EP4766644A1 - Rollenhalter zum aufnehmen und halten von folienrollen und vorstreckeinrichtung zum vorstrecken von folie mit einem entsprechenden rollenhalter - Google Patents
Rollenhalter zum aufnehmen und halten von folienrollen und vorstreckeinrichtung zum vorstrecken von folie mit einem entsprechenden rollenhalterInfo
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- EP4766644A1 EP4766644A1 EP24752041.4A EP24752041A EP4766644A1 EP 4766644 A1 EP4766644 A1 EP 4766644A1 EP 24752041 A EP24752041 A EP 24752041A EP 4766644 A1 EP4766644 A1 EP 4766644A1
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- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
- B65H19/00—Changing the web roll
- B65H19/10—Changing the web roll in unwinding mechanisms or in connection with unwinding operations
- B65H19/12—Lifting, transporting, or inserting the web roll; Removing empty core
- B65H19/123—Lifting, transporting, or inserting the web roll; Removing empty core with cantilever supporting arrangements
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen Rollenhalter (100) zum Aufnehmen und Halten von Folienrollen (200) aus aufgerollten Folienbahnen (220) wobei der Rollenhalter (100) Folgendes aufweist: einen Rollenaufnahmekörper (110), der in eine Folienrolle (200) einführbar ist; und einen Greifmechanismus (120), der sich in eine Axialrichtung durch den Rollenaufnahmekörper (110) hindurch erstreckt, wobei der Greifmechanismus (120) eine Halteeinrichtung (130) zum Halten der Folienrolle (200) in axialer Richtung aufweist, wobei die Halteeinrichtung (130) zwischen einer Freigabeposition und einer Halteposition überführbar ausgebildet ist, wobei der Greifmechanismus (120) eine Freigabeeinrichtung (140) zum Überführen der Halteeinrichtung (130) in die Freigabeposition aufweist, und wobei die Freigabeeinrichtung (140) ein Betätigungselement (141) aufweist, das in der Axialrichtung verschiebbar ausgebildet ist und mit der Halteeinrichtung (130) in Kontakt bringbar ist, um die Halteeinrichtung (130) von der Halteposition in die Freigabeposition zu überführen. Ferner betrifft die Erfindung eine Vorstreckeinrichtung zum Vorstrecken von Folie mit einem Rollenhalter.
Description
Rollenhalter zum Aufnehmen und Halten von Folienrollen und Vorstreckeinrichtung zum Vorstrecken von Folie mit einem entsprechenden Rollenhalter
Technisches Gebiet
Die Erfindung betrifft einen Rollenhalter zum Aufnehmen und Halten von Folienrollen aus aufgerollten Folienbahnen, insbesondere Stretchfolienbahnen. Ferner betrifft die Erfindung eine Vorstreckeinrichtung zum Vorstrecken von Folie, insbesondere Stretchfolie, mit einem entsprechenden Rollenhalter.
Stand der Technik
Bei einer Gruppierung und Zusammenstellung von Artikeln, wie beispielsweise Getränkebehältern, oder ganzen Gebinden von Artikeln wird häufig Folie als Verpackungsmaterial verwendet. Oft wird hierbei die Folie auch dazu verwendet, um ganze Palettenladungen miteinander und auf der Palette zu verbinden.
Die heutigen Maschinen zum Umhüllen bzw. Einwickeln bestehen im Wesentlichen aus einer Plattform, welche die Artikel bzw. Gebinde auf einer Palette trägt und aus einer Struktur, welche die Zuführmittel für die Folie trägt. Die Plattform kann hierbei drehbar oder feststehend ausgebildet sein. Die Struktur kann grundsätzlich aus einer einfachen vertikalen Säule bestehen, an welcher eine mit den oben erwähnten Zuführmitteln ausgestattete Einheit in beide Richtungen gleitet (bei drehbarer Plattform), oder sie kann horizontale Elemente, beispielsweise Arme haben, die sich um die einzuhüllende Palette drehen (üblicherweise bei feststehender Plattform).
Die Zuführmittel für die Folie bestehen typischerweise aus einer drehbar montierten Folienrolle und mehreren Walzen, die zum Leiten und Zuführen der Folie dienen.
Zudem werden bei den heutigen Einwickelmaschinen bei der Verwendung von Kaltstreckfolie bzw. Stretchfolie, häufig angetriebene Vorstreckeinrichtungen verwendet.
Diese Vorstreckeinrichtungen erlauben eine Verstärkung der Stabilisierungswirkung der Folie mit einer proportionalen Reduzierung des Gewichts der Folie. Die Vorstreckeinrichtungen weisen hierbei typischerweise mindestens ein Paar von unabhängig voneinander angetriebenen Walzen auf, um unabhängige Umlaufgeschwindigkeiten zu erlauben. Ferner weisen auch diese Vorstreckeinrichtungen Rollenhalter zum Aufnehmen und Halten von Folienrollen auf.
Die Folienrollen müssen ganz allgemein in regelmäßigen Abständen, wenn die aufgerollte Folienbahn leerläuft, durch neue Folienrollen ersetzt werden. Hierzu muss die alte Folienrolle von dem Rollenhalter entfernt werden und die neue Folienrolle auf den Rollenhalter aufgesetzt werden. Es wird also ein Wechselmechanismus benötigt.
Sämtliche der derzeit bekannten Wechselmechanismen sind recht aufwändig in ihrem Aufbau und schwierig in ihrer Handhabung. Dies gilt insbesondere für automatische Wechselmechanismen.
Insgesamt wäre es daher wünschenswert, einen Rollenhalter zur Verfügung zu stellen, der ein einfaches, insbesondere manuelles, Wechseln der Folienrolle ermöglicht.
