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Die Erfindung betrifft eine Dunstabzugseinheit zur Absaugung von Wrasen über einem Kochfeld, ein Kochfeld und ein Verfahren zum Betreiben einer Dunstabzugseinheit gemäß den Hauptansprüchen.
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Der Trend zu komfortablen 2-in1-Geräten, also Kochfeldern mit integrierter Absaugung ist nach wie vor ungebrochen. Insbesondere schätzen Nutzer neben dem Kompaktgerät einhergehend mit dem Verzicht einer Kopfhaube, dass die Zugänglichkeit auf Arbeitsplattenhöhe deutlich angenehmer gestaltet ist. Der Nutzer kann bequem über einer Öffnung in der Glaskeramik vom Kochfeld die notwendigen Service- und Wartungsarbeiten vom Gebläsesystem durchführen, beispielsweise Fettfilter und/oder Aktivkohlefilter wechseln. Aber infolgedessen, dass das Gebläsesystem im Arbeits- und Sichtbereich vom Kunden verlegt wurde, werden gleichermaßen Verunreinigungen und Verschmutzungen vom Kochprozess in den Fokus gerückt. Bedenklich bei Nutzern ist vor allem installierte Geräte im Umluftbetrieb, da der angesaugte Wrasen wieder in den Wohnraum zurückgeführt wird, da in diesem Fall hygienische Bedenken bei dem Nutzer entstehen können. Dieser Sorge kann durch einen Einsatz von Fettfiltern, Aktivfiltern und einer manuellen Gebläsereinigung vom Nutzer entgegengewirkt werden. Allerdings erweist sich die Zugänglichkeit bei der manuellen Gebläsereinigung als sehr problematisch. Zum einen ist der Zugang durch die Öffnung in der Glaskeramik sehr klein und zum anderen liegen die Öffnungen auf der Geräteunterseite immer in einem Küchenschrank, dementsprechend sollte meistens der Küchenauszug entfernt werden. Zudem können Fettreste oftmals nur mit Unterstützung von chemischen Reinigungsmitteln entfernt werden.
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Bekannt sind auch Dunstabzugseinheiten zur Absaugung von Wrasen über einem Kochfeld, mit einer Dampferzeugungseinheit, die ausgebildet ist, um Dampf in den Wrasenabzugskanal der Dunstabzugseinheiten auszugeben. Dies zeigen beispielsweise die Druckschriften
EP 3 759 397 B1 und
EP 3 473 937 B1 .
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Der hier vorgestellte Ansatz stellt sich die Aufgabe, eine verbesserte Dunstabzugseinheit zur Absaugung von Wrasen über einem Kochfeld, ein verbessertes Kochfeld und ein verbessertes Verfahren zum Betreiben einer Dunstabzugseinheit zu schaffen.
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Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch eine Dunstabzugseinheit zur Absaugung von Wrasen über einem Kochfeld, ein Kochfeld und ein Verfahren zum Betreiben einer Dunstabzugseinheit mit den Merkmalen der Hauptansprüche gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.
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Unter einem Gebläse kann vorliegend ein Lüfter verstanden werden, der in der Lage ist, einen Unterdruck zu erzeugen und hierdurch einen über dem Kochfeld entstehenden Wrasen in den Wrasenabzugskanal einzusaugen. Unter einer Dampferzeugungseinheit kann ein Element verstanden werden, welches ansprechend auf eine Aktivierung heißen Dampf (beispielsweise durch eine Verdampfung von Wasser) erzeugt und diesen Dampf in den Wrasenabzugskanal ausgeben kann.
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Der hier vorgeschlagene Ansatz basiert auf der Erkenntnis, dass einesehr einfache und effiziente Desinfizierung und/oder Reinigung der Dunstabzugseinheit dadurch erfolgen kann, dass aktiv Dampf in den Wrasenabzugskanal eingeleitet wird. Durch die Hitze des Dampfes können Keime, Bakterien und/oder Viren abgetötet oder inaktiv werden. Zugleich können Verschmutzungen wie beispielsweise Ablagerungen oder Fettrückstände durch die Hitze des Dampfe angelöst oder ganz abgelöst werden, sodass eine Entfernung dieser Verschmutzungen deutlich vereinfacht, eventuell sogar automatisiert werden kann. Auf diese Weise lässt sich eine deutliche Verbesserung der Hygieneeigenschaften sowie des Nutzerkomforts mit einer solchen Dunstabzugseinheit erreichen.
