AT110074B - Elektrischer Zünder. - Google Patents
Elektrischer Zünder.Info
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Description
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Elektrischer Zünder.
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isolierten Kupferdrahtes bewickelter, im Geschosskopf fest gelagerter Spulenkörper e. Die beiden Enden der Wicklung d sind an einen Kondensator/angeschlossen, der beispielsweise als Papierwickelkondensator mit zwei durch Isolationspapier gegeneinander isolierten Zinnfolien ausgebildet ist. Das eine Ende der Wicklung d ist über den Kontakt e mit der einen Zinnfolie des Kondensators f verbunden, das andere Ende der Wicklung d führt über den Kontakt g zu einem leitenden Metallstreifen i, der quer zur Bahn des Magneten a gespannt ist und über den Kontakt k an die andere Zinnfolie des Kondensators t angeschlossen ist. Die Stromleiter e, g, i und/c sind gegen den Geschosskörper isoliert.
Die an den Kontakt e angeschlossene Zinnfolie des Kondensators t ist zugleich mit der isoliert verlegten Leitung I verbunden. An diese Leitung ist bei m das eine Ende eines im Zündsatz n eingebetteten als Heiz-oder Zünddraht dienenden feinen Widerstandsdrahtes o angeschlossen, der ähnlich wie bei Glühlampen spiral-, schrauben- oder zickzackförmig gewunden oder gebogen sein kann. Anstatt eines üblichen Widerstandsdrahtes kann auch ein solcher aus Silit oder aus einem ähnlichen Stoff verwendet werden. Das andere Ende des Widerstandsdrahtes o ist bei p mit einem Kontakt q verbunden, der seineiseits auf der Oberfläche eines kreisförmig angeordneten Widerstandes r schleift. Der Widerstand r
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die Tätigkeit der bei Brennzündern üblichen Satzringe erfüllt.
Das eine Ende des im gezeichneten Beispiel einen in Ringform gebogenen, schraubenförmig gewundenen Draht bildenden Widerstandes r ist frei,
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durch den der Kondensator t aufgeladen wird, da. wie beschrieben, die Spule d mit den beiden Belägen des Kondensators t verbunden ist. Kurz vor Erreichen seiner hinteren Endlage trifft der Magnet a auf den Metallstreifen i auf und biegt ihn in der Mitte durch. Dadurch wird das eine Ende des Metallstreifens i von dem Kontaktstück g weggezogen.
Der Stromkreis der Spule d über den Kondensator t wird unterbrochen und der aufgeladene Kondensator t ist von der Spule d abgeschaltet.
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und den Kontakt q zum Widerstand r. Je nach der Winkelstellung des Ringes s im Geschosskopf fliesst der Strom dort durch eine grössere oder kleinere Anzahl Drahtwindungen, d. h. eine grössere oder kleinere Länge des Widerstands drahtes selber, bis er an seinem Ende bei t in den Geschosskörper übertritt und durch diesen seinen Rückweg nach dem Metallstreifen i und von da zum Kontakt k und der andern Zinnfolie des Kondensators t nimmt. Je nach der in Gestalt der Drahtwindungen am Widerstand r eingestellten Widerstandsgrösse wird mehr oder weniger Strom Im Stromkreis und somit auch durch den Heizdraht o des Zündsatzes n fliessen.
Der Heizdraht a liefert eine Wärmemenge nach dem Jouleschen Gesetz, die von der Stromstärke abhängig ist.
Da zur Entzündung des Zündsatzes ein ganz bestimmter Wärmegrad nötig ist, wird dieser bei einem
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stärke und dadurch die gewünschte Zeit bis zur Entzündung eingestellt werden. Der Ring s ist hiefür wie die bekannten Satzstücke von Brennzündern mit einer die Zündzeitpunkte nach dem Abschuss bezeichnenden Teilung versehen, die im Verein mit einer Marke am Geschosskopf die jeweils eingestellte Zündzeit abzulesen gestattet.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 bewegt sich beim Abfeuern des Geschosses ebenfalls der Magneta durch die Spule d und erzeugt in dieser einen Induktionsstrom ; der den Kondensator f auflädt. Der Strom-
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Stromkreis 1,2, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 6 über den Zündsatz n und einen genau abgestimmten unveränderlichen Widerstand w geschickt.
Dieser zweite Stromkreis bewirkt eine Vorwärmung des Zünddrahtes o. Liegt beispielsweise der Verpuffungspunkt des Zündsatzes bei 400 C, so wird der Zünddraht durch diesen Stromkreis auf etwa 3500 C vorgewärmt. Am Ende der Relativbewegung des Magneten a zur Spule d wird diese vom Kondensator f abgeschaltet, ausserdem jedoch noch der Stromkreis zur Vorwärmung des Zünddrahtes geöffnet.
