AT102968B - Notensetz- und Vervielfältigungsverfahren. - Google Patents

Notensetz- und Vervielfältigungsverfahren.

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AT102968B
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Inventor
Jules Lucien Lenouvel
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Jules Lucien Lenouvel
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Notensetz-nnd VM'YielfältiguMgsverfaJu'en.   



   Die Erfindung bezieht sich auf jenes bekannte Verfahren zum Setzen und Drucken von Noten, bei dem auf einer permanent magnetischen oder durch einen elektrischen Strom magnetisierten Platte 
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 diesem bekannten Verfahren besteht das Neue nun darin, dass die Satztypen normale Typenhöhe jedoch vielfach grössere Weite und Kegelhöhe als die normalen Notentypen aufweisen und von dem mit diesen Typen hergestellter Satz nach Einfärben desselben ein Abzug auf Papier hergestellt wird, auf dem die Linien vor oder nach Herstellung des Abzuges gezogen wurden und hierauf dieser Abzug auf photographi- 
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 platte zu benutzen. 



   Das vorliegende Verfahren gestattet, Noten rascher, sauberer und billiger herzustellen als mit dem bekannten Verfahren (österr. Patent Nr. 84 407) da zum Satz auf der Platte Typen verwendet werden, die sehr handlich sind, und deren photographische Reproduktion von Schattenbildungen frei ist. 
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 Verfahrens dienenden Setzplatte dargestellt. Fig. 1 ist eine Schauansicht der Setzplatte mit vorge-   zogenen   Notenlinien, Fig. 2 ist eine   Schah ansieht   der Unterseite dieser Platte, Fig. 3 zeigt im grösseren Massstabe einen Teil der Platte mit zwei Notentypen, Fig. 4 zeigt in geschnittener Schauansieht eine andere Ausführungsform der Setzplatte. 



   Zur Herstellung eines Notensatzes verfährt man wie folgt : Auf einer permanent oder durch Elektromagnete 2 magnetisierten Platte   1,   auf der die Notenlinien 3 vorgerissen oder anderweitig ersichtlich gemacht sind, setzt man Typen aus magnetisierbarem Material, deren Köpfe die in der Notenschrift gebräuchlichen Zeichen darstellen. Diese Notentypen und die Abstände der auf der Platte 1 vorgerissenen Notenlinien sind zweckmässig erheblich grösser (beispielsweise fünfmal so gross) als bei den herzustellenden Drucken. Die Typen werden durch die Platte kräftig angezogen und festgehalten, so dass der Satz in der im Reihdruck   üblichen Weise nach   dem Manuskript ausgeführt werden kann.

   Nach der Korrektur und Ausrichtung färbt man die Typenköpfe ein und stellt sich einen Abzug auf einem Papier her, auf dem die Notenlinien entsprechend jenen mit der Platte vorgezogen sein können, wobei für guten Rapport der Notenlinien auf der Platte und dem Papier Sorge zu tragen ist. Dieser Abzug wird nach allfälliger Ausbesserung von Hand auf photographischem Wege beispielsweise auf   1/5   verkleinert und diese Verkleinemng zur Herstellung der eigentlichen Druckplatte auf zinkographischem oder photolithographischem Wege oder durch Heliogravure oder anderweitig verwendet. 



   Man kann auch mehrere Setzplatten benutzen, um eine Seite des fertigen Druckes zu bilden und von den zusammengestellten Platten einen Abzug machen oder auf einer Platte 1 auch mehr als eine Seite der gewünschten Abdrücke setzen ; man hat dann nur den von der Platte genommenen Abzug zu teilen und von den einzelnen Teilen auf photographischem Wege Kopien oder Druckplatten, wie angegeben, anzufertigen. 



   Eine Abänderung der zur Erzeugung des magnetischen Feldes dienenden Elektromagnete besteht 
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Die Vorrichtung zur   Ausführung   des vorliegenden Verfahrens kann natürlich mannigfach abgeändert werden. Die Typen können ein-oder mehrteilig sein und die Platte könnte von einer oder mehreren 
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 die   Stäbchen   den andern Pol desselben bilden. In diesem Falle wird jede der Typen rittlings auf das Ende des Stäbchens und auf den umgebenden Teil der Platte aufgesetzt. 



     PATENT-ANSPRÜCHE   :
1.   Notensetz-und Vervielfältigungsverfahren, dadurch gekennzeichnet,   dass Notentypen aus magnetisierbarem Material und normaler Typenhöhe aber vielfacher Weite und   Kegelhöhe   in bekannter Weise auf einer magnetischen Setzplatte zu einem Notensatz zusammengestellt werden und von diesem Satz   sodann nach Einfärben der Typenköpfe   ein Druckabzug auf ein Blatt Papier gemacht wird, das vor oder nach dem Bedrucken mit den Notenlinien versehen wird, worauf dieser Abzug mittels eines 
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Claims (1)

  1. 2. Setzplatte für ein Verfahren gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Setzplatte aus einer oder mehreren Tafeln von doppelt T-förmigem Querschnitt besteht, auf deren einer Stirnfläche sich die Notenlinien befinden, während die das Magnetfeld erzeugenden Drahtwicklungen in den Längsnuten dieser Tafeln untergebracht sind.
    3. Setzplatte für ein Verfahren gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dieselbe mit EMI2.4
AT102968D 1923-03-31 1924-03-28 Notensetz- und Vervielfältigungsverfahren. AT102968B (de)

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