Reflektives optisches Element
Die vorliegende Anmeldung beansprucht die Priorität der Deutschen Patentanmeldung DE 10 2015 225 509.3, angemeldet am 16. Dezember 2015. Der Inhalt dieser DE-Anmeldung wird durch Bezugnahme („incorporation by refe- rence") mit in den vorliegenden Anmeldungstext aufgenommen.
HINTERGRUND DER ERFINDUNG Gebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein reflektives optisches Element, insbesondere für eine mikrolithographische Projektionsbelichtungsanlage oder für eine Maskeninspektionsanlage.
Stand der Technik
Mikrolithographie wird zur Herstellung mikrostrukturierter Bauelemente, wie bei- spielsweise integrierter Schaltkreise oder LCD's, angewendet. Der Mikrolitho- graphieprozess wird in einer sogenannten Projektionsbelichtungsanlage durchgeführt, welche eine Beleuchtungseinrichtung und ein Projektionsobjektiv aufweist. Das Bild einer mittels der Beleuchtungseinrichtung beleuchteten Maske (= Retikel) wird hierbei mittels des Projektionsobjektivs auf ein mit einer lichtempfindlichen Schicht (Photoresist) beschichtetes und in der Bildebene des Projektionsobjektivs angeordnetes Substrat (z.B. ein Siliziumwafer) projiziert, um die Maskenstruktur auf die lichtempfindliche Beschichtung des Substrats zu übertragen.
Maskeninspektionsanlagen werden zur Inspektion von Retikeln für mikrolithographische Projektionsbelichtungsanlagen verwendet.
In für den EUV-Bereich ausgelegten Projektionsobjektiven oder Inspektionsobjek- tiven, d.h. bei Wellenlängen von z.B. etwa 13 nm oder etwa 7 nm, werden mangels Verfügbarkeit geeigneter lichtdurchlässiger refraktiver Materialien reflektive optische Elemente als optische Komponenten für den Abbildungsprozess verwendet. Ein in der Praxis auftretendes Problem ist, dass diese für den Betrieb im EUV ausgelegten reflektiven optischen Elemente insbesondere infolge der Absorption der von der EUV-Lichtquelle emittierten Strahlung eine Erwärmung und eine damit einhergehende thermische Ausdehnung bzw. Deformation erfahren, welche wiederum eine Beeinträchtigung der Abbildungseigenschaften des optischen Systems zur Folge haben kann. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn Beleuchtungs- settings mit vergleichsweise kleinen Beleuchtungspolen (z.B. in Dipol- oder Quadrupol-Beleuchtungssettings) eingesetzt werden, in welchen die Elementerwärmung bzw. -deformation über die optische Wirkfläche des reflektiven optischen Elements hinweg stark variiert.
Eine Übertragung von für VUV-Lithographiesysteme (mit einer Arbeitswellenlänge z.B. von ca. 200 nm oder ca. 160 nm) bekannten Lösungsansätzen zur Überwindung des vorstehend beschriebenen Problems der Elementerwärmung auf EUV- Systeme gestaltet sich u.a. insofern teilweise als schwierig, als die Anzahl an für eine aktive Deformationskompensation zur Verfügung stehenden optischen Wirkflächen infolge der (zur Vermeidung zu großer Lichtverluste aufgrund der notwendigen Reflexionen) vergleichsweise geringeren Anzahl von optischen Elementen bzw. Spiegeln relativ stark begrenzt ist. Zur Überwindung des vorstehend beschriebenen Problems der Elementerwärmung in EUV-Systemen ist es insbesondere bekannt, zusätzliche Vorrichtungen zur Realisierung von Starrkörperbewegungen und/oder Temperaturänderungen im Bereich der optischen Wirkfläche der für den Betrieb im EUV ausgelegten reflek-
tiven optischen Elemente einzusetzen, wodurch jedoch die Komplexität der Systeme erhöht wird.
Zum Stand der Technik wird lediglich beispielhaft auf DE 10 2010 039 930 A1 verwiesen.
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein reflektives optisches Element, insbesondere für eine mikrolithographische Projektionsbelichtungsanlage oder für eine Maskeninspektionsanlage, bereitzustellen, welches bei vergleichsweise geringem konstruktivem Aufwand eine wirksame Vermeidung oder zumindest Reduzierung thermischer Deformationen bzw. damit einhergehender Beeinträchtigun- gen des Abbildungsverhaltens ermöglicht.
Diese Aufgabe wird durch ein reflektives optisches Element gemäß den Merkmalen der unabhängigen Patentansprüche gelöst. Gemäß einem Aspekt betrifft die Erfindung ein reflektives optisches Element, insbesondere für eine mikrolithographische Projektionsbelichtungsanlage oder eine Maskeninspektionsanlage, wobei das reflektive optische Element eine optische Wirkfläche aufweist, mit
- einem Substrat; - einem Reflexionsschichtsystem; und
- wenigstens einer porösen Ausgasschicht, welche bei Bestrahlung der optischen Wirkfläche mit elektromagnetischer Strahlung zumindest zeitweise in der Ausgasschicht adsorbierte Teilchen freisetzt.
