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Die Erfindung betrifft eine Reinigungsvorrichtung für Glasfronten, wie die von Pergolas, Glasdächern oder Glasfassaden, im Einzelnen gemäß den Merkmalen der unabhängigen Ansprüche.
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DE202006003917 (U1 ) beschreibt ein Glasdach mit Wasseraustrittsöffnungen, das zur Kühlung und als UV-Schutz dient. Ein Wasserfilm verteilt sich auf der Glasfläche, um Hitze zu reduzieren und eine beruhigende Atmosphäre zu schaffen. Regenrinnen und Wassersammelbehälter ermöglichen die Wiederverwendung des Wassers.
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DE202007006491 (U1 ) zeigt ein Reinigungssystem für schräg stehende Flächen wie Solarzellen. Eine verfahrbare Sprühvorrichtung sprüht Wasser oder Reinigungsmittel unter Druck auf die Oberfläche, um Schmutz zu entfernen. Besen und Tücher für zusätzliche Reinigung und Trocknung können integriert werden. Das System ist einfach nachrüstbar und verhindert Kalkflecken.
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DE202007006874 (U1 ) beschreibt eine Wintergartenmarkise mit integrierter Scheibenreinigung. Abstreifer und Düsen sprühen Wasser auf die Glasflächen, um Schmutz zu entfernen. Die Reinigungseinrichtung ist in das Markisensystem integriert und kann manuell oder automatisch gesteuert werden. Dies reduziert die Notwendigkeit einer manuellen Reinigung.
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EP1927705 (A1 ) offenbart eine Markise mit integriertem Sprühsystem zur Abkühlung. Sprühdüsen im Gestell verteilen einen feinen Nebel, der die Temperatur unter der Markise senkt. Das System ist ästhetisch und nachrüstbar, mit justierbaren Düsen. Ventilatoren können optional zur besseren Verteilung des Nebels integriert werden.
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EP3626905 (A1 ) befasst sich mit einem automatisierten Reinigungssystem für Glasdächer, besonders für Wintergärten. Der modulare Aufbau umfasst Reinigungsdüsen, die in die Tragprofile integriert sind. Das System ermöglicht eine mehrstufige Reinigung, gesteuert durch Sensoren, und ist einfach zu montieren und zu warten. Alle Komponenten sind vor Umwelteinflüssen geschützt.
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DE202007006491 (U1 ) behandelt ein Reinigungssystem für Solarzellen mit einer verfahrbaren Sprühvorrichtung, die Reinigungsflüssigkeit unter Druck sprüht. Das System ermöglicht eine effiziente Reinigung durch gleichmäßige Verteilung und kann mit Besen und Tüchern kombiniert werden.
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EP3626905 (A1 ) beschreibt ein automatisiertes Reinigungssystem für Glasdächer, speziell für Wintergärten. Es besteht aus modularen Reinigungseinheiten mit justierbaren Reinigungsdüsen, die Wasser oder Reinigungsmittel sprühen. Das System ist einfach zu montieren, wartungsfreundlich und kann manuell oder automatisch gesteuert werden.
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Die vorliegende Erfindung betrifft derartige Gegenstände.
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Im Stand der Technik werden Ketten- und Zahnriemenantriebe verwendet, um Reinigungssysteme entlang der zu reinigenden Oberfläche zu bewegen. Diese Antriebe bieten den Vorteil einer präzisen Bewegung und können hohe Lasten bewältigen, jedoch können sie im Laufe der Zeit Verschleißerscheinungen wie Dehnung oder Abrieb zeigen, was zu ungenauer Bewegung und erhöhtem Wartungsaufwand führen kann. Schwierigkeiten bei der Synchronisation der Bewegung können zudem ein Verkanten des Systems verursachen. Dennoch benötigen diese Antriebe oft eine Energiekette, die dann meist durch die zu reinigenden Glasfläche zu sehen ist und die Optik des Reinigungssystems stört. Auch sind die aus dem Stand der Technik bekannten Reinigungsvorrichtungen für Glasfronten oft in ihrer Flexibilität und Effizienz begrenzt. Insbesondere besteht das Problem, dass viele dieser Vorrichtungen nicht unabhängig betrieben werden können. Zudem sind sie oft nicht modular erweiterbar, wodurch die Reinigung größerer oder komplexerer Glasflächen erschwert wird.
