AT10814U1 - Verfahren zur abfrage von patientendaten - Google Patents

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AT10814U1
AT10814U1 AT0063408U AT6342008U AT10814U1 AT 10814 U1 AT10814 U1 AT 10814U1 AT 0063408 U AT0063408 U AT 0063408U AT 6342008 U AT6342008 U AT 6342008U AT 10814 U1 AT10814 U1 AT 10814U1
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AT
Austria
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patient
data
card
terminal
memory
Prior art date
Application number
AT0063408U
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English (en)
Inventor
Rainer Anzboeck
Original Assignee
D A T A Corp Softwareentwicklu
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Description

österreichisches Patentamt AT10814U1 2009-10-15
Beschreibung [0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Abfrage von Patientendaten mithilfe einer personalisierten elektronischen Patientenkarte und eines Terminals, umfassend ein Kartenlesegerät, eine Ein/Ausgabeeinheit, einen Rechner und einen mit dem Rechner verbundenen Speicher, auf dem sich eine vom Arzt eingegebene Patientendatenbank befindet. Weiters betrifft die Erfindung die Verwendung eines Terminals, umfassend ein Kartenlesegerät, eine Ein/Ausgabeeinheit, einen Rechner und einen mit dem Rechner verbundenen Speicher, in Kombination mit einer personalisierten elektronischen Patientenkarte zur Abfrage von Patientendaten.
[0002] Die Abfrage von Daten zu Untersuchungen von Patienten ist ein langgehegter Wunsch sowohl von Patienten als auch von Ärzten. Bisher war es notwendig, zu den Öffnungszeiten der Ordination zum Arzt zu gehen und die Befunde persönlich bei einem Angestellten abzuholen. Auch war es nicht möglich, von extern auf Patientendaten zuzugreifen, was beispielsweise bei einem Arztwechsel odereinem Notfall von Interesse ist.
[0003] DE 102 58 769 A1 beschreibt ein allgemeines Verfahren der Kommunikation zwischen einem Bediengerät, einem Anbietermodul und einem Kundenmodul. Als Anbietermodul und Kundenmodul wird eine Smartcard beschrieben, die als Datenträger dient.
[0004] DE 199 53 699 A1 beschreibt eine Chipkarte zum Zugriff auf Patientendaten. Weitere Funktionen der Chipkarte sind nicht beschrieben.
[0005] Das US-Patent 5.899.998 beschreibt ein Verfahren zur Verwaltung von Patientendaten. Es wird u.a. ein Terminal im Wartezimmer und die Abfrage von Befunden beschrieben. Die Patientenkarte enthält wiederum alle Informationen und dient als Datenträger.
[0006] In der US2004/232219 A1 wird ein Verfahren zur Verwendung von Patientenkarten beschrieben, in dem die Karte zum Verändern von Patientendaten verwendet wird.
[0007] Die Patientenkarte enthält alle Informationen und dient als Datenträger. Auf der Karte sind Zugriffsrechte vermerkt.
[0008] Die Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren bereitzustellen, das die Abläufe zwischen Patient und Arzt vereinfacht und dem Patienten Zugriff auf Daten des Arztes zu ermöglichen.
[0009] Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, dass das Verfahren wie folgt durchgeführt wird: [0010] a) Einführen einer personalisierten elektronischen Patientenkarte (2) in das Lesegerät (3); [0011] b) Identifizieren des Patienten durch Übertragen der personalisierten Daten der Patien tenkarte (2) an den Rechner (5) und Vergleichen der personalisierten Daten auf der Patientenkarte (2) mit Daten auf einem mit dem Rechner (5) verbundenen Speicher (6), wobei auf dem mit dem Rechner (5) verbundenen Speicher (6) mehr Informationen zu dem Patienten vorhanden sind als auf der Patientenkarte (2); [0012] c) Übermitteln von Informationen, die von dem Arzt freigegeben sind, von dem mit dem
Rechner (5) verbundenen Speicher (6) an die Ein/Ausgabeeinheit (4); [0013] d) Überprüfen der auf der Ein/Ausgabeeinheit (4) angezeigten Daten; [0014] e) gegebenenfalls Ändern der angezeigten Daten; [0015] f) gegebenenfalls Eingabe von zusätzlichen Daten; [0016] g) gegebenenfalls Ausgabe von Daten.
[0017] Sind auf der personalisierten Patientenkarte nur die persönlichen Daten wie Name, Geburtsdatum und Versicherungsnummer gespeichert, kann auf diese Weise eine Verbindung 1/22 österreichisches Patentamt AT10 814U1 2009-10-15 mit den Daten in der Ordination hergestellt werden. Der Patient kann Termine einsehen, sich alte Befunde anzeigen lassen, neue Befunde aufrufen und Daten ändern. Ist er beispielsweise umgezogen oder hat seine Telefonnummer geändert, kann er diese Daten hier persönlich ändern.
[0018] Auf dem Speicher befindet sich eine vom Arzt eingegebene Datenbank mit Daten aller Patienten seiner Ordination. Der Arzt gibt Daten frei, die der Patient mit seiner Karte abrufen kann. So sperrt der Arzt begründeterweise den Zugriff auf die Daten anderer Patienten, auch kann er Daten sperren, die der internen Verrechnung dienen, aber trotzdem dem Patienten zugeordnet sind, ebenso kann der Arzt sensible Daten, wie beispielsweise Daten zu einer neuen Diagnose einer schweren Krankheit, die er dem Patienten selbst mitteilen will, vor dem Zugriff sperren.
[0019] Die personalisierte Patientenkarte kann zum Beispiel die in Österreich gebräuchliche E-Card sein, kann aber auch jede andere Karte sein, auf der persönliche Daten gespeichert werden können. Beispielsweise kann die Karte eine Karte einer privaten Gesundheitsversicherung sein, die in Ordinationen von Vertragsärzten oder Privatspitälern der Versicherung verwendet werden kann.
