LU500467B1 - Verfahren und Vorrichtung zum Härten und/oder Verfestigen von Glasgegenständen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Härten und/oder Verfestigen von Glasgegenständen Download PDF

Info

Publication number
LU500467B1
LU500467B1 LU500467A LU500467A LU500467B1 LU 500467 B1 LU500467 B1 LU 500467B1 LU 500467 A LU500467 A LU 500467A LU 500467 A LU500467 A LU 500467A LU 500467 B1 LU500467 B1 LU 500467B1
Authority
LU
Luxembourg
Prior art keywords
regeneration material
light
molten salt
container
optical sensor
Prior art date
Application number
LU500467A
Other languages
English (en)
Inventor
Sabine Hönig
Thomas Voland
Martin Gross
Michael Heidan
Original Assignee
Univ Freiberg Tech Bergakademie
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Univ Freiberg Tech Bergakademie filed Critical Univ Freiberg Tech Bergakademie
Priority to LU500467A priority Critical patent/LU500467B1/de
Priority to DE102022118302.5A priority patent/DE102022118302A1/de
Application granted granted Critical
Publication of LU500467B1 publication Critical patent/LU500467B1/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03CCHEMICAL COMPOSITION OF GLASSES, GLAZES OR VITREOUS ENAMELS; SURFACE TREATMENT OF GLASS; SURFACE TREATMENT OF FIBRES OR FILAMENTS MADE FROM GLASS, MINERALS OR SLAGS; JOINING GLASS TO GLASS OR OTHER MATERIALS
    • C03C21/00Treatment of glass, not in the form of fibres or filaments, by diffusing ions or metals in the surface
    • C03C21/001Treatment of glass, not in the form of fibres or filaments, by diffusing ions or metals in the surface in liquid phase, e.g. molten salts, solutions
    • C03C21/002Treatment of glass, not in the form of fibres or filaments, by diffusing ions or metals in the surface in liquid phase, e.g. molten salts, solutions to perform ion-exchange between alkali ions

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Surface Treatment Of Glass (AREA)
  • Investigating Or Analysing Materials By Optical Means (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Härten und/oder Verfestigen von Glasgegenständen, bei dem die Glasgegenstände mit einer Salzschmelze in Kontakt gebracht werden, wobei die Salzschmelze fortlaufend oder in, insbesondere regelmäßigen, zeitlichen Abständen mittels eines Regenerationsmaterials regeneriert wird. Das Verfahren zeichnet sich dadurch aus, dass der Zustand des Regenerationsmaterials optisch überprüft wird. Die Erfindung betrifft außerdem eine Vorrichtung zum Härten und/oder Verfestigen von Glasgegenständen, die eine Leitung und/oder ein Bad mit einer Salzschmelze sowie ein Regenerationsmaterial zum Regenerieren der Salzschmelze aufweist.

