AT11385B - Unterirdische Stromzuführung für elektrische Bahnen mit Schlitzkanal. - Google Patents

Unterirdische Stromzuführung für elektrische Bahnen mit Schlitzkanal.

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AT11385B
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AT
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Richard Clere Parsons
Reginald Belfield
William Chapman
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Richard Clere Parsons
Reginald Belfield
William Chapman
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
Osterreichische PATENTSCHRIFT   ?   11385. 
 EMI1.2 
   CHAPMAN, SÄMTLICH IN LONDON.   



  Unterirdische Stromzuführung für elektrische Bahnen mit Schlitzkanal. 



     Gegenstand vorliegender Ernndung   ist eine unterirdische Stromzuführung für elektrische Bahnen mit Schlitzkanal und betrifft Verbesserungen an dem Kanale und an dem Stromabnehmer. Bei elektrischen Bahnen der vorliegenden Art werden zum Bau des Kanales Joche verwendet, welche quer zu den Schienen und senkrecht in den   Bahnkörper   
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 reiche leicht durch, weil dort ihre Höhe am geringsten ist. Hiedurch wird nun die Breite des Schlitzes manchmal so stark verringert, dass der vom Wagen in den   SchHtz ragende,   zur Stromabnahme von den Speiseleitungen dienende Arm eingeklemmt und so die   Be-     wegung des Armes behindert wird.   



     Um     diesen Übelstand zu beseitigen,   wird eine   Verstärkung   von   U-f'rmigem   oder ähnlichem Querschnitt vorgesehen die   mit dem Joch   aus einem Stücke hergestellt oder 
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 Joches angebracht ist. Um einen weiteren Schutz gegen die Verengung des Schlitzes   durch     gegenseitige Annäherung der Seitenränder desselben zu erreichen. wird nicht nur zwischen   diesen Rändern und den Laufschienen eine Verbindung hergestellt, wie dies schon vorgeschlagen worden ist, sondern auch zwischen diesen Rändern und Ansätzen an den Jochen selhst.

   Die vorliegende Erfindung betrifft weiters eine Einrichtung zur   Unterstützung   und Isolierung der Speiseleiter im Kanal, sowie verschiedene Einrichtungen am Strom-   abnehmer.   



   In den   heilicgcnden Zeichnungen   ist Fig. 1 ein Teil einer Endansicht eines Joches nebst verschiedenen Nebenteilen nach vorliegender Erfindung, Fig. 2 ein Schnitt nach der 
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 bindung versteift die ganze Konstruktion in sehr hohem Masse. 



   In geeigneten Abständen ist in der Nähe der Joche der Kanal durch seitliche   Kammern   erweitert, die mit   Kästen 1n   in Verbindung stehen, deren Deckel im Strassenniveau liegen. Die Kästen sind mittelst senkrechter Flanschen 11 am Joche festgeschraubt 
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   unterer wagrechter Flansch 13 ruht auf   dem   Betonfundament   auf, in welchem das Joch verlegt ist. Nach   Erfordernis können solche Kästen   an jeder Seite des Joches und des 

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 Kanales angebracht worden.

   Jeder Kasten enthält einen am Joche angeschraubten   Arm 14,   der in einer kreisrunden Öffnung einen Isolator 15 trägt ; an diesem ist der senkrechte 
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 Isolator wird durch eine Kappe 18 unverrückbar festgehalten und oben abgedeckt, welche durch drei Bolzen 19, zweckmässig unter Zwischenlage eines Packungsringes 20, festgemacht ist, um das Eindringen von Feuchtigkeit zu verhindern. 



   Durch diese Einrichtung wird eine vorzügliche Isolation bei leichter Zugänglichkeit zu den Isolatoren und den übrigen Teilen erzielt. In einzelnen Fällen kann der Stützarm 14 durch eine Stützplatte 40 ersetzt worden (Fig. 8), welche auf einer um drei Seiten des Kastens herumlaufenden, daran angegossenen Leiste 41 aufliegt und in der Mitte eine   Durchbrechung   42 aufweist, in welche der Isolator eingesetzt ist ; 44 sind die Löcher, durch welche die den Isolator abdeckende Kappe an der Platte 40 festgeschraubt wird, 43 sind die Bolzen, welche zum Festschrauben der Platte an der Leiste dienen. 