Gemäß diesem Aspekt beinhaltet die Erfindung das Konzept, im Betrieb die Erwärmung des reflektiven optischen Elements in der Nähe der optischen Wirkfläche bzw. im Bereich des Reflexionsschichtsystems dadurch zu limitieren, dass die
durch die elektromagnetische Strahlung (d.h. während eines Lichtpulses) im reflektiven optischen Element induzierte Wärme zum Teil dazu verwendet wird, in einer eigens hierzu vorgesehenen porösen Ausgasschicht absorbierte Teilchen auszulösen. Dies hat zur Folge, dass entsprechend weniger Energie im oberflä- chennahen Bereich zur Erwärmung des reflektiven optischen Elements zur Verfügung steht, also auch eine entsprechende Temperaturerhöhung demgemäß geringer ausfällt.
Bei den adsorbierten Teilchen kann es sich lediglich beispielhaft um eingelagerte Wassermoleküle handeln, wobei die strahlungsinduzierte Wärme dann entsprechend zur Verdunstung des Wassers genutzt wird. In weiteren Ausführungen kann es sich auch um eingelagerte Edelgase (z.B. Argon (Ar)) handeln.
Bei dem vorstehend beschriebenen Konzept des Einsatzes der porösen Ausgas- schicht ist zu beachten, dass im Zeitraum zwischen den auf das reflektive optische Element auftreffenden Lichtpulsen aufgrund der dann stattfindenden erneuten Einlagerung der zuvor absorbierten Teilchen typischerweise wieder Absorptionsenergie bzw. Wärme frei wird. Allerdings findet der zuletzt genannte Effekt auf einer vergleichsweise wesentlich größeren Zeitskala statt, so dass z.B. zwischen den auf das reflektive optische Element auftreffenden Lichtpulsen eine aktive Kühlung des Systems erfolgen kann.
Im Ergebnis kann mit dem vorstehend beschriebenen Konzept eine Absenkung der maximal auftretenden Peaktemperaturen und damit insbesondere etwa ein Schutz von vergleichsweise temperatursensitiven Schichten bzw. Reflexionsschichtsystemen des reflektiven optischen Elements erreicht werden.
Gemäß einer Ausführungsform ist diese Ausgasschicht auf der dem Substrat zugewandten Seite des Reflexionsschichtsystems angeordnet.
Gemäß einer Ausführungsform weist das reflektive optische Element eine erste poröse Ausgasschicht und eine zweite poröse Ausgasschicht auf, wobei die zweite Ausgasschicht derart ausgelegt ist, dass bei Bestrahlung der optischen Wirk-
fläche mit elektromagnetischer Strahlung von der ersten Ausgasschicht freigesetzte Teilchen in der zweiten Ausgasschicht zumindest zeitweise adsorbiert werden.
Gemäß einer Ausführungsform weist das reflektive optische Element wenigstens eine Wärmeabstrahlschicht auf, welche bei Bestrahlung der optischen Wirkfläche mit elektromagnetischer Strahlung eine Abstrahlung von durch die elektromagnetische Strahlung in dem reflektiven optischen Element induzierter Wärme im Vergleich zu einem analogen Aufbau ohne die Wärmeabstrahlschicht erhöht. Gemäß einem weiteren Aspekt weist ein erfindungsgemäßes reflektives optisches Element, insbesondere für eine mikrolithographische Projektionsbelichtungsanlage oder für eine Maskeninspektionsanlage, wobei das reflektive optische Element eine optische Wirkfläche aufweist, auf: ein Substrat; - ein Reflexionsschichtsystem; und
- wenigstens eine Wärmeabstrahlschicht, welche bei Bestrahlung der optischen Wirkfläche mit elektromagnetischer Strahlung eine Abstrahlung von durch die elektromagnetische Strahlung in dem reflektiven optischen Element induzierter Wärme im Vergleich zu einem analogen Aufbau ohne die Wärme- abstrahlschicht erhöht.
Gemäß dieses Aspekts liegt der Erfindung insbesondere das Konzept zugrunde, eine unerwünschte thermisch bedingte Deformation eines reflektiven optischen Elements infolge der im Betrieb auftreffenden elektromagnetischen Strahlung dadurch zumindest zu reduzieren, dass ein möglichst effektiver Abtransport von
Infrarot (IR)-Strahlung über eine Wärmeabstrahlschicht bereitgestellt wird.
