EP4745302A1 - Berieselungssystem fuer verdichtungsvorrichtung - Google Patents

Berieselungssystem fuer verdichtungsvorrichtung

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EP4745302A1
EP4745302A1 EP24213822.0A EP24213822A EP4745302A1 EP 4745302 A1 EP4745302 A1 EP 4745302A1 EP 24213822 A EP24213822 A EP 24213822A EP 4745302 A1 EP4745302 A1 EP 4745302A1
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EP
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liquid
hose
liquid tank
sprinkler system
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EP24213822.0A
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Michelle Marnau
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Hilti AG
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Hilti AG
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    • E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
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    • E01C19/00—Machines, tools or auxiliary devices for preparing or distributing paving materials, for working the placed materials, or for forming, consolidating, or finishing the paving
    • E01C19/22—Machines, tools or auxiliary devices for preparing or distributing paving materials, for working the placed materials, or for forming, consolidating, or finishing the paving for consolidating or finishing laid-down unset materials
    • E01C19/23—Rollers therefor; Such rollers usable also for compacting soil
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    • E01C19/30—Tamping or vibrating apparatus other than rollers ; Devices for ramming individual paving elements
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    • E01C19/35—Hand-held or hand-guided tools
    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
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    • E02D3/046—Improving by compacting by tamping or vibrating, e.g. with auxiliary watering of the soil

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Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Berieselungssystem (110) für eine Verdichtungsvorrichtung (100) zur Verdichtung eines Untergrunds, wobei das Berieselungssystem (110) einen Flüssigkeitstank (111) zur Aufnahme einer Flüssigkeit und eine Verteilungsvorrichtung (116) zur Verteilung der Flüssigkeit auf einem zu verdichtenden Untergrund oder auf einer Grundplatte (106) einer Verdichtungsvorrichtung aufweist, wobei die Verteilungsvorrichtung (116) derart lösbar mit dem Flüssigkeitstank (111) verbindbar ist, dass, in einem verbundenen Zustand, Flüssigkeit aus dem Flüssigkeitstank (111) in die Verteilungsvorrichtung (116) fließen kann.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Berieselungssystem für Verdichtungsvorrichtungen, insbesondere Rüttelplatten. Ein weiterer Aspekt der vorliegenden Erfindung betrifft eine Verdichtungsvorrichtung mit einem erfindungsgemäßen Berieselungssystem.
  • Hintergrund der Erfindung
  • Bei Bodenarbeiten, die Aufschüttungen oder andere Erdbewegungen umfassen, besteht die Gefahr, dass sich die bearbeiteten Bodenabschnitte im Laufe der Zeit absenken. Dies kann zu Schäden an den darauf verlegten Bodenbelägen führen. Beispiele für solche Beläge sind Asphaltstraßen oder gepflasterte Bürgersteige und Terrassen.
  • Um das Setzen der Bodenabschnitte zu minimieren und damit Schäden an den Belägen zu vermeiden, wird das Erdreich verdichtet. Dafür kommen Verdichtungsvorrichtungen wie Rüttelplatten zum Einsatz, auch bekannt als Vibrationsplatten. Diese Geräte bestehen aus einer Grundplatte, die durch eine Antriebseinheit mittels Unwuchten in Bewegung versetzt wird. Diese Bewegung führt zu einer Verdichtung des Bodens.
  • Rüttelplatten werden häufig auch zur Verdichtung von Asphalt eingesetzt. Aufgrund der hohen Temperaturen des flüssigen Asphalts besteht jedoch die Gefahr, dass der Asphalt an der Unterseite der Grundplatte haften bleibt, was das Verdichten des Untergrundes erschwert oder sogar unmöglich macht. Zur Vermeidung dieses Problems wird Wasser eingesetzt. Generell wird dieses durch ein Berieselungssystem auf den Untergrund bzw. die Grundplatte gebracht. Das Berieselungssystem weist einen Flüssigkeitstank sowie eine Verteilungsvorrichtung auf. Die Verteilungsvorrichtung ist häufig rohrförmig und leitet Wasser aus dem Flüssigkeitstank durch kleine Öffnungen auf die Grundplatte und/oder den heißen Asphalt.
