EP4739165A1 - Führungsvorrichtung - Google Patents

Führungsvorrichtung

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EP4739165A1
EP4739165A1 EP24737721.1A EP24737721A EP4739165A1 EP 4739165 A1 EP4739165 A1 EP 4739165A1 EP 24737721 A EP24737721 A EP 24737721A EP 4739165 A1 EP4739165 A1 EP 4739165A1
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EP
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clamp
pull
guide device
guide
fixed
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Pending
Application number
EP24737721.1A
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English (en)
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Inventor
Sebastian Bastkowski
Andreas Löh
Dr. Johann-Sebastian LESSMANN
Hendrik MARTINETZ
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Paul Hettich GmbH and Co KG
Original Assignee
Paul Hettich GmbH and Co KG
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    • A47B88/00—Drawers for tables, cabinets or like furniture; Guides for drawers
    • A47B88/40—Sliding drawers; Slides or guides therefor
    • A47B88/423—Fastening devices for slides or guides
    • A47B88/43—Fastening devices for slides or guides at cabinet side
    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24C—DOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
    • F24C15/00—Details
    • F24C15/16—Shelves, racks or trays inside ovens; Supports therefor
    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24C—DOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
    • F24C15/00—Details
    • F24C15/16—Shelves, racks or trays inside ovens; Supports therefor
    • F24C15/168—Shelves, racks or trays inside ovens; Supports therefor with telescopic rail systems

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Abstract

Eine Führungsvorrichtung umfasst ein Seitengitter (1, 1') mit horizontalen Stäben (2) und mindestens zwei vertikalen Pfosten (3), wobei die horizontalen Stäbe an gegenüberliegenden Seiten jeweils mit einem Endabschnitt an einem Pfosten (3) festgelegt sind, und einer Auszugsführung (4) mit mindestens zwei relativ zueinander verfahrbaren Schienen, wobei eine stationäre Schiene der Auszugsführung (4) über eine Befestigungsvorrichtung an mindestens einem horizontalen Stab (2) des Seitengitters (1, 1') fixiert ist und die Befestigungsvorrichtung mindestens eine Klammer (10, 20) umfasst, die an mindestens einem horizontalen Stab (2) an oder benachbart zu einem ersten Endabschnitt fixiert ist, wobei die mindestens eine Klammer (10, 20) mehrere voneinander beabstandete Öffnungen zur Durchführung des Endabschnittes des mindestens einen horizontalen Stabes aufweist. Dadurch kann auf einfache Weise eine Auszugsführung an unterschiedlichen Seitengittern fixiert werden.

Description

Führungsvorrichtung
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Führungsvorrichtung mit einem Seitengitter mit horizontalen Stäben und mindestens zwei vertikalen Pfosten, wobei die horizontalen Stäbe an gegenüberliegenden Seiten jeweils mit einem Endabschnitt an einem Pfosten festgelegt sind, und einer Auszugsführung mit mindestens zwei relativ zueinander verfahrbaren Schienen, wobei eine stationäre Schiene der Auszugsführung über eine Befestigungsvorrichtung an mindestens einem horizontalen Stab des Seitengitters fixiert ist und die Befestigungsvorrichtung eine Klammer umfasst, die an mindestens einem horizontalen Stab an oder benachbart zu einem ersten Endabschnitt fixiert ist.
Die EP 2 532 274 A2 offenbart eine Vorrichtung zur Fixierung einer Auszugsführung an einem Seitengitter über mehrere Befestigungselemente. Die Befestigungselemente umgreifen dabei zwei Stangen des Seitengitters sowohl an dem in Längsrichtung verlaufenden Bereich der horizontalen Stäbe als auch an einem abgewinkelten Endabschnitt. Dadurch ist jedes Befestigungselement exakt an die Geometrie des Seitengitters angepasst und es ist nicht möglich, die Befestigungselemente an unterschiedlichen Seitengittern mit unterschiedlich dicken Stäben oder mit einem unterschiedlichen Abstand fixieren zu können. Zudem sind die Befestigungselemente nur in Längsrichtung der Stäbe montierbar und die Auszugsführung an einer Innenseite des Seitengitters angeordnet, was den nutzbaren Innenraum in einem Backofen verringert.
Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Führungsvorrichtung zu schaffen, die eine einfache und flexible Montage einer Auszugsführung an unterschiedlichen Seitengittern ermöglicht und eine stabile Befestigung gewährleistet.
