LU103232B1 - Verfahren zum Reinigen einer Bürstenwalze eines Saugroboters, Saugroboter und Reinigungssystem - Google Patents

Verfahren zum Reinigen einer Bürstenwalze eines Saugroboters, Saugroboter und Reinigungssystem Download PDF

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LU103232B1
LU103232B1 LU103232A LU103232A LU103232B1 LU 103232 B1 LU103232 B1 LU 103232B1 LU 103232 A LU103232 A LU 103232A LU 103232 A LU103232 A LU 103232A LU 103232 B1 LU103232 B1 LU 103232B1
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LU
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brush roller
cleaning
cleaning station
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LU103232A
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Philipp Gabriel
Carina Uphoff
Tobias Sommer
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Miele & Cie
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Reinigen einer Bürstenwalze (11) eines Saugroboters (1) mittels eines Schneidelements (22), aufweisend folgende Schritte: - Beschleunigen einer Rotationsgeschwindigkeit der Bürstenwalze (11) über einen vorbestimmten Zeitraum, und - Positionieren des Schneidelements (21) zu der Bürstenwalze (11), so dass auf der Bürstenwalze (11) vorhandene langgestreckte Schmutzpartikel von dem Schneidelement (21) zerschnitten werden. Ferner betrifft die Erfindung einen Saugroboter, der die Bürstenwalze (11), das Schneidelement und eine Steuer- und/oder Regeleinrichtung enthält, die eingerichtet und ausgebildet ist, das Verfahren auszuführen, sowie ein Reinigungssystem, aufweisend den Saugroboter (1), der die Bürstenwalze (11) enthält, und eine Reinigungsstation (2), welche das Schneidelement (22) enthält, wobei der Saugroboter (1) und die Reinigungsstation (2) eingerichtet und ausgebildet sind, das Verfahren zusammen auszuführen.

Description

' LU103232
Beschreibung
Verfahren zum Reinigen einer Bürstenwalze eines Saugroboters, Saugroboter und
Reinigungssystem
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Reinigen einer Bürstenwalze eines Saugroboters, einen Saugroboter und ein Reinigungssystem. Insbesondere betrifft die Erfindung ein
Verfahren zum Reinigen einer Bürstenwalze eines Saugroboters mittels eines Schneidrads, einen Saugroboter, der die Bürstenwalze enthält, und ein Reinigungssystem, das einen
Saugroboter und eine Reinigungsstation aufweist, welche ausgebildet sind, das Verfahren auszuführen. Das Schneidelement kann Teil des Saugroboters und/oder der
Reinigungsstation sein.
WO 2018/051009 A1 beschreibt eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Reinigen einer
Bürstenwalze eines Saugroboters. Während einer Abreinigung der Bürstenwalze ist der
Saugroboter an eine Reinigungsstation angedockt, wird die Bürstenwalze gedreht und mittels eines Schneidelements gereinigt, das ausgebildet ist, sich auf der Bürstenwalze befindende langgestreckte Schmutzpartikel zu zerschneiden. Problematisch ist, dass es insbesondere durch Berührungen zwischen der Bürstenwalze und dem Schneidelement zu
Beschädigungen der Bürstenwalze kommen kann.
Der Erfindung stellt sich somit das Problem, ein Verfahren zum Reinigen einer Bürstenwalze eines Saugroboters, einen Saugroboter mit der Bürstenwalze und ein Reinigungssystem bereitzustellen, die ein automatisiertes Abreinigen der Bürstenwalze von langgestreckten
Schmutzpartikeln bereitstellen, wobei die langgestreckten Schmutzpartikel unter Vermeidung einer Beschädigung der Bürstenwalze und/oder daran angrenzender Teile zerkleinert bzw. zerschnitten werden.
Erfindungsgemäß wird dieses Problem durch ein Verfahren mit den Merkmalen des
Patentanspruchs 1, einen Saugroboter mit den Merkmalen des Patentanspruchs 9 und ein
Reinigungssystem mit den Merkmalen des Patentanspruchs 10 gelöst. Vorteilhafte
Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den nachfolgenden
Unteransprüchen.
