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Einrichtung zur Brennstofförderung bei Verbrennungskraftmaschinen, bei denen zeit- weise zur Leistungserhöhung verdichtete Luft dem Vergaser zugeführt wird.
Im Stammpatent Nr. 94119 ist eine Einrichtung zur Förderung des Brennstoffes'aus dem Hauptbehälter zum Vergaser unter Anwendung eines Zwischenbehälters behandelt, bei welcher der Hauptbehälter unter Druck gesetzt wird, so dass der Brennstoff dem Zwischenbehälter zufliesst.
Es werden nun für die Förderung des Brennstoffes vom Hauptbehälter zum Vergaser auch sogenannte Brennstoffsauger verwendet, die auf der Wirkung des von der Maschine erzeugten Unterdruckes in der Saugleitung beruhen.
Derartige Brennstoffsauger können nun, da sie auf dem Unterdruck im Saugrohr beruhen, nicht bei Maschinen verwendet werden, denen zwecks Leistungssteigerung zeitweilig verdichtete Luft zugeführt wird. Derartige Sauger auch für sogenannte Gebläsemaschinen verwendbar zu machen, ist der Zweck der Erfindung.
Abgesehen von der mechanischen Vorrichtung solcher Brennstoffsauger bestehen diese im wesentlichen aus zwei Räumen, die durch ein Ventil in Verbindung stehen. Der Raum, welcher die Schwimmervorrichtung enthält, besitzt eine Rohrverbindung zum Saugrohr der Maschine. Ferner schliesst an den Raum eine Rohrleitung an, welche die Verbindung mit dem Hauptbrennstoffbehälter herstellt. Der zweite Raum, der als Zwischenbehälter für den Brennstoff zwischen dem Hauptbehälter und dem Vergaser dient, steht durch ein Rohr in Verbindung mit der Aussenluft.
Um nun einen solchen Sauger für Gebläsemaschinen verwendbar zu machen, wird nach der Erfindung während der Zuführung der verdichteten Luft zum Vergaser die Verbindung zwischen dem Saugrohr der Maschine und dem Schwimmerraum des Saugers unterbrochen und die Verbindung des als Zwischenbehälter dienenden Raumes mit der Aussenluft aufgehoben (siehe Zeichnung) und durch ein Rohr die Verbindung mit der zum Vergaser führenden Druckleitung hergestellt. Diese Änderungen an den Rohrleitungen der beiden Räume der Fördervorrichtung können selbsttätig oder zwangläufig erfolgen.
Abgesehen von der Verbindung des Zwischenbehälters mit der zum Vergaser führenden Druckluftleitung kann auch eine Verbindung hergestellt werden mit einer Rohrleitung, in der sich Luft von höherem Druck befindet, als sie dem Vergaser zur Leistungssteigerung zugeführt wird.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird in der Zeichnung durch drei Figuren dargestellt : Fig. 1 zeigt im Schnitt einen Fahrzeugrahmen mit der Maschine und der Fördereinrichtung gemäss der Erfindung. Fig. 2 zeigt einen Grundriss hiezu. Fig. 3 dagegen zeigt in vergrössertem Massstabe den Brennstoffsauger im Schnitt.
Die Verbrennungskraftmaschine a ist mit einem Gebläse b versehen, durch das zeitweilig die Verbrennungsluft durch die Leitung o und den Vergaser d in die Maschine eingeführt wird. Der Brennstoff zur Gemischbildung wird dem Behälter e entnommen und in den Brennstoffsauger/gefördert, von wo aus der Brennstoff durch die Leitung g in den Vergaser d gelangt.
Wenn die Verbrennungskraftmaschine bei ausgeschaltetem Gebläse Luft von atmosphärischer Dichte ansaugt, so wird infolge der Verbindung des Brennstoffsaugers durch die Leitung h mit der Saugleitung i der Maschine im Schwimmerraum k ein-Unterdrück erzeugt.'Der Brennstoff fliesst sodann aus dem
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Vermittlung der Gewichte n bis in seine Endstellung in die Höhe gehoben. Durch seine Aufwärtsbewegung hebt der Schwimmer unter Vermittlung der Brücke o das Luftventil p an und setzt den Raum k unter atmosphärischen Druck. Gleichzeitig wird auch das Unterdruckventil q durch die Brücke o geschlossen.
Der im Raum k befindliche Brennstoff fliesst nunmehr durch das Umlaufventil r in den Raum s und von hier aus durch die Leitung g zum Vergaser d.
Durch Entleeren des Raumes k senkt sich der Schwimmer m. Dadurch, sowie durch die Einwirkung des äusseren Luftdruckes wird das. Lufteinlass ventiljp wieder geschlossen und das Unterdruckventil q wieder geöffnet, so dass sich das Ansaugen des Brennstoffes aus dem Hauptbehälter e von neuem wiederholen kann.
Beim Einschalten des Gebläses b zum Zuführen der Verbrennungsluft unter Überdruck wird die Saugleitung t des Vergasers d durch die Klappe u mittels des Gestänges v geschlossen, so dass in den
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geschlossen und die Verbindung des Raumes k mit der Saugleitung der Maschine unterbrochen. Gleichzeitig pflanzt sich der Überdruck auch in der Leitung M fort. Dadurch wird die Kugel y angehoben und der Raum s von der Aussenluft abgeschlossen.
Der Raum s wird sodann ebenfalls unter Überdruck gesetzt und der Brennstoff durch die Leitung g während der Überdruckladung in den Vergaser gefördert. Der Raum s kann auch an eine besondere Druckquelle angeschlossen sein,. die einen höheren Druck liefert als das Gebläse.
Beim Umschalten von Überdruckladung auf. Unterdruckladung wird auch die Klappe u geöffnet.
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schliesst durch Niederfallen wieder die Leitung a ; vom Behälter s ab und dieser wird dadurch wieder mit der Aussenluft in Verbindung gesetzt.