Dabei macht sich die Erfindung insbesondere den Umstand zunutze, dass etwa in einem EUV-Spiegel das Substrat bzw. die zu dessen Herstellung typischerweise verwendeten Substratmaterialien für IR-Strahlung zumindest teilweise transparent sind mit der Folge, dass der erfindungsgemäße Wärmeabtransport über die Wärmeabstrahlschicht durch das Substrat hindurch erfolgen kann.
Durch die Erfindung wird insbesondere dem Umstand Rechnung getragen, dass thermisch bedingte Deformationen auf Seiten des Substrats zum einen (aufgrund der um Größenordnungen höheren Dicke im Vergleich zum Reflexionsschicht- System) hinsichtlich der beim reflektiven optischen Element auftretenden Wellen- fronteffekte besonders problematisch sind und zum anderen auch durch die Auswahl spezieller Substratmaterialien (wie etwa Zerodur® oder ULE®) in der Regel im Betrieb nicht vollständig zu vermeiden sind. Der zuletzt genannte Umstand ist auch darauf zurückzuführen, dass die sogenannte„Zero-Crossing-Temperatur" (= Null-Durchgangstemperatur), bei welcher der thermische Ausdehnungskoeffizient solcher Substratmaterialien in seiner Temperaturabhängigkeit einen Null- Durchgang aufweist, nicht exakt einstellbar ist, zumal die sich im Betrieb letztlich einstellende Temperatur über die optische Wirkfläche hinweg und damit auch über den Substratquerschnitt variiert.
Gemäß einer Ausführungsform ist die Wärmeabstrahlschicht auf der dem Substrat zugewandten Seite des Reflexionsschichtsystems angeordnet. Diese Ausgestaltung hat den Vorteil, dass bei Auslegung der Wärmeabstrahlschicht deren Optimierung im Hinblick auf die IR-Abstrahlung - insbesondere in Bezug auf Material und Dicke der Wärmeabstrahlschicht - ohne Rücksicht auf die Abstrahl- bzw. Emissionseigenschaften der Abstrahlschicht für die im Betrieb auf das reflektive optische Element auftreffende elektromagnetische Nutzstrahlung (z.B. EUV- Strahlung im Falle eines EUV-Spiegels) erfolgen kann. Mit anderen Worten können im Falle einer Anordnung der Wärmeabstrahlschicht auf der dem Substrat zu- gewandten Seite des Reflexionsschichtsystems die Emissions- (und damit auch
Absorptions-) Eigenschaften der Wärmeabstrahlschicht für die elektromagnetische Nutzstrahlung bzw. Arbeitswellenlänge außer Acht gelassen werden.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist die Wärmeabstrahlschicht auf der der optischen Wirkfläche zugewandten Seite des Reflexionsschichtsystems angeordnet. In diesem Falle ist die Wärmeabstrahlschicht vorzugsweise derart ausgestaltet, dass die Absorption der im Betrieb auf das reflektive optische Element auftref-
fenden elektromagnetischen Nutzstrahlung (z.B. EUV-Strahlung im Falle eines EUV-Spiegels) möglichst gering ist.
Gemäß einer Ausführungsform weist das erfindungsgemäße reflektive optische Element ferner eine Wärmeisolationsschicht auf, welche zwischen Substrat und Reflexionsschichtsystem angeordnet ist. Hierdurch kann erreicht werden, dass die im Betrieb des reflektiven optischen Elements induzierte Wärme im Wesentlichen im Reflexionsschichtsystem verbleibt und somit nicht bis zum Substrat gelangt. Infolgedessen steht zum einen eine größere Zeitspanne für den Wärmeabtrans- port über die IR-Abstrahlung von der optischen Wirkfläche aus zur Verfügung, und zum anderen wird diese IR-Abstrahlung aufgrund des Temperaturanstiegs in dem Reflexionsschichtsystem unterstützt.
Dieser Ausgestaltung liegt die weitere Überlegung zugrunde, dass ein Wärme- eintrag in das Reflexionsschichtsystem im Hinblick auf den am reflektiven optischen Element auftretenden Wellenfronteffekt weniger problematisch ist als ein Wärmeeintrag in das Substrat (wo sich eine thermisch induzierte relative Ausdehnung aufgrund der im Vergleich zum Reflexionsschichtsystem um mehrere Größenordnungen höheren absoluten Dicke des Substrats wesentlich gravieren- der auf den Wellenfronteffekt auswirkt).
Gemäß einer Ausführungsform weist das reflektive optische Element ferner wenigstens ein Peltierelement auf, welches zwischen dem Substrat und dem Reflexionsschichtsystem angeordnet ist.
