DaimlerChrysler AG Dr . Rauscher
23.04.2003
Verfahren zur Herstellung eines Werkstücks aus einem Verbundmaterial
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung eines Werkstücks aus einem Verbundmaterial, wobei Verstärkungspartikel in ein Gussmaterial eingebettet sind, insbesondere auf ein Verfahren zur Herstellung eines Werkstücks mit komplexer Geometrie, sowie auf ein nach einem ent- sprechenden Verfahren hergestelltes Werkstück aus einem solchen Verbundmaterial .
In bestimmten Anwendungsfällen ist beispielsweise die Festigkeit von gegossenen Aluminium-Kompressorrädern, wie sie zum Beispiel in Turboladern für Motoren in Fahrzeugen Verwendung finden, aufgrund der heutzutage vorgesehenen hohen Drehzahlen solcher Kompressorräder nicht mehr ausreichend. Demzufolge müssen diese Kompressorräder verstärkt werden. Allgemein können Konstruktionsbauteile insgesamt oder nur an bestimmten Stellen lokal durch Einbringung von Verstärkungspartikeln in ein eigentliches Gussmaterial verstärkt werden. So kann beispielsweise im Fall von Aluminium-Kompressorrädern in Turboladern eine Verstärkung sowohl im Bereich der Flügel dieser Kompressorräder als auch im Bereich der Nabe dieser Kompres- sorräder erreicht werden. Allgemein ist es jedoch bei Bauteilen mit komplexer Geometrie schwierig bzw. unmöglich, eine gleichmäßige Verteilung von Verstärkungspartikeln in dem eigentlichen Gussmaterial zu erzielen. So behindern beispielsweise im Fall der genannten Aluminium-Kompressorräder die un- terschiedlichen Materialstärken im Bereich der Flügel (dünn)
und im Bereich der Nabe (dick) üblicherweise eine gleichmäßige Verteilung der Verstärkungspartikel .
Aus DE 10113590 AI ist bereits ein Verfahren zur Herstellung eines Konstruktionsteils bekannt, bei welchem ein poröser Precursor-Vorkörper hergestellt wird aus Metalloxid-Körnern, welche als Verstärkungspartikel vorgesehen sind, welche jeweils von einer Bindemittelschicht umgeben sein können, wobei durch lokale Erhitzung die von der jeweiligen Binde- mittelschicht umgebenen Metalloxid-Verstärkungspartikel in einem Sintervorgang zu dem genannten Precursor-Vorkörper verbindbar sind. Dieser Precursor-Vorkörper kann dann durch ein Gussmaterial ausgegossen werden, wobei die entsprechenden Metalloxid-Körner in das Gussmaterial eingebettet werden, wo- durch ein Konstruktionsteil entsteht.
Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren zur Herstellung eines Werkstücks aus einem Verbundmaterial bereitzustellen, welches die Nachteile des Standes der Tech- nik überwindet und insbesondere eine vorbestimmte Partikelverteilung von Verstärkungspartikeln, welche in ein Gussmaterial eingebettet sind, in dem fertigen Werkstück ermöglicht, um so eine besonders einfache und kostengünstige Herstellung eines solchen Werkstücks bei gleichzeitig erhöhter Werkstück- festigkeit bzw. bei gleichzeitig erhöhter Festigkeit des Verbundmaterials, aus welchem das hergestellte Werkstück besteht, vorzusehen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch ein Verfahren gemäß Anspruch 1 sowie durch ein gemäß diesem Verfahren herstellbares Werkstück gemäß Anspruch 19.
Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind in den Unteransprüchen definiert.
Das erfindungsgemäße Verfahren dient der Herstellung eines Werkstücks aus einem Verbundmaterial, wobei das Verbund-
material aus Verstärkungspartikeln besteht, die in ein Gussmaterial eingebettet werden . Er indungsgemäß wird bei dem Verfahren zunächst eine vorbestimmte Verteilung zwischen Verstärkungspartikeln und einem Bindemittel, welches in Parti- kelform vorliegt, im Volumen einer Gussform des herzustellenden Werkstücks eingestellt. Bei der Einbettung der Verstärkungspartikel in das Gussmaterial des Verbundmaterials wird das Bindemittel aus der Gussform entfernt und durch das Gussmaterial ersetzt. Dabei werden die Verstärkungspartikel in dem Gussmaterial des Werkstücks, welches das Volumen der Gussform ausfüllt, definiert gemäß der vorbestimmten Verteilung in dem Volumen der Gussform verteilt, beziehungsweise die Verteilung der Verstärkungspartikel, welche durch die vorbestimmte Verteilung zwischen Verstärkungspartikeln und dem Bindemittel vorgegeben war, bleibt nach Entfernen des Bindemittels aus der Gussform durch das Gussmaterial dann als entsprechende Verteilung der Verstärkungspartikel in dem Gussmaterial bestehen.
