AT107134B - Dampfentöler. - Google Patents

Dampfentöler.

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AT107134B
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Cornel Ing Nascher
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Cornel Ing Nascher
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  • Separating Particles In Gases By Inertia (AREA)

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Dampfentöler. 



   Die Erfindung bezieht sich auf jene Dampfentöler, bei welchen in einem vom Dampf   durchströmten,   geschlossenen   Behälter   parallele   Flächenelemente   eingebaut sind, so dass der in vertikale Schichten geteilte Dampf gezwungen wird, einen   zickzackförmigen   Weg zu machen, wodurch die spezitisch schweren, im Dampfe befindlichen   Ölemulsionsbl sehen   durch die bei den Wendungen auftretende Zentrifugalkraft 
 EMI1.1 
 lassen, sondern diese voilier aufzufangen und vertikal nach unten abzuführen. 



   Man hat nun volgeschlagen, an den Flächenelementen vertikale Rinnen anzubringen, die gegen die   Dampfeinströmung   zu offen sind. Da diese Rinnen aber in die   sehichtenm ssig     zerlegten Durehstrom-   räume vorspringen, verringern sie den Querschnitt derselben und verursachen dadurch eine   Stocking   bzw. eine Verringerung der lebenden Kraft des Dampfstromes und damit eine teilweise Kondensation. 



  Diese Rinnen sind gegen die Dampfeinströmung zu offen, fangen daher nicht nur die gleitenden Öl-   emulsionsbläschen,   sondern auch einen Teil des strömenden Dampfes auf, wodurch ein grosser Teil der in die Rinnen gelangten   EmulsionsMäschen wieder zerstäubt   wird und erneuert in den Dampf gelangt. 



   Bekannt ist ferner die Verwendung von in vertikaler Richtung gewelltem Blech für die Flächen- 
 EMI1.2 
 ablaufen. Da aber hiebei zu befürchten ist, dass die sich auf diese Weise ansammelnden Emulsionsbläschen infolge der Expansion des Dampfes und der ihm innewohnenden lebenden Kraft aus den Mulden heraus und gegen die Dampfabströmung zu weiter geschoben werden, wird gemäss der Erfindung ein neuer Weg zur Lösung des vorerwähnten Problems beschritten, indem im Gegensatze zu den bisher bekannten Systemen keine der Dampfströmung ausgesetzten offenen Rinnen oder Mulden, sondern gegen diese   geschützte röhrenförmige   Einpressungen für die Olemulsionsansammlung vorgesehen werden. 



   Es wird hiebei davon ausgegangen, dass der Dampfstrom den Biegungen der   Flächenelemente   nicht sofort folgt und erst durch die der Biegung gegenüberliegende Wandung zum Abschwenken gezwungen wird, so dass hinter den konvexen Umbiegungen der Winkelflächen (ähnlich wie bei den Turbinenzellen ein nur von verdünntem und stagnierendem Dampf erfüllter Raum 3 entsteht, der aber infolge der ehestens wieder wirksam werdenden Expansion des Dampfes nur eine relativ kleine Ausdehnung haben wird (Fig. 1). 



   Beim Dampfentöler nach der Erfindung sind vertikal verlaufende röhrenförmige Rinnen 2 (Fig. 2) angebracht, die durch ihre Wandungen enge umschlossen sind und nur eine schmale Spalte freilassen, welche gegen die   Dampfabströmung   gerichtet ist und in die Rinnen mündet, so dass nur sehr wenig verdünnter und nicht strömender Dampf in die Ablaufröhren gelangen kann. 



   Die aus dem Dampf abgeschiedenen   Ölemulsionsbläsehen,   welche durch den Dampfstrom an den glatten Flächenelementen weitergeschoben werden, gleiten hiebei durch die vorerwähnte Spalte in die Rinne. Da sie dort der Dampfströmung nicht ausgesetzt sind, können sie sieh nunmehr-ohne zerstäubt zu werden-ansammeln und sodann infolge ihrer Schwerkraft nach unten abfliessen. 



   Die Rinnen sind zweckmässig durch Einpressungen des das   Flächenelement   bildenden Bleches erzeugt. Dadurch entstehen aber an der andern Seite der Flächenelemente-d. h. im Bereiche der benachbarten   Dampfstromschiehte-Vorsprünge   und Rinnen 4, welche gegen die Dampfeinströmung 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 zu offen sind, so dass dadurch die früher erwähnten Nachteile entstehen würden. Sie werden daher durch   einen angelöteten Bleohstreifen 5 (Fig. 3) abgedeckt.   



   Diese Abdeckungen sind derart angebracht,, dass der Querschnitt der Zwischenräume nicht ver- 
 EMI2.1 
   grösser   ist, als zwischen den planen Teilen benachbarter Flächenelemente. Dadurch ist bedingt, dass die Rinnen nur knapp innerhalb der konkaven Wölbung der Umbiegungen angebracht werden dürfen. 



   Um die Adhäsionskraft zu verstärken, werden die Flächenelemente emailliert.    



  - - PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Dampfentöler mit zickzackförmig abgebogenen Flächenelementen (Blechen) und in diese eingepresste röhrenförmige Rinnen, letztere dadurch gekennzeichnet, dass sie durch ihre Wandungen fast   vollständig umschlossen sind, nur eine sehmale, gegen die   Dampfabstromung gerichtete-spaltartige   Öffnung für das Eingleiten der Emulsionsbläsehen freilassen und derart angebracht sind, dass die Dampfstromschichten an keiner Stelle durch Verringerung des Querschnittes eingeengt werden.

Claims (1)

  1. 2. Dampfentöler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die sich auf der Rückseite der Flächenelemente bildenden Säcke, V orsprül1ge und -Rinnen durch, Blechstreifen abgedeckt oder auch ausgegossen sind. EMI2.2
AT107134D 1924-11-11 1924-11-11 Dampfentöler. AT107134B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2555125A (en) * 1947-05-15 1951-05-29 Continental Air Filters Inc Air filter media
US3527030A (en) * 1967-09-19 1970-09-08 Ernest C Hungate Eliminator structure

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