Darstellung der Erfindung
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zu Grunde, einen Rollenhalter anzugeben, der die obengenannten Probleme und Nachteile des Standes der Technik ausräumt. Ferner ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorstreckeinrichtung zum Vorstrecken von Folie bereitzustellen, die ebenfalls die obengenannten Probleme und Nachteile des Standes der Technik ausräumt. Diese Aufgaben werden durch die Gegenstände der unabhängigen Ansprüche gelöst. Weitere mögliche Ausgestaltungen der Erfindung sind insbesondere in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
Die erfindungsgemäße Lösung besteht insbesondere darin, einen Rollenhalter zum Aufnehmen und Halten von Folienrollen aus ausgerollten Folienbahnen, insbesondere Stretchfolienbahnen anzugeben. Der Rollenhalter ist also dazu ausgebildet, Folienrollen aufzunehmen und zu halten. Der Rollenhalter weist einen Rollenaufnahmekörper auf. Der Rollenaufnahmekörper kann grundsätzlich eine vorzugsweise zumindest im Wesentlichen zylindrische Außenform aufweisen. Der Rollenaufnahmekörper ist dazu ausgebildet, eine Folienrolle aufzunehmen. Hierzu ist der Rollenaufnahmekörper in die Folienrolle, insbesondere einen Folienrollenkörper hiervon einführbar. Der Folienrollenkörper ist hierbei ein vorzugsweise zylindrisches Lagerelement, auf dem die Folienrolle aufgerollt ist. Der Folienrollenkörper bzw. die Folienrolle ist hohlzylindrisch ausgebildet. Aufgrund der Ausnehmung des Hohlzylinders ist der Rollenaufnahmekörper in die Folienrolle einführbar bzw. -steckbar.
Weiterhin weist der Rollenhalter einen Greifmechanismus auf, der sich in eine Axialrichtung durch den Rollenaufnahmekörper hindurch erstreckt. Dabei erstreckt sich der Greifmechanismus vorzugsweise vollständig, d. h. von einem Ende zum anderen Ende durch den Rollenaufnahmekörper.
Der Greifmechanismus ist insbesondere dazu ausgebildet, eine Folienrolle an dem Rollenhalter zu fixieren und freizugeben.
Der Greifmechanismus weist eine Halteeinrichtung zum Halten der Folienrolle in axialer Richtung auf. Dabei ist die Halteeinrichtung zwischen einer Freigabeposition und einer Halteposition überführbar ausgebildet. In der Freigabeposition gibt der Greifmechanismus bzw. die Halteeinrichtung die Folienrolle frei. Dann kann die Folienrolle von dem Rollenhalter entfernt werden. In der Halteposition hält der Greifmechanismus bzw. die Halteeinrichtung die Folienrolle am Rollenhalter. Dann kann die Folienrolle nicht bzw. nicht zerstörungsfrei von dem Rollenhalter entfernt werden.
Ferner weist der Greifmechanismus eine Freigabeeinrichtung zum Überführen der Halteeinrichtung in die Freigabeposition. Die Freigabeeinrichtung dient somit dazu, eine Folienrolle von dem Rollenhalter zu lösen bzw. zu entfernen.
Weiterhin weist die Freigabeeinrichtung ein, insbesondere manuelles, Betätigungselement auf. Das Betätigungselement ist in der Axialrichtung, insbesondere relativ zu der Halteeinrichtung, verschiebbar ausgebildet. Außerdem ist das Betätigungselement mit der Halteeinrichtung in Kontakt bringbar, um die Halteeinrichtung von der Halteposition in die Freigabeposition zu überführen. Das Betätigungselement dient somit zur Betätigung der Freigabeeinrichtung, um die Halteeinrichtung von der Halteposition in die Freigabeposition zu überführen, also um eine Folienrolle von dem Rollenhalter lösen zu können.
Die erfindungsgemäße Lösung schafft einen einfachen und zuverlässigen manuellen Mechanismus zum Auswechseln von Folienrollen. Durch die Halteeinrichtung, die die Folienrolle in axialer Richtung hält, kann die Folienrolle sicher am Rollenhalter angebracht werden. Gleichzeitig ist die Halteeinrichtung einfach mittels der Freigabeeinrichtung lösbar.
Vorzugsweise weist der Greifmechanismus eine Vielzahl von entsprechenden Halteeinrichtungen auf. Unabhängig hiervon und weiterhin vorzugsweise ist das Betätigungselement vorgespannt. Hierzu weist der Greifmechanismus ein
Vorspannelement auf, das dazu ausgebildet ist, das Betätigungselement in Axialrichtung vorzuspannen. Insbesondere dient das Vorspannelement dazu, das Betätigungselement nach unten hin vorzuspannen.
Die relativen Begriffe „unten“ und „oben“ beziehen sich auf den Rollenaufnahmekörper. Hierbei ist „unten“ der untere Bereich des Rollenaufnahmekörpers, der zuerst in die Folienrolle eingeführt wird. Der Begriff „oben“ wird entsprechend für den entgegengesetzten, oberen Bereich des Rollenaufnahmekörpers verwendet, zu dem die Folienrolle hin geschoben wird. Auf die Betätigungsrichtung des Betätigungselements bezogen ist die Betätigungsrichtung eine Richtung von unten nach oben.
Bei Stretchfolie handelt es sich ganz allgemein um eine insbesondere stark dehnbare Kunststofffolie, die um Artikel wickelbar ist. Die elastische Rückstellkraft der Stretchfolie hält die Gegenstände dann besonders fest zusammen. Im Gegensatz dazu wird Schrumpffolie beispielsweise lose um einen Gegenstand gelegt und schrumpft unter Hitzeeinwirkung.
Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung weist die Halteeinrichtung einen Halteabschnitt auf, der in der Halteposition der Halteeinrichtung einen axialen Anschlag für die Folienrolle bildet.
Der Halteabschnitt ist also dazu ausgebildet, die Folien mittels einer axialen Anlage zu halten, insbesondere an dem Rollenaufnahmekörper zu halten. So kann die Folienrolle sich in die Richtung des Halteabschnitts nicht mehr axial, also in Axialrichtung, bewegen und verbleibt auf dem Rollenaufnahmekörper.
Bei einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist der Halteabschnitt in einer radial innenliegenden Position angeordnet, wenn die Halteeinrichtung in der Freigabeposition angeordnet ist. Ferner ist der Halteabschnitt in einer radial außenliegenden Position angeordnet, wenn die Halteeinrichtung in der Halteposition angeordnet ist.
Der Begriff „radial“ bezieht sich auf die Rotationsachse der Folienrolle. Die Rotationsachse der Folienrolle stimmt vorzugsweise mit der Rotationsachse des Aufnahmekörpers überein. Selbstverständlich ist hierbei ein Zustand gemeint, bei dem die Folie auf dem Aufnahmekörper angeordnet ist. Die Axialrichtung erstreckt sich parallel zur Rotationsachse der Folienrolle und vorzugsweise des Aufnahmekörpers.
Wenn der Halteabschnitt in seiner radial innenliegenden Position angeordnet ist, ist die Halteeinrichtung vollständig radial innerhalb der Folienrolle ausgebildet. Hierdurch kann die Folienrolle entfernt werden. Wenn der Halteabschnitt in seiner radial außenliegenden Position angeordnet ist, ist der Halteabschnitt radial außerhalb der Folienrolle bzw. radial außerhalb eines Innenradius der Folienrolle ausgebildet. Hierdurch kann die Folienrolle auf dem Halteabschnitt aufliegen.
Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist das Betätigungselement radial innerhalb der Halteeinrichtung angeordnet. Mit anderen Worten ist das Betätigungselement in Richtung radial nach innen von der Halteeinrichtung aus angeordnet. Ist eine Vielzahl von Halteeinrichtungen angeordnet, umgeben die Halteeinrichtungen umfänglich das Betätigungselement. Unabhängig davon ist das Betätigungselement vorzugsweise zumindest im Wesentlichen koaxial zu einer Rotationsachse der Folienrolle bzw. des Rollenhalters angeordnet.
Bei einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung weist das Betätigungselement einen Kontaktbereich auf. Der Kontaktbereich ist vorzugsweise mit einem Kontaktbereich der Halteeinrichtung in Kontakt bringbar, um die Halteeinrichtung von der Halteposition in die Freigabeposition zu bewegen. Der Kontaktbereich des Betätigungselements ist also dazu ausgebildet, den Kontaktbereich der Halteeinrichtung zu kontaktieren, d. h. zu berühren. Durch den Kontakt ist eine Kraft bzw. eine Bewegung von dem Bestätigungselement auf die Halteeinrichtung übertragbar. So kann die
Halteeinrichtung von der Halteposition in die Freigabeposition bewegt werden. Vorzugsweise erfolgt ganz allgemein eine Umwandlung einer linearen Bewegung des Betätigungselements zu einer Schwenkbewegung der Halteeinrichtung.
Weiterhin kann ganz allgemein der Kontaktbereich ein einstückig mit dem Betätigungselement ausgebildeter Bereich sein. Insbesondere wird das Betätigungselement gemeinsam mit dem Kontaktbereich urgeformt. Alternativ hierzu kann der Kontaktbereich auch als weiteres Element ausgebildet sein. Dann sind das Betätigungselement und der Kontaktbereich zumindest zweistückig ausgebildet, wobei die Stücke miteinander verbunden sind. Die obigen Ausführungen zum Kontaktbereich des Betätigungselements sind auch auf den Kontaktbereich der Halteeinrichtung übertragbar.
Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung weist das Betätigungselement einen weiteren Kontaktbereich auf. Der weitere Kontaktbereich ist vorzugsweise mit einem weiteren Kontaktbereich der Halteeinrichtung in Kontakt bringbar, um die Halteeinrichtung von der Freigabeposition in die Halteposition zu bewegen.
Ebenso gelten die obigen Ausführungen für den weiteren Kontaktbereich des Betätigungselements und den weiteren Kontaktbereich der Halteeinrichtung. Der weitere Kontaktbereich des Betätigungselements ist dazu ausgebildet, mit dem Kontaktbereich der Halteeinrichtung in Kontakt bzw. Berührung zu kommen. So kann auch hier eine Bewegung des Betätigungselements auf die Halteeinrichtung übertragen werden.
Ganz allgemein handelt es sich bei den Kontaktbereichen vorzugsweise um Kontaktflächen. Besonders bevorzugt sind die Kontaktbereiche des Betätigungselements zumindest im Wesentlichen kegelförmig ausgebildet, insbesondere dann, wenn mehrere Halteeinrichtungen angeordnet sind. Der Kegel ist hierbei vorzugsweise koaxial zu der Rotationsachse der Folienrolle bzw. des Rollenhalters ausgerichtet.
Insbesondere bevorzugt ist der Kontaktbereich des Betätigungselements als erste Kegelform ausgebildet und der weitere Kontaktbereich des Betätigungselements als zweite Kegelform ausgebildet. Die beiden Kegelformen sind koaxial zueinander jedoch invers orientiert ausgerichtet. Somit weisen die beiden Kegelformen entgegengesetzte Steigungen auf.