Diese Aufgabe wird mit einer Führungsvorrichtung mit den Merkmalen des Anspruches 1 gelöst.
Die erfindungsgemäße Führungsvorrichtung umfasst ein Seitengitter mit horizontalen Stäben und mindestens zwei vertikalen Pfosten, wobei die horizontalen Stäbe an gegenüberliegenden Seiten jeweils mit einem Endabschnitt an einem Pfosten festgelegt sind, dabei kann mindestens ein Endabschnitt abgewin- kelt ausgeführt sein, und eine Auszugsführung mit mindestens zwei relativ zueinander verfahrbaren Schienen, wobei eine stationäre Schiene der Auszugsführung über eine Befestigungsvorrichtung an mindestens einem horizontalen Stab des Seitengitters fixiert ist. Die Befestigungsvorrichtung umfasst dabei eine Klammer, die an mindestens einem horizontalen Stab an oder benachbart zu einem ersten Endabschnitt fixiert ist, und an der mehrere voneinander beab- standete Öffnungen zur Durchführung des Endabschnittes des mindestens einen horizontalen Stabes vorgesehen sind. Dadurch können Seitengitter mit unterschiedlich langen horizontalen Stäben auf einfache Weise zur Montage der Auszugsführung eingesetzt werden, da der Endabschnitt an dem horizontalen Stab wahlweise durch eine der Öffnungen durchgeführt werden kann. Dies ermöglicht ein hohes Maß an Flexibilität. Optional kann die Befestigungsvorrichtung auch mehr als eine Klammer mit mehreren in Längsrichtung des horizontalen Stabes voneinander beabstandeten Öffnungen zur Durchführung eines Endabschnittes des horizontalen Stabes aufweisen, so dass sich die Befestigungsvorrichtung noch flexibler positionieren lässt.
Vorzugsweise entspricht die Breite der Öffnungen an der Klammer jeweils im Wesentlichen der Dicke des Drahtes des horizontalen Stabes. Dadurch kann die Klammer einen Anschlag gegen ein Verschieben der Auszugsführung in Auszugs- und Einzugsrichtung ausbilden.
Die Klammer ist gemäß einer ersten Variante als Leiste ausgebildet, an der mindestens eine Aussparung zum Einfügen eines abgebogenen Endabschnittes eines horizontalen Stabes vorgesehen ist, der ein Verschieben der Klammer begrenzt. Dadurch kann die Klammer sowohl eine Fixierung der Auszugsführung zum Abstützen bewirken als auch eine Sicherung gegen ein Verschieben in Längsrichtung. Die mindestens eine Aussparung kann dabei an einem vertikalen Wandabschnitt der Klammer ausgebildet sei, insbesondere an einem nach oben hervorstehenden Wandabschnitt. Zwischen den Wandabschnitten sind die Aussparungen angeordnet, wobei durch die Vorsehung mehrerer Aussparungen eine Anpassung an unterschiedliche Abstände zwischen Pfosten eines Seitengitters möglich ist.
In einer bevorzugten Ausführungsform weist die Klammer in Längsrichtung gesehen eine U-förmige Aufnahme auf, die zumindest teilweise einen Endabschnitt des horizontalen Stabes des Seitengitters umgreift. Dadurch bildet die U-förmige Aufnahme eine Kippsicherung aus, die ein Absenken oder Anheben der Auszugsführung in der montierten Position verhindert, auch wenn die horizontalen Stäbe durch einen zylindrischen Draht gebildet sind. Für eine Sicherung der Klammer gegen eine Demontage kann an der Klammer eine Öffnung ausgespart sein, an der ein Halteelement einsteckbar ist, das drehbar oder verschiebbar an der Klammer gelagert ist. Dadurch ist mindestens ein horizontaler Stab des Seitengitters allseitig von der Befestigungsvorrichtung umgeben, so dass ein Abziehen der Auszugsführung von dem Seitengitter verhindert ist.
Die Befestigungsvorrichtung kann ein- oder mehrteilig ausgebildet sein. In einer bevorzugten Ausgestaltung ist die Befestigungsvorrichtung einteilig aus einem leistenförmigen gebogenen Metallblech hergestellt. Dann kann die Befestigungsvorrichtung vorteilhaft an der stationären Schiene der Auszugsführung angeschweißt sein.