Die mit der Erfindung erreichbaren Vorteile bestehen neben einer sicheren und zuverlässigen
Abreinigung von auf der Bürstenwalze vorhandenen langgestreckten Schmutzpartikel in einer genauen Positionierung der Büstenwalze und des Schneidelements, wodurch
Beschädigungen sowohl der Büstenwalze als auch des Schneidelements vermieden werden.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Reinigen einer Bürstenwalze eines Saugroboters in einer Reinigungsstation mittels eines Schneidelements, aufweisend folgende Schritte: - Beschleunigen einer Rotationsgeschwindigkeit der Bürstenwalze über einen vorbestimmten Zeitraum, und - Positionieren des Schneidelements zu der Bürstenwalze derart, dass auf der
Bürstenwalze vorhandene langgestreckte Schmutzpartikel von dem Schneidelement zerschnitten werden.
Durch das Verfahren kann das Schneidelement in einem Reinigungsbereich der
Bürstenwalze seine Position finden, so dass Schneidelementbaugruppe und die
Bürstenwalzenbaugruppe nicht schlagartig kollidieren können. Dadurch werden
Beschädigungen vermieden. Die beiden Schritte können gleichzeitig durchgeführt werden. Es ist auch möglich, dass der Schritt des Positionierens des Schneidelements zu der
Bürstenwalze vor dem Schritt Beschleunigen einer Rotationsgeschwindigkeit der
Bürstenwalze über einen vorbestimmten Zeitraum durchgeführt wird. ı5 Das Schneidelement ist bevorzugt als ein drehbares Schneidrad ausgebildet. Das
Schneidrad weist bevorzugt eine Grundform einer Scheibe auf. Das Schneidrad weist bevorzugt eine Schneidelementen versehene Schneidkontur auf. Die Schneidelemente sind beispielsweise Zähne. In einer bevorzugten Ausführungsform ist das Schneidrad aus einem
Metall oder einer Keramik ausgebildet.
Die Bürstenwalze, auch Borstwalze genannt, weist als den Reinigungsbereich bevorzugt einen bürstenlosen Abschnitt z.B. in Form einer Lücke und/oder Reinigungsnut zwischen
Bürstenabschnitten auf, in dem sich langestreckte Schmutzpartikel wie Haare sammeln, um von dem Schneidelement zerkleinert werden zu können. Dadurch wird weiterhin eine
Kollision zwischen der Bürste bzw. Bosten und dem Schneidelement vermieden. Dieser burstenlose Abschnitt stellt bevorzugt ein Sammelbereich für langgestreckte Schmutzpartikel wie Haare bereit. Das Schneidelement ist bevorzugt ausgebildet, auf sich im Sammelbereich befindende langgestreckte Schmutzpartikel eine Rollschneidfunktion auszuüben, wenn es in
Drehung versetzt wird. Der Saugroboter kann aber muss nicht das Schneidelement aufweisen. Das Verfahren kann auch unter Verwendung einer Reinigungsstation für den
Saugroboter ausgeführt werden, an die der Saugroboter zur Entleerung und/oder
Energieversorgung andockt und welche das Schneidelement enthält.
Das Beschleunigen einer Rotationsgeschwindigkeit der Bürstenwalze über einen vorbestimmten Zeitraum umfasst ein langsames Erhöhen einer Drehzahl der Bürstenwalze während des Startens des Drehvorgangs der Bürstenwalze. In einer bevorzugten
Ausführungsform liegt der vorbestimmte Zeitraum im Bereich von 1 bis 5 Sek, bevorzugt im
Bereich von 2 bis 3 Sek. Dieser Zeitraum ist ausreichend, damit das Schneidelement seine
Position finden kann. Erst nach dieser Zeit wird die maximale Drehzahl des
Schneidelementes erreicht.