  Der Stützarm bezw. die   Stiitzplatte   können im Bedarfsfalle entfernt werden, um (abgesehen von den üblichen Mannlöchern) leicht in das Innere des Schlitzkanales gelangen zu können. Die Kästen können mit den Jochen auch in einem Stück gegossen sein. Wenn, wie beispielsweise in Fig. 1 angedeutet, zwei Leiter im Kanal verlegt sind, müssen zu beiden Seiten des Schlitzes Kasten 10 angebracht werden, wobei die letzteren auf derselben oder auf verschiedenon Seiten des Joches angeordnet sein können. Bestehen die Leiter aus voneinander isolierten Teilleitern, so werden dieselben so verlegt, dass die Enden benachbarter Teilleiter an einem Joch zusammentreffen, so dass sie durch   Stützarme 16   zu beiden Seiten des Joches entsprechend unterstützt werden. 



   Fig. 4 zeigt eine   abgeänderte   Ausführungsform des Joches, welche viel leichter und doch annähernd ebenso fest ist, wie das Joch nach Fig. 1. Bei dieser Form sind die Rippen 4 nach aufwärts bis zur Auflage für die   Längsschwellen 2 verlängert   oder wenn keine Längsschwellen benutzt werden, bis zum oberen Rand des Joches. Die Schlitzrandschienen 6 sind mit den   Lnnfschienen   3 durch Stangen 9 verbunden. welche durch Ansätze 8 des Joches hindurch gehen, zu deren beiden Seiten Muttern 81 auf diese Stange aufgeschraubt sind. Es verbindet also eine Stange 9 die Schtitzrandschieno sowohl mit der Laufschiene 3, als auch mit dem Joche. 



     Der Stromabnehmer   ist in Fig. 5, 6,7 und 9 veranschaulicht und auch in Fig. 1 angedeutet. Der unterste Teil desselben, der im   Schlitzkanal   liegt, ist aus zwei Platten 21 von isolierendem Material hergestellt, die an zwei Platten 22   (zweckmässig   aus Stahl) befestigt sind, welche aus dem Schlitz herausragen. Ansätze 23 sind am oberen Teil der Platten 22 durch Bolzen oder Nieten   45   aus Kupfer oder anderem leicht   abscherbarem Material befestigt (Fig. 9),   so dass der Stromabnehmer, wenn er auf 
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 Schaden ausgebessert und der Stromabnehmer wieder in die Arbeitsstollung gebracht werden kann.

   Der Stromabnehmer besteht aus   1\Ietallschuhen,   zweckmässig aus   Gusseisen,   welche von zwei wagrechten Stangen 26, 27 getragen werden, die in an den isolierenden Platten 21 befestigten Lagerböcken eingelenkt sind. Eine wagrechte Blattfeder 28 drückt die Stromabnehmerschuhe nach aussen, gegen die Leiter 17 im Schlitzkanal. Ein Ende jeder Feder 28 ist zweckmässig um don Gelenkbolzen gebogen, der ein Paar Stangen (z. B. 27) trägt, das andere Ende geht einfach hinter dem   Gelenkbolzen   des anderen Stangenpaares hindurch. 



   Die isolierten Leitungsdrähte 29, 30 liegen zwischen den isolierenden Platten 22 ; einer derselben geht zu einer Klemme 31 auf einer Seite des unteren Teiles dos Stromabnehmers und der andere zu einer Klemme 32 auf der anderen Seite des letzteren. Diese Klemmen sind durch biegsame Leiter 33 mit den   Stromschlussstücken   24 verbunden, so dass die durch bewegliche mechanische Verbindungsglieder bedingte Steigerung dos Widerstandes vermieden wird. 



   Die am oberen Teil des Stromabnehmers befestigten Arme 23 sind mit Stiften 34 ausgestattet, die in geeignete Öffnungen des Gleitstückes 35 eingreifen, welches auf einem Querbalken 36 des Wagens gleitet. Da dio Stifte 34 in einer senkrechten Linie liegen, so kann sich der   Stromabnehmer     um   eine senkrechte Achse um einen gewissen Winkel drehen. Diese Bewegung wird durch Puffer 37 begrenzt, welche sich gegen Ansätze 38 an den Platten 22 legen ; es können aber auch Federn zu diesem Zwecke vorgesehen sein. 



    Die Platten 22 sind zweckmässig   mit Streifen 39 aus hartem Stahl ausgestattet, welche auf den   Schlitzrandschienen   schleifen, wie in Fig. 1 angedeutet. um die Abnützung zu ver- ringer. 