[0020] Vorzugsweise sind auf der Karte nur Name und Geburtsdatum sowie Versicherungsnummer vermerkt. Es können aber auch mehr personenbezogene Gesundheitsdaten gespeichert sein.
[0021] Ein Rechner kann jeder handelsübliche PC, Laptop oder auch eine Workstation oder dergleichen sein, an welche(n) ein Speicher angeschlossen werden kann. Der Speicher kann ebenfalls jeder handelsübliche Speicher sein, wie beispielsweise eine Festplatte, ein optischer Speicher (z.B. eine CD, DVD), ein magnetischer Speicher (Magnetband, Diskette) oder ein Flashdrive.
[0022] In einer alternativen Ausführungsform der Erfindung kann der mit dem Rechner verbundene Speicher ein lokaler Speicher sein, auf den nur der Arzt, der darauf Informationen speichert, und der Patient mit seiner Patientenkarte zugreifen kann. Der lokale Speicher befindet sich zweckmäßigerweise in den Räumen der Ordination des Arztes und wird vom Arzt mit Informationen bestückt. Ein lokaler Speicher schränkt die Missbrauchsmöglichkeiten stark ein. Ein Hacker-Angriff von außen ist nicht möglich, um an Patientendaten zu kommen. Auch ist bei Kartenverlust die Abfrage von Patientendaten nicht sehr wahrscheinlich, da auf der Karte nicht vermerkt ist, bei welchem Arzt Daten gespeichert sind, und der Dieb/Finder daher welchem Arzt Daten gespeichert sind, und der Dieb/Finder daher wissen muss, bei welchem Arzt er Daten abfragen muss.
[0023] In einer anderen Ausführungsform der Erfindung kann der mit dem Rechner verbundene Speicher ein zentraler Datenserver sein. Auf einem zentralen Datenserver, der sowohl von der staatlichen Krankenversicherung als auch von privaten Versicherungen eingerichtet werden kann, sind sämtliche Daten über den Patienten gespeichert. Der Vorteil der zentralen Speicherung ist die Zugriffsmöglichkeit von anderen Orten, beispielsweise von einer anderen Arzt-Ordination aus oder von einem Spital aus. Auch vorgesehen sein kann eine Kombination von lokalem und zentralem Speicher. Bei so einer Ausführungsform können auf einem Speicher mehr Informationen abgelegt werden als auf dem anderen, beispielsweise können auf dem zentralen Server nur die aktuellsten Dokumente gespeichert werden, während auf dem lokalen Speicher auch der Zugriff auf ältere Dokumente möglich ist, um den Verlauf einer Erkrankung verfolgen zu können. Ein Beispiel für einen zentralen Datenserver stellt der in Österreich geplante elektronische Gesundheitsakt (ELGA) dar, wo auf einem zentralen Server der Krankenversicherung Daten zum Patienten gespeichert werden, die von extern abgefragt werden können. Damit können teure Doppeluntersuchungen vermieden werden und auch eventuelle Unverträglichkeiten zwischen Medikamenten schneller erkannt werden.
[0024] In einer anderen Ausbildung der Erfindung kann das Terminal über ein drahtloses Netzwerk mit dem lokalen Speicher bzw. dem zentralen Datenserver verbunden sein. Dadurch wird 2/22 österreichisches Patentamt AT10814U1 2009-10-15 eine mühsame Verkabelung vermieden, die vor allem bei größeren Distanzen hohe Kosten verursacht. Als drahtloses Netzwerk kommen beispielsweise WLAN-Netzwerke, aber auch Netzwerke, die Datenübertragungsmöglichkeiten der Mobilfunkindustrie nutzen, beispielsweise via GPRS, HSDPA, UMTS, EDGE und andere, in Frage.
[0025] In wiederum einer anderen Ausbildung der Erfindung können in Schritt c) nur Informationen übermittelt werden, die vom Patienten und/oder vom Arzt freigegeben sind. Der Arzt kann beispielsweise auf dem lokalen Speicher auch Verrechnungsdaten oder andere interne Daten zu dem Patienten speichern, die er gezielt sperren lassen kann und die daher dem Patienten nicht zur Verfügung stehen. Ebenso können auf einem zentralen Datenserver Zugangsbeschränkungen erteilt werden. Der Arzt kann beispielsweise den Zugriff auf Verrechnungsdaten zwischen ihm und der Versicherung sperren, genauso kann der Patient den Zugriff auf bestimmte Untersuchungsdaten sperren, um einen Missbrauch auszuschließen. Es können beispielsweise nur die aktuellsten Untersuchungsdaten zugänglich gemacht werden und somit nicht die vollständige Krankengeschichte.
[0026] In einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung kann nach Schritt a) ein Schritt a1) Eingabe eines persönlichen Codes und/oder Überprüfen des Fingerabdrucks und/oder der Iris des Patienten folgen. Der Zugriff kann nur mit dem Code erfolgen, den der Karteninhaber selbst festlegen kann, z.B. ein PIN-Code oder aber auch eine alphanumerische Kombination. Dadurch kann ein Missbrauch durch eine gestohlene oder verlorene Karte vermieden werden. Um sicherzugehen, dass nur der Patient selbst Daten abrufen kann, kann ein Scan der Fingerabdrucks und/oder der Iris vorgesehen werden. So wird sichergestellt, dass nur der Patient selbst Zugriff auf seine Daten hat.