Vorzugsweise sind mehrere Klammern vorgesehen, die beabstandet voneinander an der stationären Schiene fixiert sind und zwischen denen Öffnungen zur Durchführung des zweiten Endabschnittes ausgebildet sind. Die Länge der Öffnungen in Längsrichtung der horizontalen Stäbe kann optional im Wesentlichen der Dicke der Stäbe entsprechen.
Um die Klammer in Längsrichtung unverschiebbar zu fixieren, kann vorzugsweise die Klammer ein Sicherungselement in Form einer an der stationären Schiene festgelegte Lasche umfassen, in der eine Aussparung vorgesehen ist, in die ein Endabschnitt einer der horizontalen Stäbe eingreift. Dann kann über das Sicherungselement und die Klammer eine Fixierung der Auszugsführung erhalten werden.
In einer Ausführungsform sind bei der Führungsvorrichtung mindestens zwei Klammern vorhanden, die vorzugsweise spiegelsymmetrisch zueinander quer zur Auszugsrichtung der Auszugsführung ausgebildet sind.
In einer weiteren Variante umgreift eine Klammer der Befestigungsvorrichtung mindestens zwei horizontale Stäbe des Seitengitters U-förmig. Dabei liegt ein oberer Schenkel der Klammer auf einer Oberseite des oberen horizontalen Stabes auf und ein unterer Schenkel an einer Unterseite des unteren horizontalen Stabes an. An beiden Schenkeln des U-förmigen Abschnitts der Klammer kann jeweils ein nach innen gerichteter Steg ausgebildet sein, wobei jeder Steg einen der zwei horizontalen Stäbe hintergreift. Durch eine solche Klammer ist die Auszugsführung unverlierbar an dem Seitengitter fixiert, wobei die Klammer vorzugsweise bei der Montage gebogen wird, damit die nach innen gerichteten Stege den jeweiligen horizontalen Stab hintergreifen. In Längsrichtung der stationären Schiene der Auszugsführung können dabei mehrere Klammem vorgesehen sein, die beabstandet voneinander an der stationären Schiene fixiert sind. Für die Befestigung der Auszugsführung reicht es aus, wenn eine einzige Klammer zwei horizontale Stäbe des Seitengitters umgreift, wobei es optional möglich ist, dass mehrere solcher Klammem zwei horizontale Stäbe umgreifen.
In einer weiteren erfindungsgemäßen Variante umfasst die Führungsvorrichtung ein Seitengitter mit horizontalen Stäben und mindestens zwei vertikalen Pfosten, wobei die horizontalen Stäbe an gegenüberliegenden Seiten jeweils mit einem Endabschnitt an einem Pfosten festgelegt sind, und eine Auszugsführung mit mindestens zwei relativ zueinander verfahrbaren Schienen, wobei eine stationäre Schiene der Auszugsführung über eine Befestigungsvorrichtung an mindestens zwei horizontalen Stäben des Seitengitters fixiert ist und die Be- festigungsvorrichtung eine Klammer umfasst, die zwei horizontale Stäbe des Seitengitters U-förmig umgreift, wobei an der Klammer eine abgewinkelte keilförmige Zunge vorgesehen ist, die mit gegenüberliegenden Kanten an jeweils einem der horizontalen Stäbe anliegt. Durch die Keilform der Zunge kann eine Anpassung an unterschiedliche Abstände zwischen horizontalen Stäben erreicht werden. Für eine effektive Herstellung kann die Zunge integral mit der Klammer ausgebildet sein.
Vorteilhaft weist die Befestigungsvorrichtung mindestens zwei Klammern auf, die zueinander spiegelsymmetrisch quer zur Auszugsrichtung der Auszugsführung ausgebildet sind.
