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Verfahren zur fabrlkatorischen Herstellung von Empfängern ftlr te NMchten- übe. nnittlung mittels elektrisehey Schwingun
Die vorliegende Erfindung stellt ein neues Verfahren zur fabrikatorischen Herstellung von Elektronenröhrenempfängern für Hochfrequenztelegraphie un-telephone dar. Es soll nach der Erfindung die Möglichkeit gegeben sein, auf denkbar ökonomischestem Wege die verschiedenen Arten von Empfängern herzustellen, wobei gleichzeitig die höchste technische Vollkommenheit erzielt wird.
Die Ansprüche, die an einen Empfänger gestellt werden, sind sehr verschieden, je nach dem Zweck, für den er verwendet werden soll, und je nach den Betriebsverhältnissen. Mit der Zunahme des drahtlosen Verkehrs, insbesondere des Rundfunks, ist der Bedarf an verschiedenen Typen von Empfängern sehr gross geworden. So genügt zum Empfang in der Nähe der Sendestation bei Verwendung einer Hochantenne ein mit Rückkopplung versehenes Audiorgerät, welches nur eine Elektronenröhre hat. Für Aufnahme mit einem Lautsprecher ist jedoch noch eine Niederfrequenzverstärkung durch eine oder zwei Röhren geboten. Bei Empfang mit Rahmen ist die Anwendung von weiteren Röhren zur Hochfrequenzverstärkung erforderlich. Es werden demnach Apparate mit einer Röhre, zwei Röhren, drei, vier usw. gebaut. Auch sind schon Apparate mit acht und neun Röhren entwickelt.
Diese verschiedenen Empfängertypen unterscheiden sich auch in bezug auf die Kombinationen der Funktionen der einzelnen Röhren, so dass, wie ersichtlich, eine vielfache Mannigfaltigkeit der einzelnen Apparate entstanden ist.
Nach den bisherigen Fabrikationsverfahren wurden die verschiedenen einzelnen Typen jede für sich besonders entwickelt. Die Erfindung sieht eine wesentliche Vereinfachung des Apparatebaues vor, die dadurch erreicht wird, dass der innere elektrische Aufbau des Empfängers aus EinzelelementenBausteinelementen-erfolgt. Dabei ist unter einem Bausteinelement im Sinne der Erfindung eine besondere Unterlage zu verstehen, zu der eine Röhre gehört und auf der alle wesentlichen elektrischen Apparate und Schaltungen, welche für die Verwendung der betreffenden Röhre in Betracht kommen, angebracht sind, d. h. also, je nachdem, ob die Röhre als Audion, als Hochfrequenzverstärker, als Nieder. frequenzverstärker, als Gleichrichter usw. verwendet werden soll, sind auf der Unterlage die entsprechenden Widerstände, Transformatoren für Hochfrequenz bzw.
Niederfrequenz, Kondensatoren u. dgl. befestigt, u. zw. für sämtliche zu fabrizierenden Empfänger in gleicher Weise. Diese Bausteinelemente werden reihenweise fertiggestellt und dann, je nach Bedarf, zu einem Apparat kombiniert, indem sie im Innern des Empfängerkastens befestigt und mit den nötigen Verbindungen versehen werden. Es existieren demnach gemäss der Erfindung normalisierte Elemente, durch deren Zusammensetzung die verschiedenen Typen von Empfängern so ausgeführt werden, dass der betreffende Apparat äusserlich als ein geschlossenes Ganzes ausgebildet ist. Es ist demnach die Möglichkeit gegeben, in der äusseren Aufmachung den verschiedenen Anforderungen Rechnung zu tragen.
Gemäss der weiteren Erfindung sollen die Unterlagen in den Bausteinelementen, auf denen die einzelnen Apparate montiert sind, aus Metall angefertigt sein. Es besteht dann die Möglichkeit, im Innern des Apparates durch Herstellung von leitenden Verbindungen zwischen den einzelnen Unterlagen einen elektrostatischen Schutz für die Anordnung zu erzielen.
Es ist zweckmässig, die einzelnen elektrischen Apparate, welche auf den Unterlagen befestigt werden, zu normalisieren, so dass eine bequeme Auswechslung dieser Einzelteile eines Bausteinelementes ermöglicht wird. Zur weiteren Vereinfachung des Verfahrens empfiehlt es sich, die Unterlagen für die
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. verschiedenen Röhrenarten gleich'gross und in gleicher Form herzustellen. Das Verfahren bietet demnach einerseits den Vorteil der denkbar ökonomischesten Herstellung von Empfängern dadurch, dass der elektrische Aufbau aus für alle Empfänger gleisshen. Bausteinelementen zusammengesetzt wird, anderseits den Vorteil, dass die Möglichkeit einer vollständig verschiedenartigen äusseren Ausgestaltung des Apparates dabei gegeben ist.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur fabrikatorischen Herstellung von Empfängern für Nachrichtenübermittlung
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bzw. Audion bzw. Niederfrequenzverstärker usw. wesentlichen elektrischen Apparate und Schaltungen (Widerstände, Hochfrequenztransformatoren, Niederfrequenztransformatoren, Kondensatoren u. dgl.) in einer für alle zu fabrizierenden Empfänger gleichen Anordnung angebracht sind.