[0027] In wieder einer anderen Ausführungsform können die Daten Daten zu Untersuchungsterminen und/oder elektronische Zuweisungsdaten und/oder Informationen zu Untersuchungen und/oder Aufklärungsblätter zu Untersuchungen oder Operationen und/oder Untersuchungsergebnisse (Befunde) und dergleichen sein. Solche Daten sind typischerweise für den Patienten von großem Interesse, wobei die obige Liste nicht erschöpfend ist. Der Patient hat somit Zugriff auf alle bisherigen Untersuchungsergebnisse, die er, wenn der optionale Schritt h) Ausgabe von Daten durchgeführt wird, selbst mit nach Hause nehmen kann oder zu einem anderen Arzt mitnehmen kann.
[0028] In einer anderen Ausbildung der Erfindung kann die Ausgabe der Daten über einen Drucker und/oder einen CD/DVD-Brenner erfolgen. Diese Ausgabegeräte sind standardisiert und einfach zu betätigen. Die durch diese Ausgabeeinheiten ausgegebenen Daten können leicht mit anderen Geräten ausgelesen werden. Alternativ dazu kann die Ausgabe auch über andere optische und/oder magnetische Vorrichtungen erfolgen, wie beispielsweise USB-Stick, Festplatte, die via USB- oder ein anderes Kabel mit dem Terminal verbunden wird, Disketten oder Magnetbänder.
[0029] In einer anderen Ausführungsform der Erfindung kann die Ein/Ausgabeeinheit ein Touchscreen sein. Ein Touchscreen ist eine einfache und kostengünstige Form der Ein- und Ausgabe. Er ist leicht zu bedienen. Der Patient sieht, welche Optionen er hat, und kann diese durch einfaches Drücken an der richtigen Stelle am Touchscreen auswählen. Ein separates Eingabemodul, wie es beispielsweise eine Tastatur ist, entfällt, wodurch Wartungsaufwand und Platzbedarf gesenkt werden.
[0030] In einer wiederum anderen Ausbildung der Erfindung kann das Terminal Auffangbehälter für die ausgegebenen Daten aufweisen. Dadurch kann bei Ausgabe von mehreren Datensätzen diese in dem Auffangbehälter gesammelt werden, bevor sie von dem Patienten mitgenommen werden. Weiters wird ein Herunterfallen der ausgegebenen Daten vermieden. Ein Auffangbehälter kann beispielsweise ein Korb, eine Lade, ein Netz, eine Einbuchtung im Terminal oder dergleichen sein.
[0031] Ein weiterer Aspekt betrifft die Verwendung eines Terminals, umfassend ein Kartenlesegerät, eine Ein/Ausgabeeinheit, einen Rechner und einen mit dem Rechner verbundenen Spei- 3/22 österreichisches Patentamt AT10814U1 2009-10-15 eher, in Kombination mit einer personalisierten elektronischen Patientenkarte zur Abfrage von Patientendaten, wobei die Patientendaten lokal oder extern gespeichert sind und auf der Patientenkarte weniger Daten vorhanden sind als auf dem Speicher der Patientendaten.
[0032] Die Verwendung eines solchen Terminals vereinfacht die Administration von Patienten-daten. Der Patient kann selbst Patientendaten abfragen, ändern, speichern, ausgeben und Termine vereinbaren. Es kann ein Verfahren durchgeführt werden wie oben und in den Beispielen angeführt. Auch kann das Terminal die oben und in den Beispielen angeführten Merkmale aufweisen.
KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
[0033] Nachfolgend wird die Erfindung anhand der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsformen eingehend erläutert.
[0034] Fig. 1 zeigt eine Ausführungsform eines E-Card-Terminals in Schnitt-, Vorder- und Seitenansicht zur Anwendung im erfindungsgemäßen Verfahren.
[0035] Fig. 2 und 3 zeigen alternative Ausführungsformen eines E-Card-Terminals zur Anwendung im erfindungsgemäßen Verfahren.
[0036] Fig. 4 zeigt ein Ablaufdiagramm eines erfindungsgemäßen Verfahrens der Patientenanmeldung mit dem E-Card-Terminal.
[0037] Fig. 5 zeigt ein Ablaufdiagramm eines erfindungsgemäßen Verfahrens der Ausgabe der Untersuchungsdokumentation mit dem E-Card-Terminal.
[0038] Fig. 6 zeigt ein Ablaufdiagramm eines erfindungsgemäßen Verfahrens der Ausgabe von ELGA-Dokumenten (ELGA= elektronischer Gesundheitsakt) mit dem E-Card-Terminal.
[0039] Fig. 7 zeigt ein Ablaufdiagramm eines erfindungsgemäßen Verfahrens der Steuerung von ELGA-Zugriff mit dem E-Card-Terminal.
[0040] Fig. 8 zeigt ein Systemdiagramm eines E-Card-Terminals zur Verwendung in einem erfindungsgemäßen Verfahren.
[0041] Fig. 9 zeigt ein Softwarediagramm des E-Card-Terminals zur Verwendung in einem erfindungsgemäßen Verfahren.
[0042] Fig. 10 zeigt eine Bildschirmmaske „Identifikation durch E-Card" zur Verwendung in einem erfindungsgemäßen Verfahren.
[0043] Fig. 11 zeigt eine Bildschirmmaske „Prüfen der Angaben im System" zur Verwendung in einem erfindungsgemäßen Verfahren.
[0044] Fig. 12 zeigt eine Bildschirmmaske „Drucken und Ausfüllen von Zusatzinformation" zur Verwendung in einem erfindungsgemäßen Verfahren.
[0045] Fig. 13 zeigt eine Bildschirmmaske „Prüfen der elektronischen Zuweisung" zur Verwendung in einem erfindungsgemäßen Verfahren.
[0046] Fig. 14 zeigt eine Bildschirmmaske „Auswahl und Druck der gewünschten Untersuchungsdokumentation" zur Verwendung in einem erfindungsgemäßen Verfahren.
