AT112259B - Verfahren zum Entwässern von Pappe u. dgl. - Google Patents
Verfahren zum Entwässern von Pappe u. dgl.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zum Entwässern von Pappe u. dgl. Die Erfindung-beruht auf der Feststellung, dass Flüssigkeiten bei verschiedenen Temperaturen eine verschiedene Viskosität haben und dass die Verringerung der Viskosität ein Mittel ist. um Pappe u. dgl. wasserhaltige Stoffe, die in grossen Schichtstärken durch Pressen entwässert werden, viel weitgehender zu entwässern als dies bisher möglich erschien. Gemäss der Erfindung wird daher die mechanische Entwässerung durch Pressen mit einem Verfahren vereinigt, durch welches die Viskosität von Wasser verringert wird, u. zw. in der Weise, dass der wasserhaltige Stoff in einem entsprechend erhitzten Zustande gepresst od. dgl. wird. Nachdem die Viskosität des Wassers um so geringer ist, je höher die Wassertemperatur ist, hat man bei der mechanischen Entwässerung, der der zu entwässernde Stoff im erhitzten Zustande unterworfen wird, durch Einstellung der Entwässerungstemperatur ein Mittel, um den in mechanischen Entwässerungsvorrichtungen erreichbaren Entwässernngssrad zu regeln und erheblich zu steigern. Das wirtschaftliche Optimum des Verfahrens gemäss der Erfindung liegt bei einer Entwässerung- temperatur von ungefähr 600 C. Bei ungefähr dieser Temperatur ist das Verhältnis zwischen Wärme- aufwand und Entwässerungswirkung das günstigste. Das Verfahren gemäss der Erfindung unterscheidet sich daher prinzipiell von jenen bekannten Trockenverfahren, bei welchen wasserhaltigen Stoffen, die auf mechanischem Wege entwässert werden, Wärme behufs Verdampfung des Wassers zugeführt wird. Für das Verfahren gemäss der Erfindung ist EMI1.1 der Verdampfungstemperatur des Wassers liegen. Das Verfahren gemäss der Erfindung kann in der Weise ausgeführt werden, dass die Pappe od. dgl. entweder bevor sie der mechanischen Entwässerung durch Auspressen unterworfen wird auf ungefähr 600 C erhitzt wird und während des Pressens auf ungefähr dieser Temperatur erhalten wird oder aber während des Pressens durch Wärmezufuhr auf die günstigste Entwässerungstemperatur gebracht wird. Wird das Entwässerungsverfahren in einer Presse ausgeführt, so kann die Wärmezufuhr durch Anwendung heizbarer Pressen ermöglicht werden, wobei naturgemäss von jeder Art der Heizung und auch von einer elektrischen Heizung für die Presse Gebrauch gemacht werden kann. Bei Ausführung des Verfahrens ist es zweckmässig, die zu entwässernden Stoffe durch eingelegte Böden tVollböden, Siebboden od. dgl. ) in verhältnismässig dünne Schichten zu teilen und so unterteilt zu pressen. Diese Zwischenboden können auch als Heizkörper zur Erhitzung des zu entwässernden Stoffes ausgebildet sein, z. B. als elektrische Heizkörper oder Elektroden. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zum Entwässern von Pappe u. dgl. durch Pressen des zu einem Stapel aufgeschichteten Gutes, dadurch gekennzeichnet, dass das Pressgut zwecks Erleichterung des Wasseraustritt beim Pressen auf eine unterhalb der Verdampfungstemperatur des Wassers liegende Temperatur erhitzt wird. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Erhitzung nach teilweiser Abpressung des Wassers innerhalb der Presse unter Aufrechterhaltung des Pressdruckes erfolgt. EMI1.2 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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| AT112259D AT112259B (de) | 1927-05-28 | 1927-05-28 | Verfahren zum Entwässern von Pappe u. dgl. |
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1927
- 1927-05-28 AT AT112259D patent/AT112259B/de active
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