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Waffelbackvorrichtung.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Backen von Waffeln, Oblaten, Biskuits od. dgl., bei der zwischen zwei Platten ein geschlagener, leichtflüssiger Teig eingebracht und die von den Platten gebildete Backform in geschlossenem Zustand durch den Ofen geschoben wird. Nach dem Backen wird die Vorrichtung durch Abheben der gelenkig verbundenen oberen Platte geöffnet und das Gebäck herausgenommen. Die Backplatten sind einfache, den Teig zwischen sich aufnehmende'Ybtal1phtten, die beim Backen dicht aneinander schliessen, wobei sie in einem Klapprahmen gehalten werden, der derart gestaltet ist, dass die Hitze zur ganzen Aussenfläche der Backplatten unmittelbar Zutritt hat.
Gemäss der Erfindung sind eine oder beide Backplatten im Rahmen verstellbar angeordnet, so dass sie stets einander angepasst werden können.
Eine Waffelbackvorrichtung nach der Erfindung ist in Fig. 1 der Zeichnung im Schnitt und in Fig. 2 in Draufsicht dargestellt.
Die zwei Backplatten 1 sind einfache Metallplatten. Auf den Baokfläehen sind sie mit jenen Zeichnungen versehen, die auf dem Gebäck erzeugt werden sollen. Sie können aus Stahl sein oder aus anderem Metall, das nicht angegriffen wird.
Die Backplatten befinden sich zwischen einem oberen Rahmen 3 und unteren Rahmen 4, von denen sie gehalten werden. Die Seiten-und Endteile der einfachen Rahmen haben rinnenförmigen Querschnitt. Damit die heissen Ofengase unmittelbar die Backplatten 1 bestreichen können, sind die Rahmen offen ausgebildet und Durchzugkanäle 5 zwischen der oberen Fläche der oberen Backplatte 1 und der unteren Fläche des oberen Rahmens 3, wie auch in gleicher Weise zwischen der unteren Fläche der unteren Backplatte 1 und der oberen Fläche des unteren Rahmens 4 frei gehalten. Die untere Platte ruht auf Stützbutzen 6, die über die Fläche des unteren Rahmens hervortreten. Dadurch werden beide Teile im Abstand gehalten und der Kanal 5 zwischen ihnen gebildet.
Auf einer Seite des Rahmens 4 sind drei auf seiner andern Seite zwei Stützbutzen 6 vorgesehen, auf denen die Platte 1 mittels Schrauben festgehalten wird.
Die obere Backplatte 1 wird mittels Stiftschrauben 13 vom Rahmen 3 getragen. Die Bolzen 13 reichen durch Angüsse 14 an der Innenseite des Rahmens und sind mittels Muttern 15 festgehalten.
Durch Höher- oder Tieferschrauben der Muttern kann die Lage der oberen Platte 1 eingestellt werden,
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Einstellschrauben 13 zweckmässig genau über ihnen vorgesehen (Fig. 2). Der untere Tragrahmen 4 besitzt seitliche Arme 7 mit Tragrollen 8, auf denen mehrere Backformen in Reihen zusammengehängt durch den z. B. Gas beheizten Ofen geführt werden können.
Zur gelenkigen Verbindung beider Platten 1 sind an einer Seite aufwärts ragende Lappen 9 am unteren Rahmen 4 und seitliche Lappen 10 ab oberen Rahmen 3 ausgebildet, durch die Gelenkbolzen gesteckt werden. Ein Hebel 11 des oberen Rahmens wird unter einen Zahn 12 des unteren Rahmens gedrückt und hält die Rahmen mit den Platten geschlossen, wenn der Teig eingetragen ist.
Bei der dargestellten Ausführungsform der Backvorrichtung ist die Backfläche der unteren Platte eben. Auf ihr ruht ein schmaler Rand lx der oberen Platte, der eine den Teig aufnehmende Vertiefung der oberen Platte umschliesst.
Dadurch ist erreicht, dass beim Abheben der oberen Platte die auf der ebenen Fläche der Unterplatte liegenden gebackenen Blätter leicht abgestreift und rasch entfernt werden können.