Dieser Ausführungsform liegt das weitere Konzept zugrunde, durch Einsatz eines mit elektrischem Strom beaufschlagbaren Peltierelements zwischen Substrat und Reflexionsschichtsystem im Betrieb je nach Bedarf - z.B. bei einem drohenden Temperaturanstieg des Substrats - eine (insbesondere auch regelbare) aktive Kühlung des Substrats zu erreichen, wobei in diesem Falle entsprechend dem
Funktionsprinzip des Peltierelements auf der dem Reflexionsschichtsystem zugewandten Seite ein Temperaturanstieg erfolgt. Dem liegt wiederum die Überlegung zugrunde, dass typischerweise ein Wärmeeintrag in das Reflexionsschichtsystem
wie bereits erläutert (aufgrund der um Größenordnungen geringeren Dicke im Vergleich zum Substrat) weniger problematisch ist als ein Wärmeeintrag in das Substrat. Die Erfindung betrifft weiter ein reflektives optisches Element, insbesondere für eine mikrolithographische Projektionsbelichtungsanlage oder eine Maskeninspektionsanlage, wobei das reflektive optische Element eine optische Wirkfläche aufweist, mit
- einem Substrat; - einem Reflexionsschichtsystem; und
- einem Peltierelement, welches zwischen dem Substrat und dem Reflexionsschichtsystem angeordnet ist.
Gemäß einer Ausführungsform weist das erfindungsgemäße reflektive optische Element ferner eine Wärmepufferschicht auf, welche zwischen dem Substrat und dem Reflexionsschichtsystem angeordnet ist.
Hierdurch kann erreicht werden, dass die während des Auftreffens von Lichtpulsen in das reflektive optische Element eingebrachte Wärme von dem Reflexions- schichtsystem vergleichsweise schnell an die Wärmepufferschicht 890 weitergegeben wird, so dass ein zu hoher Temperaturanstieg auf Seiten des Reflexionsschichtsystems vermieden und gegebenenfalls temperatursensitive Schichten bzw. Schichtsysteme geschützt werden können. In den Zeitintervallen zwischen den Lichtpulsen kann die Wärme von der Wärmepufferschicht an das Substrat weitergeben werden.
Gemäß einer Ausführungsform ist das reflektive optische Element für eine Arbeitswellenlänge von weniger als 30nm, insbesondere weniger als 15nm, ausgelegt. Die Erfindung ist jedoch hierauf nicht beschränkt, so dass in weiteren Anwendun- gen die Erfindung auch in einem optischen System mit einer Arbeitswellenlänge im VUV-Bereich (z.B. von weniger als 200nm oder weniger als 160nm) vorteilhaft realisiert werden kann.
Bei dem erfindungsgemäßen reflektiven optischen Element kann es sich um einen Spiegel, insbesondere einen Spiegel für eine mikrolithographische Projektions- belichtungsanlage oder einen Spiegel für eine Maskeninspektionsanlage, handeln. Des Weiteren kann es sich bei dem erfindungsgemäßen reflektiven optischen Element auch um ein Retikel für eine mikrolithographische Projektionsbelich- tungsanlage handeln.
Die Erfindung betrifft weiter ein optisches System einer mikrolithographischen Pro- jektionsbelichtungsanlage, insbesondere eine Beleuchtungseinrichtung oder ein Projektionsobjektiv, ein optisches System einer Maskeninspektionsanlage, sowie auch eine mikrolithographische Projektionsbelichtungsanlage und eine Maskeninspektionsanlage mit wenigstens einem reflektiven optischen Element mit den vorstehend beschriebenen Merkmalen.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind der Beschreibung sowie den Unteransprüchen zu entnehmen.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von in den beigefügten Abbildungen dar- gestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN Es zeigen:
Figur 1 eine schematische Darstellung zur Erläuterung des Aufbaus eines reflektiven optischen Elements gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung;
Figur 2-5 schematische Darstellungen zur Erläuterung des Aufbaus eines reflektiven optischen Elements gemäß weiterer Ausführungsformen der Erfindung;
Figur 6 ein Diagramm zur Erläuterung der Wirkungsweise eines reflektiven optischen Elements gemäß einer weiteren Ausführungsforme der Erfindung;
Figur 7-8 schematische Darstellungen zur Erläuterung des Aufbaus eines reflektiven optischen Elements gemäß weiterer Ausführungsformen der Erfindung; und Figur 9 eine schematische Darstellung zur Erläuterung des möglichen Aufbaus einer für den Betrieb im EUV ausgelegten mikrolithographischen Projektionsbelichtungsanlage.
DETAILLIERTE BESCHREIBUNG BEVORZUGTER AUSFÜHRUNGSFORMEN
Fig. 1 zeigt eine schematische Darstellung zur Erläuterung des Aufbaus eines erfindungsgemäßen reflektiven optischen Elements in einer ersten Ausführungsform der Erfindung.