Description

084A0000LU 1 LU500467 Beschreibung Titel: Verfahren und Vorrichtung zum Härten und/oder Verfestigen von Glasgegenständen
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Härten und/oder Verfestigen von Glasgegenständen, bei dem die Glasgegenstände mit einer Salzschmelze in Kontakt gebracht werden, wobei die Salzschmelze fortlaufend oder in, insbesondere regelmäßigen, zeitlichen Abständen mittels eines Regenerationsmaterials regeneriert wird.
Die Erfindung betrifft außerdem eine Vorrichtung zum Härten und/oder Verfestigen von Glasgegenständen, die eine Leitung und/oder ein Bad mit einer Salzschmelze sowie ein Regenerationsmaterial zum Regenerieren der Salzschmelze aufweist.
Es ist bekannt, dass durch lonen-Austausch innerhalb einer dünnen Oberflächenschicht starke Druckspannungen, die die Festigkeitseigenschaften des Glases erheblich verbessern, erzielt werden können, wenn man Glas einer definierten Behandlung in einer Salzschmelze unterzieht.
Bei der Behandlung in einer Salzschmelze wandern lonen eines ersten Typs in das Glas ein, während das Glas gleichzeitig lonen eines zweiten Typs in die Salzschmelze abgibt.
Nachteiliger Weise nimmt die Wirkung der Salzschmelze in Abhängigkeit von der Häufigkeit von deren Verwendung ab, Insbesondere weil die Salzschmelze an lonen des ersten Typs verarmt und sich lonen des zweiten Typs in der Salzschmelze anreichern.
Dies führt dazu, dass die Salzschmelze häufig ausgetauscht werden muss.
Es ist Insbesondere bekannt, einen Vorspannprozess bei erhöhten Temperaturen in einer Salzschmelze, die Kaliumnitrat oder einer Mischung mit Kaliumnitrat beinhaltet, durchzuführen, wobei kleinere Alkalionen
084A0000LU 2 LU500467 (Natrium, Lithium) gegen größere Alkalionen ausgetauscht werden. Allerdings verbleiben die ausgetauschten kleineren Alkalionen in der Salzschmelze, was die Wirksamkeit der Salzschmelze verringert. Außerdem kommt es für das Ergebnis des Vorspannprozesses in nachteiliger Weise zu einer Zersetzung der Salzschmelze über das Nitrit zum Oxid/Hydroxid. Die zunehmende Verschlechterung der Wirksamkeit der Salzschmelze kann durch die Verwendung eines Regenerationsmaterials zumindest hinausgezdgert werden.
Beispielsweise ist aus DE 17 71 232 B2 ein Verfahren zum Austausch von lonen zwischen einer Salzschmelze und Glas zum Zwecke der Veränderung von deren Eigenschaften bekannt, wobei die in die Salzschmelze eingewanderten lonen von einem in der Salzschmelze in getrennter Phase vorliegenden Regenerationsmaterial aufgenommen und gleichzeitig beim lonenaustausch benötigte lonen an die Salzschmelze abgegeben werden. Es wird eine Salzschmelze verwendet, der als Regenerationsmaterial eine Hilfssubstanz zugesetzt ist, die ein Akzeptor für Sauerstoffionen ist bzw. eine Säurefunktion hat und die zur Komplexbildung unter Einbeziehung der aus dem Glas oder aus dem Regenerationsmaterial in die Salzschmelze eingewanderten lonen befähigt ist und die Redoxreaktionen in der Salzschmelze begünstigt. Bislang ist es so, dass empirisch festgestellt werden muss, wann das Regenerationsmaterial auszutauschen ist. Diese Vorgehensweise ist jedoch sehr unsicher. Ein regelmäßiges frühes Austauschen des Regenerationsmaterials birgt die Gefahr der Verschwendung von Regenerationsmaterial. Wird das Regenerationsmaterial jedoch zu spät ausgetauscht, wurden nachteiliger Weise zuvor bereits Glasgegenstände behandelt, die im Ergebnis aufgrund der verminderten Qualität der Salzschmelze nicht die erwünschte Härte und/oder Festigkeit erreicht haben.
084A0000LU 3 LU500467 Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ein Verfahren anzugeben, das es ermöglicht, zuverlässig eine gute Qualität der Salzschmelze gewährleisten zu können.
Die Aufgabe wird durch ein Verfahren gelöst, das dadurch gekennzeichnet ist, dass der Zustand des Regenerationsmaterials optisch überprüft wird.
Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine Vorrichtung anzugeben, die es ermöglicht, zuverlässig eine gute Qualität der Salzschmelze gewährleisten zu können.
Die weitere Aufgabe wird durch eine Vorrichtung gelöst, die durch einen optischen Sensor gekennzeichnet ist, der von dem Regenerationsmaterial kommendes Detektionslicht empfängt.
In erfindungsgemäBer Weise wurde erkannt, dass sich die optischen Eigenschaften des Regenerationsmaterials in Abhängigkeit von der erbrachten Regenerationsleistung verändern. Dies ermöglicht es, schnell, zuverlässig und insbesondere ohne Unterbrechung des Produktionsprozesses zu ermitteln, wann das Regenerationsmaterial soweit verbraucht ist, dass es ausgetauscht werden muss.
Die Veränderung der optischen Eigenschaften betrifft insbesondere zumeist eine abnehmende Licht-Transmissivität und eine sich erhöhende Neigung, einfallendes Licht zu streuen. Beispielsweise tritt bei einem Regenerationsmaterial, das aus kaliumhaltigem Silikatglas besteht oder kaliumhaltiges Silikatglas beinhaltet, im Laufe seiner Verwendung ein zunehmendes Streuverhalten an den Oberflächen auf.
Bei einigen Regenerationsmaterialien kommt es im Laufe ihrer
084A0000LU 4 LU500467 Verwendung zu einer Veränderung der spektralen Zusammensetzung des durch das Regenerationsmaterial hindurch transmittierten Lichts und/oder des an dem Regenerationsmaterial reflektierten Lichts und/oder des an dem Regenerationsmaterial gestreuten Lichts. Bei diesen Regenerationsmaterialien kann der Alterungsprozess insbesondere durch eine Überwachung der spektralen Zusammensetzung des Detektionslichts erfasst werden. Bei einer vorteilhaften Ausführung wird der Zustand des Regenerationsmaterials mittels eines optischen Sensors überprüft, der von dem Regenerationsmaterial kommendes Detektionslicht empfängt. Bei dem optischen Sensor kann es sich beispielsweise um eine Fotodiode handeln. Es ist auch möglich, dass der optische Sensor mehrere Fotodioden beinhaltet. Der optische Sensor kann alternativ oder zusätzlich einen CCD-Chip aufweisen Der optische Sensor kann insbesondere auch als Kamera ausgebildet sein. Der optische Sensor kann alternativ oder zusätzlich auch einen Photomultiplier beinhalten. Eine solche Ausführung hat den ganz besonderen Vorteil, dass Detektionslicht mit sehr geringer Lichtleistung erfasst werden kann.
Insbesondere kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass die spektrale Zusammensetzung des Detektionslichts detektiert wird. Hierzu kann der optische Sensor als Spektraldetektor ausgebildet sein. Beispielsweise kann der optische Sensor ein Mittel zur spektralen Aufspaltung des Detektionslichts beinhalten. Das Mittel zur spektralen Aufspaltung des Detektionslichts kann beispielsweise als Prisma ausgebildet sein und/oder wenigstens einen dichroitischen Strahlteiler beinhalten. Insbesondere kann der optische Sensor mehrere Einzelsensoren aufweisen, denen unterschiedliche spektrale Anteile des Detektionslichts zugeleitet werden.
Bei einer besonders vorteilhaften Ausführung wird das Regenerationsmaterial mit Beleuchtungslicht wenigstens einer Lichtquelle
084A0000LU LU500467 beleuchtet. Die Lichtquelle kann beispielsweise ein Laser, insbesondere einen Halbleiterlaser, oder eine LED beinhaltet. Insbesondere kann die Lichtquelle dazu ausgebildet sein, Licht unterschiedlicher Wellenlängen und/oder unterschiedlicher Wellenlängenbereiche simultan oder 5 sequenziell zu emittieren. Beispielsweise ist es vorteilhaft möglich, das Regenerationsmaterial zunächst mit Beleuchtungslicht einer ersten Wellenlänge zu beleuchten und erstes (transmittiertes, reflektiertes und/oder gestreutes) Detektionslicht, insbesondere spekiral, zu analysieren, und anschließend das Regenerationsmaterial mit Beleuchtungslicht einer zweiten Wellenlänge zu beleuchten und zweites (fransmittiertes, reflektiertes und/oder gestreutes) Detektionslicht, insbesondere spektral, zu analysieren. Insbesondere kann vorteilhaft auch vorgesehen sein, dass die Lichtquelle simultan oder sequentiell Beleuchtungslicht unterschiedlicher Wellenlängen oder unterschiedlicher Wellenlängenbereiche abgibt. Dies ermöglicht es, die spekiralen Eigenschaften des Regenerationsmaterials und deren Veränderung im Laufe der Verwendung des Regenerationsmaterials zu erfassen.
Insbesondere kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass die Lichtquelle das Beleuchtungslicht in Form eines Beleuchtungslichtbündels abgibt. Im Strahlengang des Beleuchtungslichtbündels können optische Elemente zum Formen und/oder Lenken des Beleuchtungslichtbündels, wie beispielsweise Linsen oder Spiegel, angeordnet sein. Auch das Detektionslicht kann vorteilhaft in Form eines Detektionslichtbündels von dem optischen Sensor empfangen werden. Im Strahlengang des Detektionslichtbündels können optische Elemente zum Formen und/oder Lenken des Detektionslichtbündels, wie beispielsweise Linsen oder Spiegel, angeordnet sein.
084A0000LU 6 LU500467 Insbesondere kann vorteilhaft die Lichtleistung des Detektionslichts gemessen werden. Bereits durch eine einfache Messung der Lichtleistung, die fortlaufend oder in, insbesondere regelmäßigen, zeitlichen Abständen erfolgen kann, können zumeist bereits aussagekräftige Rückschlüsse auf den Alterungszustand des Regenerationsmaterials gezogen werden. Insbesondere bei Regenerationsmaterialien, die dazu neigen, bei zunehmender Alterung einfallendes Beleuchtungslicht mehr und mehr zu streuen und/oder die eine zunehmende Trübung ausbilden, kann der Alterungszustand auf diese Weise zuverlässig überwacht werden.
Insbesondere kann dies vorteilhaft in der Weise erfolgen, dass jeweils das Verhältnis der Lichtleistungen des Detektionsichis und des Beleuchtungslichts ermittelt wird. Beispielsweise kann festgelegt werden, dass bei Erreichen eines bestimmten Verhältnisses der Lichtleistungen des Detektionslichts und des Beleuchtungslichts ein Austausch des Regenerationsmaterials zu erfolgen hat. Beispielsweise kann eine elektronische Steuerungsvorrichtung vorhanden sein, die die zeitliche Entwicklung des Verhältnisses der Lichtleistungen überwacht und im Falle des Erreichens eines bestimmten Verhältnisses der Lichtleistungen ein (insbesondere optisches oder akustisches) Signal an einen Benutzer ausgibt und/oder einen automatischen Austausch des Regenerationsmaterials (beispielsweise mittels eines Roboters) einleitet. Der Zustand des Regenerationsmaterials kann Insbesondere fortlaufend überprüft werden. Es ist jedoch auch möglich, den Zustand des Regenerationsmaterials in, insbesondere regelmäßigen, zeitlichen Abständen zu Überprüfen. Beispielsweise ist es möglich, den Zustand des Regenerationsmaterials optisch zu Überprüfen, wenn das Regenerationsmaterial ohnehin planmäßig vorübergehend aus der Salzschmelze entfernt wurde. Alternativ ist es beispielsweise bei einer Ausführung, bei der das
084A0000LU 7 LU500467 Regenerationsmaterial innerhalb eines Beckens bewegt wird, in dem sich die Salzschmelze befindet, möglich, den Zustand des Regenerationsmaterials immer dann optisch zu überprüfen, wenn sich das Regenerationsmaterial vorübergehend an einer bestimmten Position innerhalb eines Beckens befindet.
