AT111638B - Einrichtung zum selbsttätigen Regeln des Wasserstandes in Dampfkesseln. - Google Patents

Einrichtung zum selbsttätigen Regeln des Wasserstandes in Dampfkesseln.

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  Einrichtung zum selbsttätigen Regeln des Wasserstandes in Dampfkessel. 



   Die Erfindung bezieht sich auf Einrichtungen, durch die der Wasserstand von Dampfkesseln im Betrieb selbsttätig geregelt wird. Die Regelung erfolgt durch einen mit dem Kessel kommunizierenden elektrisch beheizten Behälter, dessen Anschlussrohre über dem höchsten und unter dem tiefsten Wasserstand in den Kessel münden. Die Erfindung besteht in einem an dem Behälter angeordneten Thermostaten, der in Abhängigkeit von der Erhitzung des Behälters die Speisepumpe des Kessels elektrisch ein-und ausschaltet. 



   Auf der Zeichnung ist die Einrichtung dargestellt. 



   10 ist der mit Manometer 14 und Dampfauslassrohr à versehene Dampfkessel, der auf beliebige Weise geheizt werden kann. Der tiefste Wasserstand im Kessel ist mit 11, der mittlere mit 12 und der 
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 bunden, dass der Wasserstand im Kessel und im Behälter der gleiche ist. Das Rohr 16 mündet oberhalb des höchsten Wasserstandes   13,   das Rohr   19   unterhalb des tiefsten Wasserstandes 11 in den Kessel. 



   Der Behälter 18 ist mit einer elektrischen Heizwicklung 17 versehen, die während des Betriebes des Kessels an die Stromquelle angeschlossen ist. An dem Behälter 18 ist ein Thermostat, z. B. ein Zweimetallstreifen   20,   angeordnet, der auf die Erwärmung des Behälters anspricht. Bei normaler Temperatur, die je nach dem Druck im Kessel über 100  C liegt, ist der Zweimetallstreifen von dem oberen Kontakt abgebogen und damit ist der Stromkreis eines Elektromagneten 22 geöffnet. Der   Elektromagnet schliesst   im eingeschalteten Zustand den Schalter 23 entgegen dem Zug der Feder 21. 



   Zum Speisen des Kessels dient die Pumpe   25.   die vom Elektromotor 24 angetrieben wird, der mittels des Schalters 23 an das Netz angeschlossen wird. Im   Speiserohr 2fi   des Kessels ist ein Rückschlagventil 27 angeordnet. 



   Die Einrichtung wirkt in folgender Weise : Beim mittleren Wasserstand   12   ist der Behälter 18 zum Teil mit Wasser gefüllt. Die Temperatur des Behälters ist je nach dem Druck höher als 1000 C. Bei dieser normalen Temperatur ist der   Zweimetallstreifen   20 von seinem Kontakt abgebogen und damit ist der Elektromagnet 22 ausgeschaltet. Die Feder 21 hält den Schalter 23 in der Offenstellung. Der Elektromotor ist also stromlos und die Pumpe 25 steht still. 



   Sinkt der Wasserstand im Kessel bis zum zulässigen tiefsten Mass, so ist kein Wasser mehr im Behälter   M,   sondern nur Dampf. Durch das fortgesetzte Erhitzen des Behälters 18 durch die Heizspule 17 steigt die Temperatur im Behälter beträchtlich aber das zulässige Mass hinaus. Infolge davon   schliesst   der Zweimetallstreifen 20 seinen Kontakt und schaltet den Elektromagneten 22 ein, der den Hauptschalter 2. 3 schliesst und damit den Elektromotor 24 einschaltet. Nun fördert die Pumpe 25 durch das Speiserohr 26 Wasser in den Dampfkessel so lange, bis der   Höchstwasserstand   erreicht ist. Während des Laufes der Pumpe   2. 5 kühlt sich   der Behälter 18 wieder auf die zulässige Temperatur ab und der Zweimetallstreifen 20 veranlasst die Abstellung des Motors 24. 



   Der Behälter 18 mit der Heizwicklung und dem Thermostaten wird   zweckmässig   in ein Gehäuse 28 eingeschlossen, das in der   Abbifdung gestrichelt   angedeutet ist. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Einrichtung zum selbsttätigen Regeln des Wasserstandes in Dampfkesseln durch einen mit dem Kessel kommunizierenden elektrisch beheizten Behälter, dessen Anschlussrohre über dem höchsten und <Desc/Clms Page number 2> unter dem tiefsten Wasserstand in den Kessel münden, dadurch gekennzeichnet, dass am Behälter ein Thennostat angeordnet ist, der in Abhängigkeit von der Erhitzung des Behälters die Speisepumpe des Kessels elektrisch ein-und ausschaltet. EMI2.1
AT111638D 1926-06-16 1927-06-15 Einrichtung zum selbsttätigen Regeln des Wasserstandes in Dampfkesseln. AT111638B (de)

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