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sator über den Zünddraht a und den durch den Schiebekontakt u einstellbaren Widerstand r. Die Entladung des Kondensators f erfolgt so dann von der einen Zinnfolie 4 über die Punkte 3, 1.
3, jM, M,
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350 C bis zu der dem Verpuffungspunkt des Zündsatzes entsprechenden Temperatur vqn 400 C und damit dessen Entzündung nach der an der Anzeigevorrichtung des Widerstandes r eingestellten Zeit bewirkt.
Das Schaltbild nach Fig. 4 veranschaulicht eine Vorrichtung, die den elektrischen Zeitzünder zugleich als Aufschlagzünder geeignet macht. Sollte der Zündsatz zu dem eingestellten Zündzeitpunkt während des Geschossfluges nicht zur Entzündung gebracht werden, so wird beim Aufschlag des Geschosses auf ein Ziel das federnd gelagerte Kontaktstück 1 : infolge der Trägheit seiner Masse nach vorn gegen den festen Kontakt a ; geworfen und schliesst so den Widerstand r kurz. Dadurch kann sich der Rest der Kondensatorladung sofort widerstandslos über den Zündsatz entladen : dadurch wird dessen Entzündung bewirkt.
Nach einer andern, nicht gezeichneten Anordnung kann durch eine selbsttätig wirkende Kontaktvorrichtung, die beim Auftreffen des Geschosses auf ein Ziel durch das nunmehrige Vorlaufen des Magneten a in der Induktionsspule erzeugte elektrische Energie über den Zünddraht o geleitet werden, so dass er die Entzündung des Zündsatzes herbeifühlt.
PATENT-AN SPRÜCHE : 1. Elektrischer Zeit-oder Aufschlagzünder für Geschosse, bei dem die Entzündung des Zündsatzes für die Sprengladung durch Erwärmung eines in den Stromkreis einer Stromquelle geschalteten Zünddrahtes hervorgerufen wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Stromstärke des dem Zünddraht (0) zufliessenden Stromes durch geeignete Mittel beliebig einstellbar ist, um den Zünddraht je nach Einstellung der Stromstärke in kürzerer oder längerer Zeit auf den zur Entzündung des Zündsatzes (n) erforderlichen Wärmegrad aufzuheizen.
Claims (1)
- 2. Zünder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Änderung der Stromstärke in den Stromkreis zum Zünddraht (o) ein Regelwiderstand (r) eingeschaltet ist.3. Bei einem Zeitzünder nach Anspruch 1, gegebenenfalls auch 2, die Anwendung eines aus einer Induktionsspule (d) und darin verschiebbarem permanentem Magneten (a) bestehenden Generators, in welchem die elektrische Energie durch die beim Abschuss oder beim Auftreffen des Geschosses auf ein Ziel eintretende Relativbewegung zwischen Spule und Magnet erzeugt wird.4. Zünder nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die primär, beispielsweise durch die Bewegung eines permanenten Magneten (a) in einer Spule (d), erzeugte elektrische Energie einen Kondensator (f) auflädt, der sich über den Regelwiderstand (r) entlädt.5. Zünder nach den Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass am Ende der Bewegung des Magneten (a) gegenüber der Spule (d) diese selbsttätig vom Kondensator (f) abgeschaltet und der Stromkreis zur Entladung des Kondensators über den Regelwiderstand (r) und den Zünddraht (0) geschlossen wird.6. Zünder nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass während der Bewegung EMI3.1 der Zünddraht (o) durch einen unmittelbar von der Induktionsspule (d) aus durch ihn geleiteten Strom vorgewärmt wird.7. Zünder nach den Ansprüchen 1 bis 5, gegebenenfalls auch 6, gekennzeichnet durch eine Kontaktvorrichtung (o, x, Fig. 4), die bei einem vor Eintreten oder bei Versagen der Zeitzündung erfolgenden Auftreffen des Geschosses auf ein Ziel selbsttätig den Regelwiderstand (r) im Stromkreis vom Kondensator (f) zum Zünddraht (o) kurz schliesst, so dass die im Kondensator vorhandene elektrische Energie sich widerstandslos über den Zünddraht (o) entlädt und die Entzündung des Zündsatzes (n) herbeiführt.8. Zeitzünder nach Anspruch 1, gegebenenfalls 7, dadurch gekennzeichnet, dass bei einem vor Eintreten oder bei Versagen der Zeitzündung erfolgenden Auftreffen des Geschosses auf ein Ziel durch das nunmehrige Vorlaufen des Magneten (a) in der Induktionsspule (d) elektrische Energie erzeugt wird, die durch eine selbsttätig wirkende Kontaktvorrichtung über den Zünddraht (0) geleitet wird und dessen Entzündung bewirkt.
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