[0047] Fig. 15 zeigt eine Bildschirmmaske „Untersuchungsdokumentation Zusatzinformation" zur Verwendung in einem erfindungsgemäßen Verfahren.
[0048] Fig. 16 zeigt eine Bildschirmmaske „Hilfe" zur Verwendung in einem erfindungsgemäßen Verfahren.
[0049] Fig. 17 zeigt eine Bildschirmmaske „Fehlermeldung" zur Verwendung in einem erfin-dungsgemäßen Verfahren. 4/22 österreichisches Patentamt AT10 814U1 2009-10-15
BEISPIELE
[0050] In den folgenden Beispielen wird die in Österreich gebräuchliche, von der Sozialversicherung ausgegebene E-Card verwendet, selbstverständlich funktionieren die folgenden Beispiele auch mit Karten, die von anderen Organisationen bzw. Firmen herausgegeben werden. BEISPIEL 1: AUFBAU EINES E-CARD-TERMINALS 1 [0051] Das E-Card-Terminal 1 (Fig. 1) besteht aus einer Ein/Ausgabeeinheit 4 (z.B. Touchscreen), einem Standard-E-Card-Lesegerät 3, einem PC 5, optional einem Drucker 7, optional einer CD-Brennstation, optional einer Ummantelung 9. Weiters sind bei Verwendung einer Ummantelung 9 an der Vorderseite 2 Auslassungen 10,11 sowie die zugehörigen Auffanghalter 12,13 für die Ausgabe von Papier und CDs vorgesehen. Der Speicher 6 ist im PC 5 vorhanden. Das Terminal 1 kann optional aufgebockt und sowohl im Sitzen als auch im Stehen bedient werden. Das Terminal 1 muss für Wartungszwecke nur auf der Hinterseite geöffnet werden. Durch die Wahl geeigneter Materialien und das Anwinkeln der Ein/Ausgabeeinheit 4 kann das Terminal 1 auch in eine Wand (z.B. straßenseitige Außenwand) analog zu einem Bankomatsystem verbaut werden.
[0052] Das E-Card-Lesegerät 3 und der PC 5 sind jeweils über separate Netzwerke angebunden. Um das System auch an unzugänglicheren Stellen mit einem Netzwerk auszustatten, kann statt eines kabelgebundenen Anschlusses auch eine Verbindung per Funk (z.B. WLAN) und Mobilnetz (z.B. HSDPA, UMTS) erfolgen. Die entsprechenden Sende- und Empfangsmodule werden dabei am PC 5 nachgerüstet. Beim Wegfall der optionalen Komponenten werden Variante 2 ohne CD-Brenner 8 (Fig. 2) oder Variante 3 ohne Drucker 7 und CD-Brenner 8 (Fig. 3) verwendet.
[0053] In einem anderen Aufbau des Terminals 1 (nicht dargestellt) ist der Speicher 6 außerhalb des Rechners 5 vorhanden. Die Verbindung zwischen Speicher 6 und Rechner 5 kann kabelgebunden aber auch drahtlos (z.B. via WLAN, UMTS, HSDPA, GPRS usw.) erfolgen.
[0054] Netzwerkaufbau des E-Card-Terminals 1: Der Netzwerkaufbau (Fig. 8) besteht aus dem E-Card-Terminal 1 und zwei getrennten Netzwerkleitungen 14, 17. Eine Leitung 14 verbindet, durch eine Firewall 16 geschützt, das Terminal 1 mit dem Arztserver 15, die andere Leitung 17, ebenfalls durch Firewall 19 geschützt, das Terminal 1 mit der Gina 18 (Gina = Gesundheitsinformationsnetz-Adapter). Die beiden Netzwerkleitungen 14, 17 können durch eine Verbindung per Funk oder Mobilnetz ersetzt werden. In diesem Fall dient der Arztserver 15 als lokaler Speicher 6.
[0055] - Authentifikation: die Schnittstelle erlaubt ausschließlich Änderungen von Daten zu dem Patienten, dessen E-Card 2 gerade gesteckt ist.
[0056] - Verschlüsselung: die übertragenen Daten zwischen Informationssystem des Arztes und E-Card-Terminal 1 werden verschlüsselt.
[0057] Softwareaufbau des E-Card-Terminals 1: Der Softwareaufbau (Fig. 9) des E-Card-Terminals 1 besteht aus einer E-Card-Terminalanwendung 27. Diese zeigt Bildschirmausgaben für den Benutzer 29 an und verarbeitet seine Eingaben. Weiters besteht es aus einer Geräteanwendung 28, diese steuert die Ausgabe der Informationen am Drucker 7 und/oder CD-Brenner 8 und ist daher optional. Schließlich ist auch das Lesegerät 3 ein Teil der Softwarekommunikation.
[0058] Weiters besteht der Softwareaufbau aus dem Arztserver 15, auf dem ein E-Card-Terminal-Service 22 läuft. Dieses empfängt die Anfragen ein oder mehrerer E-Card-Terminals 1 und sucht und aktualisiert die entsprechenden Patienten-, Termin-, Zuweisungs- und Befunddaten in der Arztsoftware 25. Damit eine Arztsoftware 25 mit dem E-Card-Terminal 1 verwendet werden kann, muss es ein E-Card-Terminal-Interface 26 implementieren. Weiters besteht der Arztserver 15 aus einer ELGA-Service-Komponente 23. Diese wird vom E-Card-Terminal-Service 22 verwendet, um Anfragen an die ELGA-Infrastruktur zu stellen. Die Komponente 23 kann als Teil der Arztsoftware 25 implementiert werden, sie kann aber auch eine eigenständige 5/22 österreichisches Patentamt AT 10 814 U1 2009-10-15
Komponente sein und muss nicht zwingend am Arztserver 15 installiert werden, sondern kann eine eigene Hardware verwenden. Die Schnittstelle zwischen E-Card-Terminal-Service 22 und ELGA-Service-Komponente 23 wird durch das ELGA-Interface 24 definiert.
