-
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Steuereinheit zum Betreiben einer mobilen Wrasenabzugsvorrichtung für ein Kochfeld sowie eine Wrasenabzugsvorrichtung gemäß den Hauptansprüchen.
-
Dunstabzüge sind üblicherweise in der Nähe von Wrasenquellen positioniert. Der feuchte Wrasen ist dann während eines Garvorgangs sehr warm, sodass bei Kontakt mit einer Oberfläche ein großes Temperaturgefälle entsteht und eine Kondensation des Wrasens erfolgt.
-
Der hier vorgestellte Ansatz stellt sich die Aufgabe, ein verbessertes Verfahren und eine verbesserte Steuereinheit zum Betreiben einer mobilen Wrasenabzugsvorrichtung für ein Kochfeld sowie eine verbesserte Wrasenabzugsvorrichtung zu schaffen.
-
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch ein Verfahren und eine Steuereinheit zum Betreiben einer mobilen Wrasenabzugsvorrichtung für ein Kochfeld und durch eine Wrasenabzugsvorrichtung mit den Merkmalen der Hauptansprüche gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den nachfolgenden Unteransprüchen.
-
Durch den vorgestellten Ansatz kann eine Möglichkeit geschaffen werden, um Kondensat aus einer Wrasenabzugsvorrichtung einfach und kostengünstig entfernen zu können.
-
Es wird ein Verfahren zum Betreiben einer mobilen Wrasenabzugsvorrichtung für ein Kochfeld vorgestellt, wobei die mobile Wrasenabzugsvorrichtung einen Innenraum zum Führen von Wrasen, einen Lüfter zum Erzeugen eines Luftstroms und eine Aufstellplatte zum Aufstellen auf das erwärmte Kochfeld aufweist. Das Verfahren umfasst einen Schritt des Ausgebens einer Handlungsaufforderung an einen Nutzer, die ein Verschieben der mobilen Wrasenabzugsvorrichtung auf das erwärmte Kochfeld repräsentiert, ansprechend auf ein Betriebssignal, das ein Abschalten des Lüfters der Wrasenabzugsvorrichtung repräsentiert, und zusätzlich oder alternativ ansprechend auf ein Sensorsignal, das einen Feuchtigkeitswert im Innenraum der Wrasenabzugsvorrichtung repräsentiert, um eine im Innenraum der Wrasenabzugsvorrichtung vorhandene Feuchtigkeit zu trocknen.
-
Die Wrasenabzugsvorrichtung kann beispielsweise auch als Dunstabzug bezeichnet werden, der vorteilhafterweise für haushaltsübliche Kochfelder eingesetzt werden kann. Durch das Verfahren kann eine Gerätehygiene der Wrasenabzugsvorrichtung verbessert werden, da in der Wrasenabzugsvorrichtung befindliche Feuchtigkeit einfach entfernt werden kann. Der Lüfter kann beispielsweise als ein Ventilator ausgeführt sein, durch dessen Drehrichtung er einen Luftstrom erzeugen und dessen Richtung führen kann. Wrasen können dadurch vorteilhafterweise mit dem Luftstrom geführt werden, sodass eine Geruchsbildung reduziert werden kann. Die Handlungsaufforderung kann beispielsweise als ein visuelles oder als ein akustisches Signal ausgegeben werden, sodass der Nutzer auf das Verschieben der Wrasenabzugsvorrichtung auf das noch erwärmte Kochfeld aufmerksam gemacht werden kann. Der Lüfter kann beispielsweise für eine bestimmte Nachlaufzeit nach einem Betriebsvorgang eingeschaltet bleiben. Wenn diese Nachlaufzeit abgelaufen ist, kann sich der Lüfter selbsttätig abschalten und entsprechend die Handlungsaufforderung ausgeben. Vorteilhafterweise kann durch den vorgestellten Ansatz beispielsweise eine Restwärme des Kochfelds effektiv genutzt werden.