Das reflektive optische Element 100 umfasst insbesondere ein Substrat 105, welches aus einem beliebigen geeigneten (Spiegel-)Substratmaterial hergestellt ist. Geeignete Substratmaterialien sind z.B. Titandioxid (TiO2)-dotiertes Quarzglas, wobei lediglich beispielhaft (und ohne dass die Erfindung hierauf beschränkt wäre) die unter den Markenbezeichnungen ULE® (der Firma Corning Inc.) oder Zerodur® (der Firma Schott AG) vertriebenen Materialien verwendbar sind.
Des Weiteren weist das reflektive optische Element 100 in grundsätzlich für sich bekannter Weise ein Reflexionsschichtsystem 1 10 auf, welches in der dargestellten Ausführungsform lediglich beispielhaft einen Molybdän-Silizium (Mo-Si)- Schichtstapel umfasst. Ohne dass die Erfindung auf konkrete Ausgestaltungen dieses Schichtstapels beschränkt wäre, kann ein lediglich beispielhafter geeigne-
ter Aufbau etwa 50 Lagen bzw. Schichtpaketen eines Schichtsystems aus Molybdän (Mo)-Schichten mit einer Schichtdicke von jeweils 2.7nm und Silizium (Si)- Schichten mit einer Schichtdicke von jeweils 3.3nm umfassen. Optional können noch weitere Funktionsschichten, wie beispielsweise eine Deckschicht („Cap- Layer"), eine Substratschutzschicht (SPL = "Substrate Protection Layer") und/oder Diffusionsbarrieren vorgesehen sein.
Bei dem reflektiven optischen Element 100 kann es sich insbesondere um ein reflektives optisches Element bzw. einen Spiegel eines optischen Systems, insbe- sondere des Projektionsobjektivs oder der Beleuchtungseinrichtung einer mikrolithographischen Projektionsbelichtungsanlage oder des Inspektionsobjektivs einer Maskeninspektionsanlage, handeln. Des Weiteren kann das optische Element bzw. das optische System insbesondere für den Betrieb im EUV ausgelegt sein. Die im Betrieb des optischen Systems erfolgende Beaufschlagung einer optischen Wirkfläche 100a des reflektiven optischen Elements 100 mit elektromagnetischer EUV-Strahlung (in Fig. 1 durch einen Pfeil angedeutet) hat zur Folge, dass eine Volumenausdehnung sowohl im Reflexionsschichtsystem 1 10 als auch im Substrat 105 stattfindet, wobei diese Volumenausdehnung je nach Intensitätsvertei- lung der auftreffenden elektromagnetischen Strahlung (insbesondere also im Falle eines pupillennahen reflektiven optischen Elements abhängig von dem eingestellten Beleuchtungssetting) inhomogen über die optische Wirkfläche 100a verlaufen kann. Um nun die durch besagte Bestrahlung der optischen Wirkfläche 100a mit elektromagnetischer Strahlung bedingte Deformation des reflektiven optischen Elements 100 insgesamt und insbesondere die Deformation der optischen Wirkfläche 100a und einen damit im Betrieb des reflektiven optischen Elements 100 einhergehenden Wellenfronteffekt zumindest teilweise zu reduzieren, weist das reflektive opti- sehe Element 100 eine Wärmeabstrahlschicht 120 auf, welche sich gemäß Fig. 1 auf der der optischen Wirkfläche 100a abgewandten Seite des Reflexionsschichtsystems 1 10 befindet.
Diese Wärmeabstrahlschicht 120 zeichnet sich durch eine vergleichsweise hohe Emissivität für Infrarot (IR)-Strahlung aus, so dass ein Wärmeabtransport über die Wärmeabstrahlschicht 120 durch das Substrat 105 hindurch stattfindet. Auf Grund dieses Wärmeabtransports steht die entsprechend abgeführte strahlungsinduzier- te Wärme nicht mehr für die Erzeugung einer thermisch bedingten Deformation insbesondere des Substrats 105 bzw. der optischen Wirkfläche 100a zur Verfügung, so dass im Ergebnis eine solche Deformation vermieden oder zumindest reduziert wird. Fig. 2 zeigt eine weitere Ausführungsform, wobei zu Fig. 1 analoge bzw. im Wesentlichen funktionsgleiche Komponenten mit um„100" erhöhten Bezugsziffern bezeichnet sind. Die Ausführungsform von Fig. 2 unterscheidet sich von derjenigen aus Fig. 1 dadurch, dass die Wärmeabstrahlschicht 220 auf der der optischen Wirkfläche 200a zugewandten Seite des Reflexionsschichtsystems 210 angeord- net ist. Vorzugsweise ist die Wärmeabstrahlschicht 220 in dieser Ausführungsform derart ausgestaltet, dass sie zwar eine möglichst hohe Emissivität für die abzuführende IR-Strahlung besitzt, andererseits jedoch für die im Betrieb auf das reflektive optische Element 200 auftreffende elektromagnetische Nutzstrahlung bzw. EUV- Strahlung nur eine geringe Emissivität (da diese gleichbedeutend mit einem gerin- gern Absorptionsvermögen ist) vorliegt.