Grundsätzlich ist es sowohl möglich, den Zustand des Regenerationsmaterials optisch zu Überprüfen, wenn sich das Regenerationsmaterial außerhalb der Salzschmelze befindet, als auch möglich, den Zustand des Regenerationsmaterials optisch zu überprüfen, wenn sich das Regenerationsmaterial in der Salzschmelze befindet.
Eine optische Überprüfung des Zustandes des in der Salzschmelze befindlichen Regenerationsmaterials ist möglich, weil die Salzschmelze durchsichtig ist.
Insbesondere können in der Salzschmelze Elemente zum Umlenken eines Beleuchtungslichtbündel und/oder eines Detektionslichtbündels angeordnet sein.
Vorzugsweise bestehen diese Elemente aus einem Material, das nicht mit der Salzschmelze wechselwirkt, insbesondere keine chemischen Reaktionen mit der Salzschmelze hervorruft.
Beispielsweise ist es möglich einen Spiegel zu diesem Zweck in der Salzschmelze anzuordnen.
Bei dem Spiegel kann es sich insbesondere um einen Metallspiegel mit einer polierten Oberfläche handeln.
Es ist auch nicht ausgeschlossen, den optischen Sensor und/oder eine Lichtquelle in der Salzschmelze anzuordnen.
Allerdings ist dies aufgrund der hohen Temperatur der Salzschmelze schwierig umzusetzen.
Wie bereits erwähnt, kann das Detektionslicht durch das Regenerationsmaterial hindurch transmittiertes Licht sein oder zumindest beinhalten.
Beispielsweise ist es möglich, ein Beleuchtungslichtbündel einer Lichtquelle auf das Regenerationsmaterial zu richten und das durch das Regenerationsmaterial hindurch transmittierte Licht als Detektionslicht ZU detektieren.
084A0000LU 8 LU500467 Alternativ oder zusätzlich kann das Detektionsicht von dem Regenerationsmaterial reflektiertes Licht und/oder an dem Regenerationsmaterial gestreutes Licht sein oder solches Licht zumindest beinhalten. Beispielsweise ist es möglich, ein Beleuchtungslichtbündel einer Lichtquelle auf das Regenerationsmaterial zu richten und dass an dem Regenerationsmaterial gestreute und/oder reflektierte Licht als Detektionslicht zu detektieren.
Bei einer ganz besonders vorteilhaften Ausführung ist im Strahlengang des Detektionslichts ein, insbesondere dichroitischer, Strahlteiler angeordnet, der Beleuchtungslicht transmittiert und der das Detektionslicht zu dem optischen Sensor reflektiert. Alternativ kann umgekehrt vorgesehen sein, im Strahlengang des Detektionslichts ein, insbesondere dichroitischer, Strahlteiler angeordnet ist, der Beleuchtungslicht reflektiert und der das Detektionslicht zu dem optischen Sensor transmittiert. Diese Ausführungen haben den ganz besonderen Vorteil, dass das Beleuchtungslichtbündel und das Detektionslichtbündel koaxial auf derselben optischen Achse verlaufen können und auf diese Weise einfach gemeinsam, beispielsweise durch eine Beleuchtungsöffnung eines Behälters gelenkt werden können, in dem sich das Regenerationsmaterial befindet. Als Strahlteiler kann beispielsweise ein Neutralstrahlteiler verwendet werden, was es ermöglicht, dass das Beleuchtungslicht und das Detektionslicht dieselbe Wellenlänge(n) aufweisen kann. Die Verwendung eines dichroitischen Strahlteilers hat beispielsweise den Vorteil, dass der Anteil der Wellenlänge des Beleuchtungslichts automatisch aus dem Detektionslicht entfernt wird, was für eine spektrale Analyse von Vorteil sein kann.
Wie bereits erwähnt, kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass das Detektionslicht spektral analysiert wird. Insbesondere zu diesem Zweck kann im Strahlengang des Detektionslichts wenigstens ein Farbfilter angeordnet sein. Insbesondere kann ein Filterrad vorhanden sein, das es
084A0000LU 9 LU500467 ermöglicht, auf einfache Weise unterschiedliche Farbfilter in den Strahlengang des Detektionslichts einzubringen. Alternativ oder zusätzlich kann im Strahlengang des Detektionslichts wenigstens ein Mittel zum spektralen Aufspalten des Detektionslicht angeordnet sein. Wie bereits erwähnt, kann es sich hierbei beispielsweise um ein Prisma oder um einen dichroitischen Strahlteiler handeln. Eine spektrale Analyse des Detektionslicht es ist insbesondere von Vorteil, wenn das Detektionslicht in dem Regenerationsmaterial entstandenes Licht, insbesondere Lumineszenzlicht, beinhaltet.
Das Regenerationsmaterial kann vorteilhaft in einem Behälter angeordnet sein.
Bei einer ganz besonders vorteilhaften Ausführung ist der Behälter als ein samt dem darin befindlichen Regenerationsmaterial, insbesondere werkezugfrei und zerstörungsfrei, austauschbarer Behälter ausgebildet.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann nach einem eigenständigen Erfindungsgedanken vorteilhaft Aufnahme zum Aufnehmen eines solchen Behälters aufweisen. Eine solche Ausführung ermöglicht es insbesondere, dass eine Vielzahl von, vorzugsweise gleichen, Behältern mit frischem Regenerationsmaterial vorab bereitgestellt werden kann und ein Austausch im Bedarfsfall einfach dadurch erfolgen kann, dass der Behälter mit dem verbrauchten Regenerationsmaterial aus der Aufnahme entnommen und ein Behälter mit frischem Regenerationsmaterial stattdessen in die Aufnahme eingefügt wird.
Hierbei kann vorteilhaft insbesondere vorgesehen sein, dass notwendige mechanische und/oder fluidische Anschlüsse beim Einfügen automatisch hergestellt werden. Insbesondere kann die Aufnahme Elemente
084A0000LU 10 LU500467 aufweisen, die mit Gegenelementen des Behälters so zusammenwirken, dass der Behälter beim Einfügen in die Aufnahme automatisch korrekt positioniert und/oder ausgerichtet wird. Beispielsweise können entsprechende Führungen in der Aufnahme vorhanden sein, in die Vorsprünge des Behälters beim Einfügen eingreifen. Beispielsweise kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass Öffnungen des Behälters, durch die die Salzschmelze strömen soll, und/oder eine Beobachtungsöffnung des Behälters, durch die das Beleuchtungslichtbündel und/oder das Detektionslicht verlaufen soll, automatisch korrekt und eindeutig in ihrer jeweiligen Sollposition positioniert sind, wenn der Behälter in die Aufnahme eingefügt ist. Auf diese Weise ist ein aufwändiges nachträgliches Justieren der Position des Behälters vorteilhaft vermieden.
Der Behälter kann ein wenigstens teilweise durchsichtiges oder durchscheinendes Gehäuse und/oder ein Fenster aufweisen, um zu ermöglichen, dass das Detektionslicht von dem Regenerationsmaterial zu dem optischen Sensor und gegebenenfalls das Beleuchtungslicht zu dem Regenerationsmaterial gelangen kann. Alternativ oder zusätzlich kann der Behälter eine Beobachtungsöffnung für das Detektionslicht und/oder für das Beleuchtungslicht aufweisen. Wie bereits erwähnt, kann der Behälter wenigstens eine Öffnung aufweisen, durch die das geschmolzene Salz der Salzschmelze strömen kann, ohne dass das Regenerationsmaterial aus dem Behälter entweichen kann. Beispielsweise kann der Behälter als Korb oder als Sieb ausgebildet sein. Bei einer besonderen Ausführung bildet die wenigstens eine Öffnung, durch die das geschmolzene Salz der Salzschmelze strömen kann, gleichzeitig auch die Beobachtungsdffnung.
084A0000LU 11 LU500467 Bei einer ganz besonders vorteilhaften Ausführung weist die Vorrichtung eine Steuerungsvorrichtung auf, die Signale von dem optischen Sensor empfängt und ausgewertet. Die Steuerungsvorrichtung ist vorzugsweise eine elektronische Steuerungsvorrichtung. Beispielsweise kann die Steuerungsvorrichtung einen Computer beinhalten. Insbesondere kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass die Steuerungsvorrichtung ein Signal, beispielsweise an einen Benutzer und/oder an einen Austauschautomaten, ausgibt, wenn das Regenerationsmaterial ausgetauscht werden muss. Bei einer ganz besonders vorteilhaften Ausführung gibt die Steuerungsvorrichtung ein Signal an einen Austauschautomaten aus, der das Regenerationsmaterial automatisch austauscht.
Das Regenerationsmaterial kann vorteilhaft - nach einem eigenständigen Erfindungsgedanken - insbesondere in Form von Kugeln, Granulat, Fritten, Fasern, Platten, gewellten Platten, unregelmäßig gewellten Platten und/oder Platten mit einer unregelmäßigen Oberfläche) vorliegen. Auf diese Weise wird vorteilhaft eine große Oberfläche im Vergleich zum Volumen und damit einer große Kontaktfläche zu der Salzschmelze erreicht, so dass bei gegebenem Regenerationsmaterialeinsatz eine große Wirksamkeit erreicht werden kann. Ganz besonders vorteilhaft ist Regenerationsmaterial in Form einer Vielzahl von unregelmäßig gewellten Platten oder Platten mit einer unregelmäßigen Oberfläche, weil diese nicht flächig aneinander haften können, was die wirksame Gesamtoberfläche der Regenerationsmaterialkôrper nachteiliger Weise verringern würde. Ganz allgemein kann daher vorteilhaft vorgesehen sein, dass die verwendeten Regenerationsmaterialkörper eine Ähnliche Grundform aufweisen, wobei sich die einzelnen Regenerationsmaterialkörper jedoch insoweit unterscheiden, dass ein flächiges Aneinanderhaften (wie beispielsweise bei ebenen Platten)
084A0000LU 12 LU500467 vermieden ist.
Im Falle der Verwendung von nicht Regenerationsmaterial in Form von Granulat kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass das Granulat eine Korngröße im Bereich von 0,1 mm bis 10 mm, Insbesondere im Bereich von 0,1 mm bis 3 mm oder 0,1 mm bis 0,8 mm oder im Bereich von 0,3 mm bis 0,8 mm, aufweist.
Eine solche Korngröße bietet einerseits den Vorteil, dass das Granulat in einem Behälter mit vergleichsweise großen Öffnungen gehalten werden kann, während es (gleichzeitig eine große Kontaktoberfläche für die Salzschmelze bietet.
Vorteilhaft ist die Verwendung von Regenerationsmaterial in Form von Glasfritten oder Sintermaterial.
Auch eine solche Ausführung bietet einerseits den Vorteil, dass die Regenerationsmaterialkörper in einem (vorzugsweise jeweils eigenen) Behälter mit vergleichsweise großen Öffnungen gehalten werden können, während gleichzeitig eine große Kontaktoberfläche für die Salzschmelze vorhanden ist.
Die Glasfritten können eine Dicke im Bereich von 0,1 mm bis 10 mm, insbesondere im Bereich von 0,1 mm bis 3 mm oder 0,1 mm bis 0,8 mm oder im Bereich von 0,3 mm bis 0,8 mm, aufweisen.
Besonders vorteilhaft ist es, wie bereits erwähnt, wenn das Regenerationsmaterial - nach einem eigenständigen Erfindungsgedanken - als (vorzugsweise unregelmäßig gewellte und/oder unregelmäßig gewellte und/oder mit einer unregelmäßigen Oberfläche versehenen) Platten oder (vorzugsweise unregelmäßige und/oder unregelmäßig gewellte und/oder mit einer unregelmäßigen Oberfläche versehenen) Bruchstücke von Platten ausgebildet ist.
Die Platten oder die Bruchstücke der Platten können vorteilhaft eine Dicke im Bereich von 0,1 mm bis 10 mm, insbesondere im Bereich von 0,1 mm bis 3 mm oder 0,1 mm bis 0,8 mm oder im Bereich von 0,3 mm bis 0,8 mm, aufweisen.