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Gemäß einer günstigen Ausführungsform kann die Dampferzeugungseinheit derart angeordnet sein, um den Dampf in einen Bereich zwischen einer Einlassöffnung des Wrasenabzugskanals und das Gebläse einzuleiten. Eine solche Ausführungsform bietet den Vorteil, einen für Verschmutzungen anfälligen Bereich des Wrasenabzugskanals mit dem noch sehr heißen Dampf effizient zu erreichen, sodass die Wirkung des Dampfes dort erhöht werden kann.
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Günstig ist weiterhin eine Ausführungsform des hier vorgeschlagenen Ansatzes, bei der das Gebläse ausgebildet ist, um den von der Dampferzeugungseinheit erzeugten Dampfs in dem Wrasenabzugskanal umzuwälzen. Eine solche Ausführungsform bietet den Vorteil, den erzeugten Dampf möglichst lange und/oder in möglichst verschiedene Bereiche des Wrasenabzugskanals zu leiten, um an den betreffenden Stellen den Dampf möglichst vorteilhaft einwirken zu lassen.
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Besonders effizient ist eine Ausführungsform des hier vorgeschlagenen Ansatzes, bei der die Dampferzeugungseinheit ausgebildet ist, um Dampf zu erzeugen und/oder in den Wrasenabzugskanal auszugeben, wenn ein Eingang des Wrasenabzugskanal durch eine Verschlussklappe verschlossen ist. Hierdurch kann ein Entweichen des Dampfes vermieden werden, sodass die Reinigungs- und/oder Desinfektionswirkung sehr effizient genutzt im Wrasenanzugskanal werden kann.
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Vorzugsweise ist die Verschlussklappe gegen ein mauelles Öffnen verriegelt oder gesperrt, solange die Dampferzeugungseinheit in Betrieb ist und/oder von einem Temperatursensor in dem Wrasenabzugskanal eine Temperatur oberhalb von 80 Grad Celsius erfasst wird.
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Besonders nutzerfreundlich ist eine Ausführungsform des hier vorgeschlagenen Ansatzes, bei der die Dampferzeugungseinheit durch zumindest einen Teil des Wrasenabzugskanals mit Flüssigkeit, insbesondere Wasser, befüllbar ist.
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Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass die Dampferzeugungseinheit einen Speicher für Flüssigkeit, insbesondere Wasser, aufweist, wobei der Speicher durch die Einlassöffnung entnehmbar und/oder durch die Einlassöffnung befüllbar ausgeführt ist.
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Ein Aspekt ist es, dass zumindest ein Teil des Wrasenabzugskanals den Speicher ausbildet. Hierdurch ist es möglich eine Dunstabzugseinheit mit Dampferzeugungseinheit bereitzustellen, welche einen möglichst geringen Bauraum aufweist und/oder bei welcher Material eingesetzt wird.
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Ein Aspekt ist es, dass die Dampferzeugungseinheit ein Heizelement aufweist, mittels welchem der Dampf aus der Flüssigkeit erzeugt wird. Das Heizelement ist entweder in dem Speicher angeordnet oder in einem vom Speicher separaten Dampferzeugungsraum der Dampferzeugungseinheit.
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Bei einer Dampferzeugungseinheit mit Speicher und Dampferzeugungsraum ist eine Pumpe vorgesehen, mittels welcher Flüssigkeit in den Dampferzeugungsraum überführbar ist.
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Ein Aspekt ist es, dass zumindest ein Teil des Wrasenabzugskanals das Heizelement bereitstellt. Hierdurch ist es möglich, dass die zu verdampfende Flüssigkeit direkt in den Wrasenabzugskanal gegeben werden kann, wass die Handhabung vereinfacht.