  • Der Flüssigkeitstank kann zumeist über einen Deckel befüllt werden. Ein häufiges Problem auf Baustellen ist jedoch die eingeschränkte Verfügbarkeit von Wasserstellen. Falls Wasserquellen vorhanden sind, fehlen oft ausreichend lange Schläuche, um das Wasser bis zum Verdichtungsort zu leiten. Auch der Transport der Verdichtungsvorrichtung zur Wasserquelle ist oft schwierig oder kaum durchführbar.
  • Auf Grundlage der oben genannten Problemstellung ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Verdichtungsvorrichtung anzugeben, bei welcher das Auffüllen des Flüssigkeitstanks vereinfacht wird.
  • Die Aufgabe wird gelöst durch den Gegenstand der unabhängigen Ansprüche. Vorteilhafte Ausführungsformen zu dem Gegenstand der unabhängigen Ansprüche finden sich in den abhängigen Ansprüchen.
  • Dementsprechend betrifft die vorliegende Erfindung ein Berieselungssystem für eine Verdichtungsvorrichtung zur Verdichtung eines Untergrunds, wobei das Berieselungssystem folgendes aufweist:
    • einen Flüssigkeitstank zur Aufnahme einer Flüssigkeit;
    • eine Verteilungsvorrichtung zur Verteilung der Flüssigkeit auf einem zu verdichtenden Untergrund oder auf einer Grundplatte einer Verdichtungsvorrichtung, wobei die Verteilungsvorrichtung derart lösbar mit dem Flüssigkeitstank verbindbar ist, dass, in einem verbundenen Zustand, Flüssigkeit aus dem Flüssigkeitstank in die Verteilungsvorrichtung fließen kann.
  • Die Vorteile des erfindungsgemäßen Berieselungssystems liegen auf der Hand: durch die zweiteilig, lösbare Ausbildung des Berieselungssystems, kann der Flüssigkeitstank schnell und einfach von der Verteilungsvorrichtung getrennt werden, um den Flüssigkeitstank zum Wasseranschluss zu transportieren. Es ist also lediglich notwendig den Flüssigkeitstank zum Wasseranschluss zu transportieren. Die Rüttelplatte selbst verbleibt am Bauplatz. Dabei verbleibt auch die Verteilungsvorrichtung an der Rüttelplatte. Die Verteilungsvorrichtung kann also insbesondere fest mit der Rüttelplatte verbunden sein, während der Flüssigkeitstank werkzeuglos von der Rüttelplatte und von der Verteilungsvorrichtung gelöst werden kann. Nachdem der Flüssigkeitstank mit Kühlflüssigkeit, wie bspw. Wasser, befüllt wurde, kann dieser wieder an der Rüttelplatte befestigt und mit der Verteilungsvorrichtung strömungstechnisch verbunden werden. Dadurch, dass die Verteilungsvorrichtung fest mit der Rüttelplatte verbunden ist, wird außerdem gewährleistet, dass diese jederzeit korrekt gegenüber der Grundplatte ausgerichtet ist, sodass Kühlflüssigkeit verlässlich auf oder vor die Grundplatte geleitet wird.
  • Nach einer weiteren Ausführungsform weist das Berieselungssystem einen Schlauch auf, welcher an einem ersten Ende mit dem Flüssigkeitstank und an einem gegenüberliegenden, zweiten Ende lösbar mit der Verteilungsvorrichtung verbunden ist. Der Schlauch vereinfacht das Verbinden des Flüssigkeitstanks mit der Verteilungsvorrichtung, nachdem der Flüssigkeitstank aufgefüllt und wieder an der Rüttelplatte befestigt wurde. Alternativ ist es auch denkbar, dass der Flüssigkeitstank ohne Schlauch lösbar auf die Verteilungsvorrichtung aufgesteckt wird. Dies hat jedoch unter Umständen den Nachteil, dass das Anbringen des Flüssigkeitstanks an der Rüttelplatte, gleichzeitig mit dem Aufstecken auf die Verteilungsvorrichtung, erschwert wird, da nun zwei Verbindungen des Flüssigkeitstanks gleichzeitig angeordnet werden müssen.