Die Herstellung der Platten oder Bruchstücke der Platten kann beispielsweise ein
084A0000LU 13 LU500467 Auswalzen von Regenerationsmaterial beinhalten. Die Walze ist hierbei vorzugweise in glatt, um den Platten oder Bruchstücken der Platten eine Struktur zu verleihen, die ein flächiges Aneinanderhaften unmöglich macht.
Alternativ und mit denselben Vorteilen ist es auch möglich, dass das Regenerationsmaterial in Form von Fasern, insbesondere von Glasfasern, oder in Form wenigstens eines aus Fasern, insbesondere aus Glasfasern, hergestellten Vlieses oder in Form von Faserwolle, insbesondere Glaswolle, mit der Salzschmelze in Kontakt gebracht wird. Die Fasern können vorteilhaft eine Dicke im Bereich von 0,1 mm bis 3 mm, insbesondere im Bereich von 0,1 mm bis 0,8 mm oder im Bereich von 0,3 mm bis 0,8 mm, aufweisen.
Bei einer ganz besonders vorteilhaften Ausführung ist das Regenerationsmaterial ein Glas oder beinhaltet ein Glas. Dies hat insbesondere den Vorteil, dass das Regenerationsmaterial in Form von festen Körpern, beispielsweise in Form von Kugeln, Granulat oder Glasfasern oder als Vlies oder Glasfritten oder Sintermaterial, einfach mit der Salzschmelze in Kontakt gebracht werden kann. Beispielsweise ist ein Einbringen des Regenerationsmaterials in ein Becken, das die Salzschmelze beinhaltet, und das Wieder-Entfernen aus dem Becken einfach und unkompliziert möglich. Alternativ kann das Regenerationsmaterial einfach in einem Kanal angeordnet werden, durch den fortlaufend oder in zeitlich beanstandeten Intervallen ein Teil der Salzschmelze geleitet wird.
Das Regenerationsmaterial kann ein, insbesondere poröses, Glas aus einem Glassystem mit einer Entmischungstendenz sein oder ein, insbesondere poröses, Glas aus einem Glassystem mit einer Entmischungstendenz beinhalten. Insbesondere kann das Regenerationsmaterial ein an Siliciumdioxid reiches, insbesondere poröses,
084A0000LU 14 LU500467 Glas sein oder ein an Siliciumdioxid reiches, insbesondere pordses, Glas beinhalten. Bei einer besonderen Ausführung ist das Regenerationsmaterial ein VYCor-Glas oder beinhaltet ein VYCor-Glas. Alternativ oder zusätzlich kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass das Regenerationsmaterial amorphe Kieselsäure beinhaltet. Dies hat ganz besonderen Vorteil, dass das Regenerationsmaterial einer Basizität der Salzschmelze entgegen wirkt. Ein porôses Glas hat hierbei den ganz besonderen Vorteil einer großen Kontaktfläche zu der Salzschmelze und bietet daher eine große Wirksamkeit.
Bei einer ganz besonders vorteilhaften Ausführung ist das Regenerationsmaterial ein kaliumhaltiges Silikatglas, insbesondere ein Kalium-Alumo-Silikatglas. Dieses Regenerationsmaterial hat den ganz besonderen Vorteil, dass drei ganz wesentliche Alterserscheinungen der Salzschmelze vermieden oder wenigstens sehr wesentlich hinausgezögert werden können. Insbesondere wird ein Anstieg der Konzentration von Fremdalkalionen vermieden oder wenigstens sehr wesentlich hinausgezôgert. Außerdem wird ein pH-Wert-Anstieg der Salzschmelze durch Salzzersetzung vermieden oder wenigstens sehr wesentlich hinausgezdgert. Darüber hinaus werden partikelförmige Verunreinigungen vermieden; dies insbesondere dadurch, dass = partikelfôrmige Verunreinigungen der Salzschmelze gebunden werden, sobald sie innerhalb der Salzschmelze mit diesem Regenerationsmaterial in Kontakt kommen. Außerdem hat dieses Regenerationsmaterial keine negativen Auswirkungen auf eine Anlage zum Härten und/oder Verfestigen von Glasgegenständen. Ein solches Regenerationsmaterial verursacht insbesondere keine korrosiven Reaktionen mit den zu härtenden und/oder ZU verfestigenden Glasgegenständen oder mit der Salzschmelze. Insbesondere da es sich bei diesem Regenerationsmaterial um ein Glas handelt, besteht vorteilhafter Weise eine vollständige Recyclingfähigkeit. Insbesondere kann dieses Regenerationsmaterial nach seiner erfindungsgemäßen Verwendung besonders einfach als Rohstoff für
084A0000LU 15 LU500467 andere Anwendungen oder als Rohstoff zur Herstellung von Glasgegenständen verwendet werden.
Beispielsweise kann dieses Regenerationsmaterial nach seiner erfindungsgemäßen Verwendung von noch anhaftendem Salz gereinigt und als Rohstoff für die Herstellung von silikatischen Massengläsern verwendet werden.
Bei einer vorteilhaften Ausführung ist das Regenerationsmaterial aus einem Rohmaterialgemisch erschmolzen, das außer Kaliumoxid zusätzlich wenigstens ein weiteres Oxid, Insbesondere aus der Gruppe: Aluminiumoxid, Boroxid, Schwefeloxid, Calciumoxid, beinhaltet.
Insbesondere kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass wenigstens eines der Regenerationsmaterialien aus einem Rohmaterialgemisch erschmolzen ist, das außer Kaliumoxid zusätzlich mehrere Oxide, insbesondere aus der Gruppe: Aluminiumoxid, Boroxid, Schwefeloxid, Calciumoxid, in gleichen oder unterschiedlichen Anteilen beinhaltet.
Ganz besonders vorteilhaft und wirkungsvoll ist ein Regenerationsmaterial der oben genannten Art, das aus einem Rohmaterialgemisch erschmolzen ist, das einen Anteil an Siliciumoxid im Bereich von 40 Massenprozent bis 75 Massenprozent, insbesondere im Bereich von 50 Massenprozent bis 65 Massenprozent, oder von 57,5 Massenprozent, aufweist.
Alternativ oder zusätzlich kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass das Regenerationsmaterial aus einem Rohmaterialgemisch erschmolzen ist, das einen Anteil an Kaliumoxid im Bereich von 20 Massenprozent bis 40 Massenprozent, insbesondere im Bereich von 25 Massenprozent bis 35 Massenprozent, oder von 32,5 Massenprozent, aufweist.
Außerdem kann alternativ oder zusätzlich vorteilhaft vorgesehen sein, dass das Regenerationsmaterial aus einem Rohmaterialgemisch erschmolzen ist, das einen Anteil an Aluminiumoxid im Bereich von 1 Massenprozent bis 10 Massenprozent, insbesondere im Bereich von 2 Massenprozent bis 6
084A0000LU 16 LU500467 Massenprozent, oder von 2,5 Massenprozent oder von 5 Massenprozent, aufweist. Darüber hinaus kann alternativ oder zusätzlich vorteilhaft vorgesehen sein, dass das Regenerationsmaterial aus einem Rohmaterialgemisch erschmolzen ist, das einen Anteil an Calciumoxid im Bereich von 0 Massenprozent bis 15 Massenprozent, insbesondere im Bereich von 6 Massenprozent bis 10 Massenprozent, oder von 8 Massenprozent, aufweist.
Des Weiteren kann alternativ oder zusätzlich vorteilhaft vorgesehen sein, dass das Regenerationsmaterial aus einem Rohmaterialgemisch erschmolzen ist, das einen Anteil an Boroxid im Bereich von 0 Massenprozent bis 10 Massenprozent aufweist.
Insbesondere ist eine Ausführung besonders vorteilhaft, bei das Regenerationsmaterial wenigstens ein Erdalkalimetall enthält. Beispielsweise kann das Regenerationsmaterial aus einem Rohmaterialgemisch erschmolzen sein, das 2,5 Massenprozent Aluminiumoxid, 32 Massenprozent Kaliumoxid, 8 Massenprozent Calciumoxid sowie 57,5 Massenprozent Siliciumoxid beinhaltet. Es hat sich gezeigt, dass mit einem solchen Regenerationsmaterial, das mit einem Massenanteil von 5 % in ein verunreinigtes Salzschmelze-Bad eingeführt wird, eine Senkung des Ausgangsnatriumgehalts um 60 % und mehr innerhalb von 24 Stunden erzielt werden kann.
Beispielsweise kann das Regenerationsmaterial aus einem Rohmaterialgemisch = erschmolzen sein, das 5 Massenprozent Aluminiumoxid, 32,5 Massenprozent Kaliumoxid, 8 Massenprozent Calciumoxid sowie 54,5 Massenprozent Siliciumoxid beinhaltet. Es hat sich gezeigt, dass ein solches Regenerationsmaterial, besonders gut in Form eines Vlieses in einem separaten Kanal zum Einsatz kommen kann, der von
084A0000LU 17 LU500467 der zu regenerierenden Salzschmelze fortlaufend oder in zeitlich beanstandeten Intervallen durchstrômt wird.
Das Regenerationsmaterial kann beispielsweise unmittelbar in ein Salzbad, das die Salzschmelze beinhaltet, eingeführt werden oder in einem Kanal angeordnet werden, der fortlaufend oder in zeitlich beabstandeten Intervallen von der Salzschmelze durchströmt wird. Es gibt bezüglich der Art des In-Kontakt-Bringens des Regenerationsmaterials mit der Salzschmelze keine grundsätzlichen Beschränkungen.
Die Salzschmelze kann insbesondere Kalium und/oder Kaliumnitrat beinhalten oder (abgesehen von Verunreinigungen) aus Kaliumnitrat bestehen oder aus einer Mischung mit wenigsten einem dieser Stoffe bestehen.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielhaft und schematisch dargestellt und wird anhand der Figuren nachfolgend beschrieben, wobei gleiche oder gleich wirkende Elemente auch in unterschiedlichen Ausführungsbeispielen zumeist mit denselben Bezugszeichen versehen sind. Dabei zeigen: Fig. 1 bis3 ein erstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Härten und/oder Verfestigen von Glasgegenständen in verschieden Situationen bei der Ausführung eines Härtungs- und/oder Verfestigungsvorganges, Fig. 4 bis 7 ein zweites Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Härten und/oder Verfestigen von Glasgegenständen in verschieden Situationen bei der Ausführung eines Härtungs- und/oder Verfestigungsvorganges,
23.07.2021 084A0009LU 18 LU500467 Fig. 8 ein drittes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Anlage zum Härten und/oder Verfestigen von Glasgegenständen, Fig. 9 ein viertes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Anlage zum Härten und/oder Verfestigen von Glasgegenständen, Fig. 10 ein fünftes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Anlage zum Härten und/oder Verfestigen von Glasgegenständen, Fig. 11 ein sechstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Anlage zum Härten und/oder Verfestigen von Glasgegenständen, Fig. 12 ein siebentes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Anlage zum Härten und/oder Verfestigen von Glasgegenständen, und Fig. 13 ein achtes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Anlage zum Härten und/oder Verfestigen von Glasgegenständen.
Die Figuren 1 bis 3 zeigen ein erstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Vorrichtung 1 zum Härten und/oder Verfestigen von Glasgegenständen 2 (hier nur ganz exemplarisch als Weingläser dargestellt) in verschieden Situationen bei der Ausführung eines Härtungs- und/oder Verfestigungsvorganges.
