EP4786012A1 - Prüfvorrichtung für eine brandschutzvorrichtung mit einem feuerlöscher - Google Patents

Prüfvorrichtung für eine brandschutzvorrichtung mit einem feuerlöscher

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EP4786012A1
EP4786012A1 EP25216858.8A EP25216858A EP4786012A1 EP 4786012 A1 EP4786012 A1 EP 4786012A1 EP 25216858 A EP25216858 A EP 25216858A EP 4786012 A1 EP4786012 A1 EP 4786012A1
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EP
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electrical
test device
fire
evaluation circuit
relay
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Application number
EP25216858.8A
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Martin Assmann
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Siemens Mobility GmbH
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Siemens Mobility GmbH
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Prüfvorrichtung (10). Die Prüfvorrichtung (10) weist eine Serienschaltung mit einem Schutzwiderstand (R) und einer elektrischen Sicherung (F) und zwei elektrische Kontakte auf, von denen ein erster Kontakt (11a) mit dem Schutzwiderstand (R) elektrisch verbunden ist und ein zweiter Kontakt (11b) mit der elektrischen Sicherung (F) elektrisch verbunden ist. Es wird auch eine Brandschutzvorrichtung (1) beschrieben. Außerdem wird ein Verfahren zum Prüfen einer Brandschutzvorrichtung mit einem Feuerlöscher (2) beschrieben.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Prüfvorrichtung. Weiterhin bezieht sich die Erfindung auf eine Brandschutzvorrichtung. Außerdem betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Prüfen einer Brandschutzvorrichtung mit einem Feuerlöscher.
  • Elektrische Systeme können bei einem Defekt, insbesondere einem Kurzschluss, einen Brand verursachen, der materiellen Schaden und Personenschaden nach sich ziehen kann. Elektrische Systeme sind oft in zumindest teilweise abgeschlossenen Bereichen, Räumen oder sogenannten Schaltschränken untergebracht. Kommt es darin zu einem Kurzschluss, so droht ein Brand mit den genannten Folgen.
  • Beispielsweise befinden sich in einem nur nach vorne offenen kleinen geschützten Raum Elektrogeräte. Ein Brand in diesem geschützten Raum sollte automatisiert zuverlässig erkannt und auch gelöscht werden, wobei auch zusätzliche Gegenmaßnahmen zur Verhinderung der Ausbreitung des entstandenen Brandes sinnvoll sind. Weiterhin sollte der Brand auch gemeldet werden.
  • Für die automatisierte Brandbekämpfung erfolgt herkömmlich die Verwendung einer geeigneten Löschflasche bzw. eines Feuerlöschers mit einem Auslösekopf mit elektrischen Kontakten. Der Auslösekopf ist mit einer externen Auswerteschaltung verbunden. Im ungestörten Betrieb, d.h., wenn kein Brand auftritt, fließt ein kleiner Messstrom durch eine elektrische Verbindung im Auslösekopf. Ein für das Auslösen einer Reaktion auf einen Brand eingesetztes Relais in der Auswerteschaltung ist in diesem Stadium angezogen (d.h., die Spule des Relais ist stromdurchflossen), alle Relaiskontakte sind betätigt (in Arbeitsstellung). Ein für eine Brandeindämmung genutztes Rollo wird oben gehalten. Der Auslöseschalter ist in diesem Zustand nicht betätigt.
  • Im Auslösefall, d.h. im Brandfall, wird die elektrische Verbindung im Auslösekopf unterbrochen, wenn der Auslösekopf infolge der durch den Brand verursachten Wärme zerstört wird. Das Relais fällt dann ab (d.h., die Spule wird stromlos), alle Relaiskontakte sind in dieser Situation unbetätigt und in Ruhestellung. Das Rollo wird nun infolge der Ruhestellung des ihm zugeordneten Relaiskontakts heruntergelassen und schließt nun den Raum ab. Dieser Zustand wird auch als Freigabe bezeichnet.
  • Die Branderkennung kann also durch thermische Auslösung des Auslösekopfes erfolgen. Neben der Funktion als Sensor für eine Brandmeldung dient der Auslösekopf auch zum Auslösen der Funktion des Feuerlöschers bzw. der Löschflasche. Hierfür wird der Auslösekopf bei dem Erreichen einer definierten Temperatur aufgrund eines Brandereignisses zerstört und unterbricht seine elektrische Verbindung und gibt das Löschmittel frei. Eine externe Branderkennung und Auslösung kann durch Anlegen eines hohen elektrischen Stromes am Auslösekopf erreicht werden. Durch den hohen elektrischen Strom wird der Auslösekopf zerstört, unterbricht seine elektrische Verbindung und gibt das Löschmittel aus der Löschflasche frei. Die Brandlöschung erfolgt durch aus der Löschflasche austretendes Löschmittel. Eine Unterstützung der Brandlöschung erfolgt durch Schließen des Brandschutzrollos. Für eine Meldung der Auslösung fällt das Relais ab (d.h., die Spule des Relais ist stromdurchflossen), wenn die elektrische Verbindung im Auslösekopf unterbrochen wurde. Diese Reaktion kann beliebig ausgewertet werden.