Beispielsweise kann das Verhältnis zwischen dem Bindemittel und den Verstärkungspartikeln durch exaktes Einwiegen der beiden Komponenten eingestellt werden. Die Größe der Partikel der Bindemittelpartikel und der Verstärkungspartikel kann (jeweils) beispielsweise durch an sich bekannte Zer- kleinerungsprozesse eingestellt werden. Alternativ können die Bindemittelpartikel und/oder die Verstärkungspartikel auch mittels eines Sprühverfahrens hergestellt werden, wobei durch Einstellung geeigneter Parameter neben der Form und Größe der jeweiligen Partikel auch der Anteil der Verstärkungspartikel im Verhältnis zu dem Bindemittel einstellbar ist.
Die Verstärkungspartikel und das Bindemittel werden in die Gussform eingefüllt, wobei die Schüttdichte bzw. die Homogenität der Schüttung durch unterstützende Maßnahmen, wie zum Beispiel einem Rütteln der Gussform, erhöht werden kann. Beispielsweise kann sich auf diese Weise eine homogene Verteilung der Verstärkungspartikel in der Gussform ergeben.
Die Entfernung des Bindemittels aus der Gussform erfolgt erfindungsgemäß, während die Schmelze des Gussmaterials, beispielsweise eine Metallschmelze, in die Gussform eingegossen wird. Die Prozessparameter müssen dabei so eingestellt werden, dass die Verstärkungspartikel nicht ausgespült werden.
Durch das erfindungsgemäße Verfahren ist somit ein Verbundmaterial mit besonders verbesserten Materialeigenschaften bzw. ein daraus hergestelltes Werkstück mit verbesserter Festigkeit einfach und besonders kostengünstig herstellbar, da die entsprechenden Verstärkungspartikel gemäß der zwischen den Verstärkungspartikeln und dem Bindemittel eingestellten Verteilung dann, im Volumen der Gussform und somit im Volumen des Gussmaterials eingebettet, ein einfach herzustellendes, belastbares Verbundmaterial bilden.
Bevorzugt ist eine Ausführungsform des Verfahrens, bei welcher die Verstärkungspartikel außerhalb der Partikel des Bin- demittels verteilt werden, bevorzugt an die Partikel des Bindemittels außen angelagert werden. In dieser Ausführungsform bildet das Bindemittel, welches in Partikelform vorliegt, bevorzugt kugelförmige "Platzhalter", wodurch der Volumengehalt an Verstärkungspartikeln in dem Gussmaterial besonders nied- rig eingestellt werden kann.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung können die Verstärkungspartikel auch in den Partikeln des Bindemittels verteilt werden. Auch eine Kombination bei- der Möglichkeiten, das heißt der Verteilung der Verstärkungspartikel außerhalb der Partikel des Bindemittels und die Verteilung der Verstärkungspartikel in den Partikeln des Bindemittels, kann gleichzeitig angewandt werden.
Besonders bevorzugt ist es, falls die Verteilung der Verstärkungspartikel in den Partikeln des Bindemittels im Wesentlichen homogen erfolgt. Dadurch kann auf besonders einfa-
ehe Weise eine homogene Verteilung der Verstärkungspartikel in der Gussform des Werkstücks und somit letztendlich in dem Gussmaterial des Verbundmaterials, aus welchem das Werkstück hergestellt wird, erreicht werden.
Generell ist es zur Erzielung einer homogenen Werkstückfestigkeit bevorzugt, dass die Verteilung der Verstärkungspartikel über das gesamte Volumen des Werkstücks im Wesentlichen homogen erfolgt. Es kann jedoch auch bevorzugt sein, dass die Verteilung der Verstärkungspartikel im Wesentlichen an der Oberfläche des Werkstücks erfolgt, um somit eine besonders gute Oberflächenfestigkeit entsprechend hergestellter Werkstücke zu erzielen .
Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weisen die Verstärkungspartikel einen mittleren Durchmesser im Bereich von 0,003 um bis 500 um auf.
Bevorzugt bestehen die Verstärkungspartikel aus keramischen Materialien, insbesondere aus der Gruppe Al2θ3, Zr02, SiC, Ti02 oder Ähnlichem.
Als Gussmaterial kann ein Metall, eine Metalllegierung, metallisches Material oder ein geeignetes entsprechend gießfä- higes Kunststoffmaterial Verwendung finden.
Als Bindemittel finden bevorzugt Materialien aus der Gruppe Harze, Wachse, Polymere, leicht oxidierbare Substanzen oder aus einer Kombination der genannten Materialien Verwendung.