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Aufgabe der vorliegenden Erfindung soll es daher sein, eine Reinigungsvorrichtung für Glasfronten bereitzustellen, die die Nachteile des Standes der Technik vermeidet, effizienter arbeitet, einen geringeren Wartungsaufwand erfordert und sich besser an die spezifischen Anforderungen verschiedener Glasfronten anpassen lässt.
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Diese Aufgabe wird durch den erfindungsgemäßen Gegenstand der unabhängigen Ansprüche gelöst. Die abhängigen Ansprüche stellen besonders bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung dar.
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Die Erfindung betrifft eine Reinigungsvorrichtung für Glasfronten, wie die von Pergolas, Glasdächern oder Glasfassaden, umfassend eine Zentralsteuerung mit wenigstens einer stationären Basisstation und einem relativ zur Basisstation entlang der Glasfront verfahrbaren Reinigungsbalken, wobei der Reinigungsbalken einen Antrieb, eine Steuereinheit und eine Batterie umfasst. Die Zentralsteuerung ist bevorzugt kabellos mit der Steuereinheit verbunden oder verbindbar, um den Reinigungsbalken unabhängig von der Basisstation anzutreiben und relativ zu dieser zu verfahren. Der Vorteil dieser Ausgestaltung besteht darin, dass der Reinigungsbalken autonom und flexibel einsetzbar ist.
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Dabei kann der wenigstens eine Reinigungsbalken einen eigenen Antrieb umfassen, der von der Basisstation entkoppelt ist. Der Vorteil dieser Ausführung besteht darin, dass der Reinigungsbalken unabhängig von der Basisstation betrieben werden kann, was seine Flexibilität und Einsatzmöglichkeiten erheblich erweitert. Nach einer besonderen Ausführungsform ist der Reinigungsbalken als mobiles, autarkes Gerät ausgebildet, das ohne Basisstation betrieben werden kann, was die Flexibilität und Einsatzmöglichkeiten der Vorrichtung erheblich erweitert. Dies kann dadurch gesehen, dass die Zentralsteuerung mit der Steuereinheit des Reinigungsbalkens in Kommunikationsverbindung steht oder in eine solche bringbar ist, um diesen oder dessen Komponenten anzutreiben.
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Bevorzugt ist die Basisstation relativ zur Glasfront feststehend ausgeführt und fungiert als Lade- oder Befüllstation für den Reinigungsbalken sowie als Vorwascheinrichtung für die Glasfront, beispielsweise mittels Wasser. Dies ermöglicht eine effiziente Vorbehandlung der Glasflächen, bevor der eigentliche Reinigungsprozess beginnt.
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Vorteilhaft umfasst der Reinigungsbalken ein Fördermittel, wie eine Pumpe, einen Reinigungstank und wenigstens eine Reinigungsdüse zur Ausbringung des Reinigungsmediums auf die Glasfront. Die wenigstens eine Reinigungsdüse steht über das Fördermittel mit dem Reinigungstank des Reinigungsbalkens in strömungsleitender Verbindung oder kann in eine solche Verbindung gebracht werden. Der Reinigungstank umfasst eine Befülleinheit, um den Reinigungstank seitens der Basisstation mit Reinigungsmedium zu befüllen. Die Befülleinheit des Reinigungsbalkens ist mit einer entsprechend gegenteilig ausgeführten Befülleinheit der Basisstation lösbar verbindbar, um den Reinigungstank über die Basisstation mit dem Reinigungsmedium zu füllen. Bevorzugt steht das Fördermittel zur wahlweisen Ausbringung von Reinigungsmedium auf die Glasfront mit der Steuereinheit des Reinigungskopfs in Kommunikationsverbindung, um dieses zu betätigen.