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Auch kann gemäß einer weiteren Ausführungsform des hier vorgeschlagenen Ansatzes Dampfverteilungslüfter vorgesehen sein, der ausgebildet ist, um einen erzeugten Dampf unabhängig vom Betrieb des Gebläses in dem Wrasenabzugskanal zu verteilen. Eine solche Ausführungsform bietet den Vorteil, durch eine Anordnung oder einen Betrieb des Dampfverteilungslüfters den erzeugten Dampf energieeffizient an besonders belastete Stellen im Wrasenabzugskanal leiten zu können. Auch braucht in diesem Fall beispielsweise das Gebläse nicht aktiviert werden, welches gegebenenfalls eine zu starke Sogwirkung und somit einen zu schnellen Austrag des Dampfs aus dem Wrasenabzugskanal verursacht.
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Günstig ist weiterhin eine Ausführungsform des hier vorgeschlagenen Ansatzes als Kochfeld mit einer Variante einer hier vorgestellten Dunstabzugseinheit, insbesondere wobei ein über dem Kochfeld entstehender Wrasen durch eine Öffnung des Kochfeldes in den Wrasenabzugskanal absaugbar ist. Eine solche Ausführungsform möglich die einfache und effiziente Realisierung der vorstehend genannten Vorteile.
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Ferner schafft der hier vorgeschlagene Ansatz ein Verfahren zum Betreiben einer Variante einer hier vorgestellten Dunstabzugseinheit, wobei das Verfahren einen Schritt des Aktivierens der Dampferzeugungseinheit umfasst.
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Besonders günstig ist eine Ausführungsform des hier vorgeschlagenen Ansatzes, bei der ein Schritt des Trocknens vorgesehen ist, wobei im Schritt des Trocknens bei deaktivierter Dampferzeugungseinheit das Gebläse aktiviert ist. Eine solche Ausführungsform ermöglicht ein Trocknen des Wrasenabzugskanals nach einer einer Einleitung von Dampf in diesen Wrasenabzugskanal zur Reinigung und/oder Desinfektion.
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Ein Aspekt ist es, dass solange die Dampferzeugungseinheit in Betrieb ist und/oder von einem Temperatursensor in dem Wrasenabzugskanal eine Temperatur oberhalb eines ersten Schwellenwertes, insbesondere von 80 Grad Celsius, erfasst wird, die Verschlussklappe gegen ein manuelles Öffnen verriegelt oder gesperrt wird.
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Ein weiterer Aspekt ist es, dass nach dem Ende der Dampferzeugung, also nach dem Abschalten der Dampferzeugungseinheit, die Verschlussklappe geöffnet wird und das Gebläse in Betrieb genommen wird. Hierdurch wir erreicht, dass durch die Einlassöffnung trockene Luft zum Trocknen des Wrasenabzugskanals angesaugt wird.
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Ein Aspekt ist es, dass während der Reinigungsphase, also insbesondere während des Betriebs der Dampferzeugungseinheit wird der Dampf in dem Wrasenabzugskanals umgewälzt wird. Hierzu wird entweder das Gebläse und/oder ein Dampfverteilungslüfter betrieben. Dabei wird das Gebläse vorzugsweise mit einer geringeren Drehzahl betrieben als in der Trocknungsphase.
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Der hier vorgestellte Ansatz schafft ferner eine Steuereinheit, die ausgebildet ist, um die Schritte einer Variante eines hier vorgestellten Verfahrens in entsprechenden Einrichtungen durchzuführen, anzusteuern bzw. umzusetzen. Auch durch diese Ausführungsvariante der Erfindung in Form einer Vorrichtung kann die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe schnell und effizient gelöst werden.
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Die Steuereinheit kann ausgebildet sein, um Eingangssignale einzulesen und unter Verwendung der Eingangssignale Ausgangssignale zu bestimmen und bereitzustellen. Ein Eingangssignal kann beispielsweise ein über eine Eingangsschnittstelle der Steuereinheit einlesbares Sensorsignal darstellen. Ein Ausgangssignal kann ein Steuersignal oder ein Datensignal darstellen, das an einer Ausgangsschnittstelle der Steuereinheit bereitgestellt werden kann. Die Steuereinheit kann ausgebildet sein, um die Ausgangssignale unter Verwendung einer in Hardware oder Software umgesetzten Verarbeitungsvorschrift zu bestimmen. Beispielsweise kann die Steuereinheit dazu eine Logikschaltung, einen integrierten Schaltkreis oder ein Softwaremodul umfassen und beispielsweise als ein diskretes Bauelement realisiert sein oder von einem diskreten Bauelement umfasst sein.