Alternativ hierzu wäre es denkbar, wenn der Kontaktbereich des Betätigungselements und/oder der weitere Kontaktbereich des Betätigungselements als Schräge ausgebildet sind.
Ganz allgemein sind der Kontaktbereich der Halteeinrichtung und/oder der weitere Kontaktbereich der Halteeinrichtung vorzugsweise abgerundet.
Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist die Halteeinrichtung um eine Schwenkachse schwenkbar ausgebildet. Die Halteeinrichtung ist somit zwischen der Freigabeposition und der Halteposition schwenkbar ausgebildet.
Vorzugsweise ist die Schwenkachse der Halteeinrichtung orthogonal, insbesondere auch windschief, zu der Rotationsachse der Folienrolle bzw. des Rollenhalters angeordnet. Unabhängig von ihrer Position trennt die Schwenkachse die Halteeinrichtung in einen oberen Bereich und einen unteren Bereich. Dabei ist der Kontaktbereich der Halteeinrichtung an einem von dem oberen und dem unteren Bereich angeordnet und der weitere Kontaktbereich der Halteeinrichtung an dem anderen Bereich angeordnet. Vorzugsweise ist der Kontaktbereich der Halteeinrichtung an dem oberen Bereich der Halteeinrichtung angeordnet.
Ganz allgemein wird der Halteabschnitt der Halteeinrichtung, wenn der obere Bereich bzw. der untere Bereich radial nach außen gedrückt wird radial, nach außen bzw. radial nach innen bewegt.
Wenn eine Vielzahl von Halteeinrichtungen angeordnet ist, dann weist vorzugsweise jede der Halteeinrichtungen eine eigene Schwenkachse auf. Die
Schwenkachsen sind hierbei zumindest im Wesentlichen entlang einer Kreisbahn angeordnet.
Da die Halteeinrichtung schwenkbar gelagert ist, kann eine lineare Bewegung des Betätigungselements in eine radiale Bewegung bzw. zumindest im Wesentlichen radiale Bewegung der Halteeinrichtung überführt werden.
Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung weist der Greifmechanismus eine Sperreinrichtung zum Sperren der Position der Halteeinrichtung in der Freigabeposition auf. Die Sperreinrichtung ist also dazu ausgebildet, die Halteeinrichtung in der Freigabeposition zu sperren bzw. zu fixieren.
So muss beim Wechseln der Folienrolle das Betätigungselement nicht weiter gehalten werden, sondern wird von der Sperreinrichtung gehalten. So kann insgesamt ein schnelles und einfaches Wechseln der Folienrolle stattfinden.
Bei einer vorteilhaften Weiterbildung der Ausführungsform weist die Sperreinrichtung einen Übertragungsschaft und einen Sperrkörper auf. Dabei erstreckt sich der Übertragungsschaft vorzugsweise durch den Rollenaufnahmekörper hindurch. Weiterhin vorzugsweise verbindet der Übertragungsschaft das Betätigungselement, insbesondere starr, mit dem Sperrkörper.
So kann also das Betätigungselement durch ein Sperren bzw. Festsetzen des Sperrkörpers in einer Position festgesetzt werden. Einerseits bewegt das Betätigungselement den Sperrkörper. Andererseits hält der Sperrkörper das Betätigungselement in einer Position.
Ganz allgemein wird das Betätigungselement wie bereits beschrieben beim Betätigen in Axialrichtung nach oben bewegt. Entsprechend wird der Sperrkörper gemeinsam mit dem Betätigungselement nach oben bewegt. Wird
der Sperrkörper schließlich an einer oberen Position festgehalten, hält dieser auch das Betätigungselement in einer oberen Position.
Unabhängig davon ist der Sperrkörper vorzugsweise unmittelbar mit dem Übertragungsschaft verbunden. Weiterhin vorzugsweise ist das Betätigungselement vorzugsweise unmittelbar mit dem Übertragungsschaft verbunden. Ferner sind der Sperrkörper bzw. das Betätigungselement an zwei entgegengesetzten Enden des Übertragungsschafts angeordnet.
Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung dieser Ausführungsform weist die Sperreinrichtung einen Gegenkörper auf. Der Gegenkörper ist zwischen einer Sperrposition und einer Freigabeposition, insbesondere radial bewegbar ausgebildet. In der Sperrposition steht der Gegenkörper mit dem Sperrkörper in Kontakt, insbesondere in Eingriff. In der Freigabeposition steht der Gegenkörper mit dem Sperrkörper außer Kontakt, insbesondere außer Eingriff. Mit anderen Worten ist der Gegenkörper dazu ausgebildet, den Sperrkörper in seiner Position, insbesondere in der oberen Position, zu sperren bzw. zu fixieren.
Lediglich beispielsweise bildet der Gegenkörper einen axialen Anschlag für den Sperrkörper, so dass der Sperrkörper in eine Axialrichtung, insbesondere nach unten, nicht mehr bewegbar ist. Ganz allgemein und lediglich beispielsweise ist der Sperrkörper zumindest im Wesentlichen plattenförmig ausgebildet, wobei der Gegenkörper vorzugsweise in der Sperrposition unterhalb des plattenförmigen Sperrkörpers angeordnet ist.
Der Gegenkörper ist insbesondere radial nach innen bewegbar.
Vorzugsweise weist die Sperreinrichtung eine Vielzahl von Gegenkörpern auf. Die Gegenkörper sind weiterhin vorzugsweise umfänglich verteilt angeordnet. So kann der Sperrkörper radial von mehreren Seiten gehalten werden.