084A0000LU 19 LU500467 Die Vorrichtung 1 weist ein Becken 3 mit einer Salzschmelze 4 auf, in die ein Träger 5 mit wenigstens einem zu härtenden und/oder zu verfestigenden Glasgegenstand 2 mittels einer Eintauchbewegung eintauchbar und aus der der Träger 5 danach mittels einer Auftauchbewegung wieder entfernbar ist. Die Vorrichtung weist einen Behälter 8 auf, in dem Regenerationsmaterial 9 angeordnet ist. Der Behälter 8 weist Öffnungen 17 auf, durch die die Salzschmelze 4 strömen kann, aber durch die das Regenerationsmaterial 9 nicht entweichen kann. Der Behälter 8 kann insbesondere als Korb mit einem verschließbaren Deckel oder als geschlossenes Sieb mit einem verschließbaren Deckel ausgebildet sein. In dem Becken 3 ist eine Führungsvorrichtung 6 angeordnet, die mehrere Führungsschienen 7 aufweist. Die Führungsvorrichtung 6 führt den Träger 5 und den das Regenerationsmaterial 9 beinhaltenden Behälter 8 während der Eintauchbewegung und der Auftauchbewegung. Figur 1 zeigt die Situation vor dem Ausführen der Eintauchbewegung des Trägers 5. Figur 2 zeigt die Situation während der Eintauchbewegung. Der Träger 5 wird, beispielsweise mittels eines (nicht dargestellten) Roboters oder einer (nicht dargestellten) Transportvorrichtung, über die Führungsvorrichtung 6 und dann vertikal nach unten bewegt, so dass er mit der Führungsvorrichtung 6 in Wirkkontakt tritt und während der weiteren Vertikalbewegung von den Führungsschienen 7 geführt wird. Figur 3 zeigt die Situation bei vollständig eingetauchtem Träger 5.
Der Zustand des Regenerationsmaterials 9 wird optisch überprüft. Hierzu weist die Vorrichtung 1 eine Lichtquelle 16 auf, die das
084A0000LU 20 LU500467 Regenerationsmaterial 9 mit Beleuchtungslicht 15 beleuchtet. Die Vorrichtung 1 weist außerdem einen optischen Sensor 13 auf, der das von dem Regenerationsmaterial 9 kommende Detektionslicht 14 empfängt. Der optische Sensor 13 empfängt als Detektionslicht 14 insbesondere das an dem Regenerationsmaterial 9 reflektierte und gestreute Beleuchtungslicht 15. Der Behälter 8 weist, wie bereits erwähnt, Öffnungen 17 auf, durch die die Salzschmelze 4 strömen kann, ohne dass das Regenerationsmaterial 9 aus dem Behälter 8 entweichen kann. Eine dieser Öffnungen 17 dient gleichzeitig auch als Beobachtungsöffnung 18 für das Detektionslicht 14 und das Beleuchtungslicht 15. Insbesondere kann vorteilhaft die Lichtleistung des Detektionslichts 14 gemessen werden. Bereits durch eine einfache Messung der Lichtleistung des Detektionslichts 14, die fortlaufend oder in, Insbesondere regelmäßigen, zeitlichen Abständen erfolgen kann, können aussagekräftige Rückschlüsse auf den Alterungszustand des Regenerationsmaterials 9 gezogen werden.
Insbesondere kann eine elektronische (in den Figuren nicht dargestellte) Steuerungsvorrichtung vorhanden sein, die beispielsweise die Entwicklung des Verhältnisses der Lichtleistungen des Detektionslichts 14 und des Beleuchtungslichts 15 automatisch überwacht und im Falle des Erreichens eines bestimmten Verhältnisses der Lichtleistungen ein (insbesondere optisches oder akustisches) Signal an einen Benutzer ausgibt und/oder einen automatischen Austausch des Regenerationsmaterials 9 einleitet. Es kann alternativ oder zusätzlich auch vorgesehen sein, dass die Steuerungsvorrichtung den Alterungszustand des Regenerationsmaterials auf der Basis einer spektralen Analyse überwacht. Auch in diesem Fall kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass die Steuerungsvorrichtung ein (insbesondere optisches oder akustisches) Signal an einen Benutzer
084A0000LU 21 LU500467 ausgibt, wenn das Regenerationsmaterial 9 ausgetauscht werden muss, und/oder dass die Steuerungsvorrichtung einen automatischen Austausch des Regenerationsmaterials 9 einleitet.
Die Figuren 4 bis 7 zeigen ein zweites Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Vorrichtung 1 zum Härten und/oder Verfestigen von Glasgegenständen 2 (hier nur ganz exemplarisch als Weingläser dargestellt) in verschieden Situationen bei der Ausführung eines Härtungs- und/oder Verfestigungsvorganges.
Die Vorrichtung 1 weist ein Becken 3 mit einer Salzschmelze 4 auf, in die ein Träger 5 mit wenigstens einem zu härtenden und/oder zu verfestigenden Glasgegenstand 2 mittels einer Eintauchbewegung eintauchbar und aus der der Träger 5 danach mittels einer Auftauchbewegung wieder entfernbar ist. Die Vorrichtung weist einen Behälter 8 auf, in dem Regenerationsmaterial 9 angeordnet ist. Der Behälter 8 weist Öffnungen 17 auf, durch die die Salzschmelze 4 strömen kann, aber durch die das Regenerationsmaterial 9 nicht entweichen kann. Der Behälter 8 kann insbesondere als Korb mit einem verschließbaren Deckel oder als geschlossenes Sieb mit einem verschließbaren Deckel ausgebildet sein. In dem Becken 3 ist eine Führungsvorrichtung 6 angeordnet, die mehrere Führungsschienen 7 aufweist. Die Führungsvorrichtung 6 führt den Träger 5 und den das Regenerationsmaterial 9 beinhaltenden Behälter 8 während der Eintauchbewegung und der Auftauchbewegung. Figur 1 zeigt die Situation vor dem Ausführen der Eintauchbewegung des Trägers 5. Der das Regenerationsmaterial 9 beinhaltende Behälter 8 befindet sich in dieser Situation in einer ersten Funktionsposition 10. Der Behälter 8 wird horizontal durch die Führungsvorrichtung 6 und vertikal
084A0000LU 22 LU500467 mittels einer Federvorrichtung 11 in der ersten Funktionsposition 10 gehalten. Die Federvorrichtung 11 stützt sich einerseits am Boden des Beckens 3 und andererseits am Boden des Behälters 8 ab.
Figur 2 zeigt die Situation während der Eintauchbewegung. Der Träger 5 wird, beispielsweise mittels eines (nicht dargestellten) Roboters oder einer (nicht dargestellten) Transportvorrichtung, über die Führungsvorrichtung 6 und dann vertikal nach unten bewegt, so dass er mit der Führungsvorrichtung 6 in Wirkkontakt tritt und während der weiteren Vertikalbewegung von den Führungsschienen 7 geführt wird. Der Träger 5 drückt durch seine Eintauchbewegung den Behälter 8 gegen die Kraft der Federvorrichtung 11 aus der ersten Funktionsposition 10 nach unten, bis der Behälter 8 in einer zweiten Funktionsposition 12 ankommt, was in Figur 3 dargestellt ist.
Bei der (nicht dargestellten) Auftauchbewegung, bei der der Träger 5 samt den zu härtenden und/oder zu verfestigenden Glasgegenständen 2 wieder aus der Glasschmelze 4 entfernt wird, wird der Behälter 8 durch die Federvorrichtung 11 aus der zweiten Funktionsposition 12 wieder nach oben gedrängt, bis er wieder in der ersten Funktionsposition 10 ankommt, was in Figur 4 dargestellt ist.
Der Träger 5 kann nun neu bestückt wieder eingetaucht werden oder es kann der nächste neu bestückte Träger 5 eingetaucht werden. Bei jeder Eintauchbewegung und bei jeder Auftauchbewegung strömt jeweils ein Teil Salzschmelze 4 durch die Öffnungen des Behälters 8 und kommt so in Kontakt zu dem Regenerationsmaterial 9. Außerdem wird die Salzschmelze 4 hierdurch durchmischt, so dass eine homogene Verteilung aller Inhaltsstoffe innerhalb des Beckens 3 erreicht wird.
Der Zustand des Regenerationsmaterials 9 wird immer dann optisch überprüft, wenn sich der Behälter 8 in der ersten Funktionsposition 10
084A0000LU 23 LU500467 befindet. Hierzu weist die Vorrichtung 1 eine Lichtquelle 16 auf, die das Regenerationsmaterial 9 mit Beleuchtungslicht 15 beleuchtet. Das von der Lichtquelle 16 emittierte Beleuchtungslichtbündel 15 wird mittels eines Spiegels 19, der sich in der Salzschmelze 4 befindet, in Richtung auf den Behälter 8 umgelenkt. Das Beleuchtungslicht 8 gelangt an den Führungsschienen 7 vorbei und durch eine der Öffnungen 17, die gleichzeitig auch als Beobachtungsöffnung 18 dient, zu dem Regenerationsmaterial 9.
Die Vorrichtung 1 weist außerdem einen optischen Sensor 13 auf, der das von dem Regenerationsmaterial 9 kommende Detektionslicht 14 empfängt. Das von dem Regenerationsmaterial 9 kommende Detektionslicht 14 verläuft ebenfalls durch die Beobachtungsdffnung 18 und an den Führungsschienen 7 vorbei und wird schließlich von dem Spiegel 19 zu dem optischen Sensor 13 umgelenkt. Der optische Sensor 13 empfängt als Detektionslicht 14 insbesondere das an dem Regenerationsmaterial 9 reflektierte und gestreute Beleuchtungslicht 15. Es ist alternativ oder zusätzlich auch möglich, dass das Detektionslicht 14 Lumineszenzlicht beinhaltet.
Figur 8 zeigt ein drittes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Vorrichtung 1 zum Härten und/oder Verfestigen von (in dieser Figur nicht dargestellten) Glasgegenständen 2.
Die Vorrichtung 1 weist ein Becken 3 mit einer Salzschmelze 4 auf, in die ein (nicht dargestellter) Träger 5 mit wenigstens einem zu härtenden und/oder zu verfestigenden Glasgegenstand 2 mittels einer Eintauchbewegung eintauchbar und aus der der Träger danach mittels einer Auftauchbewegung wieder entfernbar ist.
Die Vorrichtung 1 weist einen Behälter 8 auf, In dem Regenerationsmaterial 9 angeordnet ist. Der Behälter 8 weist Öffnungen
084A0000LU 24 LU500467 17 auf, durch die die Salzschmelze 4 strömen kann, aber durch die das Regenerationsmaterial 9 nicht entweichen kann. Der Behälter 8 kann insbesondere als Korb mit einem verschließbaren Deckel oder als geschlossenes Sieb mit einem verschließbaren Deckel ausgebildet sein.
Der Zustand des Regenerationsmaterials 9 wird optisch überprüft. Hierzu weist die Vorrichtung 1 eine Lichtquelle 16 auf, die das Regenerationsmaterial 9 mit Beleuchtungslicht 15 beleuchtet. Die Lichtquelle 16 leuchtet von oben in die Salzschmelze hinein. Das Beleuchtungslicht 15 wird mittels eines Spiegels 19, der sich innerhalb der Salzschmelze 4 befindet, zu dem Regenerationsmaterial 9 umgelenkt.
Der Behälter 8 weist, wie bereits erwähnt, Öffnungen 17 auf, durch die die Salzschmelze 4 strömen kann, ohne dass das Regenerationsmaterial 9 aus dem Behälter 8 entweichen kann. Eine dieser Öffnungen 17 dient gleichzeitig auch als Beobachtungsöffnung 18 für das Beleuchtungslicht
15. Auf der gegenÜberlegenden Seite weist der Behälter 8 eine weitere Beobachtungsöffnung 18 für das Detektionslicht 14 auf.
Die Vorrichtung 1 weist außerdem einen optischen Sensor 13 auf, der das von dem Regenerationsmaterial 9 kommende Detektionslicht 14 empfängt. Der optische Sensor 13 empfängt als Detektionslicht 14 insbesondere das durch das Regenerationsmaterial 9 hindurch transmittierte Beleuchtungslicht 15, das nach dem Verlassen des Behälters 8 von einem weiteren Spiegel 19 zu dem optischen Sensor 13 umgelenkt wird.
Figur 9 zeigt ein viertes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Vorrichtung 1 zum Härten und/oder Verfestigen von (in dieser Figur nicht dargestellten) Glasgegenständen 2.
Die Vorrichtung 1 weist ein Becken 3 mit einer Salzschmelze 4 auf, in die
084A0000LU 25 LU500467 ein (nicht dargestellter) Träger 5 mit wenigstens einem zu härtenden und/oder zu verfestigenden Glasgegenstand 2 mittels einer Eintauchbewegung eintauchbar und aus der der Träger danach mittels einer Auftauchbewegung wieder entfernbar ist.
Die Vorrichtung 1 weist einen Behälter 8 auf, In dem Regenerationsmaterial 9 angeordnet ist. Der Behälter 8 weist Öffnungen 17 auf, durch die die Salzschmelze 4 strömen kann, aber durch die das Regenerationsmaterial 9 nicht entweichen kann. Der Behälter 8 kann Insbesondere als Korb mit einem verschließbaren Deckel oder als geschlossenes Sieb mit einem verschließbaren Deckel ausgebildet sein. Die Vorrichtung 1 weist außerdem eine Bewegevorrichtung 20 mit einem Roboterarm 21 auf, der den Behälter 8 trägt. Mittels der Bewegevorrichtung 20 wird der Behälter 8 mit dem Regenerationsmaterial 9 in die Salzschmelze 4 eingetaucht. Die Bewegevorrichtung 20 bewegt außerdem den Behälter 8 mit dem Regenerationsmaterial 9 innerhalb der Salzschmelze 4, was die Wirkung des Regenerationsmaterials 9 erhöht.