Das Schneidelement kann Teil des Saugroboters sein. In diesem Fall kann er das vorstehend beschriebene Verfahren autonom ausführen. Das Schneidelement ist bevorzugt Teil einer
Reinigungsstation mit einer Andockeinheit für den Saugroboter und einem Reinigungsstation-
Gebläse. Dies hat den Vorteil, dass die mittels des Schneidelements zerschnittenen
Schmutzpartikel mittels des Reinigungsstation-Gebläses aus dem Saugroboter in die
Reinigungsstation befördert werden können. Der Saugroboter - und damit auch eine
Bürstenwalze - wird bevorzugt auf der Reinigungsstation an einer vorbestimmten Position auf und/oder an der Andockeinheit zentriert. Dadurch wird weiterhin eine Kollision zwischen der
Bürstenwalze und dem Schneidelement vermieden.
Bevorzugt weist der Saugroboter eine Vertiefung an seiner Unterseite auf. Bevorzugt weist die Reinigungsstation eine Rippe auf, wobei der Saugroboter mittels seiner Vertiefung während eines Andockens des Saugroboters an der Reinigungsstation mittels der Rippe zentriert wird. Dies ist eine einfache und kostengünstige Zentrierungsmôglichkeit.
In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Vertiefung in X-Richtung trichterfôrmig ausgebildet und zentriert die Rippe den Saugroboter beim Vorwärtsfahren auf die 0 Reinigungsstation. Positions- und Richtungsangaben beziehen sich auf den Saugroboter, der sich in einem kartesischen Koordinatensystem bewegt, wobei die X-Richtung einer
Vorwärtsfahrbewegungsrichtung des Saugroboters beim Andocken des Saugroboters an die
Reinigungsstation entspricht und die Z-Richtung der Lotrechten zur Reinigungsebene entspricht.
Alternativ oder zusätzlich bevorzugt ist die Vertiefung in Z-Richtung trichterférmig ausgebildet und zentriert die Rippe den Saugroboter in einer Absenkbewegung des Saugroboters.
Dadurch wird der Saugroboter beim Vorwärtsfahren und/oder beim Absenken auf der
Reinigungsstation zentriert.
In einer bevorzugten Ausführungsform weist das Schneidelement freies Spiel in Richtung einer Achse der Bürstenwalze auf, wenn der Saugroboter an die Reinigungsstation angedockt ist, so dass es sich in einer zentrierten Position des Saugroboters mittels einer
Zentrierungsrippe fügt. Dadurch wird weiterhin eine Kollision zwischen der Bürstenwalze und dem Schneidelement vermieden.
Bevorzugt wird das freie Spiel des Schneidelementes durch freies Spiel des Schneidelements in einem ihm zugeordneten Schneidelementgehäuse, durch freies Spiel des
Schneidelementgehäuses in einem ihm zugeordneten Aufnahmeteil und/oder durch freies
Spiel des Aufnahmeteils in einem Bodenteil der Reinigungsstation bereitgestellt. Bevorzugter
Wird das freie Spiel des Schneidelementes durch freies Spiel des Schneidelementgehäuses in dem ihm zugeordneten Aufnahmeteil und/oder durch freies Spiel des Aufnahmeteils in dem
Bodenteil der Reinigungsstation bereitgestellt. Der Bodenteil ist beispielsweise als eine
Plattform ausgebildet, auf der der Saugroboter während des Andockens an die
Reinigungseinheit zumindest teilweise angeordnet ist.
In einer bevorzugten Ausführungsform weist das Schneidelement das freie Spiel in vertikaler
Richtung auf, wenn der Saugroboter an die Reinigungsstation angedockt ist, so dass das
Schneidelement sich in einer zentrierten Position des Saugroboters fügt, bevorzugt mittels einer in vertikaler Richtung wirkender Federlagerung in die Reinigungsnut fügt.