Geeignete Materialien für die Wärmeabstrahlschicht 220 bzw. 120 sind z.B. Niob- oxid (NbO), Siliziumnitrid (SiN), Zirkonoxid (ZrO) oder amorpher Kohlenstoff (C). In Ausführungsformen kann die Wärmeabstrahlschicht 220 bzw. 120 auch eine
Dotierung (z.B. einer Silizium (Si)- oder Molybdän (Mo)-Schicht) mit einem oder mehreren der vorstehend genannten Materialien (z.B. eine Dotierung mit 10% Kohlenstoffatomen) aufweisen. Hierdurch kann in erwünschter Weise eine vergleichsweise vernachlässigbare Beeinflussung der Emissionseigenschaften des Reflexionsschichtsystems für die das Nutzlicht bildende EUV-Strahlung bei signifikanter Erhöhung der Emissivität für IR-Strahlung erreicht werden.
Typische Dicken der Wärmeabstrahlschicht 220 bzw. 120 können je nach Material z.B. im Bereich von 5nm bis 100nm liegen, wobei grundsätzlich die in Fig. 1 realisierte Platzierung der Wärmeabstrahlschicht 120 auf der dem Substrat 105 zugewandten Seite des Reflexionsschichtsystems 1 10 vergleichsweise größere Dicken sowie auch eine größere Flexibilität hinsichtlich der Materialauswahl ermöglicht (da keine Rücksicht auf die in diesem Falle irrelevanten Abstrahl- bzw. Emissionseigenschaften für EUV-Strahlung genommen werden muss).
Fig. 3 zeigt eine weitere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen reflektiven optischen Elements 300, wobei zu Fig. 2 analoge bzw. im Wesentlichen funktionsgleiche Komponenten mit um„100" erhöhten Bezugsziffern bezeichnet sind.
Die Ausführungsform von Fig. 3 unterscheidet sich von derjenigen aus Fig. 2 dadurch, dass gemäß Fig. 3 eine zusätzliche Wärmeisolationsschicht 330 zwi- sehen dem Reflexionsschichtsystem 310 und dem Substrat 305 angeordnet ist. Hierdurch wird ein längerer Verbleib der strahlungsinduzierten Wärme im Reflexionsschichtsystem 310 erreicht mit der Folge, dass auch eine größere Zeitspanne für den Wärmeabtransport durch die IR-Abstrahlung der Wärmeabstrahlschicht 320 zur Verfügung steht.
Ein geeignetes Material für die Wärmeisolationsschicht 330 ist z.B. amorphes Quarzglas (S1O2), wobei deren Dicke im Hinblick auf die Platzierung auf der der optischen Wirkfläche 300a abgewandten Seite des Reflexionsschichtsystems 310 vergleichsweise unkritisch ist und lediglich beispielhaft im Bereich von einigen 10nm oder einigen 100nm liegen kann.
Fig. 4 zeigt eine weitere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen reflektiven optischen Elements 400, wobei wiederum zu Fig. 3 analog bzw. im Wesentlichen funktionsgleiche Komponenten mit um„100" erhöhten Bezugsziffern bezeichnet sind.
Gemäß Fig. 4 weist das reflektive optische Element 400 im Unterschied zu den vorstehend beschriebenen Ausführungsformen eine poröse Ausgasschicht 440
auf, welche im Ausführungsbeispiel zwischen dem Reflexionsschichtsystem 410 und dem Substrat 405 angeordnet ist. Die Dicke der porösen Ausgasschicht 440 kann lediglich beispielhaft im Bereich von Ι μηι bis Ι Ομηι liegen. Die Ausgasschicht 440 dient dazu, Teilchen bzw. Moleküle (z.B. Wasser oder ein Edelgas wie z.B. Argon (Ar)) temporär einzulagern. Eine Freisetzung dieser eingelagerten bzw. absorbierten Teilchen unter Verwendung der bei auf die optische Wirkfläche 400a auftreffenden Lichtpulsen in das reflektive optische Element 400 eingebrachten Wärme hat zur Folge, dass entsprechend weniger Energie im ober- flächennahen Bereich des reflektiven optischen Elements 400 (d.h. in Nähe der optischen Wirkfläche 400a) zur Verfügung steht und somit auch eine Temperaturerhöhung insbesondere des Reflexionsschichtsystems 410 im Vergleich zu einem analogen Aufbau ohne die Ausgasschicht 440 geringer ausfällt. Zwar findet zwischen aufeinanderfolgenden Lichtpulsen eine erneute Einlagerung von zuvor desorbierten Teilchen in der Ausgasschicht 440 unter Freisetzung von Absorptionsenergie statt. Im Ergebnis kann jedoch eine Absenkung der maximal auftretenden Peaktemperaturen und somit ein Schutz insbesondere von temperaturempfindlichen Reflexionsschichtsystemen 410 erreicht werden. Dies ist in Fig. 6 anhand eines Vergleichs zweier typischer Verläufe für die Zeitabhängigkeit der Temperaturerhöhung ΔΤ im oberflächennahen Bereich ohne (Kurve„A") bzw. mit (Kurve„B") Vorhandensein der Ausgasschicht 440 angedeutet.