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Bevorzugt erfolgt die Spannungsversorgung des Reinigungsbalkens und/oder der Basisstation durch Solarzellen und Akkus, wodurch eine umweltfreundliche und unabhängige Energieversorgung ermöglicht wird. Diese können auf dem Reinigungsbalken oder der Basisstation selbst angebracht sein.
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Nach einer besonderen Ausführungsform ist die wenigstens eine Reinigungsdüse verstellbar und kann durch Aktuatoren oder andere mechanische Komponenten bewegt werden, was eine präzise und effektive Ausbringung des Reinigungsmediums auf die Glasfront erlaubt.
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Vorteilhaft ist der Reinigungstank beheizbar und/oder zur Aufnahme von Reinigungsmitteln, wie Enteisungsmitteln, ausgelegt, um auch bei niedrigen Temperaturen eine effiziente Reinigung zu gewährleisten.
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Nach einer besonderen Ausführungsform umfasst der Reinigungskopf elektrische Kontakte, die wenigstens mittelbar mit dessen Batterie elektrisch leitend verbunden sind, um mit entsprechend gegenteilig ausgeführten Kontakten der Basisstation lösbar verbindbar zu sein. Dies ermöglicht eine einfache und sichere Verbindung für die Stromversorgung.
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Bevorzugt umfasst die Basisstation einen Anschluss für Reinigungsmedium, wie Wasser oder ein Wassergemisch, der strömungsleitend mit der Befülleinheit der Basisstation verbunden ist oder in eine solche strömungsleitende Verbindung bringbar ist, um den Reinigungstank mit Reinigungsmedium zu befüllen. Ferner umfasst die Basisstation einen elektrischen Anschluss, der über die Kontakte der Basisstation und des Reinigungskopfs wahlweise elektrisch verbindbar ist, um die Batterie des Reinigungsbalkens zu laden, sobald der Reinigungsbalken an die Basisstation andockt.
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Nach einer besonderen Ausführungsform ist der Antrieb des Reinigungsbalkens mit wenigstens einem Antriebsrad koppelbar, wobei die Antriebsräder auf Seilen, Führungsschienen oder direkt auf der Oberfläche der Glasfront laufen. Das wenigstens ein Antriebsrad oder der Reinigungsbalken ist derart ausgeführt, dass dieses/dieser durch Unterdruck oder nach dem elektrostatischen Prinzip wahlweise an der Oberfläche der Glasfront festsaugbar ist.
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Bevorzugt umfasst der Antrieb des Reinigungsbalkens wenigstens einen elektrischen Motor zum Antrieb des wenigstens einen Antriebsrades. Vorzugsweise weist der Reinigungsbalken im Bereich seiner beiden Enden jeweils ein von einem jeweiligen Motor angetriebenes Antriebsrad auf.
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Vorteilhaft umfasst der Reinigungsbalken eine Bürste sowie eine Abziehlippe, die parallel verlaufend mit Abstand zueinander angeordnet sind. Die Bürste sowie die Abziehlippe sind an einer Wippe angeordnet, sodass diese wahlweise in Richtung auf die Glasfront und von dieser weg verschwenkbar sind. Bevorzugt ist ein Aktuator vorgesehen, der mit der Steuereinheit des Reinigungsbalkens verbunden oder verbindbar ist, um wahlweise die Abziehlippe oder die Bürste in Richtung an die Glasfront oder von dieser weg zu verschwenken.
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Nach einer besonderen Ausführungsform ist die Bürste als eine um ihre Drehachse drehbare Bürste ausgeführt und rotiert relativ zu der Wippe. Vorzugsweise weist die Bürste spiralförmig um die Drehachse verlaufende Borsten auf, was eine besonders effektive Reinigungswirkung ermöglicht.
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Bevorzugt umfasst der Reinigungsbalken zusätzliche Bürsten, die dazu dienen, seitliche Ränder der Glasfront zu erreichen. Die Bürsten können segmentiert sein, um die Reinigungsvorrichtung nach einem bestimmten Rastermaß zu erweitern.