   An einzelnen Stellen der Strecke, z.   B. bei Brücken, kann es wünschenswert soin,   die Tiefe des   Schlitzkanales   zu verringern. Der   Stromabnehmer   ist dann unten mit 

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 Rollen 40'ausgestattet, welche an diesen Stellen auf dom Schlitzboden laufen und den   Stromabnehmer empordrttcken. Die Stifte 34   sind von hinreichender Länge, um diese Verschiebung des Stromabnehmers zu gestatten, ohne dass derselbe sich von dem ihn 
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 Wagen bewegen kann, so werden Abweichungen im Abstand des Schlitzes von den Laufschienen ausgeglichen und vermöge der Drehbarkeit des   Stromabnehmers   worden auch kleine Biegungen des Schlitzes kein Festklemmen des Stromabnehmers veranlassen. 



   Der in den Zeichnungen dargestellte Stromabnehmer ist besonders für jene Fälle bestimmt, wo beide Leiter im Kanal verlegt sind (Fig. 4). Man sieht indessen, dass eine ähnliche Einrichtung auch in dem Fall benützt werden kann, wo im   Kanal bloss   ein Leiter verlegt ist, und die Rückleitung durch die Schienen erfolgt. In einem solchen Falle können Änderungen in den Einzelheiten der Einrichtung erwünscht sein, doch wird deren Grundgedanke hiedurch nicht geändert. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Bei einer unterirdischen Stromzuführung für elektrische Bahnen mit Sehlitzkanal eine Einrichtung zur Verhüt. ung des Schliessens des Schlitzes durch   Anoinanderdrückcn   der Schlitzrandschienen und zum Festhalten der Schlitzschieno gegenüber der Laufschiene in der gehörigen Lage, dadurch gekennzeichnet, dass die Schienen des Schlitzkanales 
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 wagrechte, die Ansätze (8) durchsetzende Stange (9) stellbar verbunden sind (Fig. 4). 



   2. Bei einer unterirdischen Stromzuführung für elektrische Bahnen mit Schlitzkanal, eine Einrichtung zur Unterstützung eines Leiters im Schlitzkanal, dadurch gekennzeichnet, dass in eine Öffnung eines am Joch befestigten Armes   (14)   der in einen gleichfalls am Joch befestigten Kasten   (10)   hineinragt, ein Isolator   (15)   eingesetzt ist, der durch eine mittelst Bolzen (19) am Arm   (14)   befestigte   Kappe (18) abgedeckt   ist und eine   L-förmige   Stütze   (16)   trägt, die an demselben durch eine innerhalb der Kappe liegende Mutter befestigt ist, während der Leiter   (17)   am anderen Ende der Stütze befestigt ist (Fig. 1-3).

Claims (1)

  1. S. Eine Abänderung der Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass EMI3.3 Kasten (10) getragen wird (Fig. 8).
    4. Bei einer unterirdischen Stromzuführung für elektrische Bahnen mit Schlitzkanal, EMI3.4 gehängt ist. so dass er seine Höhenlage verändern und sich quer zum Geleise wagrecht verschieben kann und auch eine gewisse, dem Spielraum der Führungsteile entsprechende Winkelbeweglichkeit besitzt (Fig. 5, 6).
    5. Eine Ausführungsform des Stromabnehmers nach Anspruch 4, dadurch gekenn- zeichnet, dass der Stromabnehmer an den die Zapfen (34) tragenden Ansätzen (23) mittelst Nieten (45) oder dgl. von solchen Abmessungen befestigt ist, dass dieselben, wenn der Stromabnehmer auf ein Hindernis stösst, leicht abgeschert werden und letzterer vom EMI3.5 hintanzuhalten (Fig. 9).
    G. Eine Ausführungsform des Stromabnehmers nach Anspruch 4. bei welchem die Stromabnehmerschuhe (24) von einer Blattfeder (28) getragen und gegen den Leiter ange- drückt werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Auswärtsbewegung der beiden Strom- abnehmerschuho 4 dadurch begrenzt wird, dass an jedes derselben je jwei Hebel- paaro (26, 27) angelenkt sind. die andererseits zu beiden Seiten der Schuhe (24) an der EMI3.6
AT11385D 1900-06-20 1900-06-20 Unterirdische Stromzuführung für elektrische Bahnen mit Schlitzkanal. AT11385B (de)

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