Bei einer vorteilhaften Weiterbildung dieser Ausführungsform weist die Sperreinrichtung ein Vorspannelement auf, das den Gegenkörper in die Sperrposition vorspannt.
Durch diese Vorspannung kann erreicht werden, dass die Sperreinrichtung auslöst, sobald der Sperrkörper sich in einer bestimmten, beispielsweise oberen, axialen Position befindet.
Bei einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung weist der Rollenhalter eine, insbesondere in der Axialrichtung verschiebbare, Löseeinrichtung zum Bewegen der Sperreinrichtung von der Sperrposition in die Freigabeposition auf. Die Löseeinrichtung ist also dazu ausgebildet, die Sperreinrichtung zu entsperren, d. h. von der Sperrposition in die Freigabeposition zu bewegen.
Während die Sperreinrichtung von der Sperrposition in die Freigabeposition bewegt wird, gibt diese den Sperrkörper frei, so dass sich das Betätigungselement wieder nach unten bewegen kann. Hierdurch wird die Halteeinrichtung wieder von der Freigabeposition in die Halteposition bewegt.
Die Löseeinrichtung ist vorzugsweise koaxial zu der Betätigungseinrichtung angeordnet.
Vorzugsweise ist die Löseeinrichtung dazu ausgebildet, den mindestens einen Gegenkörper in die Freigabeposition, d. h. insbesondere radial nach außen, zu bewegen.
Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung dieser Ausführungsform weist die Löseeinrichtung einen Kontaktbereich auf. Der Kontaktbereich ist mit einem Kontaktbereich der Sperreinrichtung in Kontakt bringbar, um die Sperreinrichtung von der Sperrposition in die Freigabeposition zu bewegen.
Der Kontaktbereich der Löseeinrichtung ist dazu ausgebildet, den Kontaktbereich der Sperreinrichtung zu kontaktieren bzw. zu berühren. So kann eine Kraft bzw. eine Bewegung von der Löseeinrichtung auf die Sperreinrichtung übertragen werden. Insbesondere wird eine axiale Bewegung der Löseeinrichtung in eine radiale Bewegung der Sperreinrichtung übertragen.
Der Kontaktbereich kann einstückig mit der Löseeinrichtung ausgebildet sein. Insbesondere kann die Löseeinrichtung mit dem Kontaktbereich urgeformt sein. Alternativ hierzu können der Kontaktbereich und die Löseeinrichtung mehrstückig ausgebildet sein, wobei diese Stücke dann miteinander verbunden ausgebildet sind. Die gleichen Ausführungen gelten auch für den Kontaktbereich der Sperreinrichtung.
Unabhängig davon sind der Kontaktbereich der Sperreinrichtung und/oder der Kontaktbereich der Löseeinrichtung vorzugsweise eine Kontaktfläche.
Besonders bevorzugt handelt es sich um eine schräge Kontaktfläche.
Weiterhin unabhängig davon bewegt die Löseeinrichtung die Sperreinrichtung entgegen der Kraft des Vorspannelements.
Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung ist die Löseeinrichtung mittels einer Folienrolle betätigbar ausgebildet. Mit anderen Worten kann die Folienrolle dazu verwendet werden, die Löseeinrichtung auszulösen.
Die Löseeinrichtung weist hierzu eine entsprechende Fläche auf, die mittels einer Folienrolle kontaktierbar ist. Insbesondere ist die Fläche dann kontaktierbar, wenn die Folienrolle ordnungsgemäß an dem Rollenaufnahmekörper angebracht wird. So kann das Anbringen einer neuen Folienrolle gleichzeitig auch dazu führen, dass die Halteeinrichtung von der Freigabeposition in die Halteposition bewegt wird und so die neue Folienrolle an dem Rollenhalter hält. Hierzu ist die Löseeinrichtung vorzugsweise in dieselbe
Axialrichtung verschiebbar ausgebildet, in die auch eine Folienrolle auf den Rollenhalter bzw. auf den Rollenaufnahmekörper aufgesteckt wird.
Bei der Fläche kann es sich auch um eine Schulter handeln. Die Schulter ist mittels der Folienrolle kontaktierbar, um die Löseeinrichtung axial, insbesondere nach oben, zu bewegen.
Ferner wird die Aufgabe mittels einer Vorstreckeinrichtung zum Vorstrecken von Folien mit einem vorab beschriebenen Rollenhalter gelöst. Da es sich bei dem Rollenhalter um die bereits beschriebenen Rollenhalter handelt, können hier sämtliche einzelnen Aspekte und Vorteile übertragen werden.
Ganz allgemein ist die Vorstreckeinrichtung vorzugsweise Teil einer Wickelmaschine bzw. einer Maschine zum Einwickeln von Artikeln, insbesondere auf Paletten. Die Vorstreckeinrichtung ist hierbei dazu ausgebildet, die Folie zu strecken, bevor sie um die Artikel gewickelt wird. Die elastische Rückstellkraft der Folie hält die Artikel dann fester zusammen. Ganz allgemein ist der Rollenhalter und die Vorstreckeinrichtung zum Einwickeln von Artikeln oder Gebinden, vorzugweise gemeinsam mit Paletten ausgebildet.
Vorzugsweise kann die Vorstreckeinrichtung zumindest zwei insbesondere unabhängig voneinander angetriebene Walzen aufweisen.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
Die oben beschriebenen, unterschiedlichen und beispielhaften Merkmale können erfindungsgemäß miteinander kombiniert werden, soweit dies technisch sinnvoll und geeignet ist. Weitere Merkmale, Vorteile und Ausführungsformen der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen und anhand der Figuren.
