AT105996B - Verfahren zum Isolieren von Gehäusen und sonstigen Teilen von Flüssigkeitsmessern zur Vermeidung von Korrosionen. - Google Patents

Verfahren zum Isolieren von Gehäusen und sonstigen Teilen von Flüssigkeitsmessern zur Vermeidung von Korrosionen.

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AT105996B
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  Verfahren zum Isolieren von Gehäusen und sonstigen Teilen von   Flüssigkeitsmessern   zur Vermeidung von Korrosionen. 
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   ausgefüllt   werden als bei den Kunstharzprodukten. Endlich ist der fertige Überzug vollkommen durchsichtig und fast farblos, so dass die Oberfläche stets erkennbar bleibt. Er ist sowohl gegen chemische Einflüsse, wie gegen vagabundierende elektrische Ströme, heisse Flüssigkeiten, usw. auf die Dauer beständig. 



   Die zu behandelnden Gegenstände werden nach der Fertigbearbeitung und der vorgeschriebenen Prüfung auf Betriebsicherheit erwärmt und in einen Behälter gebracht, um dort in an sich bekannter Weise einem Vakuum ausgesetzt zu werden. Anschliessend wird der Behälter mit einer Lösung von   Aluminiumpalmitat   in Benzol gefüllt und er kann gegebenenfalls noch nach der Füllung einem höheren Druck ausgesetzt werden. Die Gegenstände werden dann aus dem Behälter entfernt, die übrige   Lösung   lässt man abtropfen und nun bringt man die imprägnierten Teile in einen Trockenofen, welcher langsam auf etwa   1200 C gebracht   wird, so dass ein allmähliches   Verdunsten des Lösungsmittels   eintritt und der Überzug trocknet und schliesslich eine klare und durchsichtige Schicht darstellt.

   Die Zeit für die Erreichung dieses Zustandes ist abhängig von der Grösse des Ofens und der Art der Gegenstände, mit denen er beschickt wurde.   Die Trockenanlage kann nach dem Mehrkammersystem   eingerichtet sein, um einen fortlaufenden Betrieb zu ermöglichen. 



   Bei Gehäusen oder sonstigen Hohlkörpern, die nur einen einseitigen, z. B. inneren Überzug erhalten sollen, verfährt man praktisch derart, dass in den Hohlkörper nach Erwärmung und nach Abschluss unerwünschter Öffnungen die Aluminiumpalmitatlösung unter Vermeidung der Bildung von   Luftsäcken   mit einem Druck von 40-60   kgjcm2   eingepresst wird, so dass sich selbst die feinsten Poren füllen. Nach etwa 10-15 Sekunden Presszeit lässt man die Lösung auslaufen und behandelt den Gegenstand weiter im Trockenofen wie beschrieben. 



   Durch dieses Verfahren wird ein besonders gutes Anhaften des Überzuges erreicht, da durch die Vorwärmung eine Erweiterung der feinsten Poren eintritt, so dass die Lösung überall eindringen kann und eine innige Verbindung zwischen Metall und Lösung geschieht, die beim Trocknen ein homogenes Ganzes schafft und eine vorzügliche Isolation bildet. Die zu messende Flüssigkeit selbst mit ihren zur Oxydation führenden Bestandteilen kann ebensowenig wie etwaige elektrische Zustände zur Beschädigung des isolierenden Überzuges führen. Selbst durch Dampf oder heisse Flüssigkeiten wird keine   Veränderung   des ursprünglichen Zustandes am Überzug herbeigeführt. 



   Die Anwendung des Verfahrens kann auch auf Teile von Gas-und Dampfmessern ausgedehnt werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zum Isolieren von Gehäusen und sonstigen Teilen von Flüssigkeitsmessern zur Vermeidung von Korrosionen mit Hilfe eines unter dem Einfluss eines Überdruckes oder eines Vakuums mit dem Metall in enge Verbindung gebrachten flüssigen Stoffes, dadurch gekennzeichnet, dass die Gegenständeim erwärmtenZustande einem Bad aus einer Metallseifenlösung zugeführt und nach Erzeugung eines Überdruckes oder Vakuums unter dem Einfluss einer steigenden Wärme getrocknet werden.
AT105996D 1925-01-30 1925-12-09 Verfahren zum Isolieren von Gehäusen und sonstigen Teilen von Flüssigkeitsmessern zur Vermeidung von Korrosionen. AT105996B (de)

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