  • Soll nun die automatisierte Brandmeldung und Brandbekämpfung getestet werden, so wird ein hoher Strom durch den Auslösekopf geleitet. Da der Auslösekopf bei diesem Test zerstört wird und der Inhalt der Löschflasche aus der Löschflasche austritt, muss der Feuerlöscher nach dem Test ersetzt werden. Dieser Umstand ist mit einem erhöhten Ressourceneinsatz für die nötigen regelmäßigen Sicherheitstests verbunden.
  • Es besteht nun die Aufgabe, eine zerstörungsfreie Prüfung der Funktion der Branderkennung zu ermöglichen, ohne dass der Auslösekopf zerstört wird und die Löschflasche geleert wird, da die Prüfung regelmäßig durchgeführt werden muss und ansonsten infolge der Zerstörung der genannten Komponenten ein erhöhter Ressourcenaufwand verursacht wird und damit hohe Kosten verursacht werden.
  • Diese Aufgabe wird durch eine Prüfvorrichtung gemäß Patentanspruch 1, eine Brandschutzvorrichtung gemäß Patentanspruch 6 und ein Verfahren zum Prüfen einer Brandschutzvorrichtung mit einem Feuerlöscher gemäß Patentanspruch 11 gelöst.
  • Die erfindungsgemäße Prüfvorrichtung dient der Funktionsprüfung einer Brandschutzvorrichtung, welche einen Feuerlöscher, vorzugsweise einen Minifeuerlöscher, umfasst. Ein Minifeuerlöscher eignet sich für das Löschen von Bränden in kleinräumigen Bereichen, wie zum Beispiel Fahrzeugen oder Schaltschränken. Der Platzbedarf und die Menge des von dem Minifeuerlöscher gespeicherten Löschmittels ist entsprechend an die Ausdehnung des kleinräumigen Bereichs angepasst. Ein Feuerlöscher umfasst ein Kleinlöschgerät, welches zum Ablöschen von Klein- und Entstehungsbränden dient, und enthält in einem Druckbehälter Löschmittel, das durch gespeicherten oder bei Inbetriebnahme erzeugten Druck ausgestoßen wird.
  • Die Prüfvorrichtung weist eine Serienschaltung mit einem Schutzwiderstand und einer elektrischen Sicherung auf. Die elektrische Sicherung umfasst eine Überstromschutzeinrichtung, vorzugsweise eine Schmelzsicherung oder einen Schutzschalter. Teil der erfindungsgemäßen Prüfvorrichtung sind auch zwei elektrische Kontakte, von denen ein erster elektrischer Kontakt mit dem Schutzwiderstand elektrisch verbunden ist und ein zweiter elektrischer Kontakt mit der elektrischen Sicherung elektrisch verbunden ist. Die Prüfvorrichtung ist dazu eingerichtet, bei einem Test eine Auslösevorrichtung eines Feuerlöschers zu ersetzen. Dazu befindet sich zwischen dem Schutzwiderstand bzw. der elektrischen Sicherung und dem zugeordneten elektrischen Kontakt jeweils eine ausreichend lange, elektrisch leitende Anschlussleitung. Die elektrischen Kontakte sind so ausgeführt, dass sie mit den Anschlüssen der Auslösevorrichtung verbunden werden können.
  • Die Prüfvorrichtung erlaubt es, eine Auswerteschaltung einer Brandschutzvorrichtung sowie die Funktion von Melde- und Schutzfunktionen der Brandschutzvorrichtung zu testen, ohne dass es zu einer Zerstörung des Auslösekopfes oder einem Entleeren des Feuerlöschers kommt. Die Prüfvorrichtung ist so dimensioniert, dass sie einen herkömmlichen Auslösekopf ersetzen kann. Bevorzugt ist die Prüfvorrichtung, was ihre Außenmaße und die Dimensionierung ihrer Anschlüsse betrifft, an die entsprechenden Eigenschaften des Auslösekopfes adaptiert, damit eine einfache Ersetzung des Auslösekopfs durch die Prüfvorrichtung durch Entfernen des herkömmlichen Auslösekopfs von dem Feuerlöscher und Aufmontieren der Prüfvorrichtung auf den Feuerlöscher erfolgen kann. Wird die elektrische Sicherung der Prüfvorrichtung ausgelöst bzw. brennt diese durch, so wird an die Auswerteschaltung durch die Unterbrechung des Stromkreises ein Brandsignal übermittelt und die Auswerteschaltung sowie die Brandschutzvorrichtung wird hinsichtlich eine korrekten Funktion im Auslösefall getestet. Die Prüfvorrichtung weist also aus der Sicht der Auswerteschaltung exakt dieselbe Funktion auf wie der durch sie ersetzte Auslösekopf hat aber keine Auswirkung auf den Feuerlöscher und löst diesen bei dem Test auch nicht aus. Da der Auslösekopf während des Test von dem Feuerlöscher entfernt ist, kann er auch bei dem Test nicht zerstört werden, so dass Ressourcen gespart werden und ein Test der Funktion der Brandschutzvorrichtung trotzdem so oft wie nötig ausgeführt werden kann.