[0059] Weiters besteht der Softwareaufbau aus der Gina 18. Hier stellt der GIN-Client 21 die Verbindung zwischen dem E-Card-Terminal-Service 22 und dem E-Card-Lesegerät 3 her.
BEISPIEL 2: PATIENTENANMELDUNG
[0060] Der Arbeitsablauf „Patientenanmeldung" mit dem Terminal 1 (Fig. 4) wird zwischen dem Akteur Benutzer 29 und den Komponenten Terminal 1, Kartenlesegerät 3 und Arztsoftware 25, Drucker 7 und Anmeldeschalter 30 durchgeführt. Um Missbrauch vorzubeugen, wird zwischen jedem Schritt im Ablauf geprüft, ob die Karte 2 desselben Patienten (bzw. desselben Benutzers 29) noch im Lesegerät 3 steckt, andernfalls wird der Vorgang abgebrochen.
[0061] Schritt 1: Der letzte Benutzer 29 hat mit der Schaltfläche „neu beginnen" einen neuen Vorgang gestartet, oder durch eine zeitliche Begrenzung erscheint die Eingabemaske für das Einlesen der Karte 2.
[0062] Schritt 2: Der Benutzer 29 steckt die Karte 2 ins Lesegerät 3 und betätigt die Schaltfläche „weiter". Das Terminal 1 fragt die eingeführte Karte 2 ab und liest die Kartenidentifikationsdaten ein.
[0063] Schritt 3: Danach fragt das Terminal 1 die Arztsoftware 25 nach Patienten- und Termindaten basierend auf den Karten-Identifikationsdaten ab. Die Arztsoftware 25 gibt passende Patienten- und Termindaten zurück, und das Terminal 1 zeigt diese am Schirm an. Sollte die Karte 2 nicht lesbar sein oder der Patient (bzw. Benutzer 29) nicht im System gefunden werden können oder der Patient (bzw. Benutzer 29) am falschen Tag zu seiner Untersuchung erscheinen, folgen entsprechende Fehlermeldungen auf einem eigenen Fehlerschirm.
[0064] Schritt 4: Der Benutzer 29 bestätigt die angezeigten Patienten- und Termindaten. Optional kann er falsch eingegebene Patientendaten ändern. Das Terminal 1 schickt die Bestätigung und etwaige aktualisierte Patientendaten an die Arztsoftware 25. Die Arztsoftware 25 aktualisiert den Termin- und die terminisierten Untersuchungsstatus als angemeldet.
[0065] Schritt 5: Als optionaler Schritt werden danach passende elektronische Zuweisungsdaten in der Arztsoftware 25 gesucht und vom Terminal 1 angezeigt. Die Zuweisungsdaten werden wieder vom Benutzer 29 kontrolliert und bestätigt. Danach wird auch der Zuweisungsstatus auf kontrolliert aktualisiert.
[0066] Schritt 6: Als optionaler Schritt werden Zusatzinformationen angezeigt. Bestimmte Untersuchungen erfordern, dass der Patient (im Normalfall identisch mit dem Benutzer 29) ein Informationsblatt liest und unterschreibt oder einen Fragebogen ausfüllt.
[0067] Schritt 7: Die angezeigten Zusatzinformationen können vom Benutzer 29 ausgedruckt werden. Schritt 6 und 7 können mehrmals wiederholt werden.
[0068] Schritt 8: Sollten im Rahmen des Ablaufs Probleme oder Fragen auftauchen bzw. der Patient (bzw. Benutzer 29) noch Informationen am Anmeldeschalter 30 abgeben müssen, wird der Benutzer 29 über die weiteren noch notwendigen Schritte am Schirm informiert und gebeten, die Karte 2 aus dem Lesegerät 3 zu entfernen.
[0069] Damit ist die Patientenanmeldung abgeschlossen, und der nächste Patient (bzw. Benutzer 29) kann am Terminal 1 bedient werden.
[0070] Beispiel 3: Ausgabe der Untersuchungsdokumentation mit Terminal 1 [0071] Der Arbeitsablauf "Ausgabe der Untersuchungsdokumentation" mit dem Terminal 1 (Fig. 5) wird zwischen dem Akteur Benutzer 29 und den Komponenten Terminal 1, Kartenlesegerät 3 und Arztsoftware 25, Drucker 7, CD-Brenner 8 und Befundausgabeschalter 31 durchgeführt. Um Missbrauch vorzubeugen, wird zwischen jedem Schritt im Ablauf geprüft, ob die Karte 2 desselben Patienten (bzw. desselben Benutzers 29) noch im Lesegerät 3 steckt, und andern- 6/22 österreichisches Patentamt AT 10 814 U1 2009-10-15 falls wird der Vorgang abgebrochen.
[0072] Schritt 1: analog zu Schritt 1 in Beispiel 2.
[0073] Schritt 2: analog zu Schritt 2 in Beispiel 2.
[0074] Schritt 3: Das Terminal 1 fragt die Arztsoftware 25 nach Patienten- und Befunddaten basierend auf den Karten-Identifikationsdaten ab. Die Arztsoftware 25 gibt passende Patienten-und Befunddaten zurück, und das Terminal 1 zeigt diese am Schirm an.
[0075] Schritt 4: Der Benutzer 29 kann optional falsch eingegebene Patientendaten ändern. Das Terminal 1 schickt aktualisierte Patientendaten an die Arztsoftware 25. Der Benutzer 29 kann aus ein oder mehreren Untersuchungsergebnissen (z.B. Befunde, Röntgenbilder, Laborwerte) auswählen. Die Untersuchungsergebnisse können am Drucker 7 ausgedruckt oder auf CD-Rom gebrannt werden oder auf andere Weise gespeichert werden. Schritt 4 kann ein oder mehrere Male wiederholt werden.