Der Zustand des Regenerationsmaterials 9 wird immer dann optisch überprüft, wenn sich der Behälter 8 in einer vorbestimmten Überprüfungsposition außerhalb der Salzschmelze 4 befindet.
Hierzu weist die Vorrichtung 1 eine Lichtquelle 16 auf, die das Regenerationsmaterial 9 mit Beleuchtungslicht 15 beleuchtet.
Der Behälter 8 weist, wie bereits erwähnt, Öffnungen 17 auf, durch die die Salzschmelze 4 strömen kann, ohne dass das Regenerationsmaterial 9 aus dem Behälter 8 entweichen kann. Eine dieser Öffnungen 17 dient gleichzeitig auch als Beobachtungsöffnung 18 für das Beleuchtungslicht
15. Auf der gegenÜberlegenden Seite weist der Behälter 8 eine weitere Beobachtungsöffnung 18 für das Detektionslicht 14 auf.
084A0000LU 26 LU500467 Die Vorrichtung 1 weist außerdem einen optischen Sensor 13 auf, der das von dem Regenerationsmaterial 9 kommende Detektionslicht 14 empfängt. Der optische Sensor 13 empfängt als Detektionslicht 14 insbesondere das durch das Regenerationsmaterial 9 hindurch transmittierte Beleuchtungslicht 15. Figur 10 zeigt ein fünftes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Vorrichtung 1 zum Härten und/oder Verfestigen von (in dieser Figur nicht dargestellten) Glasgegenständen 2. Die Vorrichtung 1 weist ein Becken 3 mit einer Salzschmelze 4 auf, in die ein (nicht dargestellter) Träger 5 mit wenigstens einem zu härtenden und/oder zu verfestigenden Glasgegenstand 2 mittels einer Eintauchbewegung eintauchbar und aus der der Träger danach mittels einer Auftauchbewegung wieder entfernbar ist. Die Vorrichtung 1 weist einen Behälter 8 auf, In dem Regenerationsmaterial 9 angeordnet ist. Der Behälter 8 weist Öffnungen 17 auf, durch die die Salzschmelze 4 strömen kann, aber durch die das Regenerationsmaterial 9 nicht entweichen kann. Das Becken 3 ist an zwei Stellen an einen Kanal 22 angeschlossen, in dem sich eine Pumpe 23 befindet. Mittels der Pumpe 23 wird jeweils ein Teil der Salzschmelze 4 aus dem Becken 3 entnommen und nach Durchlaufen des Kanals 22 wieder dem Becken 3 zugeführt. Der Kanal 22 wird mittels eines Heizdrahtes 24 aktiv beheizt, um einen Temperaturabfall der Salzschmelze 4 innerhalb des Kanals 22 und damit ein Erstarren der Salzschmelze 4 in dem Kanal 22 zu vermeiden.
Innerhalb des Kanals 22 befindet sich eine Aufnahme 25 zum Aufnehmen eines Behälters 8 mit dem Regenerationsmaterial 9.
084A0000LU 27 LU500467 Der Behälter 8 weist, wie bereits erwähnt, Öffnungen 17 auf, durch die die Salzschmelze 4 strömen kann, ohne dass das Regenerationsmaterial 9 aus dem Behälter 8 entweichen kann. Eine dieser Öffnungen 17 dient gleichzeitig auch als Beobachtungsöffnung 18 für das von dem Regenerationsmaterial 9 kommende Detektionslicht 14, das von einem optischen Sensor 13 empfangen wird. Außerdem weist die Vorrichtung 1 mehrere weitere Behälter 8 mit Regenerationsmaterial 9 auf, die in die Aufnahme 25, insbesondere automatisch, eingesetzt werden können, wenn das in der Aufnahme 25 befindliche Regenerationsmaterial 9 verbraucht ist und mittels des optischen Sensors 13 ermittelt wurde, dass ein Austausch erforderlich ist.
Figur 11 zeigt ein sechstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäBen Vorrichtung 1 zum Härten und/oder Verfestigen von (in dieser Figur nicht dargestellten) Glasgegenständen 2.
Die Vorrichtung 1 weist ein Becken 3 mit einer Salzschmelze 4 auf, in die ein (nicht dargestellter) Träger 5 mit wenigstens einem zu härtenden und/oder zu verfestigenden Glasgegenstand 2 mittels einer Eintauchbewegung eintauchbar und aus der der Träger danach mittels einer Auftauchbewegung wieder entfernbar ist.
Die Vorrichtung 1 weist einen Behälter 8 auf, In dem Regenerationsmaterial 9 angeordnet ist. Der Behälter 8 weist Öffnungen 17 auf, durch die die Salzschmelze 4 strömen kann, aber durch die das Regenerationsmaterial 9 nicht entweichen kann.
Das Becken 3 ist an zwei Stellen an einen Kanal 22 angeschlossen, in dem sich eine Pumpe 23 befindet. Mittels der Pumpe 23 wird jeweils ein Teil der Salzschmelze 4 aus dem Becken 3 entnommen und nach Durchlaufen des
084A0000LU 28 LU500467 Kanals 22 wieder dem Becken 3 zugeführt. Der Kanal 22 wird mittels eines Heizdrahtes 24 aktiv beheizt, um einen Temperaturabfall der Salzschmelze 4 innerhalb des Kanals 22 und damit ein Erstarren der Salzschmelze 4 in dem Kanal 22 zu vermeiden.
Innerhalb des Kanals 22 befindet sich eine Aufnahme 25 zum Aufnehmen eines Behälters 8 mit dem Regenerationsmaterial 9. Der Zustand des Regenerationsmaterials 9 wird optisch überprüft. Hierzu weist die Vorrichtung 1 eine Lichtquelle 16 auf, die das Regenerationsmaterial 9 mit Beleuchtungslicht 15 beleuchtet. Die Vorrichtung 1 weist außerdem einen optischen Sensor 13 auf, der das von dem Regenerationsmaterial 9 kommende Detektionslicht 14 empfängt. Der optische Sensor 13 empfängt als Detektionslicht 14 insbesondere das an dem Regenerationsmaterial 9 reflektierte und gestreute Beleuchtungslicht 15.
Der Behälter 8 weist, wie bereits erwähnt, Öffnungen 17 auf, durch die die Salzschmelze 4 strömen kann, ohne dass das Regenerationsmaterial 9 aus dem Behälter 8 entweichen kann. Eine dieser Öffnungen 17 dient gleichzeitig auch als Beobachtungsöffnung 18 für das Detektionslicht 14 eine weitere dieser Öffnungen 17 dient als Beobachtungsöffnung 18 für das Beleuchtungslicht 15.
Außerdem weist die Vorrichtung 1 mehrere weitere Behälter 8 mit Regenerationsmaterial 9 auf, die in die Aufnahme 25, insbesondere automatisch, eingesetzt werden können, wenn das in der Aufnahme 25 befindliche Regenerationsmaterial 9 verbraucht ist und mittels des optischen Sensors 13 ermittelt wurde, dass ein Austausch erforderlich ist.
Figur 12 zeigt ein siebentes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäBen Vorrichtung 1 zum Härten und/oder Verfestigen von (in dieser Figur nicht
23.07.2021 084A0009LU 29 LU500467 dargestellten) Glasgegenständen 2.
Die Vorrichtung 1 weist ein Becken 3 mit einer Salzschmelze 4 auf, in die ein (nicht dargestellter) Träger 5 mit wenigstens einem zu härtenden und/oder zu verfestigenden Glasgegenstand 2 mittels einer Eintauchbewegung eintauchbar und aus der der Träger danach mittels einer Auftauchbewegung wieder entfernbar ist.
Die Vorrichtung 1 weist einen Behälter 8 auf, In dem Regenerationsmaterial 9 angeordnet ist. Der Behälter 8 weist Öffnungen 17 auf, durch die die Salzschmelze 4 strömen kann, aber durch die das Regenerationsmaterial 9 nicht entweichen kann.
Das Becken 3 ist an zwei Stellen an einen Kanal 22 angeschlossen, in dem sich eine Pumpe 23 befindet. Mittels der Pumpe 23 wird jeweils ein Teil der Salzschmelze 4 aus dem Becken 3 entnommen und nach Durchlaufen des Kanals 22 wieder dem Becken 3 zugeführt. Der Kanal 22 wird mittels eines Heizdrahtes 24 aktiv beheizt, um einen Temperaturabfall der Salzschmelze 4 innerhalb des Kanals 22 und damit ein Erstarren der Salzschmelze 4 in dem Kanal 22 zu vermeiden.
Innerhalb des Kanals 22 befindet sich eine Aufnahme 25 zum Aufnehmen eines Behälters 8 mit dem Regenerationsmaterial 9.
Der Behälter 8 weist, wie bereits erwähnt, Öffnungen 17 auf, durch die die Salzschmelze 4 strömen kann, ohne dass das Regenerationsmaterial 9 aus dem Behälter 8 entweichen kann. Eine dieser Öffnungen 17 dient gleichzeitig auch als Beobachtungsöffnung 18 für das Beleuchtungslicht 15 einer Lichtquelle 16. Auf der gegenüberliegenden Seite weist der Behälter 8 eine weitere Beobachtungsöffnung 18 für das Detektionslicht 14 auf.
084A0000LU 30 LU500467 Die Vorrichtung 1 weist einen optischen Sensor 13 auf, der das von dem Regenerationsmaterial 9 kommende Detektionslicht 14 empfängt. Der optische Sensor 13 empfängt als Detektionslicht 14 insbesondere das durch das Regenerationsmaterial 9 hindurch transmittierte Beleuchtungslicht 15. Figur 13 zeigt ein achtes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäBen Vorrichtung 1 zum Härten und/oder Verfestigen von (in dieser Figur nicht dargestellten) Glasgegenständen 2.
Die Vorrichtung 1 weist ein Becken 3 mit einer Salzschmelze 4 auf, in die ein (nicht dargestellter) Träger 5 mit wenigstens einem zu härtenden und/oder zu verfestigenden Glasgegenstand 2 mittels einer Eintauchbewegung eintauchbar und aus der der Träger danach mittels einer Auftauchbewegung wieder entfernbar ist. Die Vorrichtung 1 weist einen Behälter 8 auf, In dem Regenerationsmaterial 9 angeordnet ist. Der Behälter 8 weist Öffnungen 17 auf, durch die die Salzschmelze 4 strömen kann, aber durch die das Regenerationsmaterial 9 nicht entweichen kann. Das Becken 3 ist an zwei Stellen an einen Kanal 22 angeschlossen, in dem sich eine Pumpe 23 befindet. Mittels der Pumpe 23 wird jeweils ein Teil der Salzschmelze 4 aus dem Becken 3 entnommen und nach Durchlaufen des Kanals 22 wieder dem Becken 3 zugeführt. Der Kanal 22 wird mittels eines Heizdrahtes 24 aktiv beheizt, um einen Temperaturabfall der Salzschmelze 4 innerhalb des Kanals 22 und damit ein Erstarren der Salzschmelze 4 in dem Kanal 22 zu vermeiden. Innerhalb des Kanals 22 befindet sich eine Aufnahme 25 zum Aufnehmen eines Behälters 8 mit dem Regenerationsmaterial 9.
084A0000LU 31 LU500467 Der Behälter 8 weist, wie bereits erwähnt, Öffnungen 17 auf, durch die die Salzschmelze 4 strömen kann, ohne dass das Regenerationsmaterial 9 aus dem Behälter 8 entweichen kann. Eine dieser Öffnungen 17 dient gleichzeitig auch als Beobachtungsöffnung 18 für das Beleuchtungslicht 15 und das Detektionslicht 14. Die Vorrichtung 1 weist eine Lichtquelle 13 auf, deren Beleuchtungslichts 14 mittels eines Strahlteilers 26 zu dem Regenerationsmaterial 9 umgelenkt wird. Das von dem Regenerationsmaterial 9 kommende Detektionslicht 15 gelangt auf denselben Lichtweg zurück zu dem Strahlteiler 26, passiert diesen und gelangt schließlich zu dem optischen Sensor 16. In dem Zwischenraum zwischen dem Regenerationsmaterial 9 und dem Strahlteiler 26 verlaufenden das Beleuchtungslicht 14 und das Detektionslicht 15 koaxial auf derselben optischen Achse.
Außerdem weist die Vorrichtung 1 mehrere weitere Behälter 8 mit Regenerationsmaterial 9 auf, die in die Aufnahme 25, insbesondere automatisch, eingesetzt werden können, wenn das in der Aufnahme 25 befindliche Regenerationsmaterial 9 verbraucht ist und mittels des optischen Sensors 13 ermittelt wurde, dass ein Austausch erforderlich ist.
084A0000LU 32 LU500467 Bezugszeichenliste: ] Vorrichtung zum Härten und/oder Verfestigen 2 Glasgegenstände 3 Becken 4 Salzschmelze 5 Träger 6 Führungsvorrichtung 7 Führungsschienen 8 Behälter 9 Regenerationsmaterial 10 erste Funktionsposition 11 Federvorrichtung 12 zweite Funktionsposition 13 optischer Sensor 14 Detektionslicht 15 Beleuchtungslicht 16 Lichtquelle 17 Offnung 18 Beobachtungsôffnung 19 Spiegel 20 Bewegevorrichtung 21 Roboterarm 22 Kanal 23 Pumpe 24 Heizdraht 25 Aufnahme 26 Strahlteiler