-
Gemäß einer Ausführungsform kann das Verfahren einen Schritt des Ansteuerns einer Wärmeeinrichtung unter Verwendung des Betriebssignals und zusätzlich oder alternativ unter Verwendung des Sensorsignals umfassen, insbesondere wobei im Schritt des Ansteuerns die Wärmeeinrichtung angesteuert werden kann, wenn das Sensorsignal einen Feuchtigkeitswert repräsentiert, der größer ist als ein Schwellenwert, um eine Luft im Innenraum zu erwärmen. Vorteilhafterweise kann die Wärmeeinrichtung an oder in der Aufstellplatte angeordnet sein. Die Wärmeeinrichtung kann vorteilhafterweise (beispielsweise als Heizelement) ausgebildet sein, um die Luft im Innenraum zu erwärmen und somit eine Restfeuchtigkeit im Innenraum zu trocknen. Durch den Schwellenwert kann festgelegt werden, wann die Wärmeeinrichtung aktiviert wird. Alternativ kann das Betriebssignal, bzw. das Sensorsignal als Aktivierungstrigger fungieren, um die Wärmeeinrichtung zu starten.
-
Im Schritt des Ansteuerns kann zusätzlich der Lüfter angesteuert werden, um eine Förderrichtung des Lüfters gegenüber einem Absaugvorgang von Wrasen umkehren zu können. Vorteilhafterweise kann der Lüfter zum Trocknen von in der Wrasenabzugsvorrichtung angeordneten Komponenten aktiviert werden, wie beispielsweise einen Filter der Wrasenabzugsvorrichtung.
-
Weiterhin kann im Schritt des Ausgebens die Handlungsaufforderung mittels einer Anzeigeeinrichtung, einer Leuchtquelle und zusätzlich oder alternativ drahtlos an ein mobiles Endgerät an den Nutzer ausgegeben werden. Die Anzeigeeinrichtung kann beispielsweise als ein Gerätedisplay ausgeführt sein. Die Leuchtquelle kann beispielsweise als eine lichtemittierende Diode (LED) ausgeführt sein. Das mobile Endgerät kann beispielsweise ein Smartphone oder ein Tablet des Nutzers sein, das mit der Wrasenabzugsvorrichtung gekoppelt oder koppelbar ist.
-
Der hier vorgestellte Ansatz schafft ferner eine Steuereinheit, die ausgebildet ist, um die Schritte einer Variante eines hier vorgestellten Verfahrens in entsprechenden Einrichtungen durchzuführen, anzusteuern bzw. umzusetzen. Auch durch diese Ausführungsvariante der Erfindung in Form einer Vorrichtung kann die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe schnell und effizient gelöst werden.
-
Die Steuereinheit kann ausgebildet sein, um Eingangssignale einzulesen und unter Verwendung der Eingangssignale Ausgangssignale zu bestimmen und bereitzustellen. Ein Eingangssignal kann beispielsweise ein über eine Eingangsschnittstelle der Steuereinheit einlesbares Sensorsignal darstellen. Ein Ausgangssignal kann ein Steuersignal oder ein Datensignal darstellen, das an einer Ausgangsschnittstelle der Steuereinheit bereitgestellt werden kann. Die Steuereinheit kann ausgebildet sein, um die Ausgangssignale unter Verwendung einer in Hardware oder Software umgesetzten Verarbeitungsvorschrift zu bestimmen. Beispielsweise kann die Steuereinheit dazu eine Logikschaltung, einen integrierten Schaltkreis oder ein Softwaremodul umfassen und beispielsweise als ein diskretes Bauelement realisiert sein oder von einem diskreten Bauelement umfasst sein.
-
Von Vorteil ist auch ein Computer-Programmprodukt oder Computerprogramm mit Programmcode, der auf einem maschinenlesbaren Träger oder Speichermedium wie einem Halbleiterspeicher, einem Festplattenspeicher oder einem optischen Speicher gespeichert sein kann. Wird das Programmprodukt oder Programm auf einem Computer oder einer Steuereinheit ausgeführt, so kann das Programmprodukt oder Programm zur Durchführung, Umsetzung und/oder Ansteuerung der Schritte des Verfahrens nach einer der hier beschriebenen Ausführungsformen verwendet werden.