[0076] Schritt 5: Sollten im Rahmen des Ablaufs Probleme oder Fragen auftauchen bzw. der Patient (bzw. Benutzer 29) noch Informationen am Ausgabeschalter 31 abholen müssen, wird der Benutzer 29 über die weiteren noch notwendigen Schritte am Schirm informiert und gebeten, die Karte 2 aus dem Lesegerät 3 zu entfernen.
[0077] Damit ist die Ausgabe der Untersuchungsergebnisse abgeschlossen, und der nächste Patient (bzw. Benutzer 29) kann am Terminal 1 bedient werden.
[0078] Beispiel 4: Ausgabe von ELGA-Dokumenten mit dem Terminal 1 [0079] Der Arbeitsablauf „Ausgabe von ELGA-Dokumenten" mit dem Terminal 1 (Fig. 6) wird zwischen dem Akteur Benutzer 29 und den Komponenten Terminal 1, Kartenlesegerät 3 und ELGA-Service 23, Drucker 7, CD-Brenner 8 und Befundausgabeschalter 31 durchgeführt. Um Missbrauch vorzubeugen, wird zwischen jedem Schritt im Ablauf geprüft, ob die Karte 2 desselben Patienten (bzw. desselben Benutzers 29) noch im Lesegerät 3 steckt, und andernfalls wird der Vorgang abgebrochen.
[0080] Schritt 1: analog zu Schritt 1 in Beispiel 2.
[0081] Schritt 2: analog zu Schritt 2 in Beispiel 2.
[0082] Schritt 3: Das Terminal 1 fragt das ELGA-Service 23 nach ELGA-Dokumenten basierend auf den Karten-Identifikationsdaten. Das ELGA-Service 23 gibt passende ELGA-Dokumente zurück, und das Terminal 1 zeigt diese am Schirm an.
[0083] Schritt 4: Der Benutzer 29 kann optional falsch eingegebene Patientendaten ändern. Das Terminal 1 schickt aktualisierte Patientendaten an die Arztsoftware 25. Der Benutzer 29 kann aus ein oder mehreren ELGA-Dokumenten (z.B. Befunde, Röntgenbilder, Laborwerte) auswählen. Die Untersuchungsergebnisse können am Drucker 7 ausgedruckt oder auf CD-Rom gebrannt werden oder auf andere Weise gespeichert werden. Schritt 4 kann ein oder mehrere Male wiederholt werden.
[0084] Schritt 5: Sollten im Rahmen des Ablaufs Probleme oder Fragen auftauchen bzw. der Patient (bzw. Benutzer 29) noch Informationen am Ausgabeschalter 31 abholen müssen, wird der Benutzer 29 über die weiteren noch notwendigen Schritte am Schirm informiert und gebeten, die Karte 2 aus dem Lesegerät 3 zu entfernen.
[0085] Damit ist die Ausgabe der ELGA-Dokumente abgeschlossen, und der nächste Patient (bzw. Benutzer 29) kann am Terminal 1 bedient werden.
[0086] Beispiel 5: Steuerung des ELGA-Zugriffs mit dem Terminal 1 [0087] Der Arbeitsablauf „Steuerung des ELGA-Zugriffs" mit dem Terminal 1 (Fig. 7) wird zwischen dem Akteur Benutzer 29 und den Komponenten Terminal 1, Kartenlesegerät 3 und ELGA-Service 23, Drucker 7, CD-Brenner 8 und Befundausgabeschalter 31 durchgeführt. Um Missbrauch vorzubeugen, wird zwischen jedem Schritt im Ablauf geprüft, ob die Karte 2 dessel- 7/22 österreichisches Patentamt AT10814U1 2009-10-15 ben Patienten (bzw. desselben Benutzers 29) noch im Lesegerät 3 steckt, und andernfalls wird der Vorgang abgebrochen.
[0088] Schritt 1: analog zu Schritt 1 in Beispiel 2.
[0089] Schritt 2: analog zu Schritt 2 in Beispiel 2.
[0090] Schritt 3: Das Terminal 1 fragt das ELGA-Service 23 nach der ELGA-Struktur basierend auf den Karten-Identifikationsdaten. Das ELGA-Service 23 gibt die passende ELGA-Struktur zurück, und das Terminal 1 zeigt diese am Schirm an.
[0091] Schritt 4: Der Patient (bzw. Benutzer 29) definiert am Terminal 1 einen ELGA-Bereich bestehend aus einem Zeitraum (von (Datum) bis (Datum)) und ein oder mehrere Dokumenttypen (Entlassungsbriefe, Befunde, Röntgenbilder). Die ELGA-Struktur unterstützt dabei die Erstellung des Bereichs durch angezeigte Bereichs-Vorlagen, aus denen ausgewählt werden kann. Der Patient (bzw. Benutzer 29) bestätigt die Definition des Bereichs. Alternativ zur Definition eines Bereichs kann der Patient (bzw. Benutzer 29) aus bereits definierten Bereichen auswählen oder einen Bereich (inkl. aller etwaig schon definierter ELGA-Zugriffe) löschen.
[0092] Schritt 5: Auf Basis des erstellten oder ausgewählten ELGA-Bereichs kann der Patient (bzw. Benutzer 29) den ELGA-Zugriff auf diesen Bereich definieren. Der Patient (bzw. Benutzer 29) kann einen neuen Zugriff erstellen. Dabei wird die Gruppe an ELGA-Nutzern, die Zugriff erhalten soll, sowie die Zugriffsebene (Vollzugriff, eingeschränkter Zugriff, Anzeige nur der Überschriften eines Dokuments etc.) definiert. Der Patient (bzw. Benutzer 29) kann auch einen bestehenden Zugriff auf zusätzliche Nutzer erweitern oder bestehende Nutzer entfernen. Weiters kann der Patient (bzw. Benutzer 29) auch eine bereits definierte Zugriffsebene erweitern oder reduzieren. Schließlich kann der Patient (bzw. Benutzer 29) auch einen bereits definierten Zugriff löschen.