  • Die erfindungsgemäße Brandschutzvorrichtung weist einen Feuerlöscher, vorzugsweise einen Minifeuerlöscher, mit einem Auslösekopf mit einem ersten elektrischen Meldekontakt und einem zweiten elektrischen Meldekontakt auf.
  • Teil der Brandschutzvorrichtung ist auch eine Auswerteschaltung, welche mit den beiden elektrischen Meldekontakten elektrisch verbunden ist. Die Auswerteschaltung ist dazu eingerichtet, ein Signal von einem Auslösekopf oder ersatzweise von der Prüfvorrichtung zu erhalten und das Signal dahingehend auszuwerten bzw. zu ermitteln, ob ein Brand im Wirkungsbereich der Brandschutzvorrichtung auftritt. Gegebenenfalls meldet die Auswerteschaltung den Brand und veranlasst automatisiert Brandschutzmaßnahmen, insbesondere automatisierte Brandschutzmaßnahmen. Teil der Brandschutzvorrichtung ist auch die erfindungsgemäße Prüfvorrichtung, welche dazu eingerichtet ist, für einen Test der Auswerteschaltung den Auslösekopf zu ersetzen und mit ihren beiden elektrischen Kontakten ersatzweise für die beiden elektrischen Meldekontakte des Auslösekopfs mit der Auswerteschaltung elektrisch verbunden zu werden. Die erfindungsgemäße Brandschutzvorrichtung teilt die Vorteile der erfindungsgemäßen Prüfvorrichtung.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren zum Prüfen einer Brandschutzvorrichtung mit Feuerlöscher wird ein Auslösekopf eines Feuerlöschers, vorzugsweise eines Minifeuerlöschers, durch eine erfindungsgemäße Prüfvorrichtung ersetzt.
  • Die beiden elektrischen Kontakte der Prüfvorrichtung werden mit einer Auswerteschaltung, einer Brandschutzvorrichtung mit einem Auslöseschalter und einem dazu parallel geschalteten Relais, welches dazu eingerichtet ist, beim Betätigen des Auslöseschalters eine Melde- und oder Schutzfunktion auszulösen, für einen Funktionstest elektrisch verbunden.
  • Anschließend erfolgt ein Betätigen des Auslöseschalters der Auswerteschaltung.
  • Schließlich wird per Sicht geprüft, ob die von dem Relais in Antwort auf die Betätigung des Auslöseschalters auszulösenden Melde- und/oder Schutzfunktionen, ausgelöst wurden. Vorteilhaft kann eine zerstörungsfreie Prüfung der Funktion der Brandschutzvorrichtung erfolgen, ohne dass der Auslösekopf des Feuerlöschers zerstört wird und ohne dass der Feuerlöscher ausgelöst wird und ohne dass das Löschmaterial emittiert wird.
  • Die abhängigen Ansprüche sowie die nachfolgende Beschreibung enthalten jeweils besonders vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung. Dabei können insbesondere die Ansprüche einer Anspruchskategorie auch analog zu den abhängigen Ansprüchen einer anderen Anspruchskategorie und deren Beschreibungsteilen weitergebildet sein. Zudem können im Rahmen der Erfindung die verschiedenen Merkmale unterschiedlicher Ausführungsbeispiele und Ansprüche auch zu neuen Ausführungsbeispielen kombiniert werden.
  • In einer Variante der erfindungsgemäßen Prüfvorrichtung weist diese ferner eine parallel zu der elektrischen Sicherung geschaltete optische Anzeige auf, welche nur dann leuchtet, wenn die elektrische Sicherung ausgelöst wird, und damit nicht mehr elektrisch leitend ist. Im einfachsten Fall weist die optische Anzeige eine Lampe auf, die nur dann leuchtet, wenn die elektrische Sicherung ausgelöst hat. Vorteilhaft kann eine Zerstörung der elektrischen Sicherung bzw. ein Auslösen der Sicherung leicht optisch erkannt werden.