Ferner betrifft die Erfindung einen Saugroboter, welcher die Bürstenwalze, das ı5 Schneidelement und eine Steuer- und/oder Regeleinrichtung enthält, welche eingerichtet und ausgebildet ist, das Verfahren auszuführen. Wenn der Saugroboter das Schneidelement und das Roboter-Gebläse enthält, kann er das Verfahren autonom ohne Andocken an eine und/oder Interaktion einer Reinigungsstation ausführen.
Die Erfindung betrifft ferner ein Reinigungssystem, aufweisend einen Saugroboter, der die
Büstenwalze enthält, und eine Reinigungsstation, welche das Schneidelement enthält, wobei der Saugroboter und die Reinigungsstation und eingerichtet und ausgebildet sind, das
Verfahren nach einer oder mehrerer der vorstehend beschriebenen Ausführungsformen zusammen auszuführen. Sie weisen entsprechende Regel- und/oder Steuereinrichtungen auf.
Bevorzugt weist der Saugroboter die Vertiefung auf und weist die Reinigungsstation die
Rippe auf, über die der Saugroboter, auf die Plattform der Reinigungsstation derart zwangsgeführt wird, dass ein positionsgenaues Andocken der Bürstenwalze bevorzugt des
Sammelbereichs der Bürstenwalze an dem Schneidelement erzielt wird.
Die Reinigungsstation kann weiterhin eine Funktionalität zum Laden eines Energiespeichers des Saugroboters aufweisen.
Der Saugroboter ist bevorzugt mit einem Gehäuse, welches an einer Unterseite einen
Saugmund zum Einsaugen von Luft und Schmutzpartikeln und einen Saugraum mit einem aus dem Saugraum abgehenden Saugkanal zum Abtransportieren von Luft und
Schmutzpartikeln aufweist, und einer im Saugraum angeordneten drehbaren Bürstenwalze zum Aufnehmen von Schmutzpartikeln ausgebildet, die zum Saugkanal abtransportierbar sind. Der Saugroboter kann das Schneidelement aufweisen, das ausgebildet ist, auf sich auf der Bürstenwalze befindende langgestreckte Schmutzpartikel eine Rollschneidfunktion auszuüben, wenn es in Drehung versetzt wird. Alternativ kann die Reinigungsstation das s Schneidelement aufweisen.
In einer bevorzugten Ausführungsform weist die Bürstenwalze auf: - einen Bürstenwalzenkörper, - einen Sammelbereich, welcher derart ausgebildet ist, dass sich bei Betrieb langgestreckte Schmutzpartikel an und/oder in ihm ansammeln, - mehrere Borsten, welche mit dem Bürstenwalzenkôrper fest verbunden sind, - elastische Lamellen, welche mit dem Bürstenwalzenkörper fest verbunden sind, welche im Bürstenwalzenquerschnitt in Umfangrichtung bezogen auf die
Walzendrehrichtung in einem vorbestimmten Abstand hinter den Borsten positioniert sind und welche eine auf die langgestreckten Schmutzpartikel einwirkende
Querkraftkomponente in einer axialer Richtung der Bürstenwalze aufweisen, die in
Summe mit der Kraft des Luftstroms ausreichend ist, die langestreckten
Schmutzpartikel in den Sammelbereich zu transportieren. Das Schneidelement ist bevorzugt derart angeordnet und ausgebildet, die Rollschneidfunktion auf sich im
Sammelbereich befindende langgestreckte Schmutzpartikel auszuüben, wenn es in
Drehung versetzt wird. So werden die langgestreckten Schmutzpartikel in einem oder mehreren definierten Bereichen der Bürstenwalze angesammelt und dort vollständig durchtrennt, so dass sie entfernt und/oder abgesaugt werden können. Die von der
Bürstenwalze aufgenommenen langgestreckten Schmutzpartikel werden daher an einem definierten Sammelbereich zerkleinert und anschließend mittels der
Reinigungsstation abgereinigt.
Bei den langestreckten Schmutzpartikeln handelt es sich insbesondere um Fasern wie beispielsweise Haare. Der Bürstenwalzenkörper ist zylinderförmig, bevorzugt als
Hohlzylinder, ausgebildet, welcher eine Walzenachse aufweist, die eine Drehachse darstellt.