Die erfindungsgemäße Führungsvorrichtung wird vorzugsweise in einem Gargerät eingesetzt, bei dem in einem Garraum mindestens ein Gargutträger über die Führungsvorrichtung verfahrbar gehalten ist.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand mehrerer Ausführungsbeispiele mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Figuren 1 und 2 zwei perspektivische Ansichten einer ersten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Führungsvorrichtung; Figur 3 eine Explosionsdarstellung der Führungsvorrichtung der Figur 1 ohne Seitengitter;
Figur 4 eine perspektivische Ansicht der Führungsvorrichtung der Figur 1 bei der Montage;
Figuren 5A bis 5D mehrere Ansichten bei der Montage der Führungsvorrichtung der Figur 1 ;
Figur 6 eine perspektivische Ansicht eines zweiten Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Führungsvorrichtung;
Figur 7 eine perspektivische Rückansicht der Führungsvorrichtung der Figur 6;
Figuren 8 und 9 zwei Ansichten der Führungsvorrichtung der Figur 6 mit einem modifizierten Seitengitter;
Figuren 10A und 10B zwei Ansichten der Befestigungsvorrichtung der Führungsvorrichtung der Figur 6;
Figuren 11 und 12 zwei Ansichten eines dritten Ausführungsbeispiels einer modifizierten Führungsvorrichtung;
Figur 13 eine Ansicht in Längsrichtung der Auszugsführung der Führungsvorrichtung der Figur 11 ;
Figuren 14 und 15 zwei perspektivische Ansichten der Führungsvorrichtung der Figur 11 mit einem modifizierten Seitengitter, und
Figuren 16A bis 16C mehrere Ansichten einer Klammer der Führungsvorrichtung der Figur 11 .
Eine Führungsvorrichtung umfasst ein Seitengitter 1 , das beispielsweise im Innenraum eines Gargerätes festlegbar ist. Das Seitengitter 1 weist mehrere horizontale Stäbe 2 auf, die in diesem Ausführungsbeispiel jeweils einen abgewinkelten Endabschnitt 5 an gegenüberliegenden Seiten besitzen, der an einem vertikalen Pfosten 3 fixiert ist. Auch können die Endabschnitte 5 unterschiedlich ausgebildet sein, insbesondere kann auch nur ein oder kein Endabschnitt eine Abwinklung aufweisen. Die Anzahl der Pfosten 3 und horizontalen Stäbe 2 kann variiert werden. An dem Seitengitter 1 ist eine Auszugsführung 4 fixiert, die mehrere relativ zueinander verfahrbare Schienen aufweist, um einen Gargutträger verfahrbar zu lagern.
In den Figuren 1 und 2 ist die Auszugsführung 4 über eine erste Befestigungsvorrichtung fixiert, die eine leistenförmige Klammer 10 aufweist, die einen horizontalen Stab 2 U-förmig umgreift.
Wie aus der Explosionsdarstellung der Figur 3 erkennbar ist, ist die Klammer 10 nahezu mit der gleichen Länge ausgebildet wie die Auszugsführung 4 und umfasst eine U-förmige Aufnahme 11 , die in der montierten Position in horizontale Richtung zu den Pfosten 3 hin offen ist. Ein oberer Schenkel der U-förmigen Aufnahme 11 weist einen abgewinkelten Steg 12 auf, der an der stationären Schiene der Auszugsführung 4 fixiert ist. Der untere Schenkel 13 der U-förmigen Aufnahme 11 ragt über den oberen Schenkel hervor und weist am Ende nach oben gerichtete Wandabschnitte 14 auf, zwischen denen Aussparungen 15 ausgebildet sind. Der in Figur 3 linke Abschnitt bildet dabei eine Klammer 10 aus, die zur Fixierung der Befestigungsvorrichung an einem ersten abgewinkelten Endabschnitt eines horizontalen Stabes 2 und der rechte Abschnitt bildet eine Klammer 10 aus zur Fixierung der Befestigungsvorrichung an einem zweiten abgewinkelten Endabschnitt des horizontalen Stabes 2. Die zwei Klammern 10 sind dabei spiegelsymmetrisch zueinander quer zur Auszugsrichtung der Auszugsführung 4 ausgebildet.
An dem unteren Schenkel 13 ist ein nach oben gerichteter Federsteg 16 vorgesehen, der zur Verrastung der Klammer 10 an einem horizontalen Stab 2 dient. In dem unteren Schenkel 13 ist ferner mindestens eine Öffnung 18 ausgespart, die in dem dargestellten Ausführungsbeispiel schlitzförmig ausgebildet ist und in die ein stegförmiges Halteelement 17 einfügbar ist. Das Halteelement 17 ist über ein Lagerelement 9 drehbar an dem Steg 12 an einer Öffnung 19 gelagert. In dem Ausführungsbeispiel sind zwei Halteelemente 17 vorgesehen, wobei die Anzahl der Halteelemente 17 variiert werden kann.