  • Solange die Prüfvorrichtung anstelle des Auslösekopfes für einen Test angeschlossen ist, gilt, dass die elektrische Sicherung intakt ist. Damit gibt es keinen Spannungsabfall über die optische Anzeige, da der Spannungsabfall über die elektrische Sicherung den Wert 0V aufweist und beide Anschlüsse der Prüfvorrichtung und auch der elektrischen Sicherung quasi gleiches Potential haben. Mithin leuchtet die optische Anzeige, solange die elektrische Sicherung intakt ist, nicht. Die Leistung der optischen Anzeige ist also wie folgt: P = U2 / RLp = 0V / RLp = 0W. Dabei ist "RLP" der ohmsche Widerstand der optischen Anzeige.
  • Wenn die elektrische Sicherung ausgelöst wird und durchgebrannt ist oder fehlt, liegt ungefähr die Versorgungsspannung zwischen beiden Anschlüssen der Prüfvorrichtung an, da kein Stromfluss mehr über die elektrische Sicherung auftritt. Ist eine optische Anzeige parallel zu der elektrischen Sicherung angeschlossen, ergibt sich der Wert der elektrischen Spannung, welche zwischen beiden Anschlüssen der elektrischen Sicherung und damit der optischen Anzeige anliegt, wie folgt:
    1. a) wenn die Prüfvorrichtung ausgelöst wird, durch die Spannungsverteilung in einer Reihenschaltung, welche den Schutzwiderstand und den ohmschen Widerstand der optischen Anzeige umfasst,
    2. b) wenn die Prüfvorrichtung nicht ausgelöst ist, durch die Spannungsverteilung in einer Reihenschaltung, welche den Schutzwiderstand, den ohmschen Widerstand der optischen Anzeige und ein Relais der Auswerteschaltung der Brandschutzvorrichtung umfasst.
  • In beiden Fällen ist die optische Anzeige aktiviert bzw. leuchtet eine von der optischen Anzeige umfasste Lampe. Die an der optischen Anzeige abfallende elektrische Spannung U wird also größer als 0V und damit ist auch die Leistung der optischen Anzeige P > 0W.
  • In einer Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Prüfvorrichtung weist diese Prüfvorrichtung zwei Anschlussleitungen mit geeigneter Länge auf, welche mit den beiden elektrischen Kontakten der Prüfvorrichtung elektrisch verbunden sind, zum Anschließen der Prüfvorrichtung an eine DC-Auswerteschaltung.
  • Bevorzugt weist die Prüfvorrichtung ein elektrisch isolierendes Gehäuse zur Isolierung der in der Prüfvorrichtung vorhandenen elektrischen Komponenten gegenüber der Umgebung auf. Die Anschlussleitungen werden herausgeführt. Die elektrische Sicherung wird vorzugsweise so ausgestaltet und angeordnet, dass sie ohne Öffnen des Gehäuses ausgetauscht werden kann. Andernfalls muss das Gehäuse so ausgestaltet sein, dass es ohne Zerstörung geöffnet werden kann.
  • In einer bevorzugten Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Prüfvorrichtung sind das Gehäuse und/oder die Anschlussleitungen und/oder die elektrische Sicherung und/oder der Schutzwiderstand thermisch, elektrisch und mechanisch ausreichend dimensioniert, um den Benutzer zu schützen und/oder einer bestimmungsgemäßen Verwendung standzuhalten. Als bestimmungsgemäße Verwendung soll eine Verwendung der Prüfvorrichtung entsprechend ihrer Kategorie und unter Beachtung der Herstellerangaben, die für den sicheren Betrieb der Prüfvorrichtung vorgegeben sind und deren Beachtung dafür auch notwendig ist, verstanden werden. Eine bestimmungsgemäße Verwendung umfasst insbesondere einen Test der erfindungsgemäßen Brandschutzvorrichtung.
  • In einer Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Brandschutzvorrichtung weist die Auswerteschaltung eine Spannungsquelle auf, deren Minuspol mit dem ersten elektrischen Meldekontakt oder ersatzweise mit dem ersten elektrischen Kontakt der Prüfvorrichtung elektrisch verbunden ist. Weiterhin umfasst die Auswerteschaltung ein Relais, dessen einer Spulenanschluss mit dem Pluspol der Spannungsquelle und dessen anderer Spulenanschluss mit dem zweiten elektrischen Meldekontakt oder ersatzweise mit dem zweiten elektrischen Kontakt der Prüfvorrichtung elektrisch verbunden ist. Teil der Auswerteschaltung ist auch ein parallel zu dem Relais geschalteter Auslöseschalter, welcher durch externe Betätigung schaltbar ist und dazu eingerichtet ist, durch Schalten einen parallel zu dem Relais verlaufenden niederohmigen Stromkreis zwischen der Spannungsquelle und der ersatzweise für den Auslösekopf mit der Auswerteschaltung elektrisch verbundenen Prüfvorrichtung zu schließen, so dass es zu einem hohen Auslösestrom und einem damit verbundenen Durchbrennen bzw. Auslösen der elektrischen Sicherung der Prüfvorrichtung kommt und durch das anschließende Unterbrechen des Stromkreises zwischen Prüfvorrichtung und Auswerteschaltung das Relais bei korrekter Funktion der Auswerteschaltung seinen Schaltzustand ändert und eine oder mehrere Melde- und/oder Schutzfunktionen auslöst.