Claims (1)

  1. 23.07.2021 084A0009LU 33 LU500467 Patentansprüche
    1. Verfahren zum Härten und/oder Verfestigen von Glasgegenständen (2), bei dem die Glasgegenstände (2) mit einer Salzschmelze (4) In Kontakt gebracht werden, wobei die Salzschmelze (4) fortlaufend oder in, insbesondere regelmäßigen, zeitlichen Abständen mittels eines Regenerationsmaterials (9) regeneriert wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Zustand des Regenerationsmaterials (9) optisch überprüft wird.
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Zustand des Regenerationsmaterials (9) mittels eines optischen Sensors (13) überprüft wird, der von dem Regenerationsmaterial (9) kommendes Detektionslicht (14) empfängt.
    3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die spektrale Zusammensetzung des Detektionslichts (14) detektiert wird.
    4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Regenerationsmaterial (9) mi Beleuchtungslicht (15) wenigstens einer Lichtquelle (16) beleuchtet wird.
    5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtleistung des Detektionslichts (14) gemessen wird.
    6. Verfahren nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Verhältnis der Lichtleistungen des Detektionslichts (14) und des Beleuchtungslichts (15) ermittelt wird.
    7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Zustand des Regenerationsmaterials (9) fortlaufend überprüft wird.
    23.07.2021 084A0009LU 34 LU500467
    8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Zustand des Regenerationsmaterials (9) in, insbesondere regelmäßigen, zeitlichen Abständen überprüft wird.
    9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Zustand des Regenerationsmaterials (9) überprüft wird, während sich das Regenerationsmaterial (9) außerhalb der Salzschmelze (4) befindet.
    10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Zustand des Regenerationsmaterials (9) überprüft wird, während sich das Regenerationsmaterial (9) in der Salzschmelze (4) befindet.
    11. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Detektionslicht (14) durch das Regenerationsmaterial (9) transmittiertes Licht beinhaltet.
    12. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Detektionslicht (14) von dem Regenerationsmaterial (9) reflektiertes Licht und/oder an dem Regenerationsmaterial (9) gestreutes Licht beinhaltet.
    13. Vorrichtung zum Härten und/oder Verfestigen von Glasgegenständen (2), die eine Leitung und/oder ein Bad mit einer Salzschmelze (4) sowie ein Regenerationsmaterial (9) zum Regenerieren der Salzschmelze (4) aufweist, gekennzeichnet durch einen optischen Sensor (13), der von dem Regenerationsmaterial (9) kommendes Detektionslicht (14) empfängt.
    14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der optische Sensor (13) derart ausgebildet und angeordnet ist, dass er durch das Regenerationsmaterial (9) transmittiertes Detektionslicht (14) empfängt.
    084A0000LU 35 LU500467
    15. Vorrichtung nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass der optische Sensor (13) derart ausgebildet und angeordnet ist, dass er von dem Regenerationsmaterial (9) reflektiertes Detektionslicht (14) oder an dem Regenerationsmaterial (9) gestreutes Detektionslicht (14) empfängt.
    16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass der optische Sensor (13) eine Fotodiode beinhaltet und/oder dass der optische Sensor (13) einen Photomultiplier beinhaltet und/oder dass der optische Sensor (13) einen CCD-Chip beinhaltet und/oder dass der optische Sensor (13) als Spektraldetektor ausgebildet ist und/oder dass der optische Sensor (13) als Kamera ausgebildet ist.
    17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass im Strahlengang des Detektionslichts (14) ein Farbfilter angeordnet ist.
    18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass im Strahlengang des Detektionslichts (14) ein, insbesondere dichroitischer, Strahlteiler (26) angeordnet ist, der Beleuchtungslicht (15) transmittiert und der das Detektionslicht (14) Zu dem optischen Sensor (13) reflektiert.
    19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass im Strahlengang des Detektionslichts (14) ein, insbesondere dichroitischer, Strahlteiler (26) angeordnet ist, der Beleuchtungslicht (15) reflektiert und der das Detektionslicht (14) zu dem optischen Sensor (13) transmittiert.
    20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass im Strahlengang des Detektionslichts (14) ein Mittel zum spektralen Aufspalten des Detektionslicht (14) angeordnet ist.
    23.07.2021 084A0009LU 36 LU500467
    21. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass im Strahlengang des Detektionslichts (14) ein Umlenkmittel, insbesondere ein Spiegel (19), angeordnet ist.
    22. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass das Detektionslicht (14) in dem Regenerationsmaterial (9) entstandenes Licht, Insbesondere Lumineszenzlicht, beinhaltet.
    23. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass eine Lichtquelle (16) vorhanden ist, die Beleuchtungslicht (15) auf das Regenerationsmaterial (9) abgibt.
    24. Vorrichtung nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtquelle (16) wenigstens einen Laser, insbesondere einen Halbleiterlaser, oder eine LED beinhaltet.
    25. Vorrichtung nach Anspruch 23 oder 24, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtquelle (16) monochromatisches Licht abgibt oder dass die Lichtquelle (16) simultan oder sequentiell Beleuchtungslicht (15) unterschiedlicher Wellenlängen oder unterschiedlicher Wellenlängenbereiche abgibt.
    26. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass das Regenerationsmaterial (9) in einem Behälter (8) angeordnet ist.
    27. Vorrichtung nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (8) as ein samt dem darin befindlichen Regenerationsmaterial (9) austauschbarer Behälter (8) ausgebildet ist.
    28. Vorrichtung nach Anspruch 26 oder 27, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (8) ein wenigstens teilweise durchsichtiges oder durchscheinendes Gehäuse und/oder ein Fenster aufweist.
    23.07.2021 084A0009LU 37 LU500467
    29. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 26 bis 28, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (8) eine Beobachtungsöffnung (18) für das Detektionslicht (14) und/oder für das Beleuchtungslicht (15) aufweist.
    30. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 26 bis 29, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (8) wenigstens eine Öffnung aufweist, durch die das geschmolzene Salz der Salzschmelze (4) strömen kann, ohne dass das Regenerationsmaterial (9) aus dem Behälter (8) entweichen kann.
    31. Vorrichtung nach Anspruch 29 und 30, dadurch gekennzeichnet dass, die wenigstens eine Öffnung die Beobachtungsäffnung (18) bildet.
    32. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 26 bis 31, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (8) als Korb oder als Sieb ausgebildet ist.
    33. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 26 bis 32, dadurch gekennzeichnet, dass eine Aufnahme (25) vorhanden ist, in die der Behälter (8), insbesondere formschlüssig und/oder einrastend, auf einfügbar ist.
    34. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 33, dadurch gekennzeichnet, dass eine Steuerungsvorrichtung Signale von dem optischen Sensor (13) empfängt und ausgewertet.
    35. Vorrichtung nach Anspruch 34, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerungsvorrichtung ein Signal ausgibt, wenn das Regenerationsmaterial (9) ausgetauscht werden muss.
    36. Vorrichtung nach Anspruch 35, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerungsvorrichtung ein Signal an einen Austauschautomaten ausgibt, der das Regenerationsmaterial (9) automatisch austauscht.
LU500467A 2021-07-23 2021-07-23 Verfahren und Vorrichtung zum Härten und/oder Verfestigen von Glasgegenständen LU500467B1 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
LU500467A LU500467B1 (de) 2021-07-23 2021-07-23 Verfahren und Vorrichtung zum Härten und/oder Verfestigen von Glasgegenständen
DE102022118302.5A DE102022118302A1 (de) 2021-07-23 2022-07-21 Verfahren und Vorrichtung zum Härten und/oder Verfestigen von Glasgegenständen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
LU500467A LU500467B1 (de) 2021-07-23 2021-07-23 Verfahren und Vorrichtung zum Härten und/oder Verfestigen von Glasgegenständen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
LU500467B1 true LU500467B1 (de) 2023-01-23

