragte. Die hiebei entstehende Wirkung war derartig, dass von dem ausgeblasenen Luftstrahl die umgebende Aussenluft des Maschinenraumes wie durch einen Injektor mitgerissen und in den von   Sehwaden   zu befreienden Zwischenraum zwischen den Papierbahnen geführt wurde. Hiebei hat sich der Übelstand ergeben, dass die Ränder der Papierbahn, die besonders in dem der Nasspartie zunächst gelegenen Teil der Trockenpartie infolge des hohen Feuchtigkeitsgehaltes   noch verhältnismässig empfindlich   sind, durch die entlang strömende mitgerissene Aussenluft Beschädigungen ausgesetzt waren.

   Um diesen Übelstand zu vermeiden, ist die Anordnung der vorliegenden Erfindung getroffen worden, bei der die Austrittsöffnung für den Luftstrahl weiter in das Innere des Maschinenzwischenraumes hineinragt, während die Eintrittsstelle für den hauptsächlichen Teil der mitgerissenen Aussenluft von dem Rand der Papierbahn genügend weit nach aussen verlegt ist. 



   Auf der Zeichnung ist in den Fig. 1-3 eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, bei der über eine innere Luftstrahldüse      ein zweites weiteres Rohr C geschoben ist, das an den Rändern bl der Papierbahn B vorbei in das Innere des Maschinenzwischenraumes hineinragt. Hiedurch wird die eigentliche Injektorwrkung der Luftstrahldüse An in das Innere dieses Überrohres C verlegt ; dies ist an seinem der Papiermaschine abgekehrten Ende mit Schlitzen   ei   versehen, durch die die Aussenluft eintreten kann und die mittels eines Drehschiebers D, wie er beispielsweise von Gasbrennern her bekannt ist, teilweise oder ganz geöffnet oder geschlossen werden können.

   Hiedurch wird erreicht, dass die erforderliche Menge von mitgerissener Aussenluft je nach den Bedürfnissen, d. h. je nach der Menge des zu entfernenden Wasserdampfes, nach dem Querschnitt des Zwischenraumes zwischen den Papierbahnen und der Breite der Papiermaschine usw. geregelt werden kann. Der vom Injektorstrahl der Luftdüse mitgerissene äussere Luftstrom verläuft anfangs im Innern des aufgeschobenen Überrohres C und wird durch dieses an einer Berührung mit den Rändern   bl   der Papierbahn B, die diesen schaden könnte, verhindert.

   Zwar ist auch eine gesamte Injektorwirkung der ganzen Anordnung vorhanden, die ausserhalb des Überrohres C Aussenluft in den Masehinenzwischenraum hineinzureissen versucht, doch ist dieselbe nicht derartig, dass beim Passieren dieser Aussenluft die Ränder der Papierbahn   beschädigt   werden könnten. 



   Die Vorteile der beschriebenen Anordnung beruhen in einer grösseren Geschlossenheit des Luftstrahles selbst auf grösseren Papiermaschinenbreiten infolge der Wirkung des Überrohres. Ein fernerer Vorteil liegt in der guten Regelbarkeit der Anordnung, die durch geeignete Bemessung der das Doppelrohr   durchströmenden Sekundärluft und der Luftmenge des Primärluftstromes es ermöglicht, den Luftstrahl zu dem gedachten Zweck in jeder vorhandenen Anordnung den jeweiligen Raum-und Grössenverhältnissen   

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 sowie den fortzuschaffenden Wasserdampfmengen aufs genaueste anzupassen, so dass ein schädliches Auftreffen des Luftstromes oder von dessen Ausläufern auf die Papierbahn auf alle Fälle mit Sicherheit vermieden wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zur Unterstützung des Trocknens von Papier-,   Pappe-u. dgl.-bahnen   in aus Troekenzylindern gebildeten Papiermaschinengruppen, über die diese Bahnen laufen, wobei Luftstrahldüsen verwendet werden, die zum Durchblasen eines dünnen und schnellen Luftstromes durch die   Maschinenzwischenräume quer   zur Laufrichtung der Papierbahn an dieser entlang bestimmt sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftstrahldüsen   f   mit einem in den Maschinenzwischenraum hineinragenden Überrohr (C) versehen sind.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Überrohr (C) an seinem der Papiermaschine abgewandten Ende mit für den Eintritt von Aussenluft bestimmten Schlitzen (cl) versehen ist, deren Querschnitt durch einen Drehschieber (D) bis zum gänzlichen Abschluss geregelt werden kann, EMI2.1
AT113991D 1926-11-02 1927-10-31 Vorrichtung zur Unterstützung des Trocknens von Papier-, Pappe- u. dgl. -bahnen. AT113991B (de)

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