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Nach einer besonderen Ausführungsform umfasst der Reinigungskopf und/oder die Basisstation wenigstens eines der folgenden Sensoren: Sensoren zur Erfassung des Endanschlags oben und unten, der Witterung, wie Niederschlag, insbesondere Regen oder Schnee, des Tankfüllstands des Reinigungstanks und des Wasserflusses aus den Reinigungsdüsen.
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Vorteilhaft ist die Zentralsteuereinheit oder die jeweilige Steuereinheit des jeweiligen Reinigungsbalkens mit einer externen Steuerung, wie einem Smart Home-System, einer App oder einer Fernbedienung, verbunden oder verbindbar, welche bevorzugt verschiedene Reinigungsprogramme, Statistiken und Wartungsinformationen bereitstellt.
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Nach einer besonderen Ausführungsform funktioniert die Zentralsteuerung bei Vorsehen mehrerer Basisstationen oder Reinigungsbalken mit deren jeweiligen Steuereinrichtungen nach Art eines Master-Slave-Prinzips. Es ist wenigstens ein Master-Hub und eine Mehrzahl von Slaves vorgesehen, wobei der Master-Hub von der Zentralsteuerung ausgebildet wird und die Slaves von den Basisstationen oder Reinigungsbalken mit einer drahtlosen Kommunikationsschnittstelle ausgestattet sind. Dies ermöglicht, über Protokolle wie WLAN, Zigbee, Z-Wave, Bluetooth oder Matter mit den Slaves zu kommunizieren.
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Bevorzugt erfolgt die Kommunikation zwischen den Master-Hubs und den Slaves bidirektional, wobei Steuerbefehle gesendet und Status- sowie Rückmeldedaten empfangen werden.
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Nach einer besonderen Ausführungsform ist jeder Slave und jeder Reinigungsbalken mit einer eindeutigen Netzwerkadresse versehen, die von den Master-Hubs zur Identifizierung und gezielten Kommunikation verwendet wird.
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Vorteilhaft ordnen die Master-Hubs die Slaves in einer Stern-, Baum- oder Mesh-Topologie an, um eine flexible und erweiterbare Netzwerkstruktur zu schaffen.
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Nach einer besonderen Ausführungsform kann in einer Mesh-Topologie jeder Slave als Repeater für andere Slaves fungieren, um die Reichweite und Zuverlässigkeit der Kommunikation zu erhöhen.
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Bevorzugt sind die Master-Hubs mit einem Synchronisationsmodul ausgestattet, welches sicherstellt, dass alle Slaves synchronisierte Steuerbefehle empfangen.
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Nach einer besonderen Ausführungsform erfolgt die Synchronisation durch zeitlich abgestimmte Signale, die periodisch oder bei Bedarf durch die Master-Hubs gesendet werden.
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Vorteilhaft überwachen die Master-Hubs den Ladezustand der Batterien in den Slaves bzw. den Reinigungsbalken und optimieren Ladestrategien, um einen unterbrechungsfreien Betrieb sicherzustellen.
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Nach einer besonderen Ausführungsform senden die Master-Hubs im Falle eines kritischen Batteriestands eines Slaves automatische Anweisungen zur Reduzierung des Energieverbrauchs oder versetzen die Einheit in den Standby-Modus.
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Bevorzugt sind die Master-Hubs mit einem Diagnosemodul ausgestattet, das Kommunikations- und Funktionsfehler in den Slaves erkennt und alternative Kommunikationsrouten nutzt, um die Verbindung aufrechtzuerhalten.
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Nach einer besonderen Ausführungsform senden die Master-Hubs Warnungen bei mechanischen oder funktionalen Fehlern an eine zentrale Überwachungssoftware oder eine mobile App, die den Benutzer benachrichtigen und mögliche Lösungsschritte vorschlagen.
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Vorteilhaft unterstützen die Master-Hubs eine modulare Erweiterung, bei der neue Slaves oder Reinigungsbalken ohne umfangreiche Neukonfigurationen in das bestehende System integriert werden können.
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Nach einer besonderen Ausführungsform wird jeder neue Slave oder Reinigungsbalken automatisch von den Master-Hubs erkannt, mit einer Adresse versehen und in das bestehende Kommunikationsnetzwerk eingebunden.