  • Nach einer weiteren Ausführungsform ist der Schlauch als flexibler Gewebeschlauch ausgebildet. Hierdurch ist der Schlauch besonders einfach zu verbinden.
  • Nach einer weiteren Ausführungsform weist die Verteilungsvorrichtung einen Einlassstutzen auf, welcher im verbundenen Zustand mit dem zweiten Ende des Schlauchs verbunden ist. Durch den Einlassstutzen kann der Schlauch besonders einfach an der Verteilungsvorrichtung angebracht werden. Der Einlassstutzen kann beispielsweise derart angeordnet sein, dass sich dieser im eingebauten Zustand der Verteilungsvorrichtung in Richtung des Flüssigkeitstanks erstreckt.
  • Nach einer weiteren Ausführungsform weist die Verteilungsvorrichtung einen rohrförmigen Flüssigkeitskanal auf, wobei der Einlassstutzen fest mit dem Flüssigkeitskanal verbunden ist. Beispielsweise kann der Einlassstutzen einteilig mit dem Flüssigkeitskanal ausgebildet oder mit dem Flüssigkeitskanal verschweißt sein. Hierdurch werden Leckagen wirkungsvoll verhindert.
  • Nach einer weiteren Ausführungsform weist der Schlauch an seinem zweiten Ende einen Schlauchverbinder auf, welcher lösbar auf den Einlassstutzen steckbar ist. Der Schlauch kann gemäß dieser Ausführungsform besonders schnell und einfach mit dem Einlassstutzen verbunden und auch wieder von diesem gelöst werden. Beispielsweise kann der Einlassstutzen dabei wie ein Wasserhahnanschluss ausgebildet sein, sodass der Schlauch zum Verbinden direkt auf den Einlassstutzen aufgeschoben werden kann. Zum Abnehmen kann eine Hülse des Schlauchverbinders zurückgezogen werden, um ein Abziehen des Schlauchverbinders vom Einlassstutzen zu ermöglichen.
  • Nach einer weiteren Ausführungsform ist der Schlauch fest mit einem Flüssigkeitsauslass des Flüssigkeitstank verbunden. Der Schlauch wird also zum Auffüllen des Flüssigkeitstanks mitgeführt. Es ist denkbar, den Schlauch derart auszubilden, dass dieser direkt an einen Wasserhahn angeschlossen werden kann, um den Flüssigkeitstank zu befüllen. Gemäß dieses Beispiels könnte der Flüssigkeitstank auch ohne Deckel ausgebildet werden.
  • Nach einer weiteren Ausführungsform weist der Flüssigkeitsauslass ein Auslassventil auf, welches dazu ausgebildet ist, eine Durchflussgeschwindigkeit der Flüssigkeit aus dem Flüssigkeitstank zu regulieren, insbesondere stufenlos zu regulieren. Somit kann die Menge an auszubringender Kühlflüssigkeit einfach auf die jeweiligen Bedürfnisse des Benutzers angepasst werden. Beispielsweise kann das Auslassventil handbetätigt sein.
  • Nach einer weiteren Ausführungsform weist die Verteilungsvorrichtung wenigstens einen Befestigungsbereich, insbesondere wenigstens eine Befestigungslasche, auf, welcher derart ausgebildet ist, dass die Verteilungsvorrichtung fest mit einer Grundplatte einer Verdichtungsvorrichtung verbindbar ist. Durch den Befestigungsbereich ist die Verteilungsvorrichtung besonders einfach und in einer wiederholbaren Ausrichtung an der Grundplatte befestigbar. Dies ist vor allem für die Nachrüstung des erfindungsgemäßen Berieselungssystems an existierenden Rüttelplatten von Vorteil.
  • Ein weiterer Aspekt der vorliegenden Erfindung betrifft eine Verdichtungsvorrichtung, insbesondere Rüttelplatte, welche folgendes aufweist:
    • eine Antriebseinheit,
    • eine Grundplatte, wobei die Antriebseinheit dazu ausgebildet ist, die Grundplatte zur Verdichtung eines Untergrunds zu bewegen, und
    • ein oben beschriebenes Berieselungssystem.
