AT102499B - Sicherungselement für Sicherungsstreifen von Hauptverteilern u. dgl. - Google Patents

Sicherungselement für Sicherungsstreifen von Hauptverteilern u. dgl.

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AT102499B
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    Sicherungs element fl1r Sicherungsstreifen   von Hauptverteilern u. dgl. 



   Die Sicherungsstreifen für Hauptverteiler u. dgl. müssen wegen Platzmangels eng zusammengebaut werden, weshalb die zu einem Leitungspaar gehörigen einzelnen Sicherungselemente für Untersuchungen schwer zugänglich sind und in den gebräuchlichen Ausführungsformen ohne zeitweise Störung der angeschlossenen Leitung vom Streifen nicht entfernt werden können. 



   Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine solche Ausgestaltung der für je eine Doppelleitung bestimmten Sicherungselemente, dass sie zu Untersuchungszwecken oder zum Zwecke der Adjustierung für sich allein vom Streifen abgenommen werden können, ohne dass das   Hitzröllchen   entfernt oder die Leitungsverbindung gelöst werden müsste, ohne dass also irgendeine Störung des Betriebes eintreten würde. Die Lösung muss so erfolgen, dass die äussere Form des Streifens nicht geändert und mit dem beschränktem Raum das Auslangen gefunden wird. 



   In der Zeichnung stellt Fig. 1 die Ansicht des Massivs eines Sicherungsstreifens dar, auf dessen rechtem Ende nur ein, für eine Doppelleitung bestimmtes Sicherungselement angeschraubt ist. Die   Sicheiungselemente   werden, wie Fig. 2 zeigt, beiderseits des in Fig. 1 dargestellten Sicherungsstreifens 5 der Reihe nach angeschraubt und mit   Hitzröllchen   versehen, die bei g und h zwischen der Schiene 1 und der Feder 2 eingesetzt werden, wobei sich die Feder 2 in die punktiert gezeichnete Stellung legt und bei g einen Kontakt mit der Feder 3   schliesst.   Der von der Aussenleitung kommende Stromweg führt von 6   über Schiene l, Hitzröllchen,

     Feder 3 zum Anschluss der Innenleitung am unteren Ende des Anschlagstückes   4.   Wenn das Lot des   Hitzröllchens   durch einen von der Aussenleitung kommenden, übermässigen Strom weich wird, drückt die stark vorgespannte Feder 2 den Stift durch den Körper des   Hitzröllchens   hindurch und geht von der punktierte in die Ausgangsstellung zurück. Dadurch wird der Kontakt bei g geöffnet und der über die Feder 3 zur Innenleitung führende Stromweg unterbrochen. Gleichzeitig verbindet der nach rechts durchgedrückt Stift des   Hitzröllchens   die beiden Federn 11 und 12 und legt dadurch die von b kommende Aussenleitung über das Massiv 5 des Sicherungsstreifens an Erde.

   Damit der Kontakt bei g, zum Zwecke der Isolierung der an die Feder 3 angeschlossenen Innenleitung, dauernd geöffnet wird, muss die Feder 3 am Nachgehen verhindert werden, was bei den gebräuchlichen Ausführungen durch eine Schiene geschieht, welche durch die ganze Länge des Sicherungsstreifens für alle Federn 3 gemeinsam zwischen den Befestigungspunkten C und D (Fig. 1) gelegt und mit einer isolierenden Kante versehen ist, an welche die Federn 3 anschlagen. Es ist klar, dass durch diese durchgehende Schiene die Abmontierung eines einzelnen Sicherungselement ohne vorherige Entfernung des Hitzröllehens verhindert wird, dass also die Entfernung eines einzelnen Sicherungselementes ohne Unterbrechung der Leitung unmöglich ist. 



   Erfindungsgemäss wird jedes einzelne Sicherungselement dadurch zu einem selbständigen Sicherungkörper ausgestaltet, dass dem Federpaket gleichzeitig mit der Feder 3 ein entsprechend gebogenes, metallisches   Anschlagstück   4 beigegeben wird, welches dieselbe Strompolarität, wie die Feder 3 hat und so kräftig gehalten ist, dass es der Feder 3 als Anschlag zur Bewegungsbegrenzung dient.

   Durch die Ausstattung der Feder 3 mit dem   Anschlagstück   4, welches am selben Batteriepol liegt, wie die Feder   3,   ist es ohne Änderung der Form und Grösse des Sicherungsstreifens möglich, jedes der auf Fig. 1 gezeichneten Sicherungselemente zur Untersuchung oder Adjustierung vom Streifenkörper 5 ohne vorherige Entfernung des   Hitzröllchens,   d. i. ohne Störung der angeschlossenen Leitungen, abzuschrauben. 



   Die Sicherungsstreifen werden weiters in der Regel mit ihren Füssen 6 unmittelbar auf die Klemmen der Kabelendverschlüsse aufgeschraubt, müssen ab er fallweise auch an andern Stellen benutzt werden. 

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  Die   Anschlussdrähte   müssen dann mit Muttern und Schrauben, die durch die Öffnungen 7 (Fig. 3) greifen, an den einzelnen Sicherungselementen befestigt werden. Diese Arbeit ist bei dem meist bestehenden Raummangel umständlich und   zeitraubend. Erimdungsgemäss   werden die Langlöcher 7 noch vor der Montierung mit Muttern 9 (Fig. 4 und 5) versehen, welche in die Langlöcher passen und gleichfalls mit Langlöchern versehene Lötflügel 10 erhalten, die nach Fig. 5 an den einzelnen Füssen mit den Schrauben 8 festgeklemmt werden. Es können dann die einzelnen Leitungsdrähte nach Befestigung des Streifens bequem an den Lötflügeln angelötet werden. PATENT-ANSPRÜCHE : 
1.

   Sicherungselement für Sicherungsstreifen von Hauptverteilern u. dgl., dadurch gekennzeichnet. dass durch, Kombination der den Strom zuführenden Feder   (3)   mit einem entsprechend gebogenen, dem Federpaket beigepackten Anschlagsstück (4), welches an demselben Pol wie die Feder liegt, und die Bewegung der Feder   (3)   nach Durchgehen der Sicherung zum Zwecke der Isolierung der an sie angeschlossenen Innenleitung begrenzt, ein vollständig selbständiges Sicherungselement gebildet wird, das ohne vorherige Entfernung der   Hitzröllchen   und ohne Unterbrechung der Leitung vom Sicherungstreifen abgeschraubt werden kann.

Claims (1)

  1. 2. Sicherungselement für Sicherungsstreifen von Hauptverteilern u. dgl. nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlussfüsse (6) mit Muttern (9) und Lötflügeln (10) versehen werden, die mit Hilfe der Schrauben (8) schon vor Befestigung der ganzen Streifen verschraubt werden und derart ein Anlöten der Ansehlussdrähte von vorn gestatten.
AT102499D 1925-02-19 1925-02-19 Sicherungselement für Sicherungsstreifen von Hauptverteilern u. dgl. AT102499B (de)

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