AT112243B - Niederfrequenz-Zwischentransformator für Hochvakuumverstärker. - Google Patents

Niederfrequenz-Zwischentransformator für Hochvakuumverstärker.

Info

Publication number
AT112243B
AT112243B AT112243DA AT112243B AT 112243 B AT112243 B AT 112243B AT 112243D A AT112243D A AT 112243DA AT 112243 B AT112243 B AT 112243B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
transformer
high vacuum
low frequency
intermediate transformer
frequency intermediate
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Marconi Wireless Telegraph Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Marconi Wireless Telegraph Co filed Critical Marconi Wireless Telegraph Co
Application granted granted Critical
Publication of AT112243B publication Critical patent/AT112243B/de

Links

Landscapes

  • Amplifiers (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Niederfrequenz-Zwischelltransformator für Hoch vakuum verstärker.   



   Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen   Niederfrequenz-Zwischentransformator   für   Hochvakuumröhrenverstärker.   Eine Bedingung für das gute Arbeiten eines Niederfrequenzverstärkers besteht darin, dass durch die verwendeten Transformatoren einerseits eine günstige Spannungsübertragung von der einen Röhre zur andern erfolgt und dass anderseits der Verstärkungsgrad für alle übertragenen Frequenzen nahezu gleich ist. 



   Die vorliegende Erfindung gibt nun eine zweckmässige Bemessung für solche NiederfrequenzZwischentransformatoren an. Diese Bemessung hat nach zwei Gesichtspunkten zu erfolgen : Erstens muss der Transformator eine möglichst grosse sekundäre Spannung liefern, also ein möglichst grosses Übersetzungsverhältnis haben ; dazu, muss er einen möglichst grossen Koeffizienten der gegenseitigen Induktion zwischen den beiden Wicklungen haben. Das erfordert eine entsprechend grosse Anzahl der   sekundären   Wicklungen und also eine grosse sekundäre Impedanz. 



   Zweitens muss die weitere Bedingung des gleichen   Verstärkungsgrades   für alle übertragenen Frequenzen erfüllt werden, und dazu muss der Transformator möglichst streuungslos sein. Die Transformatorstreuung wirkt, wie bekannt, derart, dass sie zur äusseren Belastung des Transformators noch eine entsprechende scheinbare Belastung hinzufügt. Ist der Transformator streuungslos und die sekundäre Nutzlast induktionslos, so verhält sich die Sache so, als ob die primäre Quelle des Transformators direkt durch einen entsprechend der   Übersetzungszahl umgerechneten   reinen Ohmschen Widerstand belastet wäre.

   Da der   Ohmsehe   Widerstand von der Frequenz unabhängig ist, so ist in diesem Falle auch der sekundäre Strom von der Frequenz praktisch unabhängig, d. h. alle Harmonischen des Stromes werden im gleichen Verhältnis übertragen. Somit wird der verstärkte Strom nicht verzerrt. Besitzt der Transformator dagegen eine ins Gewicht fallende sekundäre Streuung, so ist die Rückwirkung auf den primären Teil so, als ob ausser Ohmschen noch scheinbare Belastungen direkt primär eingeschaltet werden. Da die scheinbaren Komponenten im hohen Grade von der Frequenz abhängig sind, so ist die resultierende Impedanz für Ströme verschiedener Frequenzen verschieden, und werden daher verschiedene obere Harmonischen nicht im gleichen Masse übertragen. Der Verstärkerstrom wird daher verzerrt.

   Es kommt daher zur Bedingung einer möglichst grossen Eigenimpedanz der   Sekundärwicklung   noch die zweite hinzu, die erfordert, dass d'e Streuimpedanz der   Sekundärwicklung     möglichst   klein gewählt wird. Die Eigenimpedanz der Sekundärwicklung ist. wie bekannt. durch ihre Selbstinduktion bei offener Primärwicklung bestimmt. Ferner ist bekannt, dass die Streuimpedanz der   Sekundärwicklung   dadurch bestimmt werden kann, dass man in ihr nur den magnetischen Streufluss bestehen lässt, den Hauptfluss aber durch den Kurzschluss der   Primärwicklung   abdrosselt.

   Man kann daher die beiden zu erfüllenden Bedingungen dahin formulieren, dass die Selbstinduktion der   Sekundärwicklung   bei offener   Primärwicklung gross,   bei kurzgeschlossener Primärwicklung aber klein sein muss. Das Resultat von praktischen Versuchen besteht nun darin, dass ein für die   Niederfrequenz-Verstärkeranordnung   geeigneter Transformator dann erzielt wird, wenn die   Sekundärw'eklung   eine Induktanz von mehr als 200 Henry hat, gemessen bei offenem Primärkreise, und von weniger als 6 Henry bei kurzgeschlossenem Primärkreise, wobei die Messungen zweckmässigerweise mit einer Frequenz von 256 Perioden ausgeführt werden sind. 



   Die bauliche Ausführung des Transformators nach diesen Angaben bietet an sich keine Schwierigkeiten und erfolgt in üblicher Weise ; es muss hier aber noch folgendes bemerkt werden :
Zur Ausführung eines streuungslosen Transformators scheint es das Naheliegendste zu sein, die beiden Wicklungen   möglichst   dicht beieinander und möglichst   gleichmässig zu   verteilen, z. B. so, dass 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 sie eine starke gegenseitige kapazitive Wirkung zwischen einzelnen Transformatorteilen verursacht wird, die wiederum zur Folge hat, dass die einzelnen harmonischen Komponenten des Stromes in verschiedenen Graden übertragen werden, also wiederum'eine Stromverzerrung stattfindet.