-
Ferner wird eine mobile Wrasenabzugsvorrichtung für ein Kochfeld vorgestellt, wobei die mobile Wrasenabzugsvorrichtung einen Innenraum zum Führen von Wrasen, einen im Innenraum angeordneten Lüfter zum Erzeugen eines Luftstroms zum Absaugen von Wrasen und eine Aufstellplatte zum Aufstellen auf ein erwärmtes Kochfeld aufweist. Die Aufstellplatte ist als ein Standfuß ausgebildet, um eine Luft im Innenraum zu erwärmen, um Komponenten der Wrasenabzugsvorrichtung im Innenraum zu trocknen.
-
Die Wrasenabzugsvorrichtung kann kompakt ausgeführt sein, sodass sie vorteilhafterweise für einen Nutzer verstaubar sein kann. Die Wrasenabzugsvorrichtung kann vorteilhafterweise für ein Haushaltgerät verwendet werden, aber auch kann der hier beschriebene Ansatz entsprechend im Zusammenhang mit einem gewerblichen oder professionellen Gerät eingesetzt werden. Das Kochfeld, für welches die Wrasenabzugsvorrichtung eingesetzt werden kann, kann beispielsweise als ein Glaskeramikkochfeld oder alternativ auch als ein Induktionskochfeld ausgeführt sein. Eine Komponente der Wrasenabzugsvorrichtung kann beispielsweise ein Filter sein, der ausgebildet sein kann, um Partikel und zusätzlich oder alternativ Geruchsstoffe aus dem Wrasen herauszufiltern. Vorteilhafterweise kann Konvektionswärme zum Trocknen des Innenraums und des Filters oder der Filter genutzt werden.
-
Gemäß einer Ausführungsform kann die mobile Wrasenabzugsvorrichtung eine Sensoreinheit zum Erfassen eines Feuchtigkeitswertes im Innenraum und zusätzlich oder alternativ eine Wärmeeinrichtung zum Trocknen der im Innenraum vorhandenen Komponenten oder eine Steuereinheit in einer zuvor genannten Variante aufweisen, die mit dem Lüfter, der Sensoreinheit und zusätzlich oder alternativ mit der Wärmeeinrichtung gekoppelt ist. Die Sensoreinheit kann beispielsweise ausgebildet sein um die im Innenraum vorhandene Feuchtigkeit zu messen und um ein entsprechendes Signal als das Sensorsignal bereitzustellen.
-
Die Wärmeeinrichtung kann ein wärmeleitendes Material zum Leiten einer Restwärme des Kochfelds in einen Innenraum der mobilen Wrasenabzugsvorrichtung aufweisen, insbesondere wobei die Wärmeeinrichtung in oder an der Aufstellplatte angeordnet sein kann. Vorteilhafterweise können Komponenten der Wrasenabzugsvorrichtung mittels Konvektion getrocknet werden. Die dafür benötigte Wärme kann vorteilhafterweise eine Restwärme des Kochfeldes sein, die von der Wärmeeinrichtung in den Innenraum geleitet wird.
-
Ferner kann die Wärmeeinrichtung ein Heizelement zum Erzeugen von Wärme aufweisen, um den Innenraum trocknen zu können. Vorteilhafterweise kann das Heizelement das Trocknen des Innenraums unterstützen. Dadurch kann vorteilhafterweise eine gezielte Beseitigung von Feuchtigkeit erfolgen und somit eine Hygiene des Gerätes verbessert werden, da mikrobielles Wachstum verhindert und Geruchsbildung vermieden werden kann.
-
Gemäß einer Ausführungsform kann der Lüfter als ein Axiallüfter ausgeformt sein. Vorteilhafterweise kann durch die Ausführung des Lüfters als Axiallüfter eine Förderrichtung des Luftstroms geändert werden.
-
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen rein schematisch dargestellt und wird nachfolgend näher beschrieben. Es zeigt
- Figur 1
- eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels einer mobilen Wrasenabzugsvorrichtung;
- Figur 2
- eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels einer mobilen Wrasenabzugsvorrichtung;
- Figur 3
- eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels einer mobilen Wrasenabzugsvorrichtung;
- Figur 4
- eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels einer mobilen Wrasenabzugsvorrichtung;
- Figur 5
- ein Ablaufdiagramm eines Verfahrens zum Betreiben einer mobilen Wrasenabzugsvorrichtung; und
- Figur 6
- ein Blockschaltbild einer Steuereinheit gemäß einem Ausführungsbeispiel.