  • In einer Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Brandschutzvorrichtung weist das Relais eine Mehrzahl von Funktions- oder Meldekontakten auf, welche dazu eingerichtet sind, bei einem Ändern des Schaltzustands des Relais durch Schalten mit dem Stromkreis der Auswerteschaltung eine Schutzfunktion oder eine Meldung auszulösen.
  • Bevorzugt weist die erfindungsgemäße Brandschutzvorrichtung einen geschützten, einseitig offenen Raum zum Aufnehmen von elektrischen Komponenten eines elektrischen Systems auf. Die elektrischen Komponenten sind aufgrund möglicher Kurzschlüsse oder anderer Fehler potenzielle Brandverursacher und werden durch den geschützten, einseitig offenen Raum gegenüber der Umgebung abgeschirmt. Hierdurch werden schädliche Einwirkungen der Umwelt auf das elektrische System reduziert und umgekehrt die Ausbreitung eines Brandes, der durch die elektrischen Komponenten verursacht wird, gehemmt.
  • In einer Variante der erfindungsgemäßen Brandschutzvorrichtung weist der geschützte Raum einen Rollo auf, welcher über einen Funktionskontakt mit dem Stromkreis der Auswerteschaltung elektrisch verbindbar ist und dazu eingerichtet ist, bei Freigabe über den Funktionskontakt bei einer Detektion eines Brandes heruntergelassen zu werden und so den geschützten Raum gegen die Umgebung hermetisch abzuschirmen.
  • Die Erfindung wird im Folgenden unter Hinweis auf die beigefügten Figuren anhand von Ausführungsbeispielen noch einmal näher erläutert. Es zeigen:
  • FIG 1
    eine schematische Darstellung einer herkömmlichen Brandschutzvorrichtung,
    FIG 2
    eine schematische Darstellung einer Prüfvorrichtung gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung,
    FIG 3
    ein Flussdiagramm, welches ein Verfahren zum Prüfen einer Brandschutzvorrichtung mit einem Minifeuerlöscher gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht,
  • FIG 4 eine schematische Darstellung einer Prüfvorrichtung gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung mit optischer Anzeige.
  • In FIG 1 ist eine schematische Darstellung einer herkömmlichen Brandschutzvorrichtung 1 gezeigt. Die Brandschutzvorrichtung 1 umfasst einen geschützten, einseitig offenen Raum 4. Der Raum 4 dient der Aufnahme von elektrischen Komponenten eines elektrischen Systems. Im Brandfall, beispielsweise durch einen Kurzschluss des elektrischen Systems, sollen automatisiert Gegenmaßnahmen getroffen und Meldungen abgegeben werden. Hierzu weist die Brandschutzvorrichtung 1 einen Minifeuerlöscher 2 mit einem Auslösekopf 3 mit einem ersten elektrischen Meldekontakt 3a und einem zweiten elektrischen Meldekontakt 3b auf. Der Minifeuerlöscher 2 mit Auslösekopf 3 ist so im geschützten einseitig offenen Raum 4 angeordnet, dass eine optimale Branderkennung und Brandbekämpfung gewährleistet ist.
  • Teil der Brandschutzvorrichtung 1 ist auch eine Auswerteschaltung 6. Die Auswerteschaltung 6 ist mit den beiden elektrischen Meldekontakten 3a, 3b über eine erste und zweite Leitung 9a, 9b elektrisch verbunden.
  • Die Auswerteschaltung 6 weist eine Spannungsquelle G auf, deren Minuspol mit dem ersten elektrischen Meldekontakt 3a elektrisch verbunden ist. Teil der Auswerteschaltung 6 ist auch ein Relais K, dessen einer Spulenanschluss mit dem Pluspol der Spannungsquelle und dessen anderer Spulenanschluss mit dem zweiten elektrischen Meldekontakt 3b elektrisch verbunden ist und von einem Relaisstrom IK durchflossen wird. Weiterhin umfasst die Auswerteschaltung 6 einen parallel zu dem Relais K geschalteten Auslöseschalter S. Der Auslöseschalter S ist dazu eingerichtet, durch externe Betätigung geschaltet zu werden und durch sein Schalten einen parallel zum dem Relais K verlaufenden niederohmigen Stromkreis zwischen der Spannungsquelle G und dem Auslösekopf 3 zu schließen, so dass es zu einem hohen Auslösestrom IS und einer damit verbundenen Zerstörung des Auslösekopfes 3 kommt. Dadurch wird auch die elektrische Verbindung im Auslösekopf unterbrochen. Durch das Unterbrechen des Stromkreises zwischen dem Auslösekopf 3 und der Auswerteschaltung 6 ändert das Relais K bei korrekter Funktion der Auswerteschaltung 6 seinen Schaltzustand und löst über Schutz- oder Meldekontakte 7a, 7b, 7c eine oder mehrere Schutz- und/oder Meldefunktionen aus.