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Nach einer besonderen Ausführungsform ist die Düsenneigung der wenigstens einen Reinigungsdüse des Reinigungsbalkens einstellbar, wobei bevorzugt zusätzliche Düsen in Richtung auf die Bürste ausgerichtet sein oder auf der Bürste angebracht sein können. Dies erlaubt eine präzisere und effektivere Ausbringung des Reinigungsmediums, insbesondere bei verschiedenen Neigungswinkeln der Glasfront.
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Vorteilhaft ist der Reinigungsbalken mit einem Schneeschild ausgestattet, das als Abstreifer dient. Das Schneeschild kann dabei z.B. an der Wippe angebracht sein, um Schnee von der Glasfront zu entfernen oder diese zu enteisen. Diese Ausführung ermöglicht es, auch bei Schneefall oder Eisbildung eine effiziente Reinigung der Glasfront durchzuführen, beziehungsweise hilft es die Schneelast zu vermindern, und damit das zusätzliche durch den Schnee oder das Eis verursachte Gewicht von der Glasfront zu nehmen.
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Bevorzugt sind im Reinigungsbalken links und rechts zwei zusätzliche Motoren zum Antrieb der Bürste vorgesehen, was eine gleichmäßige und kraftvolle Reinigung der Glasfront gewährleistet.
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Nach einer besonderen Ausführungsform sind zwei Linearmotoren (auch Magnetaktuatoren genannt) zum Betätigen der Wippe links und rechts im Reinigungsbalken vorgesehen. Dies ermöglicht eine flexible Anpassung der Reinigungswerkzeuge, um auf unterschiedliche Verschmutzungsgrade und Glasfrontformen zu reagieren.
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Vorteilhaft ist zusätzlich zum Reinigungstank des Reinigungsbalkens auch ein Abwassertank mit einer Saugeinrichtung zum Aufsaugen des über die wenigstens eine Reinigungsdüse ausgebrachten Reinigungsmediums vorgesehen. Diese Ausführung ermöglicht eine umweltfreundliche Sammlung, Rückgewinnung oder gar Wiederverwendung des Reinigungsmediums, was die Betriebskosten senkt und die Nachhaltigkeit der Vorrichtung erhöht.
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Die Vorteile der Erfindung sollen nun anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels und der Figuren näher dargestellt werden.
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Es zeigt:
- Fig. 1
- eine schematische Darstellung einer Reinigungsvorrichtung gemäß einer Ausführungsform;
- Fig. 2
- eine räumliche Ansicht der Reinigungsvorrichtung aus Fig. 1 gemäß einer möglichen Ausführungsform;
- Fig. 3
- eine teilgeschnittene Detailansicht auf den Reinigungsbalken der Reinigungsvorrichtung gemäß einer weiteren Ausführungsform.
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In Fig. 1 ist eine schematische Darstellung einer Reinigungsvorrichtung für Glasfronten 2 zu sehen, wie sie bei Pergolas, Glasdächern oder Glasfassaden verwendet wird, gezeigt.
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Die Vorrichtung umfasst eine stationäre Basisstation 1, die fest an der Glasfront 2 montiert ist. Entlang dieser Glasfront 2 bewegt sich relativ dazu ein Reinigungsbalken 3, der von einem Antrieb 4 angetrieben wird. Der Reinigungsbalken 3 umfasst zusätzlich eine Batterie 5 und eine Steuereinheit 7. Die Batterie 5 ist an elektrische Kontakte 6 elektrisch leitend angeschlossen, um mit entsprechend gegenteilig ausgeführten Kontakten 14 der Basisstation 1 lösbar verbindbar zu sein. Die Basisstation 1 kann einen elektrischen Anschluss 15 umfassen, der an eine Spannungsquelle (siehe den Peil) angeschlossen sein kann, um die Batterie 5 mit Spannung zu versorgen und aufzuladen. Dazu ist der elektrische Anschluss 15 ist über die elektrischen Kontakte 14 der Basisstation 1 mit den elektrischen Kontakten 6 des Reinigungskopf 3 und damit mit der Batterie 5 wahlweise elektrisch verbindbar. Dies passiert dann, wenn sich der Reinigungsbalken 3 in einer Andockposition in der Nähe der Basisstation 1 befindet. Die genannten Elemente 4, 5, 6 und 7 sind miteinander z.B. elektrisch verbunden, siehe die gestrichelten Linien.
