AT107940B - Verfahren und Vorrichtung zum Unsichtbarmachen des Bühnenraumes vom Zuschauerraum. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Unsichtbarmachen des Bühnenraumes vom Zuschauerraum.

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AT107940B
AT107940B AT107940DA AT107940B AT 107940 B AT107940 B AT 107940B AT 107940D A AT107940D A AT 107940DA AT 107940 B AT107940 B AT 107940B
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Eduard Huetter
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  Verfahren und   Vorrichtung zum Unsichtbarmachen   des   Bühnenraumes   vom   Zuschauer-   raum. 



   Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur   Unhichtbarmachung   des Bühnenraumes vom   Zusehauerraume   aus, dessen erfindungsgemässe Merkmale darin bestehen, dass in der   Trennungsfläche   zwischen   Zuschauer- und Bühnenraum Lichtquellen   angeordnet sind, die durch Blendung den Bühnenraum unsichtbar machen. Dabei werden zweckmässig diese Lichtquellen gegen die Bühne durch Schirme od. dgl. abgeblendet, um einerseits die Blendwirkung gegen den Zuschauerraum zu erhöhen, anderseits um die Bühne nicht übermässig zu beleuchten. 



   Soll die Bühne wieder sichtbar gemacht werden, so wird die Leuchtkraft der Lichtquellen zweckmässig langsam herabgesetzt, um das Auge des Beschauers rascher für das Bühnenbild wieder aufnahmsfähig zu machen, weil bei zu raschem Helligkeitswechsel die Blendung des Auges längere Zeit anhält. 



   Zur Durchführung des Verfahrens wird zwischen Bühne und Zuschauerraum eine Vorrichtung angebracht, welche zur Anbringung der Lichtquellen, z. B. Glühlampen, dient, und so gewissermassen einen Lichtvorhang bildet. Diese Vorrichtung kann z. B. aus einem Gitterwerk bestehen, das bei Spielbeginn unter dem Bühnenboden versenkt wird, oder sich fächerförmig nach den Seiten umlegt oder sonstwie umklappbar ist. Ein Gitterwerk nach Art der   Nürnberger   Schere, kann zweckmässig verwendet werden, wenn der Lichtvorhang gewissermassen in sich selbst zusammensinken soll. 



   Die Lichtquellen können auch auf von oben herabhängenden Schnüren oder Bändern angebracht sein, die dann bei Spielbeginn hochgezogen und hinter einer Drapierung zum   Verschwindell   gebracht werden. Die Tragbänder können dabei selbst als Drapierung ausgebildet sein. 



   Die Anordnung der einzelnen Beleuchtungskörper ist ganz von der architektonischen Ausgestaltung und dem besonderen Zwecke des Vorhanges abhängig und kann auch ganz oder teilweise durch auf- 
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   In der beigeschlossenen Zeichnung ist der Erfindungegegenstand in mehreren beispielsweisen Ausführungsformen dargestellt. 
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 durch ein Hebewerk in sich verschiebbar sind. Die einzelnen Reihen sind in beiden Ansichten mit 1, 2, 3, 4, 5 und 6 bezeichnet und werden, wie ersichtlich, die kürzeren Reihen höher gehoben als die längeren. Der   schematischenDarstellung   wegen sind die Reihen in Fig. 5 nebeneinander dargestellt. Die Fig. 6 und 7 veranschaulichen in Ansicht und Grundriss eine zweckmässige Schinnanordnung, um die Beleuchtung des Bühnenraumes durch den Lichtvorhang hintanzuhalten. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zum Unsichtbarmachen des Bühnenraumes vom Zuschauerraum aus, dadurch gekennzeichnet, dass man in der   Trennungsfläche   zwischen Zuschauer-und Bühnenraum zweckmässig gegen den Bühnenraum abgeblendete Lichtquellen anordnet und so durch Blendung den Bühnenraum unsichtbar macht. 

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Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man behufs Wiedersichtbarmachung des Bühnenraumes die Lichtstärke allmählich vermindert, um das Auge der Beschauer rasch für das Biihnenbild nufnahmsfähig zu machen. <Desc/Clms Page number 2>
    3. Vorrichtung zum Unsichtbïumachen des Bühnenraumes vom Zuschauerraum aus, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen beiden Räumen Lichtquellen deralt angeordnet sind, dass sie ihr Licht gegen den Zuschauerraum werfen, gegen den Bühnenraum aber abgeblendet sind.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtquellen an einem Gitterwerk angebracht sind, das bei Spielbeginn unter den Bühnenboden versenkbar ist.
    5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass das die Lichtquellen tragende Gitterwerk umklappbar ist.
    6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das die Lichtquellen tragende Gitterwerk in sich, z. B. nach Art der Nürnberger-Schere, zusammenklappbar ist.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtquellen an Schnüren oder Bändern angebracht sind, die bei Spielbeginn hochgezogen werden und gegebenenfalls hinter einer Drapierung od. dgl. verschwinden.
    8. Vorrichtung nach den Ansprüchen 3 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Schniile oder Bänder mit der Liehtquelle selbst als Drapielung ausgebildet sind. EMI2.1
AT107940D 1925-08-19 1925-08-19 Verfahren und Vorrichtung zum Unsichtbarmachen des Bühnenraumes vom Zuschauerraum. AT107940B (de)

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