AT110351B - Maschine zur rechnerischen Auswertung von Lochkarten. - Google Patents

Maschine zur rechnerischen Auswertung von Lochkarten.

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AT110351B
AT110351B AT110351DA AT110351B AT 110351 B AT110351 B AT 110351B AT 110351D A AT110351D A AT 110351DA AT 110351 B AT110351 B AT 110351B
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Austria
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Gustav Tauschek
Original Assignee
Gustav Tauschek
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Maschine zur rechnerischen Auswertung von Lochkarte. 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 schwingen auf der Karte, so treten sie an den Stellen, an denen sich Lochungen befinden, mit der Fläche 3 in Berührung und bewirken dadurch   Stromstoss,   welche die zugeordneten Magnete 16 erregen, die ihrerseits mit jedem Hub durch eine Schaltldinke 17 und ein Schaltrad 18 ihr zugehöriges Zahlenrad um eine Einheit weiterschalten, so dass, wenn die   Fühler   ihre Schwingung beendet haben, der in der Karte enthaltene Dividend im Zählwerk registriert erscheint. 



   In der letzten Phase, vor Beendigung der Schwingung, streift eine Nase 19 des Fühlerjoches einen Anschlag 20 und   schliesst   dadurch vorübergehend einen Kontakt   21   und somit einen Stromkreis über den schematisch gezeichneten Magneten 22, den Magnet 23 und den Kontakt 24. Der Magnet 22 bringt durch eine an sich bekannte, nicht gezeichnete Einrichtung und das Gestänge 25 die Klinken 17 ausser Eingriff, schaltet hingegen Klinken 26 ein, welche im entgegengesetzten Sinne arbeiten. Der Magnet 23 verschiebt das Lineal 12 derart, dass die Kontakte der Dividendengruppe geöffnet, hingegen die der Divisorengruppe geschlossen werden. Eine Klinke 27 fixiert das Lineal in dieser Stellung.

   Durch diese Verschiebung des Lineals wird auch ein Stromkreis über den Kontakt 21 und die Kontaktfeder 28 zum Anschluss 29 der höchsten Stelle der Quotientenzählwerksmagneten vorbereitet. Nach der nächsten Schwingung der   Fühlergruppe wird nunmehr   der im   Zählwerk   registrierte Dividend wie folgt vermindert : 
 EMI2.2 
 bei der folgenden Schwingung wird der Vorgang wiederholt : 
 EMI2.3 
 bei der weiter folgenden Schwingung wird der abzuziehende Betrag den registrierten Wert übersteigen :

   
 EMI2.4 
 Es erscheint somit an   höchster   Stelle im Zählwerk eine 8, das Ziffernrad hat sich von 1 über 0 und 9 auf 8 gedreht, wodurch die ansonsten dem Zehnertransport dienende Klinke 30 vorübergehend in die Vertiefung 31 des Ziffernrades fiel und einen Hebel   32 freigab,   der nunmehr in Berührung mit einem Kontakt-   plättchen   33 einen Stromkreis über den Magnet 34 und den Kontakt 35 für einen kurzen Stromstoss   schliesst.   Der Magnet 34 verschiebt die Klinke 36 so, dass sie hinter dem nächsten Steigzahn des Lineals M einfällt ; gleichzeitig werden die Kontakte 24 und 35 geöffnet.

   Bei der nächsten Schwingung der Fühlergruppe wird nun, nachdem der Stromkreis des Magneten 22 durch das Öffnen des Kontaktes 24 nicht geschlossen werden kann, das Gestänge 25 in Additionsstellung sich befinden und der Betrag des Divisors wird wieder zugezählt : 
 EMI2.5 
 Hiedurch fällt die Zehnertransportklinke 30 neuerdings ein und der Hebel 32 schliesst wieder einen Stromkreis, diesmal über dem Magnet 37 und den Kontakt 38, wodurch die Klinke   36 so   beeinflusst wird, dass sie das Lineal 14 um einen Zahn vorschaltet. Es kommt nunmehr die Kontaktfeder des Lineals 13 mit den den entsprechend nächstniedrigeren Zählwerksstellen zugeordneten Kontaktfedern des Lineals 14 in Berührung. Der Subtraktionsvorgang beginnt von neuem, bis an der höchsten Stelle der Zehnertransport aktiviert wird, worauf dann wieder ein Additionsvorgang erfolgt usw. 



   Bei jeder Schwingung der Fühlergruppen, die nach dem durch den Magnet 23 bewirkten Verschieben des Lineals 12 erfolgt, wird durch das Schliessen des Kontaktes 21 ein Stromstoss über die Kontaktfedern 28 und einen Anschluss 29 durch einen Zählwerksmagneten des Quotientenwerkes geschickt. 



  Da die Ausbildung dieses Quotientenwerkes, der des skizzierten Zählwerkes entspricht, mit dem einen Unterschied, dass die Zahlenfolge auf den Ziffernrädern die umgekehrte ist, wird an jeder Stelle die Zahl der   Subtraktionsabfühlgänge   vermindert um den einen Additionsgang aufscheinen, wodurch der Quotient gebildet erscheint. 



   Ist die Abfühlung aller Stellen vollzogen, so schliesst mit dem neuerlichen Anhub der Klinke 36 die auf dem Lineal 14 befindliche Nase 39 einen Kontakt 40 und damit einen Stromkreis über einen schematisch gezeichneten Magnet   41,   der seinerseits wieder durch Öffnen eines Kontaktes 42 den Magnet 8 stromlos macht. Der Antrieb wird wieder auf die Transportrollen 2 umgekuppelt, so dass die Karte sich vorzubewegen beginnt, während die Fühler aufhören zu schwingen. 



   Ist der Kartenrand wieder unter dem Fühler 4 durch, so   schliesst   sich der Stromkreis des Mag- 
 EMI2.6 


Claims (1)

  1. PATENT-AN SPRÜCHE : EMI3.1 der in den Karten registrierten Zahlenwerte.
    2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die auszuwertende Lochkarte während der Division im Zusammenwirken mit den Fühlern bleibt.
    3. Maschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Berührungspunkte der von den Fühlern einerseits und von den Zählwerksmagneten anderseits kommenden Leistungsdrähte EMI3.2 kontakt beim Auftreffen auf den Kantenrand die Kartentransporteinrichtung stillgestellt wird und die Zählfühler in Schwingung über die Lochkarte versetzt werden.
    5. Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Zählfühler nur in einer Richtung über die Karte gleiten, die Rückschwingung jedoch in abgehobener Stellung ausführen.
    6. Maschine nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass mit der ersten Schwingung der Zählfühler der Dividend im Zählwerk eingestellt wird und mit Beendigung der Schwingung die Umschaltung auf Subtraktion des Divisors erfolgt.
    7. Maschine nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass durch den Übergang des Zählwerkrades von 1 über 0 nach 9 ein Kontakt geschlossen wird, der das Zählwerk auf Addition umschaltet, während beim Übergang des Zählwerkrades von 9 über 0 nach 1 die Umschaltung wieder auf Subtraktion und gleichzeitig die Schaltung des nächstniederen Stellenwertes des Quotientenzählwerkes erfolgt. EMI3.3
AT110351D 1927-05-18 1927-05-18 Maschine zur rechnerischen Auswertung von Lochkarten. AT110351B (de)

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AT110351B true AT110351B (de) 1928-08-10

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