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Trockengestell für Heu, Klee od. dgl.
Zusammenlegbare Trockengestelle für Heu, Klee od. dgl., bei welchen je zwei umklappbare Tragarme oder je ein Doppeltragarm mit Hilfe einer einzigen Stütze in der Gebrauchslage gehalten werden, sind an sich bereits bekannt. Dieselben sind jedoch zumeist kompliziert und teuer, erfordern zur Herstellung besondere Metallbesehläge, welche durch Rosten die Handhabung erschweren und sie leicht. zerbrechlich machen. Auch können diese Gestelle bei Schadhaftwerden nicht von jedermann so ohne weiteres repariert werden. Die Erfindung betrifft Heu-od. dgl.
Trockengestelle dieser Art, welche ausser den als Drehlager für die Tragarme dienenden Bolzen keinerlei Beschläge nötig haben, somit sehr einfach und solid im Bau und billig herzustellen sind und bei allenfallsigem Schadhaftwerden von jedermann leicht und rasch mit den vorhandenen Werkzeugen repariert werden können.
Das Wesentlichste und Neue an diesem Gestell besteht darin, dass die Tragarme, die am Gestellpfahl in bekannter Art als ein-oder zweiarmige Hebel um einen durch den Pfahl gesteckten Bolzen verschwenkbar gelagert sind, in der Gebrauchslage durch Stützen gehalten werdpll, welche erfil1dungs- gemäss aus quer durch den Pfahl getriebene Stäbe oder Bolzen oder aus an demselben drehbar angebrachten Riegeln bestehen, die entweder über einen der Tragarme greifen, oder aber diese gegen ein festes oder ebenfalls einstellbares Widerlager abstützen.
In der Zeichnung ist, ein solches Trockengestell in zwei beispielsweisen Ausführungsformen dargestellt, wobei die Fig. 1, 2 und 3 eine Vorder-, Seitenansicht und Draufsieht der mit einfachen Tragarmen versehenen Ausführung in Gebrauchslage bzw. zusammengeklappt zeigen. Die Fig. 4 und 5 zeigen in Vorder-und Seitenansicht die Ausführung mit Doppelarmen gebrauchsfertig bzw. zusammengelegt. a bezeichnet den in die Erde gesteckten Pfahl und b sind die an ihm mittels Splinte, Nägel oder Schrauben c schwenkbar gelagerten Tragarme für das Trockengut. Bei ersterer Ausführung bestehen die Stützen, welche die Arme in der Gebrauchslage halten, aus einem waagrecht und im schrägen Winkel
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teile des Doppelarmes zugleich in der Gebrauchslage halten.
Man kann auch am Pfahl zwei kürzere Drehhebel anbringen, welche zu beiden Seiten des Pfahles gegen die Arme sich stützen. Doch kann einer dieser Hebel auch durch ein festes Widerlager ersetzt sein. Da die Arme b bei zusammengelegtem Gestell parallel zum Pfahl a dicht neben den Stützen d liegen und diese kaum über die Arme b hinausragen, bilden letztere einen gewissen Schutz für die Stützen d, so dass sie beim Auf-und Abladen, sowie beim Aufstapeln zur Lagerung nicht beschädigt oder losgerissen werden können.
PATENT-ANSPRÜCHE : l. Troekengestell für Heu, Klee od. dgl., dessen um Bolzen verschwenkbare Tragarme für das Trockengut durch am Pfahl angebrachte Stützen in der Gebrauchslage gehalten werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützen für die Tragarme je aus einem Bolzen oder Stab bestehen, welcher den Pfahl waagrecht und schräg zu den Tragarmen durchsetzt und dessen beide herausragende Enden je einem der Tragarme als Stütze dienen.
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