  • Nach einer weiteren Ausführungsform ist der Flüssigkeitstank lösbar mit einem Rahmen der Verdichtungsvorrichtung verbunden oder verbindbar.
  • Nach einer weiteren Ausführungsform ist die Verteilungsvorrichtung fest mit der Grundplatte verbunden. Hierdurch kann die Verteilungsvorrichtung einfach und verlässlich ausgerichtet werden.
  • Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Figurenbeschreibung. Die Figuren, die Beschreibung und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren Kombinationen zusammenfassen.
  • Es zeigen:
  • Fig. 1
    eine Ausführungsform einer Verdichtungsvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung;
    Fig. 2
    eine Ausführungsform eines Berieselungssystems gemäß der vorliegenden Erfindung;
    Fig. 3
    einen Querschnitt durch eine Verteilungsvorrichtung des Berieselungssystems gemäß Fig. 2; und
    Fig. 4
    einen Querschnitt durch ein Auslassventil des Berieselungssystems gemäß Fig. 2;
    Detaillierte Beschreibung
  • Figur 1 zeigt eine Ausführungsform einer Verdichtungsvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung. Die in Figur 1 dargestellte Verdichtungsvorrichtung ist eine Rüttelplatte 100. Die Rüttelplatte 100 weist eine Antriebseinheit aus einem Motor und einem Vibrationssystem auf. Das Vibrationssystem 104 ist mit einem im Motorgehäuse 102 angeordneten Elektromotor verbunden. Der Elektromotor kann beispielsweise mit einer Drehzahl von über 10.000 Umdrehungen/min betrieben werden, um das Vibrationssystem 104 anzutreiben. Das Vibrationssystem 104 ist mit einem Exzenter Wellengetriebe ausgestattet, welches durch den Motor angetrieben wird, um Unwuchten zu erzeugen. Derartige rotierende Unwuchten bringen eine Grundplatte 106 der Rüttelplatte 100 zum Vibrieren und sorgen für die zur Bodenverdichtung notwendigen Schwingungen. Das Vibrationssystem 104 kann beispielsweise über einen hier nicht dargestellten Riemen bzw. eine Kette mit der Motorwelle verbunden werden.
  • Die Rüttelplatte weist einen Rahmen 108 auf. Der hier dargestellte Rahmen ist aus gebogenen Stahlrohren zusammengesetzt und dient einerseits dem Schutz des Motorgehäuses und andererseits zur Handhabung der Rüttelplatte 100. An einem hinteren Endbereich 112 des Rahmens 108 sind Befestigungspunkte 112 angebracht, über welche ein nicht dargestellter Handgriff mit dem Rahmen 108 verbunden werden kann. Der Handgriff kann beispielsweise schwenkbar an der Befestigungspunkten 112 angeordnet sein, um diesen für den Transport der Rüttelplatte 100 einklappen zu können.
  • Die Rüttelplatte 100 weist ferner ein Berieselungssystem 110 auf, welches dazu ausgebildet ist, die Grundplatte 106 bzw. den zu verdichteten Untergrund mit Kühlflüssigkeit, beispielsweise Wasser, zu berieseln. Das Berieselungssystem 110 weist einen Flüssigkeitstank 111 auf, welcher über einen Verbindungsschlauch 118 mit einer Verteilungsvorrichtung 116 strömungstechnisch verbunden ist. Der Flüssigkeitstank 111 weist einen Deckel 114 auf, über welchen der Flüssigkeitstank mit Kühlflüssigkeit, beispielsweise Wasser, befüllt werden kann. Um das Befüllen des Flüssigkeitstanks 111 zu erleichtern, ist der Flüssigkeitstank 111 derart ausgebildet, dass dieser lösbar ist. Insbesondere ist der Flüssigkeitstank 111 lösbar am Rahmen 108 befestigt, wie dies im Zusammenhang mit Figur 2 näher erläutert werden wird.
