AT101521B - Verbrennungsraum für Dieselmaschinen mit luftloser Einspritzung. - Google Patents

Verbrennungsraum für Dieselmaschinen mit luftloser Einspritzung.

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AT101521B
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  Verbrennungsraum für Dieselmaschinen mit luftloser Einspritzung. 



   Die Erfindung betrifft die Ausbildung eines Verbrennungsraumes für Dieselmaschinen mit luftloser Einspritzung ; durch diese Ausbildung wird mit dem geringsten Aufwand an Maschinenteilen und ihrer Bearbeitung bei einfachster Gestaltung des Zylinderdeckels die vorteilhafteste Zerstäubung des Brennstoffes in der Luft und als Folge davon die günstigste Brennstoffausnutzung unter Vermeidung von   Russabseheidungen   selbst bei starker Überlastung erzielt. 



   Die Erfindung beruht darauf, dass bei ebener Ausbildung des Zylinderdeckelbodens der Kolben nach der Oberfläche einer Kugel ausgehöhlt wird, deren Mittelpunkt in der Düsenmündung oder in deren unmittelbarer Nähe liegt. 



   Folgende Beobachtung hat zu dieser Kolbenform geführt : Ein Flüssigkeitsstrahl, der unter hohem Druck in einen gasgefüllten Raum gespritzt wird, muss einen gewissen Weg   zurücklegen,   damit sich von seiner   Oberfläche   Nebelteilchen abtrennen können. Der Nebel weicht dann   räumlichen   Hindernissen, ähnlich wie ein Gasstrahl, unter Wirbelbildung aus. Hand in Hand mit der   Nebelabspaltung   findet nun eine Durchdringung der   Nebelteilehen   mit der Luft der   Umgebung   statt.

   Es kommt also darauf an, wenn man eine vollständige und möglichst schnelle Verbrennung eines Ölstrahles erzielen will, erstens den Strahl in freier Luft einen so weiten Weg zurücklegen zu lassen, dass er sich auf diesem Wege in Nebel auflösen kann und zweitens die Brennstoffstrahlen soweit zu streuen, dass zwischen den Strahlen   möglichst   viel Luft enthalten ist, die von den Strahlen bei ihrer Auflösung erfasst werden kann. Dazu kommt noch die weitere Bedingung, dass man die Wärme abführende Fläche   des Verbrennungsraumes möglichst   klein macht, um den   Wärmeverlust   der Wandung   herabzudrücken.   Diese Bedingungen werden am vollkommensten durch die genannte Formgebung des Hoh] kolbens bei ebenem Zylinderboden erfüllt.

   Die Ausbreitung der Strahlen erfolgt in einem   Streuungswinkel   von etwa 180 , alle Strahlen sind gleichweit entfernt von der die Verbrennung störenden Fläche, so dass alle unter den gleichen Bedingungen ganz oder nahezu ganz in Nebel aufgelöst und verbrannt sein können, bevor sie   auf Flächen auftreffen,   und es wird durch den ebenen Zyiinderboden nur eine   möglichst   geringe Wärme unbenutzt abgeführt. 



   In der Tat haben Versuche ergeben, dass mit einem   Verbrennungsraum   gemäss der Erfindung wesentlich günstigere   Brel1nstoffverbrallchszahlm   zu erreichen sind als bei einem Raum mit z. B. flachem oder schwach gewölbtem Kolben unter sonst gleichen Verhältnissen. 



   Tief gehöhlte Kolben sind zwar bereits für Dieselmaschinen mit Lufteinspritzung bekannt ; hier hat aber die Kolbenform nicht den eben erläuterten Einfluss auf die Zerstäubung des Öles in der Luft, da ja das Öl bereits n it Druckluft gemischt in den Verbrennungsraum eingeführt wird. Versuche haben bestätigt, dass bei diesen Maschinen die Anwendung eines flachen oder tiefgehöhlten Kolbens keinen wesentlichen Einfluss auf den   Brenl1stoffverbrauch   hat. Für die Formgebung des Kolbens bei Luft-   einspritzmasehinen   sind daher andere Grundsätze massgebend und es treten andere Wirkungen ein, als sie die Formgebung des Kolbens bei Maschinen mit luftloser Einspritzung auslöst. 



   Auch bei Maschinen mit luftloser Einspritzung ist bereits vorgeschlagen worden, den Kolben nach einer Kugelfläehe zu krümmen, deren Mittelpunkt in der   Aiisspritzstelle   der Düse liegt. Diese bekannte   Konstruktion   unterscheidet sich aber dadurch wesentlich von jener nach der Erfindung, dass der Verbrennungsraum gebildet wird aus einer sowohl im Zylinderdeckel als auch im Kolbenboden vorgesehenen kugeligen   Höhlung.   Da die   Ausspritzstelle im höchsten Punkte   des Zylinderdeekels liegt. können die Strahlen nicht alle die gleichen Entfernungen bis zum Auftreffen auf die Wandfläche des 

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   Verbrennungsraumes zurücklegen   ;

   es wird also bei den unter dem weitesten Streuwinkel austretenden Strahlen ein frühzeitiges Auftreffen auf die Wandfläche stattfinden und dadurch der Vernebelungsvorgang frühzeitig unterbrochen werden. Demgegenüber gehört es zu den wesentlichen Merkmalen der Erfindung, nicht nur den Kolben kugelig zu höhlen, sondern auch den Zylinderdeckelboden flach zu machen, so dass der ganze Verbrennungsraum in den Kolben verlegt ist und somit alle Brennstoffstrahlen bei weitestem Streuwinkel gleiche und möglichst lange Wege vor dem Auftreffen auf die Wandung zurückzulegen haben. 



   Die Zeichnung zeigt eine Ausführungsform der Erfindung. Der Maschinenkolben a ist nach der Oberfläche einer Kugel mit dem Radius r, deren Mittelpunkt in der   Düsenmündung   liegt, gehöhlt. b stellt 
 EMI2.1 
 diesen Deckel ist der Düsenkörper d eingesetzt. Der Steuerstempel e   drückt   mit seinem unteren Ende gegen das Nadelventil f. Steuerstempel und Nadelventil gleiten in dem dargestellten Ausführungsbeispiel in den beiden getrennten Führungen g und h. Damit das Nadelventil f der Hubbewegung des Steuerstempels e sofort folgt, wird es gegen diese durch die schwache Schraubenfeder i gepresst.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verbrennungsraum für Dieselmaschinen mit luftloser Einspritzung des Brennstoffes, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbrennungsraum von der ebenen Abschlussfläche des Zylinderdeckels und dem nach einer Kugel gekrümmten Kolbenboden gebildet wird, wobei der Kugelmittelpunkt in der Ausspritzstelle der Düse oder deren unmittelbarer Nähe liegt. EMI2.2
AT101521D 1923-08-03 1923-08-03 Verbrennungsraum für Dieselmaschinen mit luftloser Einspritzung. AT101521B (de)

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