-
Figur 1 zeigt eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels einer mobilen Wrasenabzugsvorrichtung 100 für ein Kochfeld 105. Das Kochfeld 105 ist beispielsweise als ein Glaskeramikkochfeld mit resistiven Heizelementen und/oder induktiven Heizelementen ausgeführt ist. Die mobile Wrasenabzugsvorrichtung 100 wird nachfolgend vereinfacht auch als Wrasenabzugsvorrichtung 100 bezeichnet und ist auch als Dunstabzug bezeichenbar. Die Wrasenabzugsvorrichtung 100 weist einen Innenraum 110 zum Führen von Wrasen 115 auf, weiterhin einen im Innenraum 110 angeordneten Lüfter 120 sowie eine Aufstellplatte 125. Der Lüfter 120 ist ausgebildet, um einen Luftstrom zum Absaugen der Wrasen 115 zu erzeugen. Der Lüfter 120 ist beispielsweise als ein Axiallüfter ausgeformt. Die Aufstellplatte 125 ist ausgebildet, um die Wrasenabzugsvorrichtung 100 auf ein erwärmtes Kochfeld 105 aufzustellen. Die Aufstellplatte 125 ist dabei als ein Standfuß ausgebildet, um eine Luft im Innenraum 110 zu erwärmen, um Komponenten 130 der Wrasenabzugsvorrichtung 100 im Innenraum 110 zu trocknen.
-
Die Komponenten 130 umfassen gemäß diesem Ausführungsbeispiel zum einen den Lüfter 120, aber beispielsweise auch einen Filter 135 der Wrasenabzugsvorrichtung 100 zum Filtern von angesaugter Luft, wie beispielsweise der Wrasen 115. Bei einem Abziehen von Wrasen 115, der Wasserdampf enthält, kondensiert verdampfte Flüssigkeit beispielsweise an dem Filter 135, sodass der Filter 135 im Betrieb der Wrasenabzugsvorrichtung 100 benetzt wird. Die Wrasenabzugsvorrichtung 100 ist demnach zusätzlich zu ihrer Primärfunktion, dem Abziehen von Wrasen 115, ausgebildet, um im Innenraum 110 befindliche Komponenten 130 zu trocknen.
-
Um dies zu bewerkstelligen, weist die Wrasenabzugsvorrichtung 100 gemäß diesem Ausführungsbeispiel eine Sensoreinheit 140 zum Erfassen eines Feuchtigkeitswertes im Innenraum 110 auf und/oder eine Wärmeeinrichtung 145 zum Trocknen der im Innenraum 110 vorhandenen Komponenten 130 oder eine Steuereinheit 150, die insbesondere mit dem Lüfter 120, der Sensoreinheit 140 und/oder der Wärmeeinrichtung 145 gekoppelt ist. Demnach ist die Sensoreinheit 140 beispielsweise als ein Feuchtesensor ausgeführt, der benachbart zu dem Filter 135 angeordnet ist. Der Filter 135 ist gemäß diesem Ausführungsbeispiel schräg in der Wrasenabzugsvorrichtung 100 angeordnet. Die Wärmeeinrichtung 145 weist beispielsweise ein wärmeleitendes Material zum Leiten der Restwärme des Kochfelds 105 in den Innenraum 110 der mobilen Wrasenabzugsvorrichtung 100 auf, wenn die Wrasenabzugsvorrichtung 100 auf dem Kochfeld 105 steht, wie es beispielsweise in mindestens einer der nachfolgenden Figuren beschrieben ist. Insbesondere ist die Wärmeeinrichtung 145 in oder an der Aufstellplatte 125 angeordnet. Zusätzlich oder alternativ weist die Wärmeeinrichtung 145 ein Heizelement zum Erzeugen von Wärme auf, um den Innenraum 110 zu trocknen, wenn die Wrasenabzugsvorrichtung 100 auf dem Kochfeld 105 steht, wie es auch in Figur 4 gezeigt ist.
-
Die Steuereinheit 150 ist beispielsweise ausgebildet, um ein Verfahren zum Betreiben der mobilen Wrasenabzugsvorrichtung 100 anzusteuern und/oder durchzuführen, wie es beispielsweise in Figur 5 näher beschrieben ist.