  • Figur 2 zeigt eine perspektivische Ansicht des Berieselungssystems 110, gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Das Berieselungssystem 110 aus Figur 2 entspricht dem Berieselungssystem 110 gemäß Figur 1. In der Darstellung gemäß Figur 2 ist zu erkennen, dass der Schlauch 118 an einem ersten Ende 120 mit dem Flüssigkeitstank 111 verbunden ist. An einem gegenüberliegenden, zweiten Ende 122 ist der Schlauch 118 mit dem Verteilungssystem 116 verbunden.
  • An einer Hinterseite des Flüssigkeitstanks 111 sind Vertiefungen 122 angeordnet, welche als Klemmkonturen für die Befestigung des Flüssigkeitstank 111 am Rahmen 108 dienen. Mit anderen Worten, die Vertiefungen 122 können zur Befestigung des Flüssigkeitstank 111 auf den Rahmen 108 aufgeclipst werden. Somit ist der Flüssigkeitstank 111 werkzeuglos vom Rahmen 108 lösbar und an diesem befestigbar.
  • Am ersten Ende 120 ist der Schlauch 118 fest mit dem Flüssigkeitstank 111 verbunden. In dieser Beschreibung bedeutet eine feste Verbindung des Schlauchs mit dem Flüssigkeitstank 111, dass der Schlauch nicht ohne Werkzeuge vom Flüssigkeitstank gelöst werden kann. Dagegen ist das zweite Ende 122 des Schlauchs 118 lösbar mit der Verteilungsvorrichtung 116 verbunden. Insbesondere bedeutet dies, dass das zweite Ende 122 des Schlauchs 118 werkzeuglos mit/von der Verteilungsvorrichtung 116 verbindbar/trennbar ist, wie dies im Hinblick auf Figur 3 näher erläutert werden wird.
  • Die Verteilungsvorrichtung 116 weist einen rohrförmigen Flüssigkeitskanal auf. Gemäß der dargestellten Ausführungsform ist der Flüssigkeitskanal als Metallrohr ausgebildet. Der rohrförmige Flüssigkeitskanal erstreckt sich zwischen einem ersten Ende 124 und einem zweiten Ende 126. Im Bereich des ersten Endes 124 ist ein Einlassstutzen 132 vorgesehen. Der Einlass stutzen ist fest mit dem Flüssigkeitskanal verbunden. Beispielsweise kann der Einlassstutzen einstückig mit dem Flüssigkeitskanal ausgebildet sein. Alternativ kann der Einlassstutzen mit dem Flüssigkeitskanal verschweißt sein. In diesem Zusammenhang ist mit der "festen Verbindung" zwischen dem Einlassstutzen 132 und dem Flüssigkeitskanal der Verteilungsvorrichtung 116 gemeint, dass diese nicht lösbar ist, ohne die Verteilungsvorrichtung zu beschädigen.
  • Ein Querschnitt durch die Verteilungsvorrichtung 116 ist in Figur 3 gezeigt. Wie oben bereits erwähnt kann es sich bei dem Flüssigkeitskanal 134 um ein Metallrohr handeln, welches an seine gegenüberliegenden Enden mit Endkappen bzw. Endstöpseln verschlossen ist. An einer Außenoberfläche des Flüssigkeitskanals 134 erstrecken sich Befestigungselemente, wie beispielsweise Befestigungslaschen 140,142, welche dazu dienen die Verteilungsvorrichtung 116 an der Grundplatte anzubringen. Dies ist insbesondere in Figur 1 dargestellt, in welcher die Verteilungsvorrichtung 116 an einem vorderen Ende der Grundplatte 106 befestigt ist. Beispielsweise kann die Verteilungsvorrichtung 116 über die Befestigungslaschen 140,142 mit dem vorderen Ende der Grundplatte verschraubt werden. Die Verteilungsvorrichtung 116 ist demnach nicht ohne Werkzeuge von der Grundplatte lösbar.