Die zur Erläuterung der Ausführungsbeispiele verwendeten Figuren zeigen:
Fig. 1 eine Schnittansicht eines erfindungsgemäßen Rollenhalters in einer Halteposition;
Fig. 2 eine Schnittansicht des in Fig. 1 gezeigten Rollenhalters in einer Freigabeposition; und
Fig. 3 eine Schnittansicht des in Fig. 1 und Fig. 2 gezeigten Rollenhalters nach der Überführung zurück in die Halteposition
Wege zur Ausführung der Erfindung
Fig. 1 zeigt einen erfindungsgemäßen Rollenhalter 100 mit einer leeren Folienrolle 200 in einer Position, in der die Folienrolle 200 an dem Rollenhalter 100 gehalten wird.
Fig. 2 zeigt den in Fig. 1 gezeigten Rollenhalter 100 in einer Freigabeposition, in der die Folienrolle 200 von dem Rollenhalter 100 entfernt worden ist.
Fig. 3 zeigt den in den Fig. 1 und 2 gezeigten Rollenhalter 100 mit einer neuen Rolle 200 bei der Überführung zurück in die Halteposition.
Im Folgenden werden die Funktionsweise und der Aufbau des Rollenhalters 100 unter Bezugnahme auf die Fig. 1-3 erläutert. Dabei sind in den Fig. 1-3 dieselben Elemente mit denselben Bezugsziffern versehen.
Der in Fig. 1-3 gezeigte Rollenhalter dient zum Aufnehmen und Halten von Folienrollen 200. Auf der Folienrolle 200 befindet sich die aufgerollte Folienbahn 220, die insbesondere auf einem Folienrollenkörper 210 aufgerollt ist (erkennbar in Fig. 3). Wenn die Folienbahn 220 vollständig von der Folienrolle 200 abgerollt ist, muss die Folienrolle 200 ausgetauscht werden. Das heißt, dass der am Rollenhalter 100 verbliebene Folienrollenkörper 210 entfernt
werden muss und eine neue Folienrolle 200 auf den Rollenhalter 100 aufgesteckt werden muss.
Zum Aufnehmen der Folienrolle 200 weist der Rollenhalter 100 einen Rollenaufnahmekörper 110 auf. Der Rollenaufnahmekörper 110 ist hierzu in eine Folienrolle 200, insbesondere einen Folienrollenkörper 210, einführbar.
Der Rollenaufnahmekörper 110 weist eine zumindest im Wesentlichen zylindrische Außenform auf.
Ferner weist der Rollenhalter 100 einen Greifmechanismus 120 auf. Der Greifmechanismus 120 erstreckt sich in eine Axialrichtung durch den Rollenaufnahmekörper 110 hindurch.
An einem unteren Bereich weist der Greifmechanismus 120 eine Halteeinrichtung 130 zum Halten der Folienrolle 200 in axialer Richtung auf. Hierzu weist die Halteeinrichtung 130 einen Halteabschnitt 131 auf, der wie insbesondere in Fig. 1 und Fig. 2 zu erkennen, einen axialen Anschlag für die Folienrolle 200 bildet. Hierdurch wird die axiale Position der Folienrolle 200 derart fixiert, dass die Folienrolle 200 nicht von dem Rollenaufnahmekörper 110 rutschen kann.
Um die Folienrolle 200 nun von dem Rollenaufnahmekörper 110 entfernen zu können, ist die Halteeinrichtung 130 zwischen einer Freigabeposition und einer Halteposition überführbar ausgebildet. Wenn die Halteeinrichtung 130, wie in Fig. 2 gezeigt, in der Freigabeposition angeordnet ist, ist der Halteabschnitt 131 in einer radial innenliegenden Position angeordnet. Wenn die Halteeinrichtung 130 hingegen, wie in Fig. 1 gezeigt, in der Halteposition angeordnet ist, ist der Halteabschnitt 131 in einer radial außenliegenden Position angeordnet.
In Fig. 1 ist die Halteeinrichtung 130 in ihrer Halteposition gezeigt und in Fig. 2 ist die Halteeinrichtung 130 in ihrer Freigabeposition gezeigt.
Der Greifmechanismus 120 weist eine Freigabeeinrichtung 140 auf, um die Halteeinrichtung 130 von der Halteposition in die Freigabeposition zu überführen.
Wie insbesondere in Fig. 1 deutlich zu erkennen, weist die Freigabeeinrichtung 140 ein Betätigungselement 141 auf. Bei dem Betätigungselement 141 handelt es sich insbesondere um ein manuelles Betätigungselement, das per Hand bedienbar ist. Das Betätigungselement 141 ist in der Axialrichtung verschiebbar ausgebildet. Insbesondere kann das Betätigungselement 141 von der in Fig. 1 gezeigten Position axial nach oben in die in Fig. 2 gezeigte Position verschoben werden. Hierzu muss das Betätigungselement 141 gegen die Federkraft eines Vorspannelements 142 bewegt werden. Das Vorspannelement 142 drängt das Betätigungselement 141 grundsätzlich in die untere, in Fig. 1 gezeigte Position.
Wie in Fig. 1 zu erkennen, kommt das Betätigungselement 141 beim Verschieben nach oben mit der Halteeinrichtung 130 in Kontakt. Hierdurch kann die Halteeinrichtung 130 von der Halteposition in die Freigabeposition überführt werden.
Hierzu weist das Betätigungselement 141 einen zumindest im Wesentlichen kegelförmig ausgebildeten Kontaktbereich 143 auf. Der Kontaktbereich 143 kommt mit einem Kontaktbereich 132 der Halteeinrichtung 130 in Kontakt und überträgt so eine Bewegung des Betätigungselements 141 auf die Halteeinrichtung 130.