Die Querkraftkomponente ist eine Kraftkomponente, die quer zu der Walzenachse des
Bürstenwalzenkörpers wirkt. Der Sammelbereich kann segmentiert ausgebildet sein, d.h. mehrere voneinander beabstandete Teilbereiche aufweisen. Ferner kann der Sammelbereich eine Abreinigungsstelle in Form der Reinigungsnut aufweisen, welche ein Abreinigen der langgestreckten Schmutzpartikel von dem Sammelbereich ermöglicht. Der Sammelbereich ist derart ausgebildet, dass sich die langgestreckten Schmutzpartikel, die während des
Reinigungsvorgangs des Saugroboters in ihm gesammelt werden, sich um ihn winden können. Der Saugraum ist zum Aufbauen eines Unterdruckes ausgebildet, der bei Betrieb mittels eines Roboter-Gebläses des Saugroboters erzeugt wird. Der Saugraum ist an einer
Unterseite offen und weist eine längliche Öffnung auf, nämlich den Saugmund. Ferner weist der Saugroboter einen Sammelbehälter zum Sammeln der kurzen bzw. kleinen
Schmutzpartikel z.B. in Form einer Staubbox auf.
Bevorzugt ist eine Mantelfläche des Borstwalzenkörpers im Sammelbereich aus einem glasfaserfreien Kunststoff ausgebildet. Beispielsweise ist sie als Zwei-Komponenten-
Spritzguss-Komponente aus einem Werkstoff wie PP (Polypropylen), PC (Polycarbonat),
POM (Polyoxymethylen bzw. Polyacetal), PVC (Polyvinylchlorid), PE (Polyethylen) und/oder
ABS (Acrylnitril-Butadien-Styrol-Copolymer) gebildet. In einer alternativen Ausführungsform kann die Mantelfläche des Borstwalzenkôrpers aus einer einzelnen Komponente gebildet werden.
Der Sammelbereich ist bevorzugt durch einen Bereich des Bürstenwalzenkôrper ausgebildet, an dem keine Lamellen oder Borsten befestigt sind und der axial benachbart zu einem weiteren Bereich des Bürstenwalzenkôrpers angeordnet ist, der Lamellen und Borsten aufweist.
Wenn der Saugroboter das Schneidelement enthält, kann es derart angeordnet und ausgebildet sein, dass es von einer externen Vorrichtung betâtigbar ist. D.h., es kann von der externen Vorrichtung in Drehung versetzt werden und/oder zu der Bürstenwalze hin- und wegbewegt werden. Die externe Vorrichtung ist bevorzugt die Reinigungsstation für den
Saugroboter, die ausgebildet ist, den Saugroboter zu entleeren, indem sie die von ihm aufgenommenen Schmutzpartikel selber aufnimmt.
In einer bevorzugten Ausführungsform ist das Schneidelement in dem Schneidelement-
Gehäuse angeordnet, wobei das Schneidelement in dem Schneidelement-Gehäuse eingeklipst ist, so dass es auf dem Schneidelement-Gehäuse gelagert ist. Die Lagerung dort ist bevorzugt mittels Rastnasen realisiert. Alternativ oder zusätzlich ist das Schneidelement in dem Schneidelement-Gehäuse eingeklipst, so dass ein Nutzbereich des Schneidelements ausschließlich durch das Schneidelement-Gehäuse zugänglich ist. Alternativ oder zusätzlich ist das Schneidelement in dem Schneidelement-Gehäuse eingeklipst, so dass das
Schneidelement-Gehäuse eine Lagerung des Schneidelements an einem federgelagerten
Hebelarm bildet.
