AT107762B - Schmierpumpe für hohe Drücke. - Google Patents

Schmierpumpe für hohe Drücke.

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  Schmierpumpe für hohe Drücke. 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Vervollkommnung von Scnmierpumpen für hohe Drücke mit    selbstdichtendem,   metallisch eingeschliffenem Kolben. 



   Bei solchen Schmierpumpen beruht die selbstdichtende Wirkung des Kolbens darauf, dass stets zwischen Kolben und Zylinderwand eine feine Ölschichte, ein sogenannter Ölfilm, vorhanden ist. Fehlt dieser abdichtende Ölfilm oder verschwindet er aus irgendeinem Grunde, so ist es nicht mehr möglich, mit derartigen Kolben hohe Drücke zu erzielen. 



   Das Verschwinden des abdichtenden Ölfilms ist bei derartigen Schmierpumpen gewöhnlich auf zwei Umstände zurückzuführen : Entweder es dringt Dampf oder Luft von der Verbrauchsstelle durch die Schmierleitung bis zum Pumpenkolben und presst die zwischen Zylinderwand und Kolben befindliche Ölschichte in den Ölkasten zurück, oder der Pumpenkolben wird durch ungünstige Anordnung der Druck. und Saugkanäle im Zylinder und der Druck-und Saugschlitze am Kolben bei Förderung gegen hohe Drücke einseitig an die Zylinderwand angepresst. 



   Fig. 1 zeigt beispielsweise eine solche ungünstige Anordnung des Druckkanal, bei welcher der Kolben durch   Rüekdruok   aus der Ölleitung derart stark an die dem    druckkanal",   gegenüberliegende   Zylinderwand angepresst wird, dass ein sichelförmiger Raum an der Seite des Drukkanals entsteht, der ein Abdichten des Kolbens unmöglich macht, während anderseits an der gegenüberliegenden Wand durch zu starke Anpressung des Kolbens an die Zylinderwand das Öl herausgepresst wird, was zu über-     mässigem Verschleiss   von Kolben und Zylinder führt. 



   Dieselben Übelstände treten ein, wenn, wie in Fig.   2. gezeigt, während   der Förderbewegung des Kolbens dieser durch Druck auf den ungünstig angeordneten Steuerschlitz einseitig an die Zylinderwand angepresst wird. 



   Alle diese Nachteile werden durch die nachfolgend beschriebene Einrichtung behoben. Fig. 4 zeigt den Aufriss der Einrichtung, Fig. 5 einen Schnitt nach der   Linie -B   der Fig. 4. 



   In dem Zylindergehäuse 1 wird ein Kolben 2 in bekannter Weise durch den Arm   3,   der in den Schlitz 4 des Kolbenkopfes 5 eingreift, bewegt, so dass der Kolben 2 ausser der   auf-und abwärtsgehenden   Bewegung auch eine um seine Achse schwingende ausführt. 



   Der Kolben 2 trägt zwei gegenüberliegende Steuerschlitz 6 und 7, die durch den Kanal 8 miteinander verbunden sind und durch die Bohrung 9 mit dem Pumpenraum 10 in Verbindung stehen. Die   Druckkanäle 11 und 12   treten an zwei gegenüberliegenden Seiten aus, vereinigen   sieh dssnn   zum Kanal 13, der an tiefster Stelle in eine Öl vorratskammer 14 einmündet. Von der höchsten Stete dieser Kammer 14   zweigt der Anschluss zur Druckleitung 15 ab.

   Die Wirkungsweise dieser oben beschriebenen Einrichtung ist folgende :  
Arbeiten die Pumpenkolben gegen Dampf-oder Luftdruck und tiitt Dampf oder Luft durch die Druckleitung 15 zurück, so können diese Dampf-oder Luftteile nicht bis zum Kolben 2 gelangen, sondern   üben   einen Druck auf das in der Zwischenkammer 14 vorhandene Öl aus, da die Druckleitung   15,   wie beschrieben, im Oberteil der Kammer 14 einmündet, während die Verbindung zum Pumpenkolben   2   vom Unterteil der Kammer 14 hergestellt ist. 



   Es kann also nur das in der Zwischenkammer 14 befindliche öl zum Pumpenkolben 2 zurückgedrückt werden, wodurch der Ölfilm um den Kolben 2 erhalten bleibt. 



   Da ferner die Verbindung zwischen der Kammer 14 und dem Pumpenzylinder gegabelt ist und 
 EMI1.1 
 

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 am Kolben gegenüberliegend angeordnet sind, entfällt jeder seitliche Druck auf den Kolben 2. Es kann sich daher auch nicht der in Fig. 1 gezeichnete sichelförmige Raum bilden, sondern der Kolben 2 bleibt mit einer gleichmässigen, gut abdichtenden   ölschicht,   wie dies in Fig. 3 dargestellt ist, umgeben.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Schmierpumpe für hohe Drücke mit selbstdiehtendem, auf-und abgehendem und um seine Achse schwingendem Kolben, gekennzeichnet durch eine Ölvorratskammer (14), von deren höchster Stelle die Druckleitung (15) abzweigt und an deren tiefster Stelle der vom Pumpenkolben kommende Druckkanal (13) einmündet, der in Verbindung steht mit zwei einander gegenüber in den Pump, enzylinder einmündenden Druckkanälen (11, 12), die mit zwei einander gegenüberliegenden Steuerschlitzen (6, 7) im Pumpenkolben zusammenwirken, die durch einen Kanal (8) verbunden sind, der von der Mitte zu nach aussen von Öl durchflossen wird, um einen ständigen Ölfilm zwischen Kolben und Zylinderwand zu sichern,
    der beim Schmieren gegen hohe Drücke die Abdichtung bildet. EMI2.1
AT107762D 1926-05-25 1926-05-25 Schmierpumpe für hohe Drücke. AT107762B (de)

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