Die Halteeinrichtung 130 ist um eine Schwenkachse S schwenkbar. Dabei ist ein oberer Bereich 134 oberhalb der Schwenkachse S und ein unterer Bereich 135 unterhalb der Schwenkachse S ausgebildet. Wird der obere Bereich 134 durch den Kontakt mit dem Betätigungselement 141 radial nach außen bewegt, bewegt sich entsprechend der unterer Bereich 135 radial nach innen. Hierdurch bewegt sich der Halteabschnitt 131 , der am unteren Bereich 135 angeordnet ist,
beim Betätigen des Betätigungselements 141 radial nach innen. Dies ist insbesondere bei einem Vergleich der Fig. 1 und Fig. 2 deutlich zu erkennen.
Ferner weist der Greifmechanismus 120 eine Sperreinrichtung 150 zum Sperren der Position der Halteeinrichtung 130 in der in Fig. 2 gezeigten Freigabeposition auf. Die Sperreinrichtung 150 weist einen Übertragungsschaft 151 auf, der sich durch den Rollenaufnahmekörper 110 hindurcherstreckt. An einem unteren Ende des Übertragungsschafts 151 befindet sich das Betätigungselement 141. An einem oberen Ende des Übertragungsschafts 151 befindet sich ein Sperrkörper 152. Der Übertragungsschaft 151 verbindet hierbei das Betätigungselement 141 starr mit dem Sperrkörper 152. Somit kann durch Festsetzen des Sperrkörpers 152 auch das Betätigungselement 141 festgesetzt, also in seiner Position gehalten werden.
Zum Festsetzen des Sperrkörpers 152 weist die Sperreinrichtung 150 einen Gegenkörper 153 auf. Der Gegenkörper 153 ist, wie in Fig. 2 gezeigt, in einer Sperrposition dazu ausgebildet, mit dem Sperrkörper 152 derart in Kontakt zu kommen, dass der Sperrkörper 152 axial fixiert wird. Hierzu weist die Sperreinrichtung 150 ein Vorspannelement 154 auf, das den Gegenkörper 153 in die Sperrposition vorspannt.
Bewegt sich der Sperrkörper 152 von Fig. 1 nach Fig. 2 weit genug nach oben, wird der Gegenkörper 153 aufgrund der Vorspannung der Vorspannelemente 154 radial nach innen bewegt und kann so einen axialen Anschlag für den Sperrkörper 152 ausbilden.
In der in Fig. 2 gezeigten Position konnte somit einfach die Folienrolle 200 von dem Rollenhalter 100 entfernt werden und die Halteeinrichtung 130 verbleibt in ihrer Freigabeposition zum Aufstecken einer neuen Folienrolle 200. Um diese neue Folienrolle 200 wieder an dem Rollenhalter 100 zu fixieren, weist der Rollenhalter 100 eine Löseeinrichtung 160 auf. Die Löseeinrichtung 160 ist dazu ausgebildet, die Sperreinrichtung 150 von der in Fig. 2 gezeigten
Sperrposition in die beispielsweise in Fig. 3 gezeigte Freigabeposition zu bewegen.
Die Löseeinrichtung 160 ist hierzu axial, insbesondere nach oben, bewegbar. Hierbei weist die Löseeinrichtung 160 eine Schulter 163 auf. Beim Aufstecken einer neuen Folienrolle kommt diese, wie in Fig. 3 gezeigt, mit der Schulter 163 in Kontakt. Hierdurch kann die Schulter 163 und damit die Löseeinrichtung 160 nach oben bewegt werden .An einem der Schulter 163 entgegengesetzten Ende weist die Löseeinrichtung 160 einen Kontaktbereich 161 auf. Der Kontaktbereich 161 ist mit einem Kontaktbereich 155 der Sperreinrichtung in Kontakt bringbar. Dies ist insbesondere in Fig. 3 zu erkennen, in der der Kontaktbereich 161 der Löseeinrichtung 160 mit dem Kontaktbereich 155 der Sperreinrichtung 150 in Kontakt steht. Durch diesen Kontakt kann die Sperreinrichtung 150 von ihrer in Fig. 2 gezeigten Sperrposition in ihre in Fig. 3 gezeigte Freigabeposition bewegt werden. In der Freigabeposition steht der Gegenkörper 153 außer Kontakt mit dem Sperrkörper 152. Aufgrund des Vorspannelements 142 wird dann der Sperrkörper 152 mitsamt dem Betätigungselement 141 nach unten bewegt.
Wie in Fig. 3 zu erkennen, kommt bei dieser Bewegung des Betätigungselements 141 ein weiterer Kontaktbereich 144 des Betätigungselements 141 mit einem weiteren Kontaktbereich 133 der Halteeinrichtung 130 in Kontakt. Der weitere Kontaktbereich 133 befindet sich in dem unteren Bereich 135 der Halteeinrichtung 130, so dass sich der Halteabschnitt 131 wieder zurück nach außen, also in seine Halteposition bewegt.
Dann kann die neue Folienrolle 200 nach unten abgesenkt werden, bis sie axial mit dem Halteabschnitt 131 in Anschlag kommt.