In einer bevorzugten Ausführungsform weist der Saugroboter weiterhin ein Roboter-Gebläse auf, welches ausgebildet ist, während eines Saugvorgangs die langgestreckten
Schmutzpartikel abzusaugen, so dass sie durch den Saugkanal in eine sich im Innern des
Saugroboters befindende Staubbox zum Sammeln von Staub gesaugt werden. Bevorzugt ist das Roboter-Gebläse ausgebildet, die vom Schneidelement zerkleinerten ehemals langgestreckten Schmutzpartikel parallel zu der Drehung der Bürstenwalze abzusaugen.
Alternativ oder zusätzlich bevorzugt weist die Reinigungsstation ein Reinigungsstation- s Gebläse auf, welches ausgebildet ist, während eines Saugvorgangs die langgestreckten
Schmutzpartikel abzusaugen, so dass sie in eine sich im Innern der Reinigungsstation befindenden Sammelbox zum Sammeln von Staub gesaugt werden. Bevorzugt ist das
Reinigungsstation-Gebläse ausgebildet, die vom Schneidelement zerkleinerten, ehemals langgestreckten Schmutzpartikel parallel zu der Drehung der Bürstenwalze abzusaugen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen rein schematisch dargestellt und wird nachfolgend näher beschrieben. Es zeigt schematisch und nicht maßstabsgerecht
Fig. 1 eine skizzierte Darstellung eines erfindungsgemäßen Reinigungssystems während eines Andockvorgangs;
Fig. 2 eine skizzierte Darstellung des in Fig. 1 gezeigten Reinigungssystems in einem angedockten Zustand;
Fig. 3 eine weitere skizzierte Darstellung des in Fig. 1 gezeigten Reinigungssystems während des Andockvorgangs;
Fig. 4 eine weitere skizzierte Darstellung des in Fig. 1 gezeigten Reinigungssystems in dem angedockten Zustand;
Fig. 5 eine Seitenansicht des in Fig. 1 gezeigten Reinigungssystems in dem angedockten Zustand, das ein erfindungsgemäßes Verfahren ausführt;
Fig. 6 eine vergrößerte Detailansicht des in Fig. 1 gezeigten Reinigungssystems;
Fig. 7 eine vergrößerte Detailansicht des in Fig. 4 gezeigten Reinigungssystems;
Fig. 8 eine weitere vergrößerte Detailansicht des in Fig. 4 gezeigten
Reinigungssystems; und
Fig. 9 bis 11 jeweils eine Querschnittsansicht des in Fig. 1 gezeigten Reinigungssystems.
Fig. 1 zeigt eine skizzierte Darstellung eines erfindungsgemäßen Reinigungssystems während eines Andockvorgangs. Das Reinigungssystem weist einen Saugroboter 1 und eine
Reinigungsstation 2 auf. Der Saugroboter 1 bewegt sich in mittels Pfeile gezeigter X-Richtung in einer Vorwärtsbewegung auf die Reinigungsstation mittels seiner Räder 19 zu. Der
Saugroboter 1 weist eine Bürstenwalze 11 auf. Die Reinigungsstation 2 weist ein
Schneidelement 21, eine Rippe 22 und eine Plattform 23 auf. Der Saugroboter 1 weist eine
Vertiefung 12 auf, die in X-Richtung trichterförmig ausgebildet ist und zur Aufnahme der
Rippe 22 ausgebildet ist.
Fig. 2 zeigt eine skizzierte Darstellung des in Fig. 1 gezeigten Reinigungssystems in einem angedockten Zustand. Die Vertiefung 12 hat die Rippe 22 aufgenommen. Die Vertiefung 12 ist in X-Richtung trichterförmig ausgebildet und die Rippe 22 hat den Saugroboter 1 beim
Vorwärtsfahren auf die Reinigungsstation 2 zentriert. Das Schneidelement 21 befindet sich in einer Position unterhalb der Bürstenwalze 11.
Fig. 3 zeigt eine weitere skizzierte Darstellung des in Fig. 1 gezeigten Reinigungssystems während des Andockvorgangs. Die Vertiefung 12 ist in eine durch einen Pfeil angedeutete Z-
Richtung trichterförmig ausgebildet. Die Rippe 22 zentriert den Saugroboter 1 in einer
Absenkbewegung des Saugroboters 1.
