AT104326B - Schlagwettersicherer Apparatekasten. - Google Patents

Schlagwettersicherer Apparatekasten.

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AT104326B
AT104326B AT104326DA AT104326B AT 104326 B AT104326 B AT 104326B AT 104326D A AT104326D A AT 104326DA AT 104326 B AT104326 B AT 104326B
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AT
Austria
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switch
firedamp
plug
locking
device box
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Application number
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English (en)
Inventor
Georg Graf
Original Assignee
Aeg Union Elek Wien
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Apparate, die in   schlagwettergefährlichen   Betrieben benutzt werden, müssen infolge der beim Schalten, beim Durchbrennen von Sicherungen u. dgl. entstehenden Funkenbildung gegen das Zünden 
 EMI1.2 
 Ausführungen bekannt geworden. In den meisten Fällen wird ein   Schlagwettersehutz durch geschlossene   Kapselung der in einem Gehäuse befindlichen Apparate oder Maschinen erreicht, wobei beispielsweise die   Auflageflächen   von Deckeln, Türen, Klappen u. dgl. und die zugehörigen   Gehäusefläehen   als breite, glattbearbeitete Flanschen ausgebildet sind. 



   Die   An-und Abschlussorgane   der gebräuchlichen Apparatekästen sind   gewöhnlich   mit den im 
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 kann, wenn die Deckel oder Klappen geschlossen oder die   Steckerverbindungen hergestellt   sind. Ebenso können diese genannten Teile wiederum nur dann geöffnet bzw. die Verbindungen gelöst werden, wenn der Schalter ausgeschaltet ist. 



   Diese bekannten Verriegelungsvorrichtungen verhindern wohl eine Berührung von stromleitenden 
 EMI1.4 
 im Innern des Gehäuses vorhandenen Apparate hergestellt werden können. Besonders ist dies bei Schaltkästen der Fall, bei denen der Schalter mit dem Stecker verriegelt ist. Hiebei kann der Stecker trotz seiner Verriegelung mit dem Schalter immer noch so weit aus dem Apparatekasten herausgezogen werden, dass ein schlagwettersicherer Abschluss nicht mehr stattfindet. Auch bei   Anschlusskupplungen   ist gewöhnlich die Kupplung schon hergestellt, ohne dass ein schlagwettersicherer Abschluss der eingeschlossenen Kontaktteile erfolgt.

   Es besteht daher die Gefahr, dass bei nicht genügend abgeschlossenen Apparatekästen und Ansehlusskupplungen die durch die   Betätigung von Schaltern   sowie durch die Herstellung von Stromverbindungen hervorgerufenen Funkenbildungen ein Zünden von Schlagwettern verursachen. 



   Gemäss der Erfindung wird dieser Übelstand bei Apparatekästen und Ansehlusskupplungen, die in Schlagwetterbetrieben Verwendung finden, vermieden. Sämtliche an den Apparatekästen vorhandenen   Ab- und Anschlussorgane   sind hiebei ebenfalls   mit glattbearbeiteten Flanschen versehen.   Die Herstellung von   Stromverbinc1ungen   oder die Betätigung von Schaltteilen kann nur bei vollständig schlagwetterdicht 
 EMI1.5 
   An-und Abschlussorganen zusammenwirkende Verriegelungsvorrichtungen erreicht.   



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel an einem aus Schalter und Sicherungen bestehenden, 
 EMI1.6 
 Fig. 2 eine Draufsicht auf den Apparatekasten. 



   Der Schalter a ist mit dem Stecker b in bekannter Weise verriegelt, so dass der Schalter nur dann eingeschaltet werden kann, wenn der Stecker in den Apparat eingeführt ist. Eine Entkupplung dieser Steckerverbindung ist wiederum nur bei ausgeschaltetem Schalter möglich. Ausser dieser Verriegelung ist gemäss der Erfindung noch eine weitere, für den   schlagwettersicheren   Abschluss des Gehäuses dienende 
 EMI1.7 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Eingriff mit einem auf der   Achse f des Schalters a   befestigten Sperrad g gebracht werden. Wird nun der Stecker b in den Apparatekasten eingeführt, so ist trotz der Entriegelung zwischen Schalter und Stecker ein Einschalten nicht möglich, weil die Klinke e mit dem Sperrad g noch gekuppelt ist und so eine Drehung des Schalters verhindert.