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Auch wenn der beschriebene Ansatz anhand eines Haushaltgeräts, nämlich eines Dunstabzugs, insbesondere eines Downdraft-Dunstabzugs, beschrieben wird, kann der hier beschriebene Ansatz entsprechend im Zusammenhang mit einem gewerblichen oder professionellen Gerät, beispielsweise einem medizinischen Gerät, wie einem Reinigungs- oder Desinfektionsgerät, einem Kleinsterilisator, einem Großraumdesinfektor oder einer Container-Waschanlage eingesetzt werden.
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Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen rein schematisch dargestellt und wird nachfolgend näher beschrieben. Es zeigt
- Figur 1
- eine schematische Querschnittsansicht eines Ausführungsbeispiels eines Kochfelds mit einer Dunstabzugseinheit;
- Figur 2
- ein Ausführungsbeispiel des Kochfeldes mit einer Dunstabzugseinheit in Querschnittsdarstellung;
- Figur 3
- ein Ablaufdiagramm eines Ausführungsbeispiels eines Verfahrens zum Betreiben einer Variante einer hier vorgestellten Dunstabzugseinheit; und
- Figur 4
- ein Blockschaltbild einer Steuereinheit zur Ausführung von Schritten des Verfahrens zum Betreiben einer Variante einer hier vorgestellten Dunstabzugseinheit.
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Figur 1 zeigt eine schematische Querschnittsansicht eines Ausführungsbeispiels eines Kochfelds 100 mit einer Dunstabzugseinheit 200. Das Kochfeld 100 umfasst hierbei beispielsweise eine Glaskeramikoberfläche 110, unter welcher Heizelemente 111 angeordnet sind, welche, vorzugsweise als Induktionsspulen ausgebildet, die Energie zur Erwärmung eines über der Glaskeramikoberfläche 110 platzierten Kochgeschirrs bereitzustellen. Weiterhin ist in der Glaskeramikoberfläche 110 eine Einlassöffnung 205 vorgesehen, durch welche ein über dem Kochfeld 100 bei einem Kochvorgang entstandener Wrasen 210 in einen Wrasenabzugskanal 220 der Dunstabzugseinheit 200 eingesaugt werden kann. Dieses Einsaugen des Wrasens 210 wird hierbei durch ein Gebläse 225 bewirkt oder unterstützt, wobei dieser eingesaugte Wrasen 210 dann beispielsweise an einer in der Figur 1 nicht dargestellten Ausgabeöffnung der Dunstabzugseinheit 200 wieder aus der Dunstabzugseinheit 200 ausgegeben werden kann. Die Dunstabzugseinheit 200 umfasst weiterhin eine Verschlussklappe 215, um beispielsweise bei einer Nicht-Benutzung der Dunstabzugseinheit 200 die Einlassöffnung 205 zu verschließen, sodass beispielsweise keine Verschmutzungen in die Dunstabzugseinheit 200 eindringen können und ein ästhetisch angenehmer Eindruck der Glaskeramikoberfläche 110 des Kochfelds 100 entsteht. Mit einem derart ausgestalteten Kochfeld lässt sich ein sehr hoher Nutzerkomfort realisieren, da beispielsweise eine Ausgestaltung der Dunstabzugseinheit 200 als Über-Kopf-Haube vermieden werden kann, sodass die Gefahr eines Anstoßens des Kopfes eines Nutzers des Kochfelds reduziert wird. Allerdings kann eine derartige Ausgestaltung der Dunstabzugseinheit 200 Probleme hinsichtlich des hygienischen Verhaltens und der Reinigungsmöglichkeiten aufweisen, die mit der hier vorgestellten Lösung zumindest verringert werden können.
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Das Kochfeld 100 umfasst auch eine Steuereinheit 300 zur Steuerung der Funktionen des Kochfeldes 100 und/oder der Dunstabzugseinheit 200.