   Um diese schädliche Erscheinung zu beseitigen, empfiehlt es sich daher, die Wicklungen nicht ganz gleichmässig zu verteilen, sondern abteilungsweise, wie dies in der Zeichnung veranschaulicht ist. Der dort in Fig. 1 dargestellte Transformator trägt an seinem Eisenkern A eine Anzahl von abwechselnd aufeinanderfolgenden Abteilungen B bzw.   a     der primären   bzw. sekundären Wicklungen, die voneinander zur Verminderung der kapazitiven Beeinflussung durch kleine Luftspalten getrennt sind. Versuche haben gezeigt, dass eine Trennung der einzelnen Abteilungen durch einen 0'25 mm Luftzwischenraum bereits ein merkliches Abnehmen der wirksamen   Kapazität   ergab. Wird ein Zwischendielektrikum von hoher Dielektrizitätskonstante   gewählt,   so muss man dementsprechend einen grösseren Abstand wählen.

   Zur Wahrung des Luftabstandes kann man zweckmässigerweise als Distanzstück einen passend zurechtgelegten Kartonstreifen verwenden, wie es z. B. in Fig. 2 in Obenansicht und in Fig. 3 in Seitenansicht dargestellt ist.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Niederfrequenz-Zwischentransformator für Hochvakuumverstärker, dadurch gekennzeichnet, dass seine Sekundärwicklung für eine mittlere Betriebsfrequenz (z. B.-256 Perioden) eine Induktanz von mehr als 200 Henry hat, wenn der Primärkreis offen ist, und von weniger als 6 Henry, wenn der Primärkreis kurzgeschlossen ist. EMI2.2
AT112243D 1924-05-08 1925-02-03 Niederfrequenz-Zwischentransformator für Hochvakuumverstärker. AT112243B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB112243X 1924-05-08

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT112243B true AT112243B (de) 1929-02-11

Family

ID=9982279

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT112243D AT112243B (de) 1924-05-08 1925-02-03 Niederfrequenz-Zwischentransformator für Hochvakuumverstärker.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT112243B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT112243B (de) Niederfrequenz-Zwischentransformator für Hochvakuumverstärker.
DE1813643A1 (de) Geraeuscharme Funkentstoerdrossel
DE694788C (de) Hochfrequenzspule aus mehreren Teilen
DE706625C (de) Gegentakt-B-Modulationsverstaerker
AT152245B (de) Anordnung für Untersuchungen an in Betrieb stehenden Fermeldeleitungen.
DE828712C (de) Einrichtung zur Breitbanduebertragung
AT154792B (de) Hoch- oder Zwischenfrequenzverstärker.
DE642368C (de) Anordnung zur Unterdrueckung der Oberwellen, vorzugsweise der fuenften, im Magnetisierungsstrom eisengesaettigter Dreiphasen-Transformatoren oder -Drosselspulen
DE701286C (de) Hochfrequenzvariometer mit verschiebbarem Hochfrequenzeisenkern
DE454583C (de) Einrichtung zur Oberwellenbefreiung
AT143749B (de) Radioempfänger.
DE628497C (de) Aus dem Wechselstromnetz gespeistes Roehrengeraet, insbesondere fuer elektrische Musikinstrumente
DE959294C (de) Anordnung zur Regelung des Leistungsfaktors eines ueber einen oberwellenfreien Drehstromtransformator mit festem UEbersetzungs-verhaeltnis, dessen Magnetisierungsstrom durch Gleichstrom-vormagnetisierung regelbar ist, angeschlossenen kapazitiv belastetenNetzes
DE696732C (de) Verfahren zum Messen des Oberwellengehaltes einer insbesondere erdunsymmetrischen Wechselspannung
DE950942C (de) Transformator fuer den UEbergang von einem elektrisch symmetrischen System auf ein unsymmetrisches und umgekehrt
AT146167B (de) Abstimmbares Hochfrequenzkoppelsystem.
AT165214B (de) Wicklungsanordnung, insbesondere für Modulationstransformatoren von Sendern mit Gegentakt-B-Verstärkerschaltung
DE969684C (de) Schaltung zum Vermeiden der Gleichstromvormagnetisierung des Ausgangsuebertragers von Eintaktverstaerkern
AT113866B (de) Anordnung für durch Strom beeinflußte Geräte, die an Kondensatorschaltungen angelegt sind.
DE589625C (de) Anordnung zur Erzielung einer konstanten Rueckkopplung
DE711230C (de) Verfahren zur Erzeugung oder Erhoehung von Streuresonanzspitzen im Gebiete hoher Frequenzen bei Niederfrequenzverstaerkern
DE726077C (de) Schaltungsanordnung zur Linearisierung der Steuerspannungs-Nutzstrom-Kennlinie einerMehrgitterroehre
AT92007B (de) Schaltungsanordnung für Mehrfachtelegraphie mittels Wechselströmen verschiedener Frequenz.
DE486007C (de) Einrichtung fuer Verstaerkerschaltungen in Fernsprechleitungen
AT157897B (de) Hochfrequenzspule.