   Erst wenn der Hebel   c heruntergedrückt   ist und mittels der federnden Zwischengliedert der   Gehäuseflansch     i   und der   Flansch 7c   der Steckerkupplung fest aufeinander gedrückt sind, wodurch ein schlagwettersicherer Abschluss erzielt wird, ist es möglich, den Schalter a einzuschalten, weil erst dann Sperrklinke e und Sperrad   g   entriegelt sind. Um die Steckerkupplung zu lösen, muss vorerst der Schalter a ausgeschaltet und der   gabelförmige   Hebel c gehoben werden. Das Herunterdrücken des Hebels c genügt bei herausgezogenem Stecker b noch nicht, um den Schalter betätigen zu können, da ja die zwischen Stecker b und Schalter a bestehende Verriegelung vorhanden ist. 



   Durch die besondere zweite Verriegelung wird also erreicht, dass eine Betätigung des Schalters a 
 EMI2.1 
 sich die etwa im Innern des Kastens entzündeten Gase beim Durchtritt durch die Flanschen   i und 7c   soweit abkühlen, dass die Entzündung nicht nach aussen   überschlagen kann.   



   Eine ähnliche Verriegelung findet auch zwischen der Zugangstür 1 zu den Sicherungen   m   und dem Schalter   a   statt. Ein um die Achse n schwenkbarer Hebel o trägt in einer Ausnehmung p einen Schraubenbolzen q. Ein Einschalten des Schalters a kann nur dann erfolgen, wenn der unter einer Aussparung   r   des Schalterknebels s befindliche Bolzen q in das Gehäuse vollkommen eingeschraubt ist. Eine um den 
 EMI2.2 
 herausgedrückt, so dass der Schalter   a für das Einschalten   freigegeben ist. Beim Einschrauben des Bolzens q durch die Gehäusewand wird die Bedienungstür 1 mit ihrem Flansch gegen einen entsprechenden Flansch des Gehäuses fest angedrückt. Es ist also auch in diesem Falle erst bei einem schlagwettersicheren Abschluss eine Betätigung des Schalters a möglich. 



   Ähnliche Verriegelungen können natürlich noch an sämtlichen anderen etwa vorhandenen Türen, Klappen und Anschlussorganen verwendet werden. 



     PATENT-ANSPRÜCHE   :
1. Schlagwettersicherer Apparatekasten mit Verriegelung zwischen Schalter und dem   Abschluss-   sowie den Anschlussorganen, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Anschlussorgan, Stecker od. dgl. (b) noch mit einer zweiten Verriegelung   (c,   e) versehen ist, welche den schlagwettersicheren Abschluss zwischen Anschlussstück (b) und Apparategehäuse bei geschlossenem Schalter sperrt.

Claims (1)

  1. 2. Apparatekasten nach Anspruch 1 mit einer Sperrscheibe auf der Schalterachse, in welche je ein Hebel beim Öffnen des Deckels und Herausziehen des Steckers od. dgl. eingreift, gekennzeichnet durch einen auf einer von aussen bei gänzlich eingeführtem Anschlussorgan (b) drehbaren Achse (d) angeordneten Sperriegel (e), welcher in die Sperrscheibe (g) eingreift, solange nicht die Einführungsöffnung des Anschlussorganes (b) schlagwettersicher abgeschlossen ist.
    3. Apparatekasten nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der beim Einführen des Anschlussorganes (b) bewegte Sperrhebel (e') unter Federwirkung (i) lose auf der Achse (d) des zweiten Sperrriegels (e) angeordnet ist.
AT104326D 1924-08-09 1925-08-04 Schlagwettersicherer Apparatekasten. AT104326B (de)

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AT104326B true AT104326B (de) 1926-10-11

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ID=5649975

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AT104326D AT104326B (de) 1924-08-09 1925-08-04 Schlagwettersicherer Apparatekasten.

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AT (1) AT104326B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE889783C (de) * 1941-04-20 1953-09-14 Aeg Gewindedeckelverschluss fuer Gehaeuse explosionsgeschuetzter Schaltgeraete

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE889783C (de) * 1941-04-20 1953-09-14 Aeg Gewindedeckelverschluss fuer Gehaeuse explosionsgeschuetzter Schaltgeraete

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