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Gemäß einem Ausführungsbeispiel des hier vorgeschlagenen Ansatzes wird nämlich im Wrasenabzugskanal 220 bzw. in einer seitlichen Ausnehmung 230 des Wrasenabzugskanals 220 eine Dampferzeugungseinheit 235 vorgesehen, die ausgebildet ist, um Dampf durch eine Dampfabgabeöffnung 240 in den Wrasenabzugskanal 220 auszugeben, beispielsweise in einen Bereich zwischen der Einlassöffnung 205 und das Gebläse 225. Durch den ausgegebenen heißen Dampf können nun Keime, Bakterien und/oder Viren inaktiviert werden und/oder Verschmutzungen 400, die beispielsweise durch Fettablagerungen an einem Rand des Wrasenabzugskanals 220 gebildet sind, angelöst oder gar ganz abgelöst werden und durch die Ausgabeöffnung wieder aus der Dunstabzugseinheit 200 ausgeleitet werden. Beispielsweise kann die Dampferzeugungseinheit 235 auch durch die Einlassöffnung 205 mit Wasser befüllt werden, was den Nutzerkomfort einer solchen Variante der Dunstabzugseinheit 200 nochmals deutlich steigert.
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Figur 2 zeigt ein Ausführungsbeispiele des Kochfeldes 100 mit einer Dunstabzugseinheit 200 in Querschnittsdarstellung. Entgegen der Darstellung aus der Figur 1 ist nun die Verschlussklappe 215 in einer Position angeordnet, in der sie die Einlassöffnung 205 verschließt. Zugleich ist die Dampferzeugungseinheit 235 aktiviert, sodass diese Dampf 250 erzeugt und in den Wrasenabsaugkanal 220 abgibt. Durch die mit der Verschlussklappe 215 verschlossene Einlassöffnung 205 kann verhindert werden, dass der Dampf 250 durch die Einlassöffnung 205 austritt und somit für eine Reinigung und Desinfektion der Komponenten der Dunstabzugseinheit 200 nicht mehr zur Verfügung steht.
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Weiterhin kann die Effizienz gesteigert werden, wenn durch das Gebläse 225 der Dampf 250 umgewälzt wird, sodass dieser an möglichst vielen Stellen des Wrasenabsaugkanals 220 oder allgemein der Dunstabzugseinheit 200 gelangt und dort entsprechend wirken kann. Zusätzlich oder alternativ kann auch ein Dampfverteilungslüfter 255 verwendet werden, um den Dampf 250 umzuwälzen. In diesem Fall kann das Gebläse 225 deaktiviert bleiben sodass beispielsweise auch Komponenten dieses Gebläses 225 besser gereinigt werden können.
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Denkbar ist auch, dass nach einer aktiven Phase der Dampferzeugungseinheit 235 diese deaktiviert wird und anschließend das Gebläse 225 für einen Trocknungsvorgang der Komponenten der Dampfabzugseinheit 200 aktiviert wird. Durch lässt sich sicherstellen, dass nicht an feuchten Wänden oder Stellen in der Dunstabzugseinheit 200 Schimmel oder ein Biofilm entsteht, der ebenfalls wieder hygienische Probleme verursacht.
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Figur 3 zeigt ein Ablaufdiagramm eines Ausführungsbeispiels eines Verfahrens 500 zum Betreiben einer Variante einer hier vorgestellten Dunstabzugseinheit, wobei das Verfahren 500 einen Schritt 510 des Aktivierens der Dampferzeugungseinheit umfasst, um Dampf zu erzeugen und diesen in den Wrasenabsaugkanal einzuleiten. Ferner kann das Verfahren 500 einen Schritt 520 des Trocknens umfassen, wobei im Schritt 520 des Trocknens bei deaktivierter Dampferzeugungseinheit das Gebläse aktiviert ist.