In Figur 4 ist die Montage der Auszugsführung 4 an einem Seitengitter 1 ‘ gezeigt, das etwas länger ausgebildet ist als das Seitengitter 1 in Längsrichtung der Auszugsführung 4. Dadurch kommen bei der Montage der Klammem 10, 10' andere Aussparungen 15 zwischen den Wandabschnitten 14 zum Einsatz, in die ein abgewinkelter Endabschnitt 5 eines horizontalen Stabes 2 eingefügt wird. Die Auszugsführung 4 wird zunächst mit einer Schwenkbewegung an einem horizontalen Stab 2 des Seitengitters 1 ' positioniert.
Nach dem Einschwenken des Seitengitters wird zunächst die in Figur 5A gezeigte Position erreicht, und der abgewinkelte nach oben hervorstehende Wandabschnitt 14 hintergreift den horizontalen Stab 2. Die Klammern 10, 10' werden dann auf das Seitengitter 1 ' aufgeschoben, bis die in Figur 5B gezeigte Position erreicht ist. Der horizontale Stab 2 ist nun in der U-förmigen Aufnahme 11 an drei Seiten umgeben, wie dies auch in Figur 5C gezeigt ist. In nächsten Schritt wird diese Position gesichert, indem die Halteelemente 17 von der Position oberhalb der Öffnungen 18 verschwenkt werden, bis zumindest teilweise die Halteelemente 17 in die schlitzförmigen Öffnungen 18 eingreifen, wie dies in Figur 5D gezeigt ist. In der montierten Position ist die Auszugsführung 4 unbeweglich an dem Seitengitter 1 oder 1 ' gehalten.
In den Figuren 6 und 7 ist eine zweite Ausführungsform einer Führungsvorrichtung gezeigt, bei der eine Auszugsführung 4 an dem Seitengitter 1 ' über eine Befestigungsvorrichtung fixiert wird. Die Befestigungsvorrichtung umfasst eine Klammer 20, die leistenförmig ausgebildet ist und eine obere U-förmige Aufnahme 21 und eine untere U-förmige Aufnahme 22 umfasst, die jeweils einen horizontalen Stab 2 des Seitengitters 1 ' umgreifen, so dass die Klammer 20 an zwei benachbarten horizontalen Stäben 2 fixiert ist. Die beiden U-förmigen Aufnahmen 21 und 22 sind über einen Rücken 25 miteinander verbunden, so dass eine Klammer 20 die Auszugsführung 4 unverlierbar an den zwei Stäben 2 fixiert. Für eine Sicherung gegen ein Verschieben der Auszugsführung umfasst die Klammer 20 eine abgewinkelte Lasche 27, an der eine Aussparung 28 zum Einfügen eines abgewinkelten Endabschnittes 5 eines horizontales Stabes 2 vorgesehen ist.
In den Figuren 8 und 9 ist die Auszugsführung 4 an einem modifizierten Seitengitter 1 fixiert, das in Längsrichtung der Auszugsführung 4 kürzer ausgebildet ist. In dieser Variante ist nur eine Klammer 20 vorgesehen, die zwei Stäbe 2 mit den beiden U-förmigen Abschnitten 21 und 22 umgreift. Die übrigen Klammern 20 sind außerhalb des Seitengitters 1 angeordnet. Somit kann die Befestigungsvorrichtung an unterschiedliche Seitengitter 1 oder 1 ' angepasst werden. In den Figuren 10A und 10B ist die Klammer 20 im Detail gezeigt, die einstückig aus einem Metallblech hergestellt ist. Die Klammern 20 weisen jeweils eine obere U-förmige Aufnahme 21 und eine untere U-förmige Aufnahme 22 auf, die einander zugewandt offen ausgebildet sind. Jeweils ein Schenkel der U-förmigen Aufnahme 21 und 22 ist über den Rücken 25 verbunden. An der gegenüberliegenden Seite umfasst die obere Aufnahme 21 einen nach unten gerichteten Steg 23 und die untere Aufnahme 22 einen nach oben gerichteten Steg 24, die einen horizontalen Stab 2 in der montierten Position umgreifen und beispielsweise durch Umbiegen fixiert werden können.
Mindestens eine Klammer 20 ist über eine Leiste 26 mit der umgebogenen Lasche 27 verbunden, an der die Aussparung 28 zum Fixieren der Auszugsführung 4 in Längsrichtung vorgesehen ist. Es können auch mehrere Laschen 27 und/oder mehrere Aussparungen 28 vorgesehen sein. Die Auszugsführung 4 kann beispielsweise seitlich im Bereich der Rücken 25 oder oberhalb der oberen Aufnahme 21 und der Leiste 26 an der Klammer vorzugsweise stoffschlüssig festgelegt sein.
