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Automatischer Schalter für elektrische Heizkörper.
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Horizontalschnitt in Richtung C-D durch Fig. 2 und Fig. 5 zeigt schliesslich einen Schnitt in Richtung E-. F durch. Fig. 2.
1 und 2 sind die beiden Anschlussklemmen für die Zuleitungsdrähte. 3 ist das Schaltergehäuse, welches aus einer Isolationsmasse hergestellt ist. Im Inneren des Schaltergehäuses 3 befindet sich ein Metallrahmen 3a, welcher mit der Anschlussklemme des Schalters leitend verbunden ist. 3b ist der Gehäuseunterteil, welcher die Steckerfassungen 4 und 5 aufnimmt.
Die Steckerfassung 5 ist im Gehäuseunterteil isoliert angebracht. 5a ist eine Asbestplatte. Im Inneren des Gehäuses 3a ist auf der drehbaren Welle 6a die Ausschalttrommel 7 aufgebracht.
Letztere besitzt die Beläge 6 und 8. Der Belag 6 ist in allen Stellungen der Trommel 7 mit dem zweiten Belag 8 leitend verbunden. Beide sind um 1800 zueinander auf der Trommel versetzt angeordnet, so dass sich darauf eine in zwei gleiche Hälften geteilte Funkenstrecke ergibt.
9 ist die Rückleitung für den Strom. Auf der Welle 6a sitzt ferner der Wärmekontakt 10, welcher sich in einer Bohrung. 11 eines Trägers 12 für die die Ausdehnungsfüssigkeit aufnehmende Trommel 12a befindet. 13 ist die Membrane mit dem Fühlstift 14. In dem Rahmen 3a ist mittels einer Feder 15 ein Hebelsystem aufgebracht, welches aus dem Hebel 16 und den an diesem drehbar gelagerten Hebeln 1'7 und 18 besteht. Der Hebel 18 trägt an seinem freien Ende die Mitnehmergabel 19. 20 ist eine an zwei Enden festeingespannte, etwas durchgebogen Feder. Auf dieser sind zwei Fiberstücke, 3j ! isoliert aufgebracht, durch welche ein den Strom leitender Kontakt in Form eines Stiftes 22 hindurchführt.
Letzterer ist an seinen Enden zu den Kontaktflächen 23 und 24 aufgenietet. 25 ist eine Zugfeder innerhalb des Hebelsystems 16, 17, 18, welche die Wirkungsweise der Membrane beim Zusammenziehen, d. h. beim Abkühlvorgange unterstützt. 26 und 31 sind zwei vom Rahmen 3a isolierte Kontaktschrauben und 25a ist eine Litze, welche den Kontakt 22 mit dem Metallrahmen 3a leitend verbindet. Weiterhin sind im Gehäuse zwei im rechten Winkel zueinander stehende Elektromagnetspulen 27 und 29 angeordnet (Fig. 5). Die Kontaktschraube 26 steht mit der Spule 27 in direkter leitender Verbindung und die Spule : ! 7 wiederum mit einem zweiten auf der Trommel 7 isolierten, neben dem Belag 6 liegenden Belag 28. Der Belag 28 ist wiederum wie der erste Belag 6 mit dem Belag 8 leitend verbunden.
Zwischen den beiden im rechten Winkel zueinander stehenden Spulen 27, 29 ist auf der Welle 6a ein Kern 30 aufgebracht, der sich also mit der Welle 6a drehen kann. Bei seiner Drehung werden somit die Trommel 7 und der Wärmekontakt ebenfalls um 90 gedreht. Die zweite der isolierten Kontaktschrauben 31 steht in leitender Verbindung mit der Spule 29. Die Spule 29 wiederum steht in leitender Verbindung, mit den Belägen 32 und 33, welche sich ebenfalls auf der Ausschalttrommel 7 befinden. 34 ist eine Schraube, welche das von der Membrane bediente Hebelsystem entsprechend der Feinheit der zu regulierenden Temperaturen gegenüber der Membrane einstellt.