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Figur 4 zeigt ein Blockschaltbild einer Steuereinheit 300 zur Ausführung von Schritten des Verfahrens 500 zum Betreiben einer Variante einer hier vorgestellten Dunstabzugseinheit, wobei die Steuereinheit 300 eine Einheit 310 zum Aktivieren der Dampferzeugungseinheit umfasst, um Dampf zu erzeugen und diesen in den Wrasenabsaugkanal einzuleiten. Ferner kann die Steuereinheit 300 eine Einheit 320 zum Trocknen umfassen, wobei durch die Einheit 320 zum Trocknen bei deaktivierter Dampferzeugungseinheit das Gebläse aktiviert wird.
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Mit dem hier vorgestellten Ansatz kann neben den bisherigen Reinigungsmethoden eine zusätzliche Hygienefunktion in eine Dunstabzugseinheit integriert werden, damit der Nutzer, insbesondere im Umluftbetrieb, eine einfache Möglichkeit bekommt, sein Gerät teilautomatisch zu desinfizieren, um Bakterien oder Schimmelbildung aktiv entgegenzuwirken und Verschmutzungen insbesondere Fette anzulösen. Das Ganze sollte jedoch auch ohne Chemie oder zumindest chemische Reinigungsmittel erfolgen, damit die chemischen Reinigungsmittel nicht unwissend durch den Wrasenabzug in den Wohnraum geführt werden.
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Die 2-in-1-Kochfelder sollen somit mit einer teilautomatischen Reinigungsfunktion ausgestattet werden. I einem wichtigen Aspekt soll einfach der Innenraum vom Gebläsesystem bzw. Wrasenabsaugkanal mit heißem Dampf beaufschlagt werden. Dabei wird der Dampf durch das Gebläse beispielsweise zum Zirkulieren gebracht. Der heiße Dampf hat die Eigenschaft Bakterien und Keime zu töten und zudem Fette anzulösen. Besonders ist hervorzuheben, dass der Dampf alle Stellen im Gebläseraum erreicht, auch solche, die für eine Nutzerhand unzugänglich sind.
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Im Gebläseraum bzw. der Dunstabzugseinheit wird daher beispielsweise ein Dampferzeuger eingebaut. Der Dampferzeuger wird am besten so platziert, dass eine Befüllung durch den Wrasenschacht bzw. den Wrasenabzugskanal möglich ist. Im Reinigungsbetrieb kann die Abluft- und Wrasenöffnung bzw. Einlassöffnung gegebenenfalls automatisch geschlossen werden. Fett- und Aktivkohlefilter können aus dem Gerät entfernt werden. Der Dampferzeuger produziert heißen Dampf und mittels dem Gebläselüfter wird der Dampf im Gebläsesystem verteilt, wobei die Dampfverteilung auch über einen separaten Lüfter stattfinden kann. Nach einer Desinfektionszeit wird die Abluft- und Wrasenöffnung oder eine andere Abfuhröffnung geöffnet und es findet eine Trocknungsphase mittels Luftdurchzug im Gebläseraum statt. Beispielsweise kann Nutzer anschließend auch mit einem feuchten Putztuch die angelöste Verschmutzung wegwischen.
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Der hier vorgestellte Ansatz ermöglicht, dass ein Nutzer die Desinfektion und Gebläsereinigung nicht mehr komplett manuell durchführen braucht. Zudem werden auch für den Kunden schwerzugängliche Bereiche hygienischer gereinigt, da der Dampf keine Engstellen kennt. Es kann auf chemische Reinigungsmittel verzichtet werden.
Bezugszeichen
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- 100
- Kochfeld
- 110
- Glaskeramikoberfläche
- 111
- Heizelemente
- 200
- Dunstabzugseinheit
- 205
- Einlassöffnung
- 210
- Wrasen
- 215
- Verschlussklappe
- 220
- Wrasenabzugskanal
- 225
- Gebläse
- 230
- Ausnehmung
- 235
- Dampferzeugungseinheit
- 240
- Dampfabgabeöffnung
- 245
- Speicher
- 250
- Dampf
- 255
- Dampfverteilungslüfter
- 300
- Steuereinheit
- 320
- Einheit zum Trocknen
- 310
- Einheit zum Aktivieren der Dampferzeugungseinheit
- 400
- Verschmutzungen
- 500
- Verfahren
- 510
- Schritt des Aktivierens der Dampferzeugungseinheit
- 520
- Schritt des Trocknens