In den Figuren 11 und 12 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Führungsvorrichtung gezeigt, bei der eine Auszugsführung 4 über eine Befestigungsvorrichtung mit zwei Klammern 30 an einem Seitengitter 1 fixiert ist. Jede Klammer 30 umgreift dabei zwei horizontale Stäbe 2 des Seitengitters 1 und umfasst einen biegbare Zunge 34, die zwischen die zwei Stäbe 2 eingreift. Dabei sind die Klammern 30 so angeordnet, dass eine Kante an einem abgewinkelten Endabschnitt 5 anlegbar ist, um eine Sicherung der Befestigungsvorrichtung gegen ein Verschieben der Auszugsführung 4 in Längsrichtung zu bewirken. Die Klammern 30 sind in dem Ausführungsbeispiel zueinander spiegelsymmetrisch quer zur Auszugsrichtung der Auszugsführung 4 ausgebildet.
In den Figuren 14 und 15 ist die Auszugsführung 4 an einem modifizierten Seitengitter 1 ‘ fixiert, und die Klammem 30 halten die Auszugsführung an zwei horizontalen Stäbe 2 des Seitengitters 1 ‘.
In den Figuren 16A bis 16C ist eine der Klammern 30 im Detail gezeigt. Jede Klammer 30 umfasst einen U-förmigen Abschnitt 31 , der von oben auf einen horizontalen Stab 2 eines Seitengitters 1 oder 1 ‘ aufgesetzt werden kann. Der U-förmige Abschnitt 31 umfasst einen ersten nach unten gerichteten Schenkel
32 und einen zweiten nach unten gerichteten Schenkel 33. An dem Schenkel
33 ist integral die biegbare Zunge 34 ausgebildet, die über eine Biegung 36 mit dem Schenkel 33 verbunden ist und winklig von diesem zu dem anderen Schenkel 32 hervorsteht. In dem Schenkel 32 ist eine Aussparung 35 ausgebildet, und ein Ende 37 der biegbaren Zunge 34 steht in die Aussparung 35 hervor. Die biegbare Zunge 34 ist in Draufsicht keilförmig ausgebildet und liegt mit den gegenüberliegenden Kanten an jeweils einem horizontalen Stab 2 eines Seitengitters 1 oder T an. Durch die Keilform der biegbaren Zunge 34 können Toleranzen in der Dicke oder im Abstand der horizontalen Stäbe 2 ausgeglichen werden. Die obigen Ausführungsbeispiele können beliebig miteinander kombiniert werden. Beispielsweise kann eine Klammer 30 ergänzend bei der Befestigungsvorrichtung der Figuren 6 und 7 eingesetzt werden. Zudem kann die Anzahl der Klammern zur Befestigung der Auszugsführung 4 variiert werden.
Bezugszeichenliste
1 , 1‘ Seitengitter
2 Stab
3 Pfosten
4 Auszugsführung
5 Endabschnitt
9 Lagerelement
10 Klammer
11 Aufnahme
12 Steg
13 Schenkel
14 Wandabschnitt
15 Aussparung
16 Federsteg
17 Halteelement
18 Öffnung
19 Öffnung
20 Klammer
21 Aufnahme
22 Aufnahme
23 Steg
24 Steg
25 Rücken
26 Leiste
27 Lasche
28 Aussparung
30 Klammer
31 Abschnitt
32 Schenkel
33 Schenkel
34 Zunge
35 Aussparung
36 Biegung
37 Ende

Claims

Ansprüche
1 . Führungsvorrichtung mit einem Seitengitter (1 , 1 ') mit horizontalen Stäben (2) und mindestens zwei vertikalen Pfosten (3), wobei die horizontalen Stäbe an gegenüberliegenden Seiten jeweils mit einem Endabschnitt an einem Pfosten (3) festgelegt sind, und einer Auszugsführung (4) mit mindestens zwei relativ zueinander verfahrbaren Schienen, wobei eine stationäre Schiene der Auszugsführung (4) über eine Befestigungsvorrichtung an mindestens einem horizontalen Stab (2) des Seitengitters (1 , 1 ‘) fixiert ist und die Befestigungsvorrichtung mindestens eine Klammer (10, 20) umfasst, die an mindestens einem horizontalen Stab (2) an oder benachbart zu einem ersten Endabschnitt fixiert ist, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Klammer (10, 20) mehrere voneinander beabstandete Öffnungen zur Durchführung des Endabschnittes des mindestens einen horizontalen Stabes aufweist.