Wie aus Fig. 4 ferner ersichtlich, weist das reflektive optische Element 400 im Aus- führungsbeispiel ferner Defekte 460 auf, welche ein Austreten der ausgelösten bzw. desorbierten Teilchen ermöglichen. Derartige Defekte 460 können in beliebiger geeigneter weise, z.B. in Form von Kohlenstoff-Nanoröhren, durch ein geeignetes Ätzverfahren etc. bereitgestellt werden. Fig. 5 zeigt eine weitere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen reflektiven optischen Elements 500, wobei zu Fig. 4 analoge bzw. im Wesentlichen funktionsgleiche Komponenten mit um„100" erhöhten Bezugsziffern bezeichnet sind.
Die Ausführungsform von Fig. 5 unterscheidet sich von derjenigen aus Fig. 4 dadurch, dass zusätzlich zur Ausgasschicht 550 auf deren dem Substrat 505 zugewandter Seite eine weitere Ausgasschicht 570 vorgesehen ist. In dieser weiteren Ausgasschicht 570 können die aus der Ausgasschicht 550 wie vorstehend be- schrieben ausgetriebenen Teilchen zwischengespeichert werden, so dass in dieser Ausführungsform gegebenenfalls auf die im reflektiven optischen Element 400 von Fig. 4 vorhandenen Defekte 460 verzichtet werden kann.
Bei den Ausführungsformen von Fig. 4 und 5 kann jeweils zwischen aufeinander- folgenden Lichtpulsen eine aktive Kühlung erfolgen, um die mit der Freisetzung von Absorptionsenergie anfallende Wärme entsprechend abzutransportieren.
Fig. 7 zeigt eine entsprechende weitere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen reflektiven optischen Elements 700, wobei zu Fig. 4 analoge bzw. im Wesent- liehen funktionsgleiche Komponenten mit um „100" erhöhten Bezugsziffern bezeichnet sind. In dieser Ausführungsform ist zwischen dem Substrat 705 und dem Reflexionsschichtsystem 710 ein Peltierelement 780 angeordnet, welches aus Peltierschichten 781 , 782 aufgebaut und über Elektroden (nicht eingezeichnet) mit elektrischem Strom beaufschlagbar ist.
Auf diese Weise kann eine Kühlung des Substrats 705 auf Kosten einer Erwärmung des Reflexionsschichtsystems 710 erzielt werden, wobei wiederum der bereits eingangs erläuterte Umstand ausgenutzt wird, dass je nach konkreten Aufbau des reflektiven optischen Elements ein Wärmeeintrag in das Reflexionsschicht- System im Vergleich zu einem Wärmeeintrag in das Substrat vergleichsweise unproblematisch ist.
Der vorstehend beschriebene Einsatz eines Peltierelements 780 kann insbesondere auch vorteilhaft mit dem Vorhandensein einer Wärmeabstrahlschicht 220 bzw. 320 z.B. gemäß Fig. 2 oder Fig. 3 kombiniert werden, da auf diese Weise die durch das Peltierelement 780 zusätzlich in das Reflexionsschichtsystem 210 bzw. 310 eingebrachte Wärme effektiv abtransportiert werden kann.
Fig. 8 zeigt eine weitere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen reflektiven optischen Elements 800, wobei zu Fig. 7 analoge bzw. im Wesentlichen funktionsgleiche Komponenten mit um„100" erhöhten Bezugsziffern bezeichnet sind. Gemäß Fig. 8 weist das erfindungsgemäße reflektive optische Element 800 eine Wärmepufferschicht 890 auf, welche zwischen Reflexionsschichtsystem 810 und Substrat 805 angeordnet sein kann und eine vergleichsweise hohe Wärmekapazität besitzt. Hierdurch kann erreicht werden, dass die während des Auftreffens von Lichtpulsen in das reflektive optische Element 800 eingebrachte Wärme von dem Reflexionsschichtsystem 810 vergleichsweise schnell an die Wärmepufferschicht 890 weitergegeben wird, so dass ein ausgeprägter Temperaturanstieg auf Seiten des Reflexionsschichtsystems 810 vermieden werden kann (und wiederum analog etwa zu Fig. 4 bis 6 gegebenenfalls temperatursensitive Schichten bzw. Schichtsysteme geschützt werden können). Durch diese Ausgestaltung kann dem Umstand Rechnung getragen werden, dass typische Substratmaterialien i.d.R. eine vergleichsweise geringe Wärmeleitfähigkeit aufweisen, so dass ein hierdurch bedingter Wärmestau innerhalb des Reflexionsschichtsystems im Falle temperatursensitiver Schichten zu einer Schädigung des Schichtaufbaus führen kann.