-
In anderen Worten ausgedrückt wird die mobile Wrasenabzugsvorrichtung 100, die auch als Dunstabzugseinheit bezeichnet wird, nach einem Kochvorgang auf das heiße Kochfeld 105 verschoben. Der hier als Aufstellplatte 125 beschriebene Standfuß ist beispielsweise wärmeleitend ausgeführt, sodass die Restwärme der Kochstelle 105 in die mobile Wrasenabzugsvorrichtung 100 wandert und durch die natürliche Konvektion aufsteigt. Dadurch wird die Wrasenabzugsvorrichtung 100 und der Filter 135 getrocknet. Zusätzlich oder alternativ weist die Wrasenabzugsvorrichtung 100 über dem Standfuß 125 einen Heizkörper auf.
-
Genauer gesagt wird der Nutzer wird nach Abschalten des Lüfters 120 aufgefordert, die mobile Wrasenabzugsvorrichtung 100 auf eine noch warme Kochstelle 105 zu stellen. Die Handlungsaufforderung wird beispielsweise aus der Gebrauchsanweisung, durch eine LED oder per App ausgegeben. Die als Feuchtesensor ausgeführte Sensoreinheit 140 in der mobilen Wrasenabzugsvorrichtung 100 kontrolliert dabei den Erfolg der Trocknung. Beispielsweise schaltet der Nutzer oder alternativ ein Automatismus nach dem Abschalten des Lüfters 120 oder nach einer Auswertung des Sensors 140 den Heizkörper ein. Wenn in der mobilen Wrasenabzugsvorrichtung 100 beispielsweise ein Axiallüfter verwendet wird, ist dieser für die Trocknung um 180° drehbar, sodass die Förderrichtung der Luft umgekehrt wird. Somit kann die Konvektion der Wärme unterstützt werden.
-
Figur 2 zeigt eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels einer mobilen Wrasenabzugsvorrichtung 100, die der in Figur 1 beschriebenen Wrasenabzugsvorrichtung 100 entspricht. Gemäß diesem Ausführungsbeispiel steht die Wrasenabzugsvorrichtung 100 auf derselben Position neben dem Kochfeld 105 wie in Figur 1. Gemäß diesem Ausführungsbeispiel ist ein Kochvorgang beendet und ein auf dem Kochfeld angeordnetes Gargefäß wurde entfernt. Um die in der Wrasenabzugsvorrichtung 100 befindliche Feuchtigkeit zu entfernen, kann eine Restwärme 200 des Kochfelds 105 genutzt werden. Um diesen Trocknungsvorgang durchführen zu können, wird ein Nutzer aufgefordert, zu handeln und die Wrasenabzugsvorrichtung 100 auf das Kochfeld 105 zu verschieben, was gemäß diesem Ausführungsbeispiel zur Verdeutlichung symbolisch dargestellt ist.
-
Figur 3 zeigt eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels einer mobilen Wrasenabzugsvorrichtung 100, die der in den Figuren 1 bis 2 beschriebenen Wrasenabzugsvorrichtung 100 entspricht. Gemäß diesem Ausführungsbeispiel steht die mobile Wrasenabzugsvorrichtung 100 auf dem Kochfeld, sodass die Restwärme 200 durch die Aufstellplatte 125 in den Innenraum 110 der Wrasenabzugsvorrichtung 100 geleitet wird.
-
Gemäß der in den Figuren 1 bis 3 beschriebenen Ausführungsbeispiel steht die mobile Wrasenabzugsvorrichtung 100 auf dem Kochfeld, sodass die Restwärme 200 durch die Aufstellplatte 125 in den Innenraum 110 der Wrasenabzugsvorrichtung 100 geleitet wird, wo sie Komponenten 130 der Wrasenabzugsvorrichtung 100 trocknet.
-
Figur 4 zeigt eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels einer mobilen Wrasenabzugsvorrichtung 100 mit einer Wärmeeinrichtung 145, welche ein Heizelement zum Erzeugen von Wärme aufweist, um den Innenraum 110 und somit alle Komponenten 130 in dem Innenraum 110, insbesondere den Filter 135, zu trocknen.