Family

ID=77838890

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
LU500467A LU500467B1 (de) 2021-07-23 2021-07-23 Verfahren und Vorrichtung zum Härten und/oder Verfestigen von Glasgegenständen

Country Status (2)

Country Link
DE (1) DE102022118302A1 (de)
LU (1) LU500467B1 (de)

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1771232A1 (de) * 1967-04-25 1971-12-23 Glaverbel Verfahren zur Modifizierung der Eigenschaften von Glas u.dgl.
WO2017087742A1 (en) * 2015-11-20 2017-05-26 Corning Incorporated Methods for regenerating lithium-enriched salt baths
WO2021050652A1 (en) * 2019-09-13 2021-03-18 Corning Incorporated Salt bath compositions and methods for regenerating salt bath compositions

Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1771232A1 (de) * 1967-04-25 1971-12-23 Glaverbel Verfahren zur Modifizierung der Eigenschaften von Glas u.dgl.
DE1771232B2 (de) 1967-04-25 1977-09-08 Glaverbel-Mecaniver, Watermael Boitsfort (Belgien) Verfahren zum austausch von ionen zwischen einer salzschmelze und glas, glaskeramik bzw. keramik zum zwecke der veraenderung von deren eigenschaften
WO2017087742A1 (en) * 2015-11-20 2017-05-26 Corning Incorporated Methods for regenerating lithium-enriched salt baths
WO2021050652A1 (en) * 2019-09-13 2021-03-18 Corning Incorporated Salt bath compositions and methods for regenerating salt bath compositions

Also Published As

Publication number Publication date
DE102022118302A1 (de) 2023-02-16

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE10316707B4 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Erkennung von Fehlern in transparentem Material
DE3688380T2 (de) Verfahren zur messung des lichtabsorptionsvermoegens eines fluessigkeitsmediums.
DE3005508C2 (de)
EP1752228B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Detektion und Sortierung von Glas
DE69103783T2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Messen der Dicke einer Schicht.
EP2194368B1 (de) Sensorsystem zum Erfassen und Spezifizieren von einzelnen Partikeln in einem Fluid
DE69825142T2 (de) Vorrichtung zur gleichzeitigen Überwachung von Reaktionen, die in einer Vielzahl von Reaktionsgefässen stattfinden
DE4210157A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Sortieren von Schüttgut
EP0069355A2 (de) Verfahren zum Prüfen von Objekten
DE19902525C2 (de) Verfahren zur automatischen Fehlererkennung bei der Rißprüfung nach dem Farbeindringverfahren
DE2635519A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur inspektion von glaswaren
LU500467B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Härten und/oder Verfestigen von Glasgegenständen
WO2017167706A1 (de) Verfahren zur bestimmung von fibrinogen
EP3134726A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum erkennen von nickelsulfid-einschlüssen in einer glasplatte
EP1602920B1 (de) Optisches Verfahren zur Identifizierung von Zinn- und Feuerseite bei Floatgläsern
DE102004008762A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Detektion und zum Identifizieren von Biopartikeln
AT502411B1 (de) Verfahren zum prüfen eines gegenstandes aus glas auf einschlüsse
EP4373790A1 (de) Anlage und verfahren zum härten und/oder verfestigen von glasgegenständen
DE4438510A1 (de) Anlage zur Überprüfung einer Suspension fluoreszenzfähigen Materials
EP1457286A2 (de) Verfahren, Überwachungsvorrichtung und deren Anwendung und Laserbearbeitungsanlage mit Fehlstellenüberwachung einer optischen Komponente
DE1954802B1 (de) Optisches Streulichtfilter und Verfahren zu seiner Herstellung
WO2006092275A2 (de) Verfahren zur bestimmung der art, grösse, und/oder konzentration von bestandteilen in einer probe mittels raman-spektroskopie
LU500469B1 (de) Verfahren zum Regenerieren einer Salzschmelze für einen Glashärtungs- und/oder Glasverfestigungsprozess
EP1709431A2 (de) Verfahren und vorrichtung zur optischen berwachung eines laufenden faserstranges
DE102022130055A1 (de) Vorrichtung, Haushaltsgerät und Verfahren zur Partikelgrößenbestimmung

Legal Events

Date Code Title Description
FG Patent granted

Effective date: 20230123