Fig. 4 zeigt eine weitere skizzierte Darstellung des in Fig. 1 gezeigten Reinigungssystems in dem angedockten Zustand. Die Vertiefung 12 hat die Rippe 22 aufgenommen. Die Rippe 22 zentriert den Saugroboter 1 auf der Plattform 23.
Fig. 5 zeigt eine Seitenansicht des in Fig. 1 gezeigten Reinigungssystems in dem angedockten Zustand, das ein erfindungsgemäßes Verfahren ausführt. Das Schneidelement ı5 21 weist freies Spiel in vertikaler Richtung auf, wenn der Saugroboter 1 an die
Reinigungsstation 2 angedockt ist, so dass das Schneidelement 21 sich in einer zentrierten
Position des Saugroboters 1 mittels einer in vertikaler Z-Richtung wirkender Federlagerung 24 fügt. Um das Schneidelement 21 zu fügen, werden eine Rotationsgeschwindigkeit der
Bürstenwalze 11 über einen vorbestimmten Zeitraum beschleunigt und das Schneidelement 21 zu der Bürstenwalze 11 positioniert, so dass auf der Bürstenwalze 11 vorhandene langgestreckte Schmutzpartikel von dem Schneidelement 21 zerschnitten werden, wobei diese Schritte gleichzeitig ausgeführt werden können. Während des Zerschneidens von sich auf der Bürstenwalze 11 befindenden langgestreckten Schmutzpartikeln drehen sich die
Bürstenwalze 11 und das Schneidelement 21 in die durch Pfeile angedeuteten Richtungen —
Insbesondere gegenläufig.
Fig. 6 zeigt eine vergrößerte Detailansicht des in Fig. 1 gezeigten Reinigungssystems.
Gezeigt ist eine Detailansicht des Saugroboters 1. Die Vertiefung 12 weist in X- Richtung eine trichterförmige Form auf.
Fig. 7 zeigt eine vergrößerte Detailansicht des in Fig. 4 gezeigten Reinigungssystems.
Gezeigt ist eine Detailansicht des an die Reinigungsstation 2 angedockten Saugroboters 1, bei der die Rippe 22 in der Vertiefung 12 aufgenommen ist. Die Vertiefung 12 ist in Z-
Richtung trichterförmig ausgebildet.
Fig. 8 zeigt eine vergrößerte Detailansicht des in Fig. 4 gezeigten Reinigungssystems.
Gezeigt ist eine perspektivische Teilansicht des Saugroboters 1 und seiner in X- und Z-
Richtungen (nicht gezeigt) trichterförmig ausgebildeten Vertiefung 12.
Fig. 9 bis 11 zeigen jeweils eine Querschnittsansicht des in Fig. 1 gezeigten
Reinigungssystems. Die Bürstenwalze 11 weist Bürstenabschnitte 17 und einen borstfreien
Abschnitt 18 auf. Der borstfreie Abschnitt 18 dient als Sammelbereich für die langgestreckten
Schmutzpartikel (nicht gezeigt). Das Schneidelement (nicht gezeigt) ist ausgebildet, auf sich im Sammelbereich d.h. borstfreien Abschnitt 18 befindende langgestreckte Schmutzpartikel eine Rollschneidfunktion auszuüben, insbesondere wenn es in Drehung versetzt wird. Um das Schneidelement zum Reinigen der Bürstenwalze 11 zu positionieren und zu fügen, werden eine Rotationsgeschwindigkeit der Bürstenwalze 11 über einen vorbestimmten
Zeitraum beschleunigt und das Schneidelement 21 zu der Bürstenwalze 11 positioniert, so dass auf der Bürstenwalze 11 vorhandene langgestreckte Schmutzpartikel von dem
Schneidelement 21 zerschnitten werden. Das Schneidelement weist freies Spiel auf, das ı5 durch freies Spiel des Schneidelements in einem im zugeordneten Schneidelementgehäuse 25, durch freies Spiel des Schneidelementgehäuses 25 in einem ihm zugeordneten
Aufnahmeteil 26 und/oder durch freies Spiel des Aufnahmeteils in einem Bodenteil in Form der Plattform 23 der Reinigungsstation 2 bereitgestellt wird, wobei der letzte Fall hier durch
Pfeile angedeutet ist.