  • Da die Verteilungsvorrichtung 116 vorzugsweise nicht ohne Werkzeuge von der Grundplatte 106 lösbar ist, ist es vorgesehen, dass zunächst das 2. Ende 122 des Schlauchs von der Verteilungsvorrichtung 116 entfernt wird. Sodann kann der Flüssigkeitstank 111 vom Rahmen abgenommen und zur Frischwasserstelle gebracht werden. Demnach verbleibt die Verteilungsvorrichtung 116 auch beim Auffüllen des Flüssigkeitstank 111 an der Rüttelplatte. Somit kann gewährleistet werden, dass die Auslöse der Verteilungsvorrichtung zu jeder Zeit korrekt ausgerichtet sind, da die Verteilungsvorrichtung 116 stets fest mit der Grundplatte 106 verbunden ist.
  • Um eine schnelle und einfache Verbindung des Schlauchs 118 mit dem Einlassstutzen 132 der Verteilungsvorrichtung 116 zu gewährleisten, kann das zweite Ende 122 des Schlauchs 118 mit einem Schlauchverbinder 130 versehen sein. Der Schlauchverbinder 130 kann beispielsweise auf den Einlass stutzen geschoben werden, wie dies durch Schlauchverbinder zum Anschluss an Wasserhähne bekannt ist. Eine Hülse des Schlauchverbinders kann in bekannter Weise zurückgezogen werden, um die Klemmverbindung zwischen dem Einlassstutzen 132 und dem Schlauchverbinder 130 mit wenigen Handgriffen und vor allem werkzeuglos zu lösen.
  • Figur 4 zeigt eine schematische Schnittdarstellung durch einen Bereich des Flüssigkeitstanks sowie das erste Ende des Schlauchs 118. Wie oben bereits erwähnt besteht zwischen dem ersten Ende 120 des Schlauchs 118 und dem Flüssigkeitstank eine feste, d. h. nicht werkzeuglos lösbare, Verbindung. Hierzu ist ein Auslassventil 146 an der Außenseite des Flüssigkeitstanks angebracht und innenseitig, d. h. im Hohlraum 144 des Flüssigkeitstanks 111, mit einer Mutter 148 verspannt. Zwischen dem Auslassventil 146 und der Mutter 148 ist ein Dichtring 150 vorgesehen. Das Auslassventil 146 dient nicht nur zur Befestigung des Schlauchs 118 am Flüssigkeitstank 111. Vielmehr kann durch das Auslassventil 146 auch die Menge an Wasser, mit der der Untergrund berieselt werden soll, reguliert werden. Beispielsweise kann es sich bei dem Auslassventil 146 um ein Kugelventil handeln, welches manuell betätigbar ist. Zur Betätigung des Auslassventils 146 ist ein Handgriff 152 vorgesehen. Somit kann der Durchfluss an Kühlflüssigkeit vom Flüssigkeitstank in die Verteilungsvorrichtung 116 stufenlos eingestellt werden.
  • Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die in den Figuren gezeigten Ausführungsformen beschränkt. Vielmehr ergibt sich diese aus einer Zusammenschau sämtlicher hierin offenbarter Merkmale.
  • Bezugszeichenliste
  • 100
    Rüttelplatte
    102
    Motorgehäuse
    104
    Vibrationssystem
    106
    Grundplatte
    108
    Rahmen
    110
    Berieselungssystem
    112
    Befestigungsbereich
    114
    Deckel
    116
    Verteilungsvorrichtung
    118
    Schlauch
    120
    erstes Ende
    122
    zweites Ende
    124
    erstes Ende
    126
    zweites Ende
    128
    Befestigungselemente
    130
    Schlauchverbinder
    132
    Einlass stutzen
    134
    Flüssigkeitskanal
    136
    Stöpsel
    138
    Stöpsel
    140
    Befestigungslasche
    142
    Befestigungslasche
    144
    Hohlraum
    146
    Auslassventil
    148
    Mutter
    150
    Dichtungsring
    152
    Handgriff

Claims (12)

  1. Berieselungssystem (110) für eine Verdichtungsvorrichtung (100) zur Verdichtung eines Untergrunds, wobei das Berieselungssystem (110) folgendes aufweist:
    - einen Flüssigkeitstank (111) zur Aufnahme einer Flüssigkeit;
    - eine Verteilungsvorrichtung (116) zur Verteilung der Flüssigkeit auf einem zu verdichtenden Untergrund oder auf einer Grundplatte (106) einer Verdichtungsvorrichtung, wobei die Verteilungsvorrichtung (116) derart lösbar mit dem Flüssigkeitstank (111) verbindbar ist, dass, in einem verbundenen Zustand, Flüssigkeit aus dem Flüssigkeitstank (111) in die Verteilungsvorrichtung (116) fließen kann.