Bezugszeichen
100 Rollenhalter
110 Rollenaufnahmekörper
120 Greifmechanismus
130 Halteeinrichtung
131 Halteabschnitt
132 Kontaktbereich (des Halteabschnitts)
133 weiterer Kontaktbereich (des Halteabschnitts)
134 oberer Bereich
135 unterer Bereich
140 Freigabeeinrichtung
141 Betätigungselement
143 Kontaktbereich (des Betätigungselements)
144 weiterer Kontaktbereich (des Betätigungselements)
150 Sperreinrichtung
151 Übertragungsschaft
152 Sperrkörper
153 Gegenkörper
154 Vorspannelement
155 Kontaktbereich (des Gegenkörpers)
160 Löseeinrichtung
161 Kontaktbereich (der Löseeinrichtung)
163 Schulter
200 Folienrolle
210 Folienrollenkörper
220 Folienbahnen
S Schwenkachse
Claims
Patentansprüche
1. Rollenhalter (100) zum Aufnehmen und Halten von Folienrollen (200) aus aufgerollten Folienbahnen (220) wobei der Rollenhalter (100) Folgendes aufweist: einen Rollenaufnahmekörper (110), der in eine Folienrolle (200) einführbar ist; und einen Greifmechanismus (120), der sich in eine Axialrichtung durch den Rollenaufnahmekörper (110) hindurch erstreckt, wobei der Greifmechanismus (120) eine Halteeinrichtung (130) zum Halten der Folienrolle (200) in axialer Richtung aufweist, wobei die Halteeinrichtung (130) zwischen einer Freigabeposition und einer Halteposition überführbar ausgebildet ist, wobei der Greifmechanismus (120) eine Freigabeeinrichtung (140) zum Überführen der Halteeinrichtung (130) in die Freigabeposition aufweist, und wobei die Freigabeeinrichtung (140) ein Betätigungselement (141 ) aufweist, das in der Axialrichtung verschiebbar ausgebildet ist und mit der Halteeinrichtung (130) in Kontakt bringbar ist, um die Halteeinrichtung (130) von der Halteposition in die Freigabeposition zu überführen.
2. Rollenhalter (100) nach Anspruch 1 , wobei die Halteeinrichtung (130) einen Halteabschnitt (131 ) aufweist, der in der Halteposition der Halteeinrichtung (130) einen axialen Anschlag für die Folienrolle (200) bildet.
3. Rollenhalter (100) nach Anspruch 2, wobei der Halteabschnitt (131 ) in einer radial innenliegenden Position angeordnet ist, wenn die Halteeinrichtung
(130) in der Freigabeposition angeordnet ist, und wobei der Halteabschnitt
(131 ) in einer radial außenliegenden Position angeordnet ist, wenn die Halteeinrichtung (130) in der Halteposition angeordnet ist.
4. Rollenhalter (100) nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei das Betätigungselement (141 ) radial innerhalb der Halteeinrichtung (130) angeordnet ist.
5. Rollenhalter (100) nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei das Betätigungselement (141 ) einen Kontaktbereich (143) aufweist, der mit einem Kontaktbereich (132) der Halteeinrichtung (130) in Kontakt bringbar ist, um die Halteeinrichtung (130) von der Halteposition in die Freigabeposition zu bewegen.
6. Rollenhalter (100) nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei das Betätigungselement (141 ) einen weiteren Kontaktbereich (144) aufweist, der mit einem weiteren Kontaktbereich (133) der Halteeinrichtung (130) in Kontakt bringbar ist, um die Halteeinrichtung (130) von der Freigabeposition in die Halteposition zu bewegen.
7. Rollenhalter (100) nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei die Halteeinrichtung (130) um eine Schwenkachse (S) schwenkbar ausgebildet ist.
8. Rollenhalter (100) nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei der Greifmechanismus (120) eine Sperreinrichtung (150) zum Sperren der Position der Halteeinrichtung (130) in der Freigabeposition aufweist.
9. Rollenhalter (100) nach Anspruch 8, wobei die Sperreinrichtung (150) einen Übertragungsschaft (151 ) und einen Sperrkörper (152) aufweist, wobei der Übertragungsschaft (151 ) sich durch den Rollenaufnahmekörper (110) hindurch erstreckt und das Betätigungselement (141 ) mit dem Sperrkörper (152) verbindet.
10. Rollenhalter (100) nach Anspruch 9, wobei die Sperreinrichtung (150) einen Gegenkörper (153) aufweist, der zwischen einer Sperrposition und einer Freigabeposition bewegbar ausgebildet ist, wobei der Gegenkörper (153) in der Sperrposition mit dem Sperrkörper (152) in Kontakt steht, und wobei der Gegenkörper (153) in der Freigabeposition außer Kontakt mit dem Sperrkörper (152) steht.
11. Rollenhalter (100) nach Anspruch 10, wobei die Sperreinrichtung (150) ein Vorspannelement (154) aufweist, das den Gegenkörper (153) in die Sperrposition vorspannt.
12. Rollenhalter (100) nach einem der Ansprüche 8 bis 11 , wobei der Rollenhalter (100) eine Löseeinrichtung (160) zum Bewegen der Sperreinrichtung (150) von der Sperrposition in die Freigabeposition aufweist.
13. Rollenhalter (100) nach Anspruch 12, wobei die Löseeinrichtung (160) einen Kontaktbereich (161 ) aufweist, der mit einem Kontaktbereich (155) der Sperreinrichtung (150) in Kontakt bringbar ist, um die Sperreinrichtung (150) von der Sperrposition in die Freigabeposition zu bewegen.
14. Rollenhalter nach Anspruch 12 oder 13, wobei die Löseeinrichtung (160) mittels einer Folienrolle (200) betätigbar ausgebildet ist. 15. Vorstreckeinrichtung zum Vorstrecken von Folie mit einem Rollenhalter (100) gemäß einem der vorherigen Patentansprüche.
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