AT100948B - Anordnung der Ankerwicklungsanschlüsse am Kollektor elektrischer Maschinen. - Google Patents

Anordnung der Ankerwicklungsanschlüsse am Kollektor elektrischer Maschinen.

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AT100948B
AT100948B AT100948DA AT100948B AT 100948 B AT100948 B AT 100948B AT 100948D A AT100948D A AT 100948DA AT 100948 B AT100948 B AT 100948B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Anordnung der Ankerwicklungsanschlüsse am Kollektor elektrischer Maschinen. 



   Die direkte Verbindung der Leiter der Ankerspulen mit den Kollektorsegmenten ist bekanntlich bei solchen elektrischen Maschinen schwierig, deren Kollektordurchmesser und Ankerdurchmesser ungefähr gleiche Grösse haben, weil die Kollektorfahne, die in vielen Fällen aus konstruktiven Gründen nicht über den Ankerdurchmesser hinausragen darf, zu niedrig ist, um die Schaltenden so aufzunehmen, wie sie aus den Spulen herausgeführt sind. 



   Dieser Mangel tiitt meist auf bei den hohen Leitern tiefer Ankernuten, wie sie insbesondere bei Hochspannungsmotoren und Leichtgewichtsmotoren, insbesondere für Bahnzwecke vorkommen. Er lässt sich in besonders einfacher Weise bei solchen Wicklungen vermeiden, bei denen in einer Nut mehrere parallel geschaltete Leiter übereinanderliegen, wie dies beispielsweise bei der bekannten Etagenwicklung der Fall ist. Bei dieser sind die aus den Spulen herausgeführten Schaltenden niedrige Kupferstäbe, die etagenweise übereinander angeordnet sind und durch entsprechende Verbindung am Kollektor unter sich parallel geschaltet werden.

   Hiedurch sind die Einzelleiter niedriger als die der gewöhnlichen Wicklungen für ungefähr gleiche   Nutendimensionen.   Erfindungsgemäss wird man zur Befestigung der Stäbe an der niedrigen Segmentfahne bzw. in der Nut des Kollektors die übereinanderliegenden parallel zu schaltenden Leiter teilweise so abkröpfen, dass mindestens deren Enden nebeneinanderzuliegen kommen und gemeinsam in der Kollektornut untergebracht werden können. 



   Es ist nicht unbedingt erforderlich, eine   Etagenwicklung   zu verwenden, sondern es genügt auch, die Schaltenden der hohen Kupferstäbe auf eine gewisse Länge entsprechend der   Kollektornut   in zwei oder mehrere Teile aufzuschneiden und diese so abzubiegen, dass sie nebeneinander zu liegen kommen. 



   Die Zeichnungen zeigen beispielsweise Ausführungen nach dem Erfindungsgedanken. 



   Fig. 1 zeigt die Verbindung der Schaltenden mit dem Kollektor bei einer Etagenwicklung. Fig. 2 ist ein Schnitt durch diese Wicklung. Fig. 3 zeigt den Schnitt durch eine Wicklung mit hohen Kupfer- stäben und in Fig. 4 ist die Verbindung dieser hohen Kupferstäbe mit dem Kollektor dargestellt. Fig. 5 zeigt die Verbindung der Schaltenden mit der Kollektorfahne, in Richtung auf den Kollektor gesehen. 



   Die Ankeispule a (Fig. 1) enthält die parallel zu schaltenden Leiter bund c (Fig. 2). Diese sind, wie Fig. 1 zeigt, teilweise vor der Segmentnut cl des Kollektorsegmentes e an der Stelle j abgekröpft und so nebeneinandergelegt, dass sie in der Segmentnut   cl   Platz finden. 



   Bei Fig. 1 ist die Darstellung in der   üblichen   Weise gewählt, die den Eindruck erweckt, als ob die beiden Seiten einer Ankerspule durch dieselbe Ankernut und zu demselben Kollektorsegment gingen. 



  In Wirklichkeit liegen die beiden Seiten jeder Ankerspule in verschiedenen Nuten und führen zu verschiedenen Segmenten, wie die Fig. 5 zeigt. 



   Die hohen Kupferstäbe g und h (Fig. 3) sind, wie Fig. 4 zeigt, an den zu schaltenden Enden aufgeschnitten und, wie in Fig.   1.     abgekröpft   und nebeneinandergelegt. 



   An Stelle von zwei Etagen mit vier Leitern in der Spule, wie dies beispielsweise in Fig. 2 dargestellt ist, kann auch jede andere für Bahnmotoren übliche Leiter-und Etagenzahl zur Verwendung kommen. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : EMI1.1 <Desc/Clms Page number 2> die Schaltenden von übereinanderliegenden, parallel geschalteten Leitern (b bzw. c) einer Ankerspule teilweise so abgekröpft sind, dass die in der Spule übereinanderliegenden Leiter in den Segmenten des Kollektors nebeneinanderliegen.
    2. Anordnung nach Anspruch 1, für aus der Spule herausgeführte hohe Kupferstäbe, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupferstäbe (g) an den Enden auf eine gewisse Länge aufgeschnitten sind und die aufgeschnittenen Stücke nach entsprechendem Abbiegen nebeneinander in den Segmenten des Kollektors liegen. EMI2.1
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