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Hauptstrommagnet für Induktions Wechselstromzähler.
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scheibe wirkenden Triebkraft und einer für den ganzen Messbereich möglichst gleichmässigen Konstante wünschenswert, dass die Polfläche des Hauptstrommagnets verhältnismässig gross sei. Würde man den
Querschnitt der Schenkel des Hauptstrommagnetes so gross bemessen, dass dessen Querschnitt die wünschenswerte Grösse der Polfläche ergibt, so würde das Gewicht des Hauptstrommagnetes viel zu gross ausfallen. Bei den üblichen Zählern wird deshalb eine geringere Polfläche für den Hauptstrommagnet angewendet, als zur Erzielung der besten Verhältnisse für die Triebkraft und für die Gleichmässigkeit der Messkonstante erforderlich ist.
Man kann-jedoeh, ohne diese Verhältnisse nicht allzusehr zu verschlechtern, mit dem Querschnitt des Hauptstrommagnets nicht bis zu der sonst zulässigen niedrigsten Grenze heruntergehen.
Die Vergrösserung der Polfläche in bezug auf den Schenkelquerschnitt in der Weise, dass man die Bleche gegen die Polfläche verbreitert, führt nicht zum Ziele, weil hiedurch sich die Polfläche nur in der einen Richtung vergrössern lässt. Auch die durch Abbiegen einer Lamelle des Magneteisens erzielte Polflächenvergrösserung setzt einerseits Schranken der Ausgestaltung der Polfläche und gestattet anderseits nur einen schlechten Übergang der Kraftlinien aus dem lamellierten Magneteisen in den Polansatz.
Die Erfindung betrifft einen Hauptstrommagnet für Induktionswechselstromzähler, welcher die für die Triebkraft und die Gleichmässigkeit der Zählerkonstante günstigste Gestalt und Grösse der Polfläche bei dem zulässigen geringsten Querschnitt des Magnetschenkels aufweisen kann. Gemäss der Erfindung ist zu diesem Zwecke an der der Zählscheibo zugekehrten Polfläche des Hauptstrommagnetschenkels eine mit der Polfläche parallele und diese überragende Eisenblechplatte unmittelbar oder unter Zwischenschaltung eines Luftspaltes angebracht.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines solchen Hauptstrommagnets in Fig. 1 im Längsschnitt und in Fig. 2 im Grundriss dargestellt.
Gemäss diesem Ausführungsbeispiel ist auf die der Zihlerscheibe S zugekehrte Stirnfläche des Schenkels a des Hauptstrommagnets eine Eisenblechplatte b aufgeschraubt oder in anderer Weise befestigt, deren Fläche ein Mehrfaches des Querschnittes des Schenkels a beträgt.
Die die Polfläche vergrössernde besondere Eisenblechplatte b muss nicht unmittelbar auf die Stirnfläche des Magnetschenkels a aufliegen, sondern es kann auch ein Luftspalt zwischen der Blechplatte und dem Magnetschenkel eingeschaltet sein.
Bei den üblichen Induktionszählern, bei denen die Zählerscheibe einen Durchmesser von etwa 90-100 mm besitzt, wäre zur Erzielung einer genügend grossen Triebkraft und einer möglichst gleichmässigen Zählerkonstante im ganzen Messbereich eine Polfläche von 4-6 cm2 wÜnschenswert, während für das Eisen des Hauptstrommagnets ein Querschnitt von 1 2-1'5 cm2 genügt. Bei den üblichen Zählerausführungen, bei denen die Polfläche gleich dem Querschnitte des Magnetschenkels ist, wählt man deshalb im allgemeinen einen Querschnitt von 2-3 cm2 für das Eisen des Hauptstrommagnets, wobei die erzielte Polfläche etwa die Hälfte der erforderlichen günstigsten Grösse beträgt, trotzdem aber das Gewicht des Magneteisens bereits etwa das Doppelte des zulässigen Mindestmasses erreicht.
Infolgedessen weisen die üblichen Zähler trotz eines unnötig grossen Gewichtes nicht die erreichbaren günstigsten Verhältnisse für die Triebkraft und die Gleichmässigkeit der Zählerkonstante auf. Durch Anwendung der oben beschriebenen Polansatzplatte kann man aber bei dem zulässigen geringsten Gewichte des
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