  • Eine Schutzfunktion besteht zum Beispiel darin, dass der geschützte Raum 4 einen Rollo 5 aufweist, welcher über einen Funktionskontakt 7a mit dem Stromkreis der Auswerteschaltung 6 über eine erste Verbindungsleitung 8a elektrisch verbunden ist und mit dem Minuspol der Spannungsquelle G der Auswerteschaltung 6 über eine zweite Verbindungsleitung 8b elektrisch verbunden ist. Bei einer Detektion eines Brandes wird dann der Rollo 5, der beispielsweise verriegelt oder durch einen Elektromagnet in seiner oberen Stellung gehalten wird, infolge des Umschaltens des Funktionskontakts 7a heruntergelassen, so dass der geschützte Raum 4 gegen die Umgebung hermetisch abgeschirmt wird.
  • In FIG 2 ist eine schematische Darstellung einer Prüfvorrichtung 10 gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung gezeigt. Die Prüfvorrichtung 10 ist in ein Gehäuse 11 eingebaut.
  • Die Prüfvorrichtung 10 weist eine Serienschaltung mit einem Schutzwiderstand R und einer elektrischen Sicherung F auf. Teil der Prüfvorrichtung 10 sind auch zwei elektrische Kontakte 11a, 11b, von denen ein erster elektrischer Kontakt 11a mit dem Schutzwiderstand R elektrisch verbunden ist und ein zweiter elektrischer Kontakt 11b mit der elektrischen Sicherung F elektrisch verbunden ist. Die Prüfvorrichtung 10 kann nun für einen Sicherheitstest den Auslösekopf 3 der in FIG 1 dargestellten Brandschutzvorrichtung 1 ersetzen, wobei die zwei elektrischen Kontakte 11a, 11b die beiden elektrischen Meldekontakte 3a, 3b ersetzen.
  • In FIG 3 ist ein Flussdiagramm 300, welches ein Verfahren zum Prüfen einer Brandschutzvorrichtung mit einem Minifeuerlöscher 2 gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht, gezeigt.
  • Bei dem Schritt 3.I wird ein Auslösekopf 3 eines Minifeuerlöschers 2 durch eine Prüfvorrichtung 10, wie sie in FIG 2 gezeigt ist, ersetzt.
  • Bei dem Schritt 3.II werden die beiden elektrischen Kontakte 11a, 11b der Prüfvorrichtung 10 mit einer Auswerteschaltung 6 einer Brandschutzvorrichtung 1 mit einer Spannungsquelle G, einem Auslöseschalter S und einem dazu parallel geschalteten Relais K verbunden.
  • Bei dem Schritt 3.III wird der Auslöseschalter S der Auswerteschaltung 6 von einer Testperson betätigt, so dass ein hoher Auslösestrom IS durch die Prüfvorrichtung 10 fließt, wodurch eine elektrische Sicherung F in der Prüfvorrichtung 10 durchbrennt bzw. auslöst. Außerdem wird der Stromfluss der Auswerteschaltung 6 über das Relais K unterbrochen. Dadurch fällt das Relais K ab und es werden eine Anzahl von Melde- und Schutzfunktionen ausgeführt.
  • Bei dem Schritt 3.IV wird nun von der Testperson P per Sicht geprüft, ob die von dem Relais K auszulösenden Melde- und/oder Schutzfunktionen F ausgelöst wurden. Die Testperson kann nun auf Basis der Sichtprüfung ermitteln, ob der Sicherheitstest erfolgreich war oder ob die Brandschutzvorrichtung einen Defekt hat und gegebenenfalls repariert werden muss.