Besonders bevorzugt ist eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens , bei welcher das Bindemittel , welches in Partikelform vorliegt, besonders bevorzugt in loser Form, das heißt als lose Partikel, vorliegt.
Generell ist eine besonders einfache Herstellung von belastbaren Werkstücken gemäß dem erfindungsgemäßen Verfahren mög-
lieh, wenn die Abmessungen der Partikel des Bindemittels und/oder die Abmessungen der Verstärkungspartikel bevorzugt so festgelegt werden, dass das gesamte Volumen der Gussform ausgefüllt werden kann.
Insbesondere ist es besonders bevorzugt, falls die Abmessungen der Partikel des Bindemittels so festgelegt werden, dass diese Abmessungen kleiner sind als die kleinsten Abmessungen der Gussform, welche das Volumen der Gussform bestimmen.
Besonders bevorzugt ist es ferner, falls die Abmessungen der Partikel des Bindemittels so festgelegt werden, dass diese Abmessungen größer sind als die Abmessungen der Verstärkungs- partikel, wobei die Abmessungen der Verstärkungspartikel bevorzugt bestimmt werden durch deren mittleren Durchmesser. Dies ermöglicht auf besonders einfache Weise, dass die Verstärkungspartikel bevorzugt in den Partikeln des Bindemittels aufgenommen werden, insbesondere dort homogen verteilt sind, um somit besonders bevorzugt eine homogene Verteilung der Verstärkungspartikel auch in dem gemäß dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellten Werkstück zu ermöglichen .
Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfin- düng weisen die in dem erfindungsgemäßen Verfahren verwendeten Partikel des Bindemittels und/oder die Verstärkungspartikel eine normalverteilte Größenverteilung bezüglich der Partikelabmessungen auf. Die Partikel des Bindemittels und/oder der Verstärkungspartikel können auch eine bimodale Größenverteilung aufweisen.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens kann das Bindemittel durch Ausgasen, Auflösen oder andere geeignete Verfahren aus der Gussform entfernt werden, während und/oder bevor das Gussmaterial des erfindungsgemäß hergestellten Verbundmaterials in die Gussform eingebracht wird. Das Einbringen des Gussmaterials kann insbesondere
durch ein Druckgussverfahren oder durch Pressgießen erfolgen. Diese Verfahren sind allgemein bekannt und werden daher hier nicht näher beschrieben .
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung können die Partikel des Bindemittels durch Wärmeeinbringung zu einer größeren Einheit verbunden werden, wobei diese größere Einheit bevorzugt der Gussform entnommen und getrennt davon weiter verarbeitet wird.
Die Verstärkungspartikel und die Partikel des Bindemittels können insbesondere in einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens jeweils für sich oder zusammen als spritzgussfähige Masse (n) vorliegen, wodurch eine Ausfül- lung der Gussform auf besonders einfache Art und Weise ermöglicht werden kann.
Generell kann die gesamte Gussform oder nur ein Teil der Gussform mit einer vorbestimmten Verteilung zwischen Ver- Stärkungspartikeln und einem Bindemittel ausgefüllt werden.
Die Erfindung betrifft des Weiteren ein Werkstück aus einem Verbundmaterial, bestehend aus Verstärkungspartikeln, die in ein Gussmaterial eingebettet sind, wobei das Werkstück gemäß dem oben beschriebenen Verfahren hergestellt ist und insbesondere eine homogene Verteilung von Verstärkungspartikeln in dem Gussmaterial des Werkstücks herstellbar ist, um ein Werkstück von besonderer Stabilität vorzusehen, welches dabei dennoch kostengünstig herstellbar ist.
Die Erfindung wird im Folgenden anhand der beigefügten Zeichnungen näher beschrieben werden . Es zeigen :
Fig. 1 eine Schnittansicht einer Gussform mit einer vorbe- stimmten Verteilung zwischen Verstärkungspartikeln
und einem Bindemittel gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung; Fig. 2 eine Gussform mit einer vorbestimmten Verteilung zwischen Verstärkungspartikeln und Partikeln eines Bin- demittels gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung .
In Fig. 1 ist eine Gussform 1 zur Herstellung eines Werkstücks aus einem Verbundmaterial gezeigt, welche mit Verstärkungspartikeln 2 gefüllt ist, welche im Wesentlichen ho- mögen in den kugelförmigen Partikeln eines Bindemittels 3 verteilt angeordnet sind. Die Partikel des Bindemittels 3, in welchen gemäß der ersten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens die Verstärkungspartikel 2 homogen verteilt enthalten sind, sind in der Gussform 1 gemäß der Darstellung der Fig. 1 in dichtester Kugelpackung angeordnet. Somit ergibt sich eine besonders homogene Verteilung der Partikel des Bindemittels 3 und somit der Verstärkungspartikel 2 innerhalb der Gussform. Gezeigt ist der Schritt des erfindungsgemäßen Verfahren, bei welchem das Gussmaterial, in welches die Ver- Stärkungspartikel 2 eingebettet werden sollen, noch nicht in die Gussform 1 eingebracht ist.