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Die Steuereinheit 7 ist kabellos mit einer Zentralsteuerung 13 verbunden, welche die Bewegungen und die Funktionsweise des Reinigungsbalkens 3 koordiniert. Diese kabellose Kommunikationsverbindung kann z.B. über eine eingangs beschriebene drahtlose Kommunikationsschnittstelle auf Basis von Funktechnik oder sonstigen Protokollen, insbesondere kabellos erfolgen. Dadurch kann der Reinigungsbalken 3 unabhängig, also z.B. energetisch autark von der Basisstation 1 betrieben werden. Man könnte auch sagen, dass der Reinigungsbalken 3 also ohne einen Kabelschlepp oder sonstige Energieketten mit der Basisstation 1 auskommt. Der Vorteil dieser kabellosen Verbindung besteht also darin, dass der Reinigungsbalken 3 in größerem Abstand zur Basisstation 1 arbeiten kann, ohne an eine physische Verbindung gebunden zu sein. Es ist dann auch keine Energiekette zu sehen, die z.B. auf der Glasfront 2 aufliegen müsste.
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Der Reinigungsbalken 3 ist mit mehreren Funktionen ausgestattet, die seine Reinigungsaufgabe ermöglichen. So verfügt er über eine Pumpe 8, die ein Reinigungsmedium aus einem Reinigungstank 9 zu einer oder mehreren Reinigungsdüsen 10 fördert, von denen hier nur eine einzige dargestellt ist. Die Reinigungsdüsen 10 können sich selbstverständlich über die gesamte Länge des Reinigungsbalkens 3 erstrecken. Weiterhin sind die Elemente 8, 9 und 10 in strömungsleitender Verbindung miteinander ausgeführt (siehe die Verbindungslinien). Die Pumpe 8 fördert also das Reinigungsmedium aus dem Reinigungstank 9 und führ es den Reinigungsdüsen 10 zu. Letztere bringen das Reinigungsmedium direkt auf die Glasfront 2 auf, wodurch eine präzise und gleichmäßige Verteilung des Reinigungsmediums über die Länge des Reinigungsbalkens 3 gewährleistet wird.
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Der Reinigungstank 9 kann über eine Befülleinheit 11 von der Basisstation 1 mit Reinigungsmedium befüllt werden. Dabei verfügt die Basisstation 3 über einen Anschluss 12, wie einem Wasseranschluss, der strömungsleitend mit der Befülleinheit 11 der Basisstation 1 verbunden ist, sodass das Reinigungsmedium über den Anschluss 12 und die Befülleinheit 11 in den Reinigungstank 9 leitet wird (hier mittels des Pfeils dargestellt), sobald der Reinigungsbalken 3 sich in seiner Andockposition in der Basisstation 1 befindet. Der Vorteil dieser automatisierten Befüllung ist, dass der Reinigungsprozess unterbrechungsfrei durchgeführt werden kann, da der Reinigungsbalken 3 nicht manuell nachgefüllt werden muss.
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Der Reinigungsbalken 3 hat an seinen beiden Enden jeweils ein Antriebsrad 17, das mit dem gekennzeichnet, dass der Antrieb 4 koppelbar ist, um das Antriebsrad 17 über einen elektrischen Motor 16 (hier nur einer dargestellt) drehanzutreiben. Dabei kann jedem Antriebsrad 17 ein separater Motor 16 zugeordnet sein, der ebenfalls im Bereich der Ende des Reinigungsbalkens 3 angeordnet sein kann. Die Antriebsräder 17 können z.B. direkt auf der Glasfront laufen.