[0093] Schritt 6: Der Patient (bzw. Benutzer 29) speichert den Zugriff. Die definierten ELGA-Bereiche und -Zugriffe werden an das ELGA-Service 23 übertragen. Dieses speichert die Definition in der ELGA-Infrastruktur. Damit ist die Zugriffsdefinition für andere ELGA-Nutzer aktiv.
[0094] Beispiel 6: Arbeitsabläufe „Patientenanmeldung" und „Ausgabe der Untersuchungsdo-kumentation" mit dem Terminal 1 unter Verwendung von Bildschirmmasken, die die Interaktion zwischen Benutzer 29 und E-Card-Terminal 1 demonstrieren.
[0095] a) Bildschirmmaske 32 - Identifikation durch E-Card [0096] Die Bildschirmmaske „Identifikation durch E-Card" 32 (Fig. 10) besteht aus der Aufforderung, die E-Card 2 zu stecken, etwaigen Zusatzinformationen und der Möglichkeit, zum nächsten Schritt (Feld „Terminanmeldung" 33 oder Feld „Befundausgabe" 34) fortzufahren. Durch Drücken auf das Feld „Hilfe" 35 kann eine Hilfedatei (beispielsweise Bildschirmmaske 58; Fig. 16) angezeigt werden.
[0097] b) Bildschirmmaske 36 - Prüfen der Angaben im System [0098] Die Bildschirmmaske „Prüfen der Angaben im System" 36 (Fig. 11) zeigt dem Benutzer 29 zuerst die Patientenstammdaten, die im System gespeichert sind, und erlaubt dem Benutzer 29, die Angaben auszubessern (Feld „ändern" 37). Darunter wird eine Liste an aktuellen Terminen angezeigt. Der Benutzer 29 prüft die angegebenen Termine und kann den Patienten (bzw. Benutzer 29) dann zu den Terminen anmelden (Feld „zu Terminen anmelden" 38) oder die Anmeldung abbrechen (Feld „abbrechen" 39). Weiters ist ein Feld „Hilfe" 40 vorhanden, wo Hilfe abgerufen werden kann (beispielsweise kann die Bildschirmmaske 58, Fig. 16, angezeigt werden).
[0099] c) Bildschirmmaske 41 - Drucken und Ausfüllen von Zusatzinformation [00100] Die Bildschirmmaske „Drucken und Ausfüllen von Zusatzinformation" 41 (Fig. 12) zeigt entweder [00101] - die Zusatzinformationen an und bittet, dass der Patient (bzw. Benutzer 29) diese 8/22 österreichisches Patentamt AT10814U1 2009-10-15 ausfüllen soll, oder [00102] - keine zusätzlichen Informationen an.
[00103] Darunter wird dem Benutzer 29 angezeigt, dass die E-Card 2 aus dem Lesegerät 3 entfernt werden kann. Weiters wird der Patient (bzw. Benutzer 29) gebeten, sich zum Anmeldeschalter 30 zu begeben, um den Anmeldevorgang abzuschließen.
[00104] Mit dem Feld „neu starten" 42 kann der Vorgang neu gestartet werden. Über das Feld „Hilfe" 43 kann eine Hilfe-Datei (beispielsweise Bildschirmmaske 58; Fig. 16) angezeigt werden.
[00105] d)Bildschirmmaske 44 - Prüfen der elektronischen Zuweisung [00106] Die Bildschirmmaske „Prüfen der elektronischen Zuweisung" 44 (Fig. 13) zeigt dem Benutzer 29 optional alle Angaben einer elektronischen Zuweisung des Patienten (bzw. des Benutzers 29) an und ermöglicht so eine Kontrolle der Korrektheit der Angaben (z.B. zuweisender Arzt, Zuweisungsdatum, geplanter Kontrolltermin, Zuweisungsdiagnose und angeforderte Untersuchungen). Hier kann der Benutzer 29 bereits frühzeitig eine Diskrepanz zwischen geplantem Termin und angeforderten Untersuchungen erkennen.
[00107] Über das Feld „weiter" 45 fährt der Benutzer 29 im Vorgang fort. Über das Feld „abbrechen" 46 kann der Vorgang abgebrochen werden. Über das Feld „Hilfe" 47 kann eine Hilfe-Datei (beispielsweise Bildschirmmaske 58; Fig. 16) angezeigt werden.
[00108] e)Bildschirmmaske 48 - Auswahl und Druck der gewünschten Untersuchungsdokumentation [00109] Die Bildschirmmaske „Auswahl und Druck der gewünschten Untersuchungsdokumentation" 48 (Fig. 14) zeigt dem Benutzer 29 zuerst die Patientenstammdaten, die im System gespeichert sind, und erlaubt dem Benutzer 29, die Angaben auszubessern (über das Feld „ändern" 49). Darunter wird eine Liste an Untersuchungsdokumentation angezeigt und dem Benutzer 29 die Möglichkeit gegeben, Befunde, Röntgenbilder etc. über die Felder „auf CD brennen" 50 und „drucken" 51 auf Drucker 7 und/oder CD-Brenner 8 auszugeben. Schließlich kann der Benutzer 29 den Vorgang über das Feld „weiter" 52 abschließen oder das Feld „abbrechen" 53 abbrechen. Über das Feld „Hilfe" 54 kann eine Hilfe-Datei (beispielsweise Bildschirmmaske 58; Fig. 16) angezeigt werden.
