AT103946B - Schaftanordnung für Jagdgewehre. - Google Patents

Schaftanordnung für Jagdgewehre.

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AT103946B
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AT
Austria
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lock body
trigger guard
shaft
screws
hunting rifles
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Rudolf Von Frommer
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Rudolf Von Frommer
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  • Mutual Connection Of Rods And Tubes (AREA)

Description


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   Die Erfindung betrifft eine Schaftanordnung für Jagdgewehre, welche sieh von den bisher bekanntgewordenen dadurch unterscheidet, dass an der Stirnfläche des Schaftes Leisten angeordnet sind, die in am   Schlosskörper   (Baskule) angeordnete Nuten eingreifen und die beiden Zinken des vorne gabelförmig ausgebildeten Schaftes gegen Zusammendrücken und Auseinanderklaffen, ferner den Schlosskörper gegen unerwünschte   Verruckung   nach aufwärts sichern. 



   Vom Gesichtspunkte der Sehäftung ist auch die Verbindung des Schlosskörpers mit dem Abzugbügel durch Vermittlung des Schaftes sehr wichtig. Diese Verbindung geschah bisher derart, dass die Köpfe der Verbindungsschrauben an der Verlängerung des Schlosskörpers sichtbar waren, wodurch die Glattheit und Verzierbarkeit des letzteren beeinträchtigt wurde. Ausserdem aber war es notwendig, an dieser sichtbaren Stelle der Waffe entweder Schrauben mit genau "in Strich" gestelltem Gewindeanfang und dem entsprechendem Muttergewinde zu verwenden, oder aber ein mühsames Nachregulieren zu bewerkstelligen, damit die   Schraubeneinsehnitte"in Strich"zu   stehen kommen ; d. h. mit der Längsrichtung der Läufe parallel liegen.

   Im Sinne der Erfindung erfolgt die Verbindung des Schlosskörpers mit dem Abzugbügel und mit dem Schaft durch zwei innerhalb des Abzugbügels angeordnete Schrauben derart, dass die Köpfe sich im Abzugbügel verdeckt befinden, daher sie nicht besonders auf Strich" eingestellt werden müssen. Der Gewindeteil dieser Schrauben gelangt in ein an der Verlängerung des Sehlosskörpers angeordnetes Muttergewinde derart, dass das Ende der Schrauben unsichtbar ist, indem das Muttergewinde die Verlängerung nicht durchbricht. Jagdgewehrschäftungen werden zwecks günstiger Formgebung und Gewichtsverminderung mit   möglichst   geringen Abmessungen ausgeführt.

   Damit derartige Schäfte mit verhältnismässig geringen Abmessungen die entsprechende Widerstandsfähigkeit besitzen, sind die Holzfasern durchschneidende Bohrungen bzw. nicht unbedingt erforderliche Schrauben tunlichst zu vermeiden. Im Sinne der Erfindung werden in allen Fällen, wo der Abzugbügel aus zwei Teilen besteht, einesteils um die Festigkeit des Schaftes nicht zu beeinträchtigen, anderseits um die Anwendung von Schrauben zu vermeiden, die beiden Teile des   Abzugbiigels   durch Schwalbenschwanznut und Leiste od. dgl. miteinander verbunden. 



   Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dar. 



   Fig. 1 ist ein Längsschnitt, Fig. 2 eine obere Ansicht der   Sehaftanordnung,   Fig. 3 ist ein Schnitt nach der Linie III-III der Fig. 1 ; Fig. 4 ist ein Schnitt nach der Linie IV-IV der Fig. 2, während Fig. 5 und 6 den Abzugbügelansatz in Vorder-bzw. Draufsicht darstellen. 



   An der Stirnfläche des Schlosskörpers   1,   wo er mit dem Schaft in Verbindung kommt, sind Nuten 2 angeordnet, in welche die an der Stirnfläche des Schaftes 3 angeordneten Leisten 4 hineinragen. Diese Leisten sind nach jeder Richtung hin genau in die Nuten passend angeordnet, wodurch die Wiederstandfähigkeit und Haltbarkeit des Schaftes gegen   Zusammendrücken   und Auseinanderklaffen wirksam gesichert ist. Dadurch, dass die Leisten 4 überall genau in die Nuten 2 hineinpassen, ist auch die Verbindung des Schlosskörpers mit dem Schaft 3 eine viel festere im Hinblick darauf, dass beim Schiessen bekanntlich ein Aufschlagen der Laufmündung erfolgt, wodurch der mit dem Laufpaar verriegelte Schlosskörper das Bestreben hat, sich von dem an die Schulter gepressten Schaft zu lösen.

   Gegen die Folgen dieser Bestrebung bildet das genaue Passen der Leisten 4 in die Nuten 2 eine sehr wirksame Einrichtung. 



  Der Schlosskörper 1 wird an den Schaft 3 derart befestigt, dass der   Schlosskörper     1     c1ie Stirne   des Schaftes gepresst wird, wobei die Verlängerung 6 in die entsprechende Ausnehmung des Schaftes und die Leisten 4 

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 Fig. 5 und 6 ersichtlich, gabelförmig ausgebildet bzw. mit schwalbensehwanzartigen Zinken 13 versehen ist, welche in entsprechende Nuten des   Abzugbügels   7 schiebbar sind und   so-den Abzugbügel 7   mit dem Schwanzstück 10 unter Vermeidung von Schrauben verbinden. Die gabelförmige Ausbildung ist erforderlich, um die freie Bewegung des Spannhebels 11 zu ermöglichen. Der Abzugbügel ist aus zwei Teilen 7 und 10 herzustellen um das Einsetzen des Spannhebels 11 zu ermöglichen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Schaftanordnung für Jagdgewehre, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaft an seiner mit dem Schlosskörper verbundenen Stirnfläche mit Leisten   (4)   versehen ist, welche in Nuten des Schlosskörpers eingreifen und die Zinken des gabelförmig ausgebildeten Schaftes gegen   Zusammendrücken   und Auseinanderklaffen, den   Schlosskörper   aber gegen Verrückung, in Folge   des beim Schuss   auftretenden Aufschlagens der Läufe, sichern.

Claims (1)

  1. 2. Sehaftanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung des Schaftes mit dem Schlosskörper und dem Abzugbügel durch zwei aus dem Abzugbügel ausgehenden Schrauben erfolgt, deren Köpfe innerhalb des Abzugbügels angeordnet sind.
    3. Schaftanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die aus dem Abzugbügel ausgehenden Schrauben (8) sich mit am Schlosskörper befindlíchen Muttergewinden verschrauben, ohne an die Aussenfläche des Schlosskörpers zu reichen.
    4. Schaftanordnung nach Anspruch 1, Dadurch gekennzeichnet, dass der hintere Ansatz des aus zwei Teilen bestehenden Abzugbügels gabelförmig ausgebildet ist und vermittels Schwalbenschwanznut mit dem Bügel durch Ineinanderschieben verbunden ist. EMI2.2
AT103946D 1924-08-22 1925-07-27 Schaftanordnung für Jagdgewehre. AT103946B (de)

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