In Zeitintervallen zwischen den Lichtpulsen kann die Wärme von der Wärmepufferschicht 890 an das Substrat 805 weitergeben werden. Infolge des Wärmeabtransports über die vorstehend beschriebene Wärmepufferschicht 890 kann eine Absenkung der im Bereich des Reflexionsschichtsystems 810 auftretenden Peaktemperaturen erreicht werden. Die Wärmepufferschicht 890 kann z.B. ein
Material aufweisen, welches bei der Betriebstemperatur einen Phasenübergang zeigt, wobei in diesem Falle eine besonders effiziente Zwischenspeicherung der Wärme aufgrund der stattfindenden Phasenumwandlung erzielt werden kann. Wenngleich die vorstehend beschriebenen Ausführungsformen jeweils einen
Spiegel mit einem Reflexionsschichtsystem in Form eines Vielfachschichtsystems bzw. Schichtstapels (z.B. aus Molybdän (Mo)- und Silizium (Si)-Schichten) zeigen, ist die Erfindung hierauf nicht beschränkt. In weiteren Ausführungsformen kann es
sich bei dem Reflexionsschichtsystem auch um eine Einzelschicht, z.B. eine Ruthenium (Ru)-Schicht eines für den Betrieb unter streifendem Einfall ausgelegten Spiegels handeln (auch als Gl-Spiegel bezeichnet, Gl =„grazing incidence" = streifender Einfall).
Fig. 9 zeigt eine schematische Darstellung einer beispielhaften für den Betrieb im EUV ausgelegten Projektionsbelichtungsanlage, in welcher die vorliegende Erfindung realisierbar ist. Gemäß Fig. 9 weist eine Beleuchtungseinrichtung in einer für EUV ausgelegten Projektionsbelichtungsanlage 900 einen Feldfacettenspiegel 903 und einen Pupillenfacettenspiegel 904 auf. Auf den Feldfacettenspiegel 903 wird das Licht einer Lichtquelleneinheit, welche eine Plasmalichtquelle 901 und einen Kollektorspiegel 902 umfasst, gelenkt. Im Lichtweg nach dem Pupillenfacettenspiegel 904 sind ein erster Teleskopspiegel 905 und ein zweiter Teleskopspiegel 906 angeordnet. Im Lichtweg nachfolgend ist ein Umlenkspiegel 907 angeord- net, der die auf ihn treffende Strahlung auf ein Objektfeld in der Objektebene eines sechs Spiegel 951 -956 umfassenden Projektionsobjektivs lenkt. Am Ort des Objektfeldes ist eine reflektive strukturtragende Maske 921 auf einem Maskentisch 920 angeordnet, die mit Hilfe des Projektionsobjektivs in eine Bildebene abgebildet wird, in welcher sich ein mit einer lichtempfindlichen Schicht (Photoresist) be- schichtetes Substrat 961 auf einem Wafertisch 960 befindet.
Von den Spiegeln 951 -956 des Projektionsobjektivs können insbesondere die - bezogen auf den optischen Strahlengang im Anfangsbereich des Projektionsobjektivs angeordneten - Spiegel 951 und 952 in der erfindungsgemäßen Weise ausgestaltet sein, da der erfindungsgemäß erzielte Effekt infolge der an diesen
Spiegeln 951 , 952 aufgrund der noch vergleichsweise geringen aufsummierten Reflexionsverluste und damit der relativ hohen Lichtintensitäten dann besonders ausgeprägt ist. Die Erfindung ist jedoch nicht auf die Anwendung auf diese Spiegel 951 , 952 beschränkt, so dass grundsätzlich auch andere Spiegel in der erfin- dungsgemäßen Weise ausgestaltet werden können.
Wenn die Erfindung auch anhand spezieller Ausführungsformen beschrieben wurde, erschließen sich für den Fachmann zahlreiche Variationen und alternative
Ausführungsformen, z.B. durch Kombination und/oder Austausch von Merkmalen einzelner Ausführungsformen. Dementsprechend versteht es sich für den Fachmann, dass derartige Variationen und alternative Ausführungsformen von der vorliegenden Erfindung mit umfasst sind, und die Reichweite der Erfindung nur im Sinne der beigefügten Patentansprüche und deren Äquivalente beschränkt ist.