2. Führungsvorrichtung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Breite der Öffnungen an der Klammer (10, 20) jeweils im Wesentlichen der Dicke des Drahtes des horizontalen Stabes entspricht.
3. Führungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Klammer (10) als Leiste ausgebildet ist, an der mindestens eine Aussparung (15) zum Einfügen des ersten Endabschnittes (5) eines horizontalen Stabes (2) vorgesehen ist.
4. Führungsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Aussparung (15) an einem vertikalen Wandabschnitt der Klammer (10) ausgebildet ist.
5. Führungsvorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass in Längsrichtung gesehen die Klammer (10) eine U-förmige Aufnahme (11 ) aufweist, die zumindest teilweise einen Endabschnitt (5) des horizontalen Stabes (2) umgreift.
6. Führungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass an der Klammer (10) eine Öffnung (18) ausgespart ist, an der ein Halteelement (17) einsteckbar ist, das drehbar oder verschiebbar an der Klammer (10) gelagert ist.
7. Führungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsvorrichtung einteilig aus einem leistenförmig gebogenen Metallblech hergestellt ist.
8. Führungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei Klammem (10) vorhanden sind, und vorzugsweise die Klammern (10) spiegelsymmetrisch zueinander quer zur Auszugsrichtung der Auszugsführung (4) ausgebildet sind.
9. Führungsvorrichtung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Klammer (20) zwei parallele Schenkel aufweist und an den beiden Schenkeln der Klammer (20) jeweils ein nach innen gerichteter Steg (23, 24) ausgebildet ist, wobei jeder Steg (23, 24) einen von zwei horizontalen Stäbe (2) hintergreift.
10. Führungsvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Klammem (20) vorgesehen sind, die beabstandet voneinander an der stationären Schiene fixiert sind und zwischen denen Öffnungen zur Durchführung des Endabschnittes (5) ausgebildet sind.
11 . Führungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Sicherungselement vorgesehen ist, das durch eine an der stationären Schiene festgelegte Lasche (27) gebildet ist, in der eine Aussparung (28) vorgesehen ist, in die ein Endabschnitt (5) einer der horizontalen Stäbe (2) eingreift.
12. Führungsvorrichtung mit einem Seitengitter (1 , 1 ') mit horizontalen Stäben (2) und mindestens zwei vertikalen Pfosten (3), wobei die horizontalen Stäbe an gegenüberliegenden Seiten jeweils mit einem Endabschnitt an einem Pfosten (3) festgelegt sind, und einer Auszugsführung (4) mit mindestens zwei relativ zueinander verfahrbaren Schienen, wobei eine stationäre Schiene der Auszugsführung (4) über eine Befestigungsvorrichtung an mindestens zwei horizontalen Stäben (2) des Seitengitters (1 , 1 ') fixiert ist und die Befestigungsvorrichtung mindestens eine Klammer (30) umfasst, die zwei horizontale Stäbe (2) des Seitengitters (2) U-förmig umgreift, dadurch gekennzeichnet, dass an der Klammer (30) eine abgewinkelte keilförmige Zunge (34) vorgesehen ist, die mit gegenüberliegenden Kanten an jeweils einem der horizontalen Stäbe (2) anliegt.
13. Führungsvorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die abgewinkelte keilförmige Zunge (34) integral an der Klammer (30) ausgebildet ist.
14. Führungsvorrichtung nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei Klammern (30) vorhanden sind, von denen mindestens zwei zueinander spiegelsymmetrisch quer zur Auszugsrichtung der Auszugsführung (4) ausgebildet sind.
15. Gargerät mit einem Garraum, in dem mindestens eine Führungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche zur verfahrbaren Halterung eines Gargutträgers vorgesehen ist.
EP24737721.1A 2023-07-05 2024-06-27 Führungsvorrichtung Pending EP4739165A1 (de)

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DE102023117769.9A DE102023117769A1 (de) 2023-07-05 2023-07-05 Führungsvorrichtung
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Application Number Title Priority Date Filing Date
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EP (1) EP4739165A1 (de)
CN (1) CN121511037A (de)
DE (1) DE102023117769A1 (de)
WO (1) WO2025008252A1 (de)

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