[00110] f) Bildschirmmaske 55 - Untersuchungsdokumentation Zusatzinformation [00111] Die Bildschirmmaske „Untersuchungsdokumentation Zusatzinformation" 55 (Fig. 15) zeigt dem Benutzer 29 entweder [00112] - eine Meldung, dass der Arzt noch eine Befundbesprechung mit dem Patienten (bzw. dem Benutzer 29) wünscht, oder [00113] - eine Meldung, dass der Benutzer 29 die Untersuchungsdokumentation nicht vollstän dig gedruckt hat, oder [00114] - keine weiteren Informationen an.
[00115] Darunter wird dem Benutzer 29 angezeigt, dass die E-Card 2 aus dem Lesegerät 3 entfernt werden kann. Weiters wird der Patient (bzw. Benutzer 29) gebeten, sich zum Anmeldeschalter 30 zu begeben, um den Anmeldevorgang abzuschließen. Über das Feld „neu starten" 56 kann der Vorgang neu gestartet werden. Über das Feld „Hilfe" 57 kann eine Hilfe-Datei (beispielsweise Bildschirmmaske 58; Fig. 16) angezeigt werden.
[00116] g)Bildschirmmaske 58 - Hilfe [00117] Die Bildschirmmaske „Hilfe" 58 (Fig. 16) zeigt dem Benutzer 29 einen Hilfetext an, der ihm die Schritte der unterstützten Arbeitsabläufe und mögliche Benutzeraktionen im Detail erklärt. Von der Hilfemaske kann der Benutzer 29 über das Feld „weiter" 59 wieder zum letzten Schritt zurückkehren.
[00118] h)Bildschirmmaske 60 - Fehlermeldung 9/22

Claims (11)

  1. österreichisches Patentamt AT10 814U1 2009-10-15 [00119] Die Bildschirmmaske „Fehlermeldung" 60 (Fig. 17) zeigt dem Benutzer 29 eine, je nach Fehlerfall, spezifische Fehlermeldung an und bietet einen Lösungsvorschlag, wie mit dem Fehler umzugehen ist. Überdas Feld „neu starten" 61 kann der Vorgang neu gestartet werden. Ansprüche 1. Verfahren zur Abfrage von Patientendaten mithilfe einer personalisierten elektronischen Patientenkarte (2) und eines Terminals (1), umfassend ein Kartenlesegerät (3), eine Ein/Ausgabeeinheit (4), einen Rechner (5) und einen mit dem Rechner (5) verbundenen Speicher (6), auf dem sich eine vom Arzt eingegebene Patientendatenbank befindet, wobei das Verfahren folgende Schritte umfasst: a) Einführen einer personalisierten elektronischen Patientenkarte (2) in das Lesegerät (3); b) Identifizieren des Patienten durch Übertragen der personalisierten Daten der Patientenkarte (2) an den Rechner (5) und Vergleichen der personalisierten Daten auf der Patientenkarte (2) mit Daten auf einem mit dem Rechner (5) verbundenen Speicher (6), wobei auf dem mit dem Rechner (5) verbundenen Speicher (6) mehr Informationen zu dem Patienten vorhanden sind als auf der Patientenkarte (2); c) Übermitteln von Informationen, die von dem Arzt freigegeben sind, von dem mit dem Rechner (5) verbundenen Speicher (6) an die Ein/Ausgabeeinheit (4); d) Überprüfen der auf der Ein/Ausgabeeinheit (4) angezeigten Daten; e) gegebenenfalls Ändern der angezeigten Daten; f) gegebenenfalls Eingabe von zusätzlichen Daten; g) gegebenenfalls Ausgabe von Daten.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der mit dem Rechner (5) verbundene Speicher (6) ein lokaler Speicher ist, auf den nur der Arzt, der darauf Informationen speichert, und der Patient mit seiner Patientenkarte (2) zugreifen kann.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der mit dem Rechner (5) verbundene Speicher (6) ein zentraler Datenserver ist.
  4. 4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Terminal (1) über ein drahtloses Netzwerk mit dem lokalen Speicher bzw. dem zentralen Datenserver verbunden ist.
  5. 5. Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in Schritt c) nur Informationen übermittelt werden, die vom Patienten und/oder vom Arzt freigegeben sind.
  6. 6. Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass nach Schritt a) ein Schritt a1) Eingabe eines persönlichen Codes und/oder Überprüfen des Fingerabdrucks und/oder der Iris des Patienten folgt.
  7. 7. Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Daten Daten zu Untersuchungsterminen; und/oder elektronische Zuweisungsdaten; und/oder Informationen zu Untersuchungen; und/oder Aufklärungsblätter zu Untersuchungen oder Operationen; und/oder Untersuchungsergebnisse (Befunde) und dergleichen sind.
  8. 8. Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgabe der Daten über einen Drucker (7) und/oder einen CD/DVD-Brenner (8) erfolgt.
  9. 9. Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ein/Ausgabeeinheit (4) ein Touchscreen ist.
  10. 10. Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Terminal (1) Auffangbehälter (12,13) für die ausgegebenen Daten aufweist. 10/22 österreichisches Patentamt AT 10 814 U1 2009-10-15
  11. 11. Verwendung eines Terminals (1), umfassend ein Kartenlesegerät (3), eine Ein/Ausgabeeinheit (4), einen Rechner (5) und einen mit dem Rechner (5) verbundenen Speicher (6), in Kombination mit einer personalisierten elektronischen Patientenkarte (2) zur Abfrage von Patientendaten, wobei die Patientendaten lokal oder extern gespeichert sind und auf der Patientenkarte (2) weniger Daten vorhanden sind als auf dem Speicher (6) der Patientendaten. Hierzu 11 Blatt Zeichnungen 11 /22
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