-
Figur 5 zeigt ein Ablaufdiagramm eines Verfahrens 500 zum Betreiben einer mobilen Wrasenabzugsvorrichtung, die beispielsweise der in mindestens einer der Figuren 1 bis 4 beschriebenen Wrasenabzugsvorrichtung entspricht. Das Verfahren 500 umfasst einen Schritt 505 des Ausgebens einer Handlungsaufforderung an einen Nutzer, die ein Verschieben der mobilen Wrasenabzugsvorrichtung auf das erwärmte Kochfeld repräsentiert, ansprechend auf ein Betriebssignal, das ein Abschalten des Lüfters der Wrasenabzugsvorrichtung repräsentiert, und/oder ansprechend auf ein Sensorsignal, das einen Feuchtigkeitswert im Innenraum der Wrasenabzugsvorrichtung repräsentiert, um eine im Innenraum der Wrasenabzugsvorrichtung vorhandene Feuchtigkeit zu trocknen.
-
Gemäß diesem Ausführungsbeispiel umfasst das Verfahren 500 optional einen Schritt 510 des Ansteuerns einer Wärmeeinrichtung der Wrasenabzugsvorrichtung unter Verwendung eines Lüftersignals und/oder unter Verwendung des Sensorsignals. Insbesondere wird dabei die Wärmeeinrichtung angesteuert, wenn das Sensorsignal einen Feuchtigkeitswert repräsentiert, der größer ist als ein Schwellenwert, um eine Luft im Innenraum zu erwärmen. Weiterhin optional wird im Schritt 510 des Ansteuerns zusätzlich der Lüfter angesteuert, um eine Förderrichtung des Lüfters gegenüber einem Absaugvorgang von Wrasen umzukehren.
-
Gemäß diesem Ausführungsbeispiel wird die Handlungsaufforderung im Schritt 505 des Ausgebens mittels einer Anzeigeeinrichtung, einer Leuchtquelle und/oder drahtlos an ein mobiles Endgerät an den Nutzer ausgegeben.
-
Figur 6 zeigt ein Blockschaltbild einer Steuereinheit 150 gemäß einem Ausführungsbeispiel, wie sie beispielsweise in Figur 1 als Teil der Wrasenabzugsvorrichtung beschrieben wurde. Die Steuereinheit 150 weist dabei eine Ausgabeeinheit 600 auf, die ausgebildet ist, um eine Handlungsaufforderung 605 an einen Nutzer auszugeben, die ein Verschieben der mobilen Wrasenabzugsvorrichtung auf das erwärmte Kochfeld repräsentiert, ansprechend auf ein Betriebssignal 610, das ein Abschalten des Lüfters der Wrasenabzugsvorrichtung repräsentiert, und/oder ansprechend auf ein Sensorsignal 615, das einen Feuchtigkeitswert im Innenraum der Wrasenabzugsvorrichtung repräsentiert, um eine im Innenraum der Wrasenabzugsvorrichtung vorhandene Feuchtigkeit zu trocknen. Die Handlungsaufforderung 605 wird beispielsweise mittels einer Anzeigeeinrichtung 620, einer Leuchtquelle (LED) 625 und/oder drahtlos an ein mobiles Endgerät 630 an den Nutzer ausgegeben. Gemäß diesem Ausführungsbeispiel weist die Steuereinheit 150 zusätzlich eine Ansteuereinheit 635 auf, die ausgebildet ist, um zusätzlich eine Wärmeeinrichtung 145 der Wrasenabzugsvorrichtung unter Verwendung des Betriebssignals 610 und/oder unter Verwendung des Sensorsignals 615 anzusteuern, insbesondere wenn das Sensorsignal 615 einen Feuchtigkeitswert repräsentiert, der größer ist als ein Schwellenwert, um eine Luft im Innenraum zu erwärmen. Weiterhin optional ist die Ansteuereinheit 640 ausgebildet, um zusätzlich den Lüfter 120 der Wrasenabzugsvorrichtung anzusteuern, um eine Förderrichtung des Lüfters 120 gegenüber einem Absaugvorgang von Wrasen umzukehren.