AT106608B - Regelbarer Induktionsmotor. - Google Patents

Regelbarer Induktionsmotor.

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AT106608B
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AT
Austria
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brushes
winding
commutator
phase
induction motor
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Inventor
Paul Rohde
Original Assignee
Aeg Union Elek Wien
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Regelbarer Induktionsmotor. 
 EMI1.1 
 zahl des Netzes auf die der   Schlüpfung   eine Änderung des Verhältnisses der primären zu der sekundären Spannung ermöglichen soll. Der sich drehende primäre Teil besitzt nach Fig. 3 der   angezogenen   Ver-   öffentlichung, die   im wesentlichen in der Fig. 5 der anliegenden Zeichnung wiedergegeben ist, eine Drehstromkommutatorwicklung, während der sekundäre Teil eine   Zweiphasenwieklung trägt.   



   Bekanntlich gibt es : 1. Offene unverkettete Zweiphasenschaltungen nach Fig. 1. 2. offen verkettete Zweiphasenschaltungen nach Fig. 2,3. geschlossen verkettete   Zweiphasenschaltungen nach   Fig. 3. 



   In diesen Figuren ist die Phasenspannung mit e, die verkettete Spannung mit E bezeichnet. 



   Bei Fig. 3 des Aufsatzes bzw. bei Fig. 5 der anliegenden Zeichnung besitzt die im   sekundären   
 EMI1.2 
 aber die Bürsten nur in der Weise verschoben werden, dass die sich gegenüberstehenden Bürsten hre Achse beibehalten, also nur die beiden Paare gegen sieh verschoben werden, wenn verlustbringende   Ausgleichs-und Pberlagerungsstrome   der Kommutatorwicklung wegen des Doppelsehlusses vermieden werden sollen. Da nun beide   Bürstenpaare   derselben geschlossenen   Zweiphasenwicklung Strom zufiihren,   kann durch diese   Bürstenverschiebung   keine wesentliche Geschwindigkeitsregelung erzielt werden, weil die geometrische Summe der Teilspannungen der als   Regelungswicklung   dienenden Kommutatorwicklung immer dieselbe bleibt. 



   Nach der Erfindung erhält nun der sekundäre Teil eine offen   verkettete Zweiphasenwicidung.   



  Ihre Aussenleiter sind mit zwei äusseren Bürsten des Kommutators verbunden, die gegeneinander für die Drehzahlregelung verschoben werden, während   der Verkettungspunkt   der   Zweiphasenwicklung   an eine 
 EMI1.3 
 geändert und damit eine Geschwindigkeitsregelung erreicht werden. Dabei sind im allgemeinen nur zwei von den drei Bürsten gegeneinander zu verschieben, wobei die beiden Phasen im Verkettungspunkte nur eine Bürste gemeinsam haben.

   Das bedeutet einen wesentlichen Vorteil gegen die bekannte   Anordnung   der meist   dreiphasig   angeordneten   Sekundärwicklung,   bei der die getrennten Phasenwicklungen jede für sich mittels zweier Bürsten, die gleichzeitig einander entgegengesetzt verschoben werden, an einen veränderlichen Teil der   Kommutatorwieklung   angeschlossen sind. Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass der Verkettungspunkt gegebenenfalls für den Anschluss eines Anlassers oder Widerstandes   zugänglich   ist. 



   Ein Ausführungsbeispiel zeigt die Fig. 4. p ist die primäre, mit den Schleifringen verbundene   Drehstromwicklung, 7c   die als Gleichstromwicklung ausgeführte, ebenfalls auf dem Läufer angeordnete mit der   Primärwicklung   p transformatorisch verkettete   Kommutatorwicklung.   s ist eine auf dem Ständer angebrachte, offen verkettete Zweiphasenwicklung, von der die Aussenleiter mit den beiden äusseren 

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 Bürsten   d   und e des Kommutators und der Verkettungspunkt mit einer zwischen jenen sitzenden mittleren Bürste f verbunden ist. Die Bürsten sind auf dem Kommutator verschiebbar angeordnet. Die beiden äusseren Bürsten können für sich gegeneinander verschoben werden, wodurch der an der Sekundärwicklung angeschlossene Teil der Kommutatorspannung verändert wird.

   Durch diese Anordnung kann eine Drehzahlregelung und eine Kompensation der Phasenverschiebung des Motors erzielt werden. 



   Das sekundäre Zweiphasensystem kann im Bedarfsfalle mehrfach oder gruppenweise mit am Kommutator entsprechend verteilten   Bürstensätzen   für zwei und mehrpolige Motoren angeordnet werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Regelbarer Induktionsmotor mit einer primären und einer Kommutatorwicklung auf dem Läufer und mit einer sekundären, mit den Kommntatorbürsten verbundenen Ständerwicklung, dadurch gekennzeichnet, dass die Ständerwiekltuig (s) eine oder mehrere offen verkettete Zweiphasenwicklungen besitzt, deren Aussenleiter mit für die Drehzahlregelung gegeneinander verschiebbaren Bürsten (d, e) und deren Verkettungspunkt mit einer zwischen diesen Bürsten sitzenden, den beiden benachbarten Phasen gemein- samen Bürste (f) verbunden ist. EMI2.1
AT106608D 1924-12-19 1925-12-18 Regelbarer Induktionsmotor. AT106608B (de)

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AT106608B true AT106608B (de) 1927-06-10

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