  • In FIG 4 wird eine Prüfvorrichtung 10 mit einer optischen Anzeige OA in Form einer Lampe dargestellt. Die Prüfvorrichtung 10 ist in ein Gehäuse 11 eingebaut. Die Lampe ist parallel zu der elektrischen Sicherung F geschaltet und leuchtet, wenn es zu einem Auslösen der elektrischen Sicherung F kommt, und bildet in dieser Situation eine Reihenschaltung mit dem Schutzwiderstand R und gegebenenfalls weiteren Komponenten einer Brandschutzvorrichtung. Die Lampe leuchtet auch bei einem Fehlen der Sicherung F. Eine Testperson kann also optisch anhand des Leuchtens der Lampe erkennen, wenn die elektrische Sicherung F ausgelöst hat oder wenn sie fehlt. Wie bereits erläutert, leuchtet die Lampe im Rahmen eines Tests mit der Prüfvorrichtung, wenn also der Schalter S (siehe FIG 1) betätigt wurde und ein hoher Auslösestrom Is die elektrische Sicherung F zum Auslösen bringt. Die Lampe leuchtet aber auch ohne das Durchführen eines Tests, wenn zum Beispiel die elektrische Sicherung F fehlt oder eine zerstörte elektrische Sicherung F noch nicht ausgewechselt wurde.
  • Es wird abschließend noch einmal darauf hingewiesen, dass es sich bei den vorbeschriebenen Verfahren und Vorrichtungen lediglich um bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung handelt und dass die Erfindung vom Fachmann variiert werden kann, ohne den Bereich der Erfindung zu verlassen, soweit er durch die Ansprüche vorgegeben ist. Es wird der Vollständigkeit halber auch darauf hingewiesen, dass die Verwendung der unbestimmten Artikel "ein" bzw. "eine" nicht ausschließt, dass die betreffenden Merkmale auch mehrfach vorhanden sein können. Ebenso schließt der Begriff "Einheit" nicht aus, dass diese aus mehreren Komponenten besteht, die gegebenenfalls auch räumlich verteilt sein können. Unabhängig vom grammatikalischen Geschlecht eines bestimmten Begriffes sind Personen mit männlicher, weiblicher oder anderer Geschlechteridentität mit umfasst.
  • Bezugszeichenliste
    • 1 Brandschutzvorrichtung
    • 2 Feuerlöscher / Minifeuerlöscher
    • 3 Auslösekopf
    • 3a erster elektrischer Meldekontakt
    • 3b zweiter elektrischer Meldekontakt
    • 4 geschützter, einseitig offener Raum
    • 5 Rollo
    • 6 DC-Auswerteschaltung / Auswerteschaltung
    • 7a Funktionskontakt
    • 7b, 7c Meldekontakt
    • 8a erste Verbindungsleitung zu einem Rollo
    • 8b zweite Verbindungsleitung zu einem Rollo
    • 9a erste Leitung
    • 9b zweite Leitung
    • 10 Prüfvorrichtung
    • 11 Gehäuse der Prüfvorrichtung
    • 11a erster elektrischer Kontakt
    • 11b zweiter elektrischer Kontakt
    • 300 Flussdiagramm
    • F elektrische Sicherung
    • G Spannungsquelle
    • IK Relaisstrom
    • Is Auslösestrom
    • K Relais
    • OA optische Anzeige / Lampe
    • P Testperson / Benutzer
    • R Schutzwiderstand
    • S Schalter / Auslöseschalter

Claims (11)

  1. Prüfvorrichtung (10), aufweisend
    - eine Serienschaltung mit einem elektrischen Schutzwiderstand (R) und einer elektrischen Sicherung (F),
    - zwei elektrische Kontakte (11a, 11b), von denen ein erster elektrischer Kontakt (11a) mit dem Schutzwiderstand (R) elektrisch verbunden ist und ein zweiter elektrischer Kontakt (11b) mit der elektrischen Sicherung (F) elektrisch verbunden ist.
  2. Prüfvorrichtung nach Anspruch 1, ferner aufweisend eine parallel zu der elektrischen Sicherung (F) geschaltete optische Anzeige (OA), welche nur dann leuchtet, wenn die elektrische Sicherung (F) ausgelöst wird und durchbrennt und damit nicht mehr elektrisch leitend ist.
  3. Prüfvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, aufweisend zwei Anschlussleitungen, welche mit den beiden elektrischen Kontakten (11a, 11b) elektrisch verbunden sind, zum Anschließen der Prüfvorrichtung (10) an eine DC-Auswerteschaltung (6).
  4. Prüfvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, aufweisend ein elektrisch isolierendes, ohne Zerstörung zu öffnendes Gehäuse (11) zur Isolierung der in der Prüfvorrichtung (10) vorhandenen elektrischen Komponenten (F, R, OA) gegenüber der Umgebung.
  5. Prüfvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei das Gehäuse (11) und/oder die Anschlussleitungen und/oder die elektrische Sicherung (F) und/oder der Schutzwiderstand (R) und/oder die optische Anzeige (OA) thermisch, elektrisch und mechanisch ausreichend dimensioniert sind, um einen Benutzer (P) zu schützen und/oder einer bestimmungsgemäßen Verwendung standzuhalten.