Das erfindungsgemäße Verfahren läuft bevorzugt so ab, dass zunächst die Verstärkungspartikel 2 in den Partikeln des Bin- demittels 3 homogen verteilt vorgesehen werden. Sodann werden diese Partikel des Bindemittels 3 mit den darin enthaltenen Verstärkungspartikeln 2 in die Gussform eingefüllt. Auf diese Weise ergibt sich eine vorbestimmte Verteilung zwischen Verstärkungspartikeln und dem Bindemittel im Volumen der Guss- form des herzustellenden Werkstücks. In einem nächsten Verfahrensschritt (nicht dargestellt) wird ein Gussmaterial in die Gussform 1 eingebracht, was beispielsweise durch ein Druckgussverfahren oder ein Pressgussverfahren erfolgen kann, wobei das Bindemittel aus der Gussform entfernt wird. Bevor-
zugt wird das Bindemittel 3 durch Ausgasen, Auflösen oder andere geeignete Verfahren aus der Gussform entfernt werden. Durch das erfindungsgemäße Verfahren entsteht somit ein Werkstück aus einem Verbundmaterial, wobei Verstärkungspartikel 2 in das Gussmaterial derartig gemäß der vorbestimmten und eingestellten Verteilung zwischen Verstärkungspartikeln 2 und dem Bindemittel 3 in dem durch die Gussform vorgegebenen Volumen des Werkstücks enthalten sind. Die Verteilung der Verstärkungspartikel 2 in dem fertigen Werkstück ergibt sich da- bei, wie gesagt, aufgrund der vorbestimmten Verteilung der Verstärkungspartikel 2 und des Bindemittels 3 in der Gussform 1, wie sie in Fig. 1 dargestellt ist. Als Verstärkungspartikel 2 können keramische Materialien Verwendung finden, insbesondere aus der Gruppe A120 , Zr02, SiC, Ti02 oder Ähnliches. Als Bindemittel 3 können Materialien aus der Gruppe Harze, Wachse, Polymere, leicht oxidierbare Substanzen oder aus einer Kombination der genannten Materialien Verwendung finden . Als Gussmaterial kann ein Metall, eine Metalllegierung, metallisches Material oder ein geeignetes entsprechend gießfä- higes Kunststoffmaterial Verwendung finden.
Fig. 2 zeigt eine zweite bevorzugte Ausführungsform der vorbestimmten Verteilung zwischen Verstärkungspartikeln 2 und Bindemittel 3 gemäß einer zweiten bevorzugten Ausführungsform des Verfahrens. Die Ausführungen zu Fig. 1 gelten dabei auch für Fig. 2, jedoch mit dem Unterschied, dass die Verstärkungspartikel 2 nun nicht mehr wie in Fig. 1 homogen in den Partikeln des Bindemittels 3 verteilt vorgesehen sind, sondern dass die Verstärkungspartikel 2 in Fig. 2 außerhalb der Partikel des Bindemittels 3 verteilt werden. Bevorzugt können die Verstärkungspartikel 2 außen an die Partikel des Bindemittels 3 angelagert werden. Die Partikel des Bindemittels 3 bilden gemäß der Ausführungsform, wie sie in Fig. 2 dargestellt ist, sogenannte "Platzhalter". Auf diese Art und Weise ist eine Konzentration von Verstärkungspartikeln 2 in dem Verbundmaterial , welches gemäß dieser Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens hergestellt wird, möglich, wel-
ehe geringer ist als die Konzentration, welche beispielsweise gemäß der Ausführungsform nach Fig. 1 eingestellt ist.
Das erfindungsgemäß hergestellte Werkstück weist sowohl gemäß der Ausführungsform nach Fig. 1 als auch gemäß der Ausführungsform nach Fig. 2 eine vorbestimmte Verteilung von Verstärkungspartikeln 2 in einem Gussmaterial (in beiden Figuren nicht gezeigt) auf, wobei diese vorbestimmte Verteilung gemäß dem erfindungsgemäßen Verfahren durch die Verteilung der Verstärkungspartikel 2 im Verhältnis zu dem Bindemittel 3 einstellbar ist. Auf diese Art und Weise ist insbesondere eine homogene Verteilung von Verstärkungspartikeln 2 in einem Gussmaterial eines Verstärkungsmaterials möglich, wodurch ein besonders einfach zu realisierendes Verfahren zur Herstellung eines auf diese Art und Weise besonders verstärkten Werkstücks erfindungsgemäß vorgesehen werden kann.