Die Wirkungsweise ist folgende : Beim Aufheizen des Heizkörpers geht der Strom von dem oberen Zuleitungsdraht über die Anschlussklemme 1, den Metallrahmen 3a nach der einen Steckerfassung 4, den Heizkörper, der nicht dargestellt ist, vom Heizkörper zurück über die Steckerfassung 5, den Belag 6, vom Belag 6 zum Belag 8 und von da über die Rückleitung 9 nach der, Anschlussklemme 2. Der automatische Schalter befindet sich dann in der in den Figuren dargestellten Lage. Beim Aufheizen des Heizkörpers strömt nun die Wärme über die Polklemmen und Steckerfassung 4 nach der die Ausdehnungsflüssigkeit aufnehmenden Trommel 12a. Die direkte Verbindung von der Steckerfassung 4 ist über den Träger 12 und den Wärmekontakt 10 gegeben.
Das Ausschalten des Stromes wird folgendermassen bewirkt. Ist der Heizkörper genügend aufgeheizt und soll das Ausschalten des Stromes erfolgen, so muss die Ausschalttrommel 7 bedient werden. Ist die Wärmeausdehnung der Flüssigkeit gross genug geworden, so drückt die Membrane den Hebel 17 von dem Behälter 12a ab. Ist das Abdrücken genügend weit erfolgt, so schnappt die Feder 20 über und gelangt in die punktierte Linie gemäss Fig. 3.
Damit kommt die Kontaktfläche 24 mit der isolierten Kontaktschraube 26 in Berührung. Der Strom geht nun vom Rahmen 3a über die Litze 25a den Kontakt 22 auf die Kontaktschraube 26. Von da geht der Strom weiter durch die Spule 27 zum Belag 28, zum Belag 8 und kann dann weiter durch die Rückleitung 9 abfliessen. In dem Augenblick nun, in welchem der Strom durch die Spule 27 geht, wird der Kern 30 auf elektromagnetischem Wege angezogen, er dreht sich also um 900 und damit wird gleichzeitig die Ausschalttrommel 7 und der Wärmekontakt 10 um 900 gedreht. Der elektrische Strom wird durch Drehung der Ausschalttrommel unterbrochen.
Gleichzeitig ist durch die Querstellung des Wärmekontaktes 10 die Wärmeleitung von dem Heizkörper 10 nach dem Flüssigkeitsbehälter
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Jetzt ist eine Leitung des Stromes wieder hergestellt über die Kontaktfläche 23 mit der isolierten Kontaktschraube 31. Der Strom geht von da weiter nach der Spule 29. Da die Spule 9 keinen Rückfluss über die Beläge 3. 3 und. 33 hat, wird dieselbe den Kern 30 auf elektromagnetischem Wege anziehen und in seine ursprüngliche Lage zurückdrehen. In gleicher Weise wird damit die Ausschalttrommel 7 und der Wärmekontakt 1 () in die Ausgangslage zurückgedreht. Nunmehr ist die Anfangslage des Schalters wieder gegeben und der Strom
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wieder aufheizen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Automatischer Schalter für elektrische Heizkörper nach Hauptpatent Nr. 102839, dadurch gekennzeichnet, dass das Ausschalten bzw. das Wiedereinschalten des Stromes durch ein von der Membrane (13) bedientes abgefedertes Hebelsystem (16, 17, 18) erfolgt, welches einen mit der Zuführungsleitung verbundenen Kontakt 23, 24) entsprechend nach der einen oder andern Endstellung verschiebt, so dass der Kontakt den Strom jeweils nach der einen oder andern zweier im rechten Winkel zueinander stehender Elektromagnetspulen (27, 29) weiterleitet und damit ein mit einer Ausschalttrommel (7) auf gleicher Achse sitzender Kern (.'30) von der einen oder andern Spule angezogen wird,
so dass infolge des gleichzeitigen Bedienens der Ausschalttrommel der Strom unterbrochen bzw. wieder eingeschaltet wird.