Bezugszeichenliste 1 Saugroboter 11 Bürstenwalze 12 Vertiefung s 17 Bürstenabschnitt
18 borstfreier Abschnitt 19 Rad 2 Reinigungsstation 21 Schneidelement
0 22 Rippe 23 Andockeinheit 24 Federlagerung 25 Schneidelementgehäuse 26 Aufnahmeteil

Claims (10)

Patentansprüche
1. Verfahren zum Reinigen einer Bürstenwalze (11) eines Saugroboters (1) mittels eines Schneidelements (22), aufweisend folgende Schritte: - Beschleunigen einer Rotationsgeschwindigkeit der Bürstenwalze (11) über einen vorbestimmten Zeitraum, und - Positionieren des Schneidelements (21) zu der Bürstenwalze (11) derart, dass auf der Bürstenwalze (11) vorhandene langgestreckte Schmutzpartikel von dem Schneidelement (21) zerschnitten werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der vorbestimmte Zeitraum im Bereich von 1 bis 5 Sek, bevorzugt im Bereich von 2 bis 3 Sek. liegt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Saugroboter (1) eine Vertiefung (12) an seiner Unterseite aufweist und eine Reinigungsstation (2) das Schneidelement (22) und eine Rippe (22) aufweist, wobei der Saugroboter (1) mittels seiner Vertiefung (12) während eines Andockens des Saugroboters (1) an der Reinigungsstation (2) mittels der Rippe (22) zentriert wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertiefung (12) in X- Richtung trichterförmig ausgebildet ist und die Rippe (22) den Saugroboter (1) beim Vorwärtsfahren auf die Reinigungsstation (2) zentriert.
5. Verfahren nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertiefung (12) in Z-Richtung trichterförmig ausgebildet ist und die Rippe (22) den Saugroboter (1) in einer Absenkbewegung des Saugroboters (1) zentriert.
6. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Schneidelement (21) freies Spiel in Richtung einer Achse der Bürstenwalze (11) aufweist, wenn der Saugroboter (1) an die Reinigungsstation (2) angedockt ist, so dass es sich in einer zentrierten Position des Saugroboters (1) mittels einer Zentrierungsrippe fügt.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das freie Spiel des Schneidelementes (21) durch freies Spiel des Schneidelements (21) in einem ihm zugeordneten Schneidelementgehäuse (25), durch freies Spiel des Schneidelementgehäuses (25) in einem ihm zugeordneten Aufnahmeteil (26) und/oder durch freies Spiel des Aufnahmeteils (26) in einem Bodenteil der Reinigungsstation (2) bereitgestellt wird.
8. Verfahren nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Schneidelement (21) das freie Spiel in vertikaler Richtung aufweist, wenn der Saugroboter (1) an die Reinigungsstation (2) angedockt ist, so dass das Schneidelement (21) sich in der zentrierten Position des Saugroboters (1) fügt, bevorzugt mittels einer in vertikaler Richtung wirkender Federlagerung (24) fügt.
9. Saugroboter (1), welcher die Bürstenwalze (11), das Schneidelement (21) und eine Steuer- und/oder Regeleinrichtung enthält, die eingerichtet und ausgebildet ist, das Verfahren nach Anspruch 1 oder 2 auszuführen.
10. Reinigungssystem, aufweisend den Saugroboter (1), welcher die Bürstenwalze (11) enthält, und eine Reinigungsstation (2), welche das Schneidelement (22) enthält, wobei der Saugroboter (1) und die Reinigungsstation (2) eingerichtet und ausgebildet sind, das Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8 zusammen auszuführen.
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