  2. Berieselungssystem (110) nach Anspruch 1,
    wobei das Berieselungssystem (110) einen Schlauch (118) aufweist, welcher an einem ersten Ende mit dem Flüssigkeitstank (111) und an einem gegenüberliegenden, zweiten Ende lösbar mit der Verteilungsvorrichtung (116) verbunden ist.
  3. Berieselungssystem (110) nach Anspruch 2,
    wobei der Schlauch (118) als flexibler Gewebeschlauch ausgebildet ist.
  4. Berieselungssystem (110) nach Anspruch 2 oder 3,
    wobei die Verteilungsvorrichtung (116) einen Einlassstutzen (132) aufweist, welcher im verbundenen Zustand mit dem zweiten Ende (122) des Schlauchs (118) verbunden ist.
  5. Berieselungssystem (110) nach Anspruch 4,
    wobei die Verteilungsvorrichtung (116) einen rohrförmigen Flüssigkeitskanal (134) aufweist, wobei der Einlassstutzen (132) fest mit dem Flüssigkeitskanal verbunden ist.
  6. Berieselungssystem (110) nach Anspruch 4 oder 5,
    wobei der Schlauch (118) an seinem zweiten Ende einen Schlauchverbinder (130) aufweist, welcher lösbar auf den Einlassstutzen (132) steckbar ist.
  7. Berieselungssystem (110) nach einem der Ansprüche 2 bis 6,
    wobei der Schlauch (118) fest mit einem Flüssigkeitsauslass des Flüssigkeitstank (111) verbunden ist.
  8. Berieselungssystem (110) nach Anspruch 7,
    wobei der Flüssigkeitsauslass ein Auslassventil (146) aufweist, welches dazu ausgebildet ist, eine Durchflussgeschwindigkeit der Flüssigkeit aus dem Flüssigkeitstank (111) zu regulieren, insbesondere stufenlos zu regulieren.
  9. Berieselungssystem (110) nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
    wobei die Verteilungsvorrichtung (116) wenigstens einen Befestigungsbereich (128), insbesondere wenigstens eine Befestigungslasche (140, 142), aufweist, welcher derart ausgebildet ist, dass die Verteilungsvorrichtung (116) fest mit einer Grundplatte (106) einer Verdichtungsvorrichtung (100) verbindbar ist.
  10. Verdichtungsvorrichtung (100), insbesondere Rüttelplatte, welche folgendes aufweist:
    - eine Antriebseinheit,
    - eine Grundplatte (106), wobei die Antriebseinheit dazu ausgebildet ist, die Grundplatte (106) zur Verdichtung eines Untergrunds zu bewegen, und
    - ein Berieselungssystem (110) nach einem der Ansprüche 1 bis 9.
  11. Verdichtungsvorrichtung (100) nach Anspruch 10,
    wobei der Flüssigkeitstank (111) lösbar mit einem Rahmen (108) der Verdichtungsvorrichtung (100) verbunden oder verbindbar ist.
  12. Verdichtungsvorrichtung (100) nach Anspruch 10 oder 11,
    wobei die Verteilungsvorrichtung (116) fest mit der Grundplatte (106) verbunden ist.
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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US4421435A (en) * 1981-03-17 1983-12-20 Koehring Company Method and apparatus for applying a thin liquid film to a vibratory plate
JP2013053462A (ja) * 2011-09-05 2013-03-21 Hitachi Construction Machinery Camino Co Ltd プレートコンパクタの散水装置
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