  6. Brandschutzvorrichtung (1), aufweisend:
    - einen Feuerlöscher (2) mit einem Auslösekopf (3) mit einem ersten elektrischen Meldekontakt (3a) und einem zweiten elektrischen Meldekontakt (3b),
    - eine Auswerteschaltung (6), welche mit den beiden elektrischen Meldekontakten (3a,3b) elektrisch verbunden ist,
    - die Prüfvorrichtung (10) nach einem der vorstehenden Ansprüche, welche dazu eingerichtet ist, für einen Test der Auswerteschaltung (6) den Auslösekopf (3) zu ersetzen und mit ihren beiden elektrischen Kontakten (11a, 11b) ersatzweise für die beiden elektrischen Meldekontakte (3a, 3b) mit der Auswerteschaltung (6) elektrisch verbunden zu werden.
  7. Brandschutzvorrichtung (1) nach Anspruch 6, wobei die Auswerteschaltung (6) aufweist:
    - eine Spannungsquelle (G), deren Minuspol mit dem ersten elektrischen Meldekontakt (3a) oder ersatzweise mit dem ersten elektrischen Kontakt (11a) der Prüfvorrichtung (10) elektrisch verbunden ist,
    - ein Relais (K), dessen einer Spulenanschluss mit dem Pluspol der Spannungsquelle (G) und dessen anderer Spulenanschluss mit dem zweiten elektrischen Meldekontakt (3b) oder ersatzweise mit dem zweiten elektrischen Kontakt (11b) der Prüfvorrichtung (10) elektrisch verbunden ist,
    - einen parallel zu dem Relais (K) geschalteten Auslöseschalter (S), welcher durch externe Betätigung schaltbar ist und dazu eingerichtet ist, durch Schalten einen parallel zu dem Relais (K) verlaufenden niederohmigen Stromkreis zwischen der Spannungsquelle (G) und der ersatzweise für den Auslösekopf (3) mit der Auswerteschaltung (6) elektrisch verbundenen Prüfvorrichtung (10) zu schließen, so dass es zu einem hohen Auslösestrom (IS) und einem damit verbundenen Durchbrennen und Auslösen der elektrischen Sicherung (F) der Prüfvorrichtung (10) kommt und durch das anschließende Unterbrechen des Stromkreises zwischen Prüfvorrichtung (10) und Auswerteschaltung (6) das Relais (K) bei korrekter Funktion der Auswerteschaltung (6) seinen Schaltzustand ändert und eine oder mehrere Melde- und/oder Schutzfunktionen auslöst.
  8. Brandschutzvorrichtung nach Anspruch 7, wobei das Relais (K) eine Mehrzahl von Funktions- oder Meldekontakten (7a, 7b, 7c) aufweist, welche dazu eingerichtet sind, dass sie bei einem Ändern des Schaltzustands des Relais (K) durch Schalten mit dem Stromkreis der Auswerteschaltung (6) eine Schutzfunktion oder eine Meldefunktion auslösen.
  9. Brandschutzvorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, ferner aufweisend einen geschützten, einseitig offenen Raum (4) zum Aufnehmen von elektrischen Komponenten eines elektrischen Systems, wobei der geschützte, einseitig offene Raum (4) den Feuerlöscher (2) und/oder den Auslösekopf (3) umfasst.
  10. Brandschutzvorrichtung nach Anspruch 9, wobei der geschützte, einseitig offene Raum (4) einen Rollo (5) aufweist, welcher über einen Funktionskontakt (7a) mit dem Stromkreis der Auswerteschaltung (6) elektrisch verbindbar ist und dazu eingerichtet ist, bei Freigabe über den Funktionskontakt (7a) bei einer Detektion eines Brandes heruntergelassen zu werden und so den geschützten Raum (4) gegen die Umgebung hermetisch abzuschirmen.
  11. Verfahren zum Prüfen einer Brandschutzvorrichtung mit Feuerlöscher (2), aufweisend die Schritte:
    - Ersetzen eines Auslösekopfs (3) eines Feuerlöschers (2) durch eine Prüfvorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
    - Verbinden der beiden elektrischen Kontakte (11a, 11b) der Prüfvorrichtung (10) mit einer Auswerteschaltung (6) einer Brandschutzvorrichtung (1) mit einer Spannungsquelle (G), einem Auslöseschalter (S) und einem dazu parallel geschalteten Relais (K), welches dazu eingerichtet ist, beim Betätigen des Auslöseschalters (S) eine Melde- und oder Schutzfunktion auszulösen,
    - Betätigen des Auslöseschalters (S) der Auswerteschaltung (6),
    - Prüfen, ob die von dem Relais (K) auszulösende Melde- und/oder Schutzfunktion, ausgelöst wurde.
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