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Wie man der teilgeschnittenen Darstellung der Fig 3 entnimmt, ist der Reinigungsbalken 3 an seiner der Glasfront 2 zugewandten Unterseite mit einer Bürste 18 und einer Abziehlippe 19 ausgestattet, die sich im Wesentlichen entlang der gesamten Länge des Reinigungsbalkens 3 bzw. in Wesentlichen entlang der gesamten Breite der Glasfront 2 erstrecken, versehen. Bürste 18 und Abziehlippe 19 verlaufen parallel zueinander. Beide sind an einer Wippe 20 montiert, die es ermöglicht, die Bürste 18 oder die Abziehlippe 19 wahlweise in Richtung der Glasfront 2 oder von dieser weg zu schwenken, damit diese wahlweise in Kontakt oder außer Kontakt mit dieser kommen. Ein Aktuator, der mit der Steuereinheit 7 des Reinigungsbalkens 3 verbunden ist, steuert diese Schwenkbewegungen.
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Die Bürste 18 kann sich über einen Antrieb um ihre eigene Achse drehen und ist mit spiralförmig angeordneten Borsten ausgestattet sein, die eine besonders gründliche Reinigung der Glasoberfläche der Glasfront 2 zu gewährleisten. Der Vorteil dieser Konfiguration liegt in der Flexibilität der Reinigung: Je nach Verschmutzungsgrad kann entweder die Bürste 18 zum Schrubben oder die Abziehlippe 19 zum Abziehen von Flüssigkeiten, wie Reinigungsmedium oder größerem Schmutz verwendet werden. Zudem sorgt die Rotation der Bürste 18 für eine tiefere Reinigung, während die Wippe 20 eine präzise Anpassung an die Glasoberfläche der Glasfront 2 ermöglicht.
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In Fig. 2 ist eine mögliche Ausführungsform der Erfindung gezeigt. Der Reinigungsbalken 3 startet seine Arbeit an der Basisstation 1. Im an die Basisstation 1 angedockten Zustand wird er dort mit Reinigungsmedium und elektrischer Energie versorgt. Nach der Aktivierung durch die Zentralsteuerung 7 fährt der Reinigungsbalken 3 entlang der Glasfront 2, hier weg von der Basisstation 1, wobei die Antriebsräder 17 entweder auf Seilen, Schienen oder direkt auf der Glasoberfläche laufen. In der Fig. 2 sind es Seile. Während der Bewegung des Reinigungsbalkens 3 wird z.B. das Reinigungsmedium durch die Pumpe 8 über die Reinigungsdüsen 10 auf die Glasfront 2 ausgebracht. Gleichzeitig kann auch die Bürste 18 rotieren, um Schmutz von der Glasfront 2 zu entfernen. Im Anschluss daran wird z.B. die Abziehlippe 19 z.B. über die Wippe 20 in Richtung der Glasfront 2 geschwenkt, sodass die Bürste 19 nicht mehr im Kontakt mit der Glasfront 2 ist, um überschüssiges Wasser oder Reinigungsflüssigkeit abzuziehen und eine streifenfreie Oberfläche zu hinterlassen. Der Vorteil dieses kombinierten Reinigungsprozesses besteht darin, dass sowohl hartnäckige Verschmutzungen als auch überschüssige Flüssigkeit entfernt werden können, was die Effizienz deutlich steigert. Dieser hier gezeigte Reinigungsprozess kann in unterschiedlichen Reihenfolgen mehrmals hintereinander durchgeführt werden.
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Nachdem der Reinigungsprozess abgeschlossen ist, kehrt der Reinigungsbalken 3 zur Basisstation 1 zurück, wo der Reinigungstank 9 erneut befüllt und die Batterie 5 geladen wird. Sensoren am Reinigungsbalken 3 und an der Basisstation 1 überwachen dabei kontinuierlich den Füllstand des Reinigungstanks 9, die Witterungsbedingungen sowie den Wasserfluss aus den Düsen 10. Diese Sensoren gewährleisten, dass der Reinigungsprozess automatisch an Umgebungsbedingungen und Betriebszustände angepasst werden kann. Der Vorteil dieser Sensorintegration liegt in der Automatisierung und der Vermeidung von Störungen im Reinigungsablauf, da